Als Instagram im August den Klon der gleichnamigen Snapchat-Funktion vorgestellt hat, konnten zunächst nur diejenigen die Stories eines Nutzers ansehen, die ihm bei Instagram folgten. Das ist ab sofort anders: Die Instagram Stories, deren Urheber öffentliche Profile nutzen, erscheinen jetzt auch im Bereich Explore. Nutzer, die zuvor ähnliche Bilder und Videos angesehen, kommentiert oder für gut befunden haben, oder Nutzern mit ähnlichen Profilen folgen, finden oberhalb der vorgeschlagenen Fotos und Videos jetzt auch eine Reihe passender Instagram Stories.
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120 Zeitungen bitten (einige) ihre(r) Online-Leser zur Kasse
120 deutsche Zeitungen haben der Kostenloskultur im Internet – zumindest teilweise – abgeschworen. Nach einer Zählung des BDZV setzt diese Zahl von Zeitungen bei ihren Internetangeboten auf mehr oder weniger strenge Bezahlschranken. Nur jede zwanzigste dieser Publikationen versteckt allerdings das gesamte Angebot hinter einer Paywall:
Die verbreitetsten Typen von Paywall sind das Freemium- und das Metered Model. Bei der Freemium-Variante steht dem Leser ein großer Teil des Angebots kostenlos zur Verfügung, ausgewählte Beiträge bleiben aber zahlenden Kunden vorbehalten. Spiegel Online und Bild Online vermarkten so ihre “Plus”-Artikel. Beim Metered Model darf der Leser pro Zeitraum eine begrenzte Anzahl von Artikeln kostenlos lesen, danach wird er zur Kasse gebeten. Aus dem Online-Angebot der Welt etwa darf ein Nutzer pro Monat kostenlos zwanzig Beiträge lesen, will er mehr, zahlt er dafür ab 4,49 € pro Monat.
Datenjournalismus für Einsteiger – Teil 1
Datenjournalismus: Undurchdringliche Zahlendschungel in komplexen, mehrdimensionalen Tabellen, in die sich nur die fähigsten Mathematiker wagen. Ausgerüstet mit Hochleistungsrechnern, in denen ausgefeilte Algorithmen ein endlos mühsames Werk verrichten, ringen sie diesen Dschungeln Stück für Stück ihre Geheimnisse ab – danke, nichts für mich!
Zugegeben, Datenjournalismus ist ein großes Wort, hinter dem sich viel Kleinarbeit verbirgt. Aber nicht jeder, der Datenjournalismus betreibt, muss deshalb gleich Datenberge wie die Wikileaks-Sammlungen oder die Panama Papers analysieren. Für’s erste genügen sicher auch ein paar Erhebungen aus dem Bundesamt für Statistik.
So lässt sich mit Datenjournalismus beispielsweise mancher Stammtischthese auf den Grund gehen. Untersuchen wir die folgende:
In Deutschland leben Männer weniger lang, weil sie höhere Risiken eingehen als Frauen.
Zunächst ein paar Vorüberlegungen: Wer am Stammtisch von “Risiken” spricht, meint damit gewöhnlich nicht Gesundheitsrisiken, hervorgerufen durch Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Nikotin- und Alkoholkonsum. Welche Risiken der Stammtischbruder im einzelnen meint, müssten wir ihn persönlich fragen. Hier gehen wir vereinfachend davon aus, dass unter die Risiken etwa eine sportliche Fahrweise fällt, die Bereitschaft, gefährliche Maschinen zu bedienen oder einen Kopfsprung in ein unbekanntes Gewässer zu wagen – kurz: Risiken, durch äußere Einflüsse Schaden zu erleiden.
Um die Stammtischthese zu prüfen, benötigen wir eine Statistik, die uns verrät, wie hoch der Anteil von Männern im Vergleich zu Frauen ist, die durch solche äußeren Einflüsse ihr Leben verloren haben (wir gehen hier davon aus, dass der Anteil von Männern und Frauen an der Gesamtbevölkerung etwa gleich ist – tatsächlich betrug das Verhältnis von Männern zu Frauen beim Zensus 2011 48,8 Prozent zu 51,2 Prozent).
Eine solche Statistik finden wir in der Datenbank Genesis des Bundesamts für Statistik. Sie trägt den Titel Gestorbene: Deutschland, Jahre, Todesursachen, Geschlecht und den Code 23211-0002.
Über die Datenbank lässt sich der abgefragte Zeitraum eingrenzen: Zehn Jahre, von 2005 bis zum aktuellsten Jahr der Statistik, 2014, dürften ausreichen, um ein hinlänglich verlässliches Ergebnis zu erzielen.
Als zu betrachtende Todesursachen wählen wir
- Unfälle einschließlich Spätfolgen
- Transportmittelunfälle
- Stürze
- Ertrinken und Untergehen
- Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen
- Tätlicher Angriff
Dann erhalten wir diese Tabelle:
| Todesursachenstatistik Deutschland Gestorbene (Anzahl) |
|||
|---|---|---|---|
| Todesursachen | Geschlecht | ||
| männlich | weiblich | Insgesamt | |
| 2005 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 11 133 | 8 860 | 19 993 |
| Transportmittelunfälle | 4 111 | 1 524 | 5 635 |
| Stürze | 3 788 | 4 760 | 8 548 |
| Ertrinken und Untergehen | 280 | 120 | 400 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 279 | 205 | 484 |
| Tätlicher Angriff | 247 | 206 | 453 |
| 2006 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 10 999 | 8 465 | 19 464 |
| Transportmittelunfälle | 3 946 | 1 413 | 5 359 |
| Stürze | 3 803 | 4 578 | 8 381 |
| Ertrinken und Untergehen | 298 | 120 | 418 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 242 | 164 | 406 |
| Tätlicher Angriff | 255 | 229 | 484 |
| 2007 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 10 367 | 8 141 | 18 508 |
| Transportmittelunfälle | 3 783 | 1 387 | 5 170 |
| Stürze | 3 457 | 4 271 | 7 728 |
| Ertrinken und Untergehen | 250 | 101 | 351 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 205 | 141 | 346 |
| Tätlicher Angriff | 242 | 209 | 451 |
| 2008 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 10 613 | 8 517 | 19 130 |
| Transportmittelunfälle | 3 468 | 1 306 | 4 774 |
| Stürze | 3 777 | 4 556 | 8 333 |
| Ertrinken und Untergehen | 269 | 123 | 392 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 229 | 169 | 398 |
| Tätlicher Angriff | 222 | 221 | 443 |
| 2009 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 10 673 | 8 579 | 19 252 |
| Transportmittelunfälle | 3 304 | 1 167 | 4 471 |
| Stürze | 3 865 | 4 638 | 8 503 |
| Ertrinken und Untergehen | 284 | 105 | 389 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 249 | 184 | 433 |
| Tätlicher Angriff | 222 | 225 | 447 |
| 2010 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 10 987 | 9 303 | 20 290 |
| Transportmittelunfälle | 2 882 | 1 060 | 3 942 |
| Stürze | 4 347 | 5 132 | 9 479 |
| Ertrinken und Untergehen | 282 | 111 | 393 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 226 | 147 | 373 |
| Tätlicher Angriff | 238 | 240 | 478 |
| 2011 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 11 176 | 9 279 | 20 455 |
| Transportmittelunfälle | 3 218 | 1 118 | 4 336 |
| Stürze | 4 445 | 5 277 | 9 722 |
| Ertrinken und Untergehen | 269 | 101 | 370 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 215 | 161 | 376 |
| Tätlicher Angriff | 232 | 199 | 431 |
| 2012 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 11 255 | 9 614 | 20 869 |
| Transportmittelunfälle | 2 934 | 1 045 | 3 979 |
| Stürze | 4 689 | 5 551 | 10 240 |
| Ertrinken und Untergehen | 297 | 120 | 417 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 211 | 173 | 384 |
| Tätlicher Angriff | 204 | 199 | 403 |
| 2013 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 11 844 | 10 172 | 22 016 |
| Transportmittelunfälle | 2 789 | 982 | 3 771 |
| Stürze | 4 972 | 5 870 | 10 842 |
| Ertrinken und Untergehen | 335 | 130 | 465 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 241 | 174 | 415 |
| Tätlicher Angriff | 180 | 214 | 394 |
| 2014 | |||
| Unfälle einschließlich Spätfolgen | 12 240 | 10 536 | 22 776 |
| Transportmittelunfälle | 2 796 | 927 | 3 723 |
| Stürze | 5 363 | 6 219 | 11 582 |
| Ertrinken und Untergehen | 287 | 102 | 389 |
| Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen | 214 | 133 | 347 |
| Tätlicher Angriff | 174 | 194 | 368 |
Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2016 | Stand: 17.08.2016 / 14:00:00
Vorsicht vor zu grober Vereinfachung
Bilden wir jetzt die Summen der an den genannten Ursachen gestorbenen Männer und Frauen, stellen wir fest, dass in den zehn Jahren 194.402 Männer, aber nur 159.167 Frauen aus diesen Gründen ihr Leben verloren haben. Rund 55 Prozent der Getöteten waren also Männer, nur 45 Prozent Frauen.
Ein genauerer Blick in die Tabelle verrät jedoch: Die Sachlage verdient eine differenziertere Betrachtung: Feuer, Wasser und Transportunfälle raffen wesentlich mehr Männer dahin als Frauen. Aber Frauen sterben öfter durch Stürze und liegen als Opfer tätlicher Angriffe mit Männern nahezu gleichauf.
Übertragen wir diese Ergebnisse mit dem Infografik-Dienst Infogr.am in eine Bildstatistik, stellt sich das Resultat so dar:
[infogram id=”b7445f24-a482-4371-a23c-fd3dbfa0b4bf” prefix=”rQ8″ format=”interactive” title=””]
Da behaupte noch einmal jemand, differenzierte Betrachtungen seien nichts für den Stammtisch. Datenjournalismus muss nicht aufwändig sein.
Link-Check schon beim Tippen, einfachere Updates und mehr: WordPress 4.6 ist da!
“Pepper” haben die Entwickler die eben erschienene WordPress-Version 4.6 genannt. Die Aktualisierung bringt eine Reihe von Neuerungen im Editor, bei der Installation von Plugins und Themes sowie unter der Haube.
Google räumt auf: Live-Events bald nur noch via YouTube
Um einer breiten Öffentlichkeit Live-Events oder Live-Diskussionen zugänglich zu machen, eignen sich sowohl YouTube Live also auch die bislang unter Google+ verfügbaren Hangouts On Air. Das wird sich vom 12. September an ändern, wie Google mitteilt. Von da an stehen die Hangouts On Air als Übertragungsmodus für einen “schnellen” Livestreams unter YouTube Live zur Verfügung, aber nicht mehr unter Google+.
Wer Livestreams unter Google+ für Zeitpunkte ab dem 12. September geplant hat, muss sie zu YouTube Live verschieben. Nach der Übertragung eines Livestreams steht folgerichtig auch die Aufzeichnung künftig auf YouTube bereit. Wie bei anderen YouTube-Videos auch kann der Nutzer entscheiden, ob er sein Video als öffentlich deklariert, als “nicht gelistet” (wie es bei Hangouts on Air unter Google+ auch schon der Fall war), oder als privat. Die Maßnahme gehört zu einem größeren Umbau an Google Hangouts: Künftig soll der Dienst sich vor allem an geschäftliche Nutzer richten, während für private Eins-zu-Eins-Videochats in Zukunft der mobile Dienst Duo (für Android und iOS) bereitsteht.
Bald kann’s jeder: Meinungsvielfalt und gemeinsam erzählte Geschichten in Twitter Moments
Twitter öffnet seinen Kuratierdienst Twitter Moments für einen größeren Nutzerkreis. Bislang konnten nur ein zum Unternehmen gehörendes Redaktionsteam und wenige ausgewählte Medienpartner das Werkzeug nutzen. Jetzt hat Twitter weitere Medienpartner an Bord geholt und will das Werkzeug nach eigener Ankündigung in den nächsten Monaten für alle Nutzer freischalten.
In Moments lassen sich die Tweets verschiedener Nutzer verbinden – etwa um unterschiedliche Reaktionen auf eine aktuelle Meldung zu zeigen, eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen oder den Fortgang eines Ereignisses in aufeinander folgenden Tweets zu dokumentieren. Bislang benötigen die meisten Twitterer für solche Vorhaben ein externes Kuratier-Werkzeug, zum Beispiel Storify.
Zu erkennen sind Moments in der Timeline an einem Blitzsymbol auf blauem Grund. Den kompletten Inhalt bekommt der Nutzer erst nach dem Anklicken zu sehen:
https://twitter.com/TwitterMoments/status/763164093133926400
Diese Videoreihe ist ein Muss für jeden, der für die Medien arbeiten will
Arbeiten in der schillernden Medienwelt wollen viele. Doch wie sieht der Berufsalltag derjenigen aus, die sich für einen der begehrten Medienberufe entschieden haben? Philipp Walulis hat für ZAPP, das Medienmagazin des NDR, diesen Alltag, geringfügig zugespitzt, in Szene gesetzt. Hier alle bisher erschienen Beiträge:
Alle Medienberufe in einer Playlist
https://www.youtube.com/playlist?list=PL7Gb3QsknHt5UAbzAEbvngOZLdbtQklee
Die Medienberufe in einzelnen Beiträgen
Der Sportreporter
Der Pressefotograf
Der Pressesprecher
Der Lokaljournalist
Die Polittalk-Redaktion
Der freie Mitarbeiter
Der Auslandskorrespondent
Die Kulturjournalistin
Der Social-Media-Redakteur
https://www.youtube.com/watch?v=OflseXwnDsk
Der Finanzjournalist
Der Ex-Mitarbeiter
Der Producer
Dass immer mehr wackelige Handyvideos in den Medien auftauchen, ist auch die Schuld dieser Nachrichtenagentur
Als erste Nachrichtenagentur für soziale Medien beschreibt sich Storyful selbst. Das Team des Google News Lab hat den Redaktionsdienstleister an seinem Sitz in Dublin besucht und stellt die Arbeit der Mitarbeiter in einer kurzen Dokumentation vor:
Dass einige “Lügenpresse” schreien, ist kein Problem. Dass einige Millionen “Lügenpresse” denken, schon.
Lügenpresse? Es gab eine Zeit, da wollten die meisten mit Aussagen wie “Es stand in der Zeitung” oder “Es kam in den Nachrichten” zum Ausdruck bringen, es handle sich bei einem behaupteten Sachverhalt um eine gesicherte Tatsache. Dieses Vertrauen in die Wahrhaftigkeit medialer Berichterstattung ist verloren gegangen.
Die oben illustrierte Studie des Bayerischen Rundfunks zeigt: Selbst die Medien mit dem insgesamt höchsten Ansehen gelten nicht einmal bei jedem zweiten als unabhängig, und bei den am schlechtesten beleumundeten – den Boulevardzeitungen – glaubt nicht einmal jeder vierte an die Unabhängigkeit, und nur gut jeder achte hält sie inhaltlich für glaubwürdig.
Der Kampfbegriff „Lügenpresse“ markiert seit einigen Jahren das Extrem dieses Vertrauensverlusts. Der „Lügenpresse”-Diskurs wird vor allem im Netz geführt, er findet sich in Blogs und als Leserkommentar unter missliebigen Artikeln. Medienkritik hat sich zu einem politischen Breitensport entwickelt – was aber nicht bedeutet, dass es sportlich zuginge: Journalisten werden teils rabiat beschimpft, teils bedroht, mitunter körperlich attackiert.
Journalisten stellen sich dem Lügenpresse-Vorwurf
In der Ringvorlesung “Lügenpresse”, die den Auftakt zur neuen Reihe „Augstein Lectures“ bildet, will die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Uni Hamburg den Ursachen dafür auf den Grund gehen. Am Ende sollen Antworten auf die Fragen stehen, was getan werden könnte, um die Akzeptanz von Journalismus als Institution gesellschaftlicher Selbstreflexion, als Frühwarnsystem, als kritische Instanz in einer freien Gesellschaft zu retten.
Die Vortragenden sind namhafte Journalistinnen und Journalisten wie Giovanni di Lorenzo (DIE ZEIT) und Jakob Augstein (der freitag) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Kommunikationswissenschaft und anderen sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern wie beispielsweise Prof. Dr. Maria Löblich (FU Berlin) und Prof. Dr. Carsten Reinemann (LMU München). Die Veranstaltung findet vom 17.10.16–30.01.17 immer montags, 18–20 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hamburg statt.
So unverschämt kopiert Instagram seinen schärfsten Konkurrenten
Instagram Stories: Das ist, wenig subtil, der Name einer neuen Funktion, mit der Instagram seinem erstarkenden Konkurrenten Snapchat Paroli bieten will.
Wie die Entwickler erklären, dient die neue Funktion dazu, Augenblicke mit seinen Freunden – oder der ganzen Welt – zu teilen, deren Aufnahmen nicht dauerhaft auf dem Instagram-Profil bleiben sollen. Um eine Instagram Story zu erstellen, reiht der Nutzer beliebig viele Videos und Fotos aneinander, hübscht sie mit Stickern und ähnlichem auf – und 24 Stunden später verschwinden die Inhalte wieder. Instagram Stories sind gewöhnlich für die Nutzer sichtbar, die auch die übrigen Fotos des Urhebers sehen dürfen. Sie lassen sich aber auch gezielt vor einzelnen Nutzern verbergen. Likes oder Kommentare können Nutzer zu den Stories nicht abgeben, aber sie können dem Fotografen/Filmer private Nachrichten senden.
Nicht immer bloß Kurzgeschichten: Buffer verrät, wie Sie es für Ihre Snapchat-Kontakte spannender machen
Eine häufige Krux bei der “Berichterstattung” via Snapchat: Viele interessante Dinge passieren innerhalb kurzer Zeit, danach ereignet sich über längere Zeit nichts Berichtenswertes mehr. Um ihre Snapchat-Kontakte bei der Stange zu halten, kann es da durchaus sinnvoll sein, Snaps zeitversetzt zu senden. Wie, das verrät Buffer auf seinem YouTube-Kanal:
Die schlechte Nachricht: Komplett automatisieren lässt sich das zeitversetzte Snappen nicht.
Der Trick, kurz zusammengefasst:
- Versetzen Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus.
- Snappen Sie alles, was Sie für snappenswert halten, in Ihre Story.
- Schalten Sie den Flugmodus wieder ab.
- Unter “Meine Story” zeigt Ihnen Snapchat die Snaps als “fehlgeschlagen” an. Tippen Sie zum gewünschten Zeitpunkt auf einen der zuvor aufgenommenen Snaps, um ihn zu verschicken.
- Wiederholen Sie Schritt 4 zu späteren Zeitpunkten für die weiteren Snaps.
Onlinerecherche: Wo sich Journalisten informieren, bevor sie informieren
Onlinerecherche ist mehr das Eintippen passender Begriffe in das Eingabefeld einer Suchmaschine. Bei der Suche nach Informationen im Internet bedienen sich Journalisten einer ganzen Reihe von Quellen von YouTube bis zum persönlichen Online-Handarchiv. Die von news aktuell veröffentlichte Erhebung zeigt, wie wichtige welche Onlinequellen für Journalisten sind:
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