Archiv der Kategorie: Darstellen

Wie künstliche Intelligenz die Arbeit Kreativer verändern wird

Disclaimer: Den folgenden Beitrag hat ChatGPT verfasst, ich habe lediglich das Thema vorgegeben. Das Bild unten hat die KI StableDiffusion generiert. Beides veranschaulicht, worauf sich Kreative künftig einstellen müssen.

In den letzten Jahren hat sich Künstliche Intelligenz (KI) rasant entwickelt und hat Auswirkungen auf viele Branchen, darunter auch die kreative Branche. Von der Gestaltung von Grafiken und Websites bis hin zur Erstellung von Texten und Musik – KI kann in vielen Bereichen der kreativen Arbeit eine Unterstützung sein. Doch wie wird KI die Arbeit Kreativer in Zukunft verändern? Wird sie ihnen das Leben erleichtern oder ihre Arbeitsplätze gefährden? In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die Möglichkeiten von KI in der kreativen Branche und diskutieren die Auswirkungen auf die Arbeit Kreativer.

Was KI in der kreativen Branche leisten kann

KI hat in der kreativen Branche bereits viele Anwendungsmöglichkeiten gefunden. Einige Beispiele sind:

  • Gestaltung von Grafiken und Websites: KI kann bei der Gestaltung von Grafiken und Websites helfen, indem sie vorgefertigte Design-Elemente anbietet, die auf verschiedene Branchen und Zielgruppen abgestimmt sind. Dies kann den Gestaltungsprozess beschleunigen und Kreativen mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten lassen.
Kreative nutzen längst KI-Technologie, um Bilder zu gestalten. Mit Midjourney, Dall-E und Stablediffusion ist das seit kurzem in nie dagewesener Qualität möglich.
  • Erstellung von Texten: KI kann bei der Erstellung von Texten unterstützen, indem sie vorschlägt, welche Wörter oder Sätze sinnvoll sind und eine kohärente Struktur vorgibt. Dies kann besonders bei der Erstellung von Texten für Social Media oder Marketing-Materialien hilfreich sein.
  • Musikproduktion: KI kann bei der Musikproduktion eine Unterstützung sein, indem sie Musikstücke erstellt oder bestehende Musik bearbeitet. Zum Beispiel könnte KI bei der Erstellung von Remixen helfen, indem sie verschiedene Musikstücke miteinander kombiniert und daraus einen neuen Song erstellt.
  • Übersetzungen: KI kann auch bei der Übersetzung von Texten helfen, indem sie Texte von einer Sprache in eine andere überträgt. Dies kann besonders in der Übersetzung von großen Textmengen hilfreich sein und den Übersetzungsprozess beschleunigen.

Insgesamt bietet KI in der kreativen Branche viele Möglichkeiten, um Aufgaben zu vereinfachen und zu beschleunigen, sodass Kreative mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten haben.

Auswirkungen von KI auf die Arbeit Kreativer

KI kann die Arbeit Kreativer in vielerlei Hinsicht verändern und hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Einige mögliche Auswirkungen sind:

  • Vereinfachung von manuellen Aufgaben: KI kann dazu beitragen, dass Kreative weniger Zeit für manuelle Aufgaben aufwenden müssen, indem sie diese übernimmt. Dies kann dazu beitragen, dass Kreative mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten haben und sich auf die wichtigsten Aufgaben konzentrieren können.
  • Neue Aufgabenbereiche: KI könnte auch neue Aufgabenbereiche eröffnen, die bisher nicht möglich waren. Zum Beispiel könnten Kreative mit KI zusammenarbeiten, um neue Musikstile oder Designs zu erstellen, die ohne KI nicht möglich wären.
  • Bedenken hinsichtlich Arbeitsplätzen: Einige Kreative haben Bedenken, dass KI ihre Arbeitsplätze gefährden könnte, indem sie Aufgaben übernimmt, die bisher von Menschen erledigt wurden. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass KI in vielen Fällen lediglich eine Unterstützung darstellt und nicht die Fähigkeiten von Kreativen ersetzt.

Ausblick

Insgesamt wird KI die Arbeit Kreativer in Zukunft verändern, indem sie manuelle Aufgaben vereinfacht und neue Aufgabenbereiche eröffnet. Es ist jedoch wichtig, dass Kreative sich weiterbilden und ihre Fähigkeiten auf dem neuesten Stand halten, um auf die Veränderungen durch KI vorbereitet zu sein.

KI wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung in der kreativen Branche gewinnen und wird die Arbeit Kreativer verändern. Sie kann dazu beitragen, dass Kreative weniger Zeit für manuelle Aufgaben aufwenden müssen und sich mehr auf die Entwicklung von Ideen und Konzepten konzentrieren können. Zudem könnte sie neue Aufgabenbereiche eröffnen, die bisher nicht möglich waren.

Es ist jedoch wichtig, dass Kreative ihre Fähigkeiten weiter entwickeln und auf dem neuesten Stand halten, um auf die Veränderungen durch KI vorbereitet zu sein. Auch wenn KI manche Aufgaben übernehmen kann, ersetzt sie nicht die Kreativität und das Know-how von Menschen. Kreative sollten daher ihre Stärken nutzen und sich auf die Aufgaben konzentrieren, die nur Menschen leisten können.

Insgesamt wird KI in Zukunft die Arbeit Kreativer verändern, aber sie wird nicht das Ende der kreativen Arbeit bedeuten. Kreative sollten sich auf die Veränderungen einstellen und ihre Fähigkeiten weiter entwickeln, um in der künstlichen Intelligenz-Ära erfolgreich zu sein.

GIFs sind “für Boomer” und “cringe” – wirklich?

Das Dateiformat GIF, ausgeschrieben “Graphics Interchange Format” ist erst einmal nur eines von wirklich sehr vielen Formaten zur Speicherung von Bildern. Als solches hat es seine Stärken und Schwächen wie andere Bildformate auch. Eine seiner Schwächen: Es nervt.

Derzeit nerven GIFs unter anderem die britische Wettbewerbsbehörde. Die beschäftigt sich nämlich seit geraumer Zeit damit, dass der Facebook-Mutterkonzern Meta die an derartigen Bildern reiche Plattform GIPHY gekauft hat, und fordert von Facebook, die Plattform weiter zu verkaufen.

Das Ansinnen stößt im Hause GIPHY auf Gegenwehr. Unter anderem, so argumentieren die Verantwortlichen, weil nur noch Boomer GIFs witzig finden, während jüngere Menschen die Zappelbildchen eher als “cringe” betrachten würden. Deshalb werde sich kaum ein weiterer Übernahmekandidat finden, heißt es sinngemäß in dem oben verlinkten Schriftstück.

In meiner Eigenschaft als Boomer (legitimiert durch das Geburtsjahr 1968) stehe ich in der Pflicht, auch etwas dazu zu sagen (ich fühle mich zumindest ebenso sehr dazu verpflichtet, wie andere meiner Altersgruppe, sich zu Winnetou zu äußern):

GIFs nerven. GIFs nerven nicht zuletzt Boomer!

Gifs nerven Boomer

Die Zappelei treibt mich (und wie ich sicher weiß, auch viele andere Menschen meines Alters) früher oder später in den Wahnsinn. Wer schon ein paar Jahre mehr auf dem Tacho hat, dem geht jedwede Zappelei in kürzester Zeit gehörig auf die Nerven. Die einzigen, die in meiner Gegenwart zappeln dürfen, sind meine Enkelkinder.

Die sind definitiv eher die Zielgruppe der zuckenden, zappelnden Minifilmchen. Das Wort “cringe” gehört auch nicht zu deren Wortschatz – und sollte es da je, werden sie ihren Opa ganz sicher aus ganz anderen Gründen cringe finden.

Also, GIPHY, wenn du in Metas Schoß bleiben willst: Denk dir eine andere Ausrede aus!

Die neuen Automatenfotos: Wie gefährlich sind AI-generierte Bilder?

Künstliche Intelligenz, kurz AI, beschäftigte einst vor allem die Phantasie von Science-Fiction-Autoren. Doch längst hat sich AI in unserem Alltag breitgemacht. Welche Filme uns Netflix vorschlägt, mit welchen Suchergebnissen uns Google versorgt, bei welchem Streckenverlauf wir wohl am wenigsten Treibstoff verbrauchen, darüber befindet künstliche Intelligenz. Und auch unsere Berufswahl beeinflusst sie. Ob Grafikdesigner noch eine Zukunft haben?

Zuletzt hatte die KI von Midjourney von sich reden gemacht, die auf die Aufforderung hin, das letzte Selfie auf Erden zu zeigen, ein recht dystopisches Bild vom Ende der Menschheit zeichnete. Nun wird kein Grafiker arbeitslos, weil eine künstliche Intelligenz eine Weltuntergangsprognose abgibt.

Dieses Bild stammt nicht aus den Nachrichten, sondern aus der KI von Nightcafé

Die Gefahr lauert eher darin, dass AI-generierte Bilder genau das zeigen, was sich die Anwender der KI wünschen. Im harmlosesten Fall sind das Illustrationen für Bücher, Zeitschriften oder Online-Beiträge, wie diesen (alle Bilder in diesem Beitrag stammen von der KI, die Nightcafé nutzt). Im schlimmsten Fall erzeugen KIs Deepfakes auf einem nie gekannten Level, die auch vom geschulten Auge nicht mehr von der Realität unterschieden werden können.

Diese “ehrenwerte Gesellschaft” hat ebenfalls eine KI aus dem Hut gezogen.

1938 löste Orson Welles Hörspiel “Krieg der Welten” gelinde Panik aus, weil die Hörer die in Form einer Rundfunkreportage geschilderte Invasion aus dem All für bare Münze nahmen. Die Panik legte sich schnell wieder, weil CBS natürlich kein Interesse daran hatte, die Bevölkerung dauerhaft in Angst und Schrecken zu halten. Was aber, wenn eine KI (oder jemand, der sie kontrolliert) genau das will?

Es mag sein, dass Verfahren der künstlichen Intelligenz so etwas heute noch nicht leisten können, aber die Entwicklung verläuft derzeit rasant. Illustratoren und andere Kreative spüren in jedem Fall bereits jetzt steigenden Konkurrenzdruck.

“Fox and Rabbit in love” – eine Kinderbuch-Illustration aus der KI

Und nun? Zugegeben, ich habe keine Ahnung. Die Büchse der Pandora ist offen, AI-generierte Bilder werden sich, ohne dass die meisten von uns es bemerken, immer häufiger in unseren Alltag schleichen. Und auch in journalistische Beiträge. Mir hat einmal jemand gesagt “Ich glaube nur, was ich sehe.” Davon würde ich dringend abraten.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Willkommen im Club 27: Der Tod des Internet Explorer

Todesdatum 15. Juni 2022: Microsoft begräbt den Internet Explorer endgültig. Nach 27 Jahren gehen für den einstigen Marktführer alle Lichter aus. Microsoft rät der kleinen noch treuen Anhängerschaft zum Umstieg auf den Edge. Wer sich mit dem Ende des Internet Explorer nicht abfinden will, kann die Software freilich vorerst weiter nutzen, nur Aktualisierungen – auch Sicherheits-Updates – wird es nicht mehr geben.

Eine Tragödie ist das Ende des Internet Explorer freilich nicht. 27 Jahre sind ein stolzes Alter für ein Stück Software. Dessen Entwickler hatten ihn einst als Standard anstelle des Standards etabliert – wer Websites gestaltete, war einst besser beraten, sich an den Eigenwilligkeiten des Internet Explorer zu orientieren als an den vom W3C beschlossenen Standards. Wer im Web gelesen werden wollte, orientierte sich an dem, was seine Zielgruppe verwendete – und praktisch jede Zielgruppe (ausgenommen ein paar Nerds) nutzte den Internet Explorer.

Das Ende des Internet Explorer hat sich lange angekündigt

“Optimiert für Internet Explorer” prangte auf vielen Websites und wurde von einer Mehrzahl der Nutzer als Qualitätsmerkmal gelesen. Bis der selbe Satz irgendwann als Makel galt, weil der Web-Entwickler damit seine Ignoranz gegenüber einer wachsenden Nutzerschar anderer Browser dokumentierte.

Most Popular Internet Browsers 1996 - 2019

Der YouTube-Kanal Data is Beautiful hat das Werden und Vergehen der Webbrowser in einem eindrucksvollen Video dokumentiert – der umfasste Zeitraum endet allerdings 2019, drei Jahre vor dem Ende des Internet Explorer:

So präsentierst du YouTube Shorts im Kanal

Video-Creator können jetzt ihre YouTube Shorts im Kanal prominent hervorheben. YouTube bietet in der Kanalansicht dazu jetzt einen Short Shelf. Das zeigt die neuesten Kurz-Videos des entsprechenden Kanals an.

Ruft ein Nutzer den Kanal auf, sieht er die YouTube Shorts im Kanal in einer separaten Übersicht, dem sogenannten Short Shelf.
Das Short Shelf des Kanals technisch gesehen, direkt an zweiter Stelle der “Kanalabschnittsempfehlungen”

Nachdem erst TikTok und in der Folge auch Instagram mit kurzen Hochkant-Videos einen Trend gesetzt haben, pusht auch YouTube seit einiger Zeit dieses Format. Creator können direkt aus Smartphone-App heraus Shorts aufnehmen, vertonen und auf ihren Kanal hochladen.

Grundsätzlich lassen sich die Shorts im Kanal Seite an Seite mit längeren Videos im Querformat zu Playlists anordnen. Um YouTube Shorts im Kanal hervorzuheben, ist es auch möglich, sie in einer separaten Playlist zu sammeln. Letzteres ist dank Short Shelf jetzt überflüssig geworden.

YouTuber, die bereits Shorts auf ihrem Kanal veröffentlicht haben, finden das Short Shelf auf der Kanalseite ganz unten. Über die Funktion “Kanal anpassen” (am Desktop) können die YouTuber die Position des Short Shelf variieren – auf Wunsch auch ganz nach oben.

YouTube schiebt Shorts energisch an

Dass Shorts für YouTube von enormer Bedeutung sind, lässt sich auch an einem Tweet von YouTubes Chief Product Officer Neal Mohan ablesen:

So arbeitet das Unternehmen an Möglichkeiten für die Creator, mit ihren Shorts Geld zu verdienen. Bald soll YouTube-Nutzer auch mit eigenen Shorts auf andere Shorts antworten können. Mohan kündigt daneben umfangreichere Bearbeitungsmöglichkeiten, Filter und Effekte an.

Von dem Dreikampf zwischen TikTok, Instagram und YouTube profitieren nicht zuletzt die Creator und die Marketer, die damit bisher unerreichbar geglaubte Reichweiten erzielen können.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Virtuelle Drohnenflüge mit Google Earth Studio

“Der genaueste Globus der Welt”, so beschreibt Google seine digitale 3D-Weltkarte Google Earth. Mit Google Earth Studio (Tutorial unten im Video) kannst du diese Karte nutzen, um virtuelle Kamerafahrten aus der Vogelperspektive aufzuzeichnen. Google Earth Studio erfordert keinen Download, setzt allerdings ein Windows-Betriebssystem voraus.

Über Position, Kameraperspektive und Höhe errechnet das Online-Tool die exakten Ansicht für jedes Einzelbild auf einem vorgegebenen Pfad. Besonders spektakuläre Ergebnisse erhältst du von Städten und Regionen, für die bereits 3D-Modelle in Google Earth existieren. Zu den “3D-Cities” gehören etwa Paris, New York oder Rom. Google Earth Studio ist kostenlos und derzeit noch in der Beta-Phase. Wer das Animationswerkzeug nutzen möchte, muss auf der Website ein paar Fragen beantworten. Dann bekommt er in der Regel kurz darauf das Go.

Viele der Berechnungen finden direkt im Browser statt, weshalb Google Earth Studio die Verwendung einer aktuellen Version des Google Chrome voraussetzt. Auch die Bandbreite der jeweils genutzten Internetverbindung ist für den Erfolg der Berechnung ausschlaggebend.

Als Resultat liefert das Online-Tool keine sofort nutzbare Videodatei, sondern eine der vorgegebenen Länge entsprechende Anzahl an JPG-Dateien. Mit einer Videoschnittsoftware wie Adobe After Effects, aber auch mit dem in der Grundversion kostenlosen Lightworks kannst du diese Fotos zu einer Animation – also einer virtuellen Kamerafahrt – verknüpfen.

Google Earth Studio Tutorials

🌍 Google Earth Studio Tutorial: Die Welt von oben, erste Schritte [How To]

Das Flugzeug im oben gezeigten Video ist allerdings kein Bestandteil des Tools. Ich habe es über mein Videoschnittprogramm nachträglich in die virtuellen Luftaufnahmen eingefügt. Gegen Ende des Videos siehst du auch den Unterschied zwischen den in 3D verfügbaren Orten und dem noch in gutem alten 2D gehaltenen kleinen Ort, an dem ich aus dem Flugzeug steige.

🏯 Google Earth Studio Tutorial: 🎥 Gebäude umkreisen per Kameraziel [How To]

Das obige Video zeigt, wie du ein “Kameraziel” dazu nutzen kannst, Gebäude oder Landschaftsmerkmale mit der virtuellen Kamera zu umkreisen.

🌞 🌘 Google Earth Studio Tutorial: Tageszeit und Lichtverhältnisse anpassen [How To]

Und hier erfährst du, wie du in den Animationen die Tageszeit anpassen oder Zeit vergehen lassen kannst.

Im folgenden Video habe ich Earth Studio genutzt, um die Stationen zu überfliegen, an die Dan Brown seinen Protagonisten im Roman “Illuminati” schickt – wie in o. g. Video erläutert, in der Reihenfolge, die Dan Brown auch in seinem Roman aufführt.

👁 Auf den Spuren der Illuminati - mit Dan Brown und Google Earth Studio

Google Earth Studio in der Kurzübersicht

  • Virtuelle Kamerafahrten aus Vogelperspektive möglich
  • Kein Download erforderlich, Windows-Betriebssystem vorausgesetzt
  • Online-Tool berechnet exakte Ansichten für Einzelbilder
  • Besonders spektakulär bei Städten mit 3D-Modellen
  • Viele Berechnungen direkt im Browser
  • Liefert Anzahl an JPG-Dateien statt Videodatei

Flesch: Wie Sie die Lesbarkeit Ihrer Texte messen können

Je länger der Satz, und je länger seine Wörter, desto schwerer fällt es dem Leser, ihn zu verstehen. Die wenigsten Autoren werden das bestreiten. Doch wie lang ist zu lang? Wie einfach darf ich es andererseits meinem Leser machen, ohne befürchten zu müssen, er fühle sich nicht für voll genommen?

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Methoden, um Lesbarkeit – unabhängig vom Inhalt – zu berechnen. Der bekannteste ist der Flesch Reading Ease, auch Flesch-Grad genannt. Aus der mittleren Satzlänge und der mittleren Wortlänge eines Textes kann ein Autor (oder sein Computer) diesen Index errechnen.

Die (von Toni Amstad für die deutsche Sprache angepasste) Formel lautet:

Flesch-Grad = 180 – mittlere Satzlänge – (58,5 x mittlere Silbenzahl pro Wort)

Neben dem Flesch Reading Ease gibt es noch eine Reihe weiterer Formeln zur Lesbarkeit. Im deutschsprachigen Raum bekannt ist unter anderem die Wiener Sachtextformel. Sie berücksichtigt ebenfalls Satz- und Wortlängen, die Anzahl der Silben pro Wort und außerdem noch die Anteile unterschiedlich langer Wörter im Text. Als Resultat liefert sie die Schulklassenstufe, für die ein Sachtext geeignet sein soll.

Vergleichen Sie diese beiden Sätze, und beobachten Sie, wie sich die Bewertungen verändern, sobald Sie die Texte bearbeiten (oder Ihre eigenen Texte ausprobieren):

Natürlich sind diese Beispiele bewusst plakativ gewählt. Neben Silbenzahl und Satzlänge hängt die Lesbarkeit von vielen weiteren Faktoren ab. Lesbarkeit und Lesegenuss sind überdies zwei verschiedene paar Schuhe: Dem Leser mag es genügen, dass “Pflanzen” am Schauplatz eines Textes blühen. Das Bild in seinem Kopf gewinnt aber an Farbe und Struktur, wenn er von “Ackerschachtelhalmen und Schwertlilien” lesen darf.

Wer einen Text aber nur schnell auf überlange Sätze und Wörter durchsehen und den von Rudolf Flesch entwickelten Flesch-Grad ermitteln will, kann das künftig auf dieser Website tun: Unter Know How/Lesbarkeits-Test oder mit Hilfe der beiden Textfelder oben.

Kuratier-Werkzeug Storify vor dem Aus

Eigentümer Adobe zieht beim beliebten Kuratier-Werkzeug Storify den Stecker. Seit gestern erlaubt Storify keine Neu-Registrierungen mehr. Neue Storifys lassen sich derzeit noch anlegen, damit wird am 1. Mai 2018 Schluss sein. Gut zwei Wochen später, am 16. Mai 2019, geht Storify dann endgültig vom Netz.

Storify war 2013 von der Kommentarplattform Livefyre übernommen worden, Adobe hatte Livefyre dann im Mai 2016 geschluckt. Die Funktionen von Storify hat Adobe inzwischen seinem kostenpflichtigen Adobe Experience Manager einverleibt.

Nutzer der kostenlosen Plattform, die auf ihre dort erstellten Geschichten nicht verzichten wollen, können die Daten im HTML-, XML- oder JSON-Format sichern und bei Bedarf selbst hosten. Wie der Export funktioniert, verrät das folgende Video:

[aesop_video width=”content” align=”center” src=”youtube” id=”Pq0U0MveyL8″ disable_for_mobile=”off” loop=”on” autoplay=”on” controls=”off” viewstart=”off” viewend=”off” revealfx=”inplaceslow” overlay_revealfx=”off”]

Story Spheres: Einfacher Einstieg in das Virtual Reality Storytelling

Es müssen nicht immer Videos sein: Auf der von Google gemeinsam mit der Kreativagentur Grumpy Sailor geschaffenen experimentellen Plattform Story Spheres kann ein Nutzer VR-Geschichten mit Hilfe von 360-Grad-Fotos und Audiodateien erstellen.

Die hier eingebettete Story Sphere basiert auf einem 360-Grad-Foto, das ich mit einem Android-Smartphone, mit der App Cardboard Camera, aufgenommen habe, sowie einigen unter freier Lizenz nutzbaren Audiodateien:

Audiodateien lassen sich frei in einem 360-Grad-Foto platzieren. Deshalb erklingt das Kinderlachen aus Richtung der spielenden Kinder, der Bach plätschert von da, wo das Gewässer zu sehen ist, und das Vogelgezwitscher kommt aus dem Baum. Auf dem gegenüberliegenden Hügel habe ich dann noch eine Melodie platziert, fertig war der kleine Rundblick. In diesem Beispiel habe ich für alle Audiodateien den Typ “Background” gewählt. Wer anklickbare Audiodateien benötigt – etwa eine Erzählstimme, die Erläuterungen zu den visuellen Inhalten liefert – wählt dafür den Typ “Hotspot”. In Story Spheres lassen sich zudem mehrere 360-Grad-Fotos miteinander verlinken, sodass der Betrachter innerhalb der selben Story verschiedene miteinander verbundene Schauplätze besuchen kann.

Im Moment sind leider keine Umfragen verfügbar.

VR180: YouTubes neues Virtual Reality-Format verzichtet auf Rundumsicht

Youtube hat ein neues Videoformat für Virtual Reality-Darstellungen angekündigt, das im Vergleich zu den bisherigen 360-Grad-Videus nur noch die Hälfte des Sichtbereichs abdeckt. VR180-Videos sollen dem Betrachter ein ausreichend authentisches Virtual Reality-Erlebnis bieten, gleichzeitig aber wesentlich problemloser zu drehen sein. Neben der Datenmenge ist ein häufiges Problem bei 360-Grad-Videos etwa die Person, die die Kamera führt, und dabei fast zwangsläufig mit ins Bild gerät – in 180-Grad-Aufnahmen kann der Betrachter seine Blickrichtung hingegen nach wie vor nach links und rechts verändern, bekommt aber nichts mehr von dem zu sehen, was sich hinter der Kamera abspielt.

VR180-Videos sollen am Desktop, auf Mobilgeräten ebenso wie in den VR-Brillen vom Typ Cardboard, Daydream oder der Playstation VR nutzbar sein. Wie es in der Ankündigung heißt, arbeitet Googles Daydream-Team bereits mit einer Reihe von Kameraherstellern zusammen, deren Kameras das neue Format künftig ab Werk unterstützen können sollen.

Reporterfabrik: Wolf Schneider doziert für Correctiv

[aesop_character img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/03/Wolf_Schneider-1.jpg” name=”Wolf Schneider” caption=”Foto: Sven Teschke, (CC BY-SA 3.0 DE)” align=”right” width=”200px” force_circle=”off”]

Die “Reporterfabrik”, die vom Recherchenetzwerk Correctiv initiierte Web-Akademie für Journalismus, konnte einen digitalen Dozenten ersten Ranges gewinnen: Der einstige Chefredakteur der Welt und ehemalige Leiter der Henri-Nannen-Schule, Sprachpapst Wolf Schneider wird in mehreren Videos elementare Fragen zum journalistischen Schreiben erläutern. Das verkünden Correctiv-Gründer David Schraven und “Reporterfabrik”-Leiter Cordt Schnibben in der Ausgabe 2-2017 des “medium magazin”.

Die Lehrvideos wurden bereits im Februar gedreht, der offizielle Startschuss für die Reporterfabrik soll im September fallen. Schraven formuliert in der Ankündigung seine Vision einer “redaktionellen Gesellschaft, in der Vierte und Fünfte Gewalt nicht gegeneinander arbeiten sondern miteinander recherchieren, kritisieren, aufklären.”

Die Reporterfabrik soll virtuelle Seminare und Präsenz-Workshops bieten. Videos wie die mit Wolf Schneider sollen Interessierten einen Einstieg bieten. Im digitalen Klassenraum soll es weitergehen. Wer sich besonders interessiert, kann Vor-Ort-Seminare besuchen, die – so versprechen es David Schraven und Cordt Schnibben – mit hochkarätigen Referenten besetzt sein werden.