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Geschichten auf Instagram, Twitter und Co. -
Social Storytelling: Wie Unternehmen in Social Media erfolgreiche Geschichten erzählen können

In der heutigen digitalen Welt ist Social Media ein fester Bestandteil unseres Lebens. Unternehmen nutzen Social-Media-Plattformen, um mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren und ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Dabei spielt Storytelling eine immer wichtigere Rolle, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen. In dem Buch „Social Storytelling: Wie Storytelling heute in Social Media funktioniert“ geben die Autoren Marie Elisabeth Müller und Devadas Rajaram einen Einblick in die Welt des Social Storytellings und zeigen anhand von Fallbeispielen, wie Unternehmen erfolgreich Geschichten in ihren Social-Media-Strategien einsetzen.

Wie Social Storytelling den Social-Media-Trend bestimmt

Social Storytelling ist ein wichtiger Bestandteil der Social-Media-Strategie von Unternehmen. Die Autoren erklären in ihrem Buch, wie das Erzählen von Geschichten in den sozialen Medien funktioniert und wie Unternehmen davon profitieren können. Sie zeigen, dass Social Storytelling mehr ist als nur das Posten von schönen Bildern und Texten. Es geht darum, eine Verbindung zu den Kunden aufzubauen und sie emotional anzusprechen. Unternehmen, die die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe verstehen und diese in ihre Geschichten einbeziehen, können ihre Kunden langfristig binden und eine starke Markenidentität aufbauen.

Fallbeispiele: So erfolgreich sind Unternehmen mit Social Storytelling

In dem Buch werden verschiedene Unternehmen vorgestellt, die Social Storytelling erfolgreich in ihrer Social-Media-Strategie einsetzen. Die Autoren analysieren, welche Elemente in den Geschichten dieser Unternehmen besonders erfolgreich sind und welche Strategien sie nutzen, um ihre Zielgruppe anzusprechen. Dabei zeigen sie, dass Social Storytelling in allen Branchen funktionieren kann, solange die Geschichten authentisch und relevant für die Zielgruppe sind. Unternehmen, die erfolgreich Social Storytelling einsetzen, können nicht nur ihre Kundenbindung stärken, sondern auch ihre Reichweite und ihren Umsatz steigern.

Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Strategie

Im letzten Teil des Buches geben die Autoren Tipps und Tricks, wie Unternehmen eine erfolgreiche Social-Storytelling-Strategie entwickeln können. Sie erklären, wie man die richtigen Geschichten findet, wie man sie erzählt und wie man die Ergebnisse messen kann. Dabei betonen sie, dass es wichtig ist, eine langfristige Strategie zu entwickeln und kontinuierlich zu optimieren. Unternehmen, die sich an den Tipps und Tricks der Autoren orientieren, können ihre Social-Media-Präsenz verbessern und ihre Zielgruppe besser erreichen.

Die Arbeit mit Geschichten ist ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen Social-Media-Strategie. In dem Buch „Social Storytelling: Wie Storytelling heute in Social Media funktioniert“ zeigen die Autoren, wie Unternehmen erfolgreich Geschichten erzählen können, um ihre Zielgruppe emotional anzusprechen und zu binden. Anhand von Fallbeispielen und Tipps und Tricks geben sie wertvolle Einblicke in die Welt des Social Storytellings und zeigen, wie Unternehmen davon profitieren können. Das Buch ist ein Must-read für alle, die ihre Social-Media-Präsenz verbessern und ihre Zielgruppe besser erreichen möchten.

*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.

Die Geheimnisse von Big Tech -
Die Macht der vier Tech-Giganten: Amazon, Apple, Facebook und Google

In seinem Buch „The Four“ enthüllt Scott Galloway die Geheimnisse der vier Tech-Giganten, die die Welt beherrschen: Amazon, Apple, Facebook und Google. Er analysiert ihre Machtstrukturen, ihre Geschäftsmodelle und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Mit seinem scharfen Blick und seiner fundierten Expertise gibt er wertvolle Einblicke in die Welt der Technologie und zeigt auf, wie man im Zeitalter der Vier überleben und erfolgreich sein kann.

Die vier Tech-Giganten

In „The Four“ geht es um die vier Unternehmen, die die Welt verändert haben: Amazon, Apple, Facebook und Google. Diese Unternehmen haben die Art und Weise verändert, wie wir leben, arbeiten, kommunizieren und einkaufen. Scott Galloway untersucht, wie diese Unternehmen sich entwickelt haben, wie sie ticken und was sie antreibt. Er zeigt auf, wie sie ihre Positionen aufgebaut haben und welche Auswirkungen sie auf die Gesellschaft haben.

Macht, Einfluss und Milliarden-Geschäfte

Die vier Tech-Giganten haben enormen Einfluss auf die Gesellschaft und die Wirtschaft. Sie haben Milliarden-Geschäfte aufgebaut und beherrschen die Welt der Technologie. Scott Galloway analysiert, wie sie ihr Geld verdienen, welche Strategien sie verfolgen und welche Auswirkungen dies auf die Gesellschaft hat. Er gibt wertvolle Einblicke in die Welt der Macht und des Einflusses und zeigt auf, wie man sich in dieser Welt behaupten kann.

Überleben und Erfolg im Zeitalter der Vier

Im Zeitalter der Vier ist es für Unternehmen und Einzelpersonen wichtig zu verstehen, wie die vier Tech-Giganten ticken und wie man mit ihnen umgehen kann. Scott Galloway gibt wertvolle Tipps, wie man im Wettbewerb mit diesen Unternehmen bestehen kann. Er zeigt auf, welche Strategien erfolgreich sind und welche nicht. Er gibt Einblicke in die Welt des Überlebens und des Erfolgs und zeigt auf, wie man im Zeitalter der Vier erfolgreich sein kann.

*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.

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GIFs sind “für Boomer” und “cringe” – wirklich?

Das Dateiformat GIF, ausgeschrieben “Graphics Interchange Format” ist erst einmal nur eines von wirklich sehr vielen Formaten zur Speicherung von Bildern. Als solches hat es seine Stärken und Schwächen wie andere Bildformate auch. Eine seiner Schwächen: Es nervt.

Derzeit nerven GIFs unter anderem die britische Wettbewerbsbehörde. Die beschäftigt sich nämlich seit geraumer Zeit damit, dass der Facebook-Mutterkonzern Meta die an derartigen Bildern reiche Plattform GIPHY gekauft hat, und fordert von Facebook, die Plattform weiter zu verkaufen.

Das Ansinnen stößt im Hause GIPHY auf Gegenwehr. Unter anderem, so argumentieren die Verantwortlichen, weil nur noch Boomer GIFs witzig finden, während jüngere Menschen die Zappelbildchen eher als “cringe” betrachten würden. Deshalb werde sich kaum ein weiterer Übernahmekandidat finden, heißt es sinngemäß in dem oben verlinkten Schriftstück.

In meiner Eigenschaft als Boomer (legitimiert durch das Geburtsjahr 1968) stehe ich in der Pflicht, auch etwas dazu zu sagen (ich fühle mich zumindest ebenso sehr dazu verpflichtet, wie andere meiner Altersgruppe, sich zu Winnetou zu äußern):

GIFs nerven. GIFs nerven nicht zuletzt Boomer!

Die Zappelei treibt mich (und wie ich sicher weiß, auch viele andere Menschen meines Alters) früher oder später in den Wahnsinn. Wer schon ein paar Jahre mehr auf dem Tacho hat, dem geht jedwede Zappelei in kürzester Zeit gehörig auf die Nerven. Die einzigen, die in meiner Gegenwart zappeln dürfen, sind meine Enkelkinder.

Die sind definitiv eher die Zielgruppe der zuckenden, zappelnden Minifilmchen. Das Wort “cringe” gehört auch nicht zu deren Wortschatz – und sollte es da je, werden sie ihren Opa ganz sicher aus ganz anderen Gründen cringe finden.

Also, GIPHY, wenn du in Metas Schoß bleiben willst: Denk dir eine andere Ausrede aus!

Meinung: Darum ist das Metaverse eine Schnapsidee

Das nächste große Ding, so erwartet es Mark Zuckerberg, wird das Metaverse. Was das genau werden soll, dazu finden sich unterschiedliche Definitionen, die sich aber auf einige Gemeinsamkeiten herunterbrechen lassen: Das Metaverse wird eine künstliche Welt, in der digitale Technologie für Sinneseindrücke sorgt. Wer das Metaverse betreten will, benötigt dazu mindestens eine VR-Brille, sehr wahrscheinlich aber umfangreichere technische Ausrüstung. Letztere sorgt neben dem optischen auch für ein akustisches, haptisches, olfaktorisches (?) Erleben dieser Welt.

In dieser virtuellen Welt sollen sich Menschen dem-über-nächst überwiegend aufhalten, so hoffen Zuckerberg und andere, die bereits viel Geld in deren Entwicklung investiert haben. Dort sollen sie arbeiten, dort sollen sie einkaufen, dort sollen sie Kultur genießen, Kontakte pflegen, Sport treiben…

Die Vorteile, die eine virtuelle Welt gegenüber der physischen Realität hat, sind nicht wegzudiskutieren: Ein Meer von perfektem Blau, das sanft an einen sonnenbeschienenen Sandstrand brandet, dessen Sand nicht in unsere Schuhe rieselt. Kein Sonnenbrand, keine Feuerquallen, und vor allem: Keine Anfahrt. Um vom virtuellen Arbeitsplatz an den präferierten virtuellen Freizeitort zu gelangen, genügen – je nach Eingabegerät – ein paar Mausklicks, ein gesprochener Befehl oder auch bloß ein Gedanke. Durch die perfekten virtuellen Orte bewegen sich Menschen mit makellosen virtuellen Körpern, ganz ohne Bierbäuche, Zahnlücken oder Schweißfüße.

Leben am Sehnsuchtsort?

Würden Menschen im Metaverse leben wollen, wenn die Technik weit genug entwickelt wäre? Ein paar sicher. Was einen Erfolg denkbar macht: Menschen geben heute schon viel Geld für virtuelle Güter aus. Für NFTs zum Beispiel oder in Pay-to-Win-Videospielen. Menschen tauchen auch heute schon für kürzere oder längere Zeit in virtuelle Welten ab. Was ist eine Zoom-Konferenz anderes als ein virtueller Besprechungsraum? Und was ist Amazon anderes als ein riesiges digitales Warenhaus, bloß dass ich keinen Einkaufswagen durch dessen Gänge schieben muss? Und was ist Netflix anderes als eine riesige Sammlung virtueller Welten, wenn auch noch nicht in 3D?

Wenn das Stichwort 3D fällt, dann könnte manchem Metaverse-Investor schwanen, warum das Metaverse vielleicht doch kein Massen-Magnet werden könnte. Das Metaverse, so wie es derzeit gedacht ist, setzt zwingend Hardware voraus, die Menschen sensorische Eindrücke vermittelt und dazu am Körper getragen wird. Minimalausstattung: Eine Brille. Eben jener Gegenstand, am dem das 3D-Fernsehen letztlich gescheitert ist.

Nicht mal Brillenträger mögen Brillen

Und das lag nicht an den Preisen. Meinten die 3D-TV-Hersteller der ersten Stunde noch, der Käuferansturm sei wegen der teuren Shutterbrillen ausgeblieben, mussten auch die Hersteller, die auf preisgünstige Polfilter-Technik setzten, erkennen: Niemand will mit Brille vor seinem Fernseher sitzen. Zwischendurch rufen menschliche Bedürfnisse. Und dann soll der Fernsehzuschauer mit einer Brille, durch die er nur seinen Fernseher scharf sehen kann, zum Kühlschrank oder ins Bad laufen?

Das Metaverse wird also am Unwillen der Konsumenten scheitern, über viele Stunden hinweg Brillen, Helme, gar komplette Sensoranzüge zu tragen, um in die virtuellen Realitäten einzutauchen. Es sei denn, das Erlebnis ist derart immersiv, dass die Nutzer völlig vergessen, dass sie sich nicht in der physischen Realität befinden. Daran werden sie aber spätestens dann erinnert, wenn sie das Bedürfnis nach Nahrung verspüren, mehr noch, wenn sie den Verdauungsprozess abgeschlossen haben. Ja, man könnte Anzüge mit eingebautem Klo entwickeln. Aber ehrlich, schon der Gedanke lässt die Idee eines Metaverse als ziemlich beschissen erscheinen.

Ja, Menschen nutzen virtuelle Realität (auch im engeren Sinne) schon jetzt, und sie geben sogar Geld für entsprechende Brillen aus. Und, zugegeben, auch die physische Realität ist mancherorts ziemlich beschissen, eine “kleine Flucht” erscheint da mitunter verlockend. Für die meisten wird es aber bei ein paar Tages-, oder eher Stundenausflügen bleiben. Nicht mal Brillenträger mögen Brillen. Und wenn, dann solche über einer Keramikschüssel. Einer physischen.

Nur Instagram legt zu: Meta-Dienste WhatsApp und Facebook verlieren Nutzer

Die vom Meta-Konzern angebotenen Dienste WhatsApp und Facebook haben in Deutschland seit 2019 etliche Nutzer eingebüßt. Einzig Instagram konnte regelmäßige Nutzer hinzu gewinnen. Das zeigt eine Umfrage des Statista Global Consumer Survey.

Die gute Nachricht für Mark Zuckerberg: Viele Entscheidungen des Meta-Konzerns zu Instagram kommen gut an. Der Anteil regelmäßiger Nutzer legte in Deutschland von 2019 (38 Prozent) um 22 Prozentpunkte auf 60 Prozent zu. Neben einigen Änderungen bei den Stories und einem Zurückfahren der Aktivitäten rund um IGTV dürfte das vor allem den Reels geschuldet sein, mit denen Meta ein Gegenangebot zur äußerst erfolgreichen Plattform TikTok aufgebaut hat.

Die schlechte Nachricht für Mark Zuckerberg: So viele Prozentpunkte, wie Instagram zugelegt hat, haben WhatsApp und Facebook gemeinsam verloren – trotz einer Reihe neuer Funktionen und, was Facebook betrifft, einer stärkeren Fokussierung auf Video-Inhalte. Bei den 18-29 Jährigen sind sogar nur noch rund die Hälfte der Befragten regelmäßig bei Facebook unterwegs.

Die Meta-Dienste WhatsApp und Facebook verzeichnen seit 2020 in jeden Jahr einen Rückgang der aktiven Nutzer (Grafik: Statista)

Die Gründe für die rückläufige Nutzung von WhatsApp und Facebook dürften vielfältig sein. So gibt es zum Messenger WhatsApp inzwischen eine ganze Reihe von Alternativen, während bei Facebook die direkte Kommunikation mit anderen Nutzern zunehmend unerfreulicher wird. Das letztgenannte Problem ist zwar ein gesellschaftliches, und betrifft in der einen oder anderen Form alle Meta-Dienste (ebenso wie die Dienste der Wettbewerber). Mit seinem inkonsequenten und wenig transparenten Umgang mit Hass auf seiner Plattform dürfte Facebook aber so manche Nutzer vergrault haben.

Instant Articles: Facebook kündigt Versuche mit Bezahlinhalten an

Von Oktober an will Facebook im Rahmen der Instant Articles erste Versuche mit bezahlten Abonnements durchführen. Das berichtet unter anderem die Adweek, nachdem ein Sprecher von Facebook die Paid Content-Initiative auf dem Digital Publishing Innovation Summit angekündigt hat. Dem Bericht zufolge plant Facebook zunächst eine Paywall nach dem “metered model”: Nutzer sollen erst zur Abo-Anmeldeseite eines Content-Anbieters weitergeleitet werden, nachdem sie zehn von dessen Instant Articles kostenlos angesehen haben. Daneben will Facebook dem Bericht zufolge ein Freemium-Modell schaffen, das es Publishern erlaubt, kostenlose und kostenpflichtige Inhalte parallel anzubieten.

Facebooks Instant Article-Modell ist in den letzten Wochen unter Druck geraten, nachdem namhafte Medien, darunter die New York Times, der Guardian und die Welt angekündigt haben, dort künftig keine Inhalte mehr bereitzustellen. Medien, die ihre Inhalte als Instant Articles direkt auf Facebook veröffentlichen, erhalten 70 oder 100 Prozent der Erlöse aus der Werbung, die im Umfeld dieser Artikel angezeigt wird, und können ihre Inhalte dank Facebooks technischer Infrastruktur speziell auf Mobilgeräten deutlich schneller bereitstellen als über die eigenen Websites. Allerdings halten sich die erzielten Werbeeinnahmen bislang in Grenzen, während die Medien an Sichtbarkeit und Reichweite der eigenen Internetauftritte einbüßen.

Im Moment sind leider keine Umfragen verfügbar.

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Was geht, was nicht geht, und wer’s am besten macht: Medienmagazin journalist wertet Facebook-Posts aus

Im Rahmen einer Facebook-Datenanalyse haben Mitarbeiter des journalist über 160.000 Facebook-Beiträge aus acht Medienhäusern ausgewertet. Im Zentrum stand,

  • welche Inhalte besonders häufig geteilt werden,
  • welche die größte Resonanz hervorrufen,
  • und wie sich die Social Media-Strategien der Medienhäuser unterscheiden.

Unter den Viel-Postern nahm Focus Online mit rund 80 Beiträgen pro Tag den Spitzenplatz ein. Was Kommentare und das Teilen der Posts betrifft, hatte BILD – mit “nur” rund 42 Posts am Tag – den Daten zufolge aber die Nase vorn. “Zu Spitzenzeiten hinterlassen Facebook-User unter den Beiträgen des Bild-Hauptaccounts etwa 20.000 Kommentare am Tag”, heißt es in der Mitteilung des journalist.

Bilder und Videos werden häufiger geteilt als Texte, inhaltlich liegen Nachrichten, Politik und regionale Meldungen vorn, während Mitteilungen aus dem Ressort Sport im Vergleich extrem selten geteilt werden.

Ausgewertet hat der journalist die Daten mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Scripts, das die Graph API von Facebook nutzt. Analysiert haben die Redakteure Beiträge der Facebook-Hauptaccounts von Bild, T-Online, Spiegel Online, Focus Online, Welt, Zeit Online, Faz.net und Süddeutscher Zeitung aus dem Zeitraum Anfang Januar 2016 bis Ende Mai 2017. In seiner Juli-Ausgabe finden Interessierte eine ausführliche Auswertung.

Facebook 360: Eigene Facebook-App für die Samsung Gear VR

Um auf Facebook veröffentlichte 360-Grad-Inhalte mit einer Samsung Gear VR betrachten zu können, können Besitzer des Headsets ab sofort die kostenlose App Facebook 360 auf ihrem Gerät installieren. Nach Angaben von Facebook wurden bislang 25 Millionen 360-Grad-Fotos und rund eine Million 360-Grad-Videos auf der Plattform veröffentlicht.

[aesop_video width=”content” align=”center” src=”self” hosted=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-360-Hovering-Story-Cards.mp4″ disable_for_mobile=”on” loop=”on” autoplay=”on” controls=”on” viewstart=”on” viewend=”on” revealfx=”off”]

Die App bietet den Nutzern der Gear VR vier Sektionen:

  • Explore: Hier zeigt Facebook die interessantesten und beliebtesten öffentlichen 360-Grad-Inhalte – etwa von Medienunternehmen, Organisationen, aber auch von Einzelpersonen;
  • Following: In dieser Sektion findet der Nutzer VR-Inhalte seiner Freunde und solche von Facebook-Seiten, die er mit “gefällt mir” gekennzeichnet hat;
  • Saved: Hier finden sich die 360-Grad-Inhalte, die der Nutzer beim Stöbern auf Facebook via Mobilgerät oder am Desktop gespeichert hat;
  • Timeline: Diese Sektion bietet Zugriff auf die vom Nutzer selbst eingestellten 360-Grad-Fotos und -Videos.

Vorerst steht Facebook 360 ausschließlich Nutzern der Samsung Gear VR über die Oculus-Plattform zur Verfügung. Wann – und ob überhaupt – es die App auch für auch andere VR-Brillen geben wird, ist noch offen.

Facebook beginnt, strittige Meldungen zu kennzeichnen

In den USA hat Facebook offenbar damit begonnen, strittige Meldungen mit einem Fake-News-Hinweis zu versehen. Das meldet unter anderem Gizmodo. Mutmaßlich unwahre Behauptungen sollen so von den Nutzern leichter zu identifizieren sein.

Der Hinweis besteht aus einem weißen Warndreieck auf rotem Grund, gefolgt vom Schriftzug “Disputed by” und den Namen der Fact-Checking-Organisationen, die die Meldung für unwahr halten. Nach den Richtlinien von Facebook erscheint der Fake-News-Hinweis nur unter Meldungen, die von mindestens zwei der beauftragten Faktenprüfer als falsch betrachtet werden.

In Aktion treten die Faktenprüfer im übrigen nicht von sich aus, sondern erst, nachdem entweder andere Nutzer einen Beitrag als Fake News gemeldet haben oder ein von Facebook entwickelter Algorithmus Unstimmigkeiten entdeckt hat. Bei den von Gizmodo entdeckten Meldungen dürfte der Faktencheck nicht all zu aufwändig gewesen sein: Beide stammen von Satire-Websites, die ohnehin ausschließlich fiktionale Inhalte veröffentlichen.

Umfrage: Bundesbürger wollen Meldesystem, Lösch- und Sperrpflichten

Falschmeldungen, die bewusst gestreut werden, um die öffentliche Meinung zu manipulieren, stoßen in Deutschland auf wenig Gegenliebe: Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalbranchenverbands Bitkom unter 1.009 Personen ab 14 Jahren.

[aesop_image imgwidth=”content” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/02/umfrage-fake-news.jpg” align=”center” lightbox=”on” caption=”Grafik: Statista auf Basis einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom” captionposition=”left” revealfx=”off”]

Eine deutliche Mehrheit der Befragten spricht sich darin für ein hartes Durchgreifen aus: 88 Prozent wünschen sich eine Möglichkeit, Betreiber sozialer Netzwerke auf Falschmeldungen hinzuweisen, 87 Prozent erwarten von den Betreibern selbst strengere Prüfungen und bei Bedarf ein zeitnahes Löschen, und deutliche 91 Prozent schließen sich der Forderung an, notorische Verbreiter von Fake News zu sperren. Die Notwendigkeit, vor dem Löschen von Beiträgen einen richterlichen Beschluss einzuholen, sieht dagegen nicht einmal jeder vierte Umfrageteilnehmer, und gerade einmal etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer stimmt der Aussage zu, eine Demokratie müsse Falschmeldungen aushalten können.

Automatischer Ton im Newsfeed und Apps fürs TV: Facebook forciert Videos

Mit einer ganzen Reihe von Neuerungen zum Thema Video wartet Facebook auf:

  • Bei Videos im Newsfeed startet und stoppt künftig auch die Tonwiedergabe automatisch;
  • vertikale Videos erhalten auf Smartphone-Displays mehr Platz;
  • Videos lassen sich verkleinern und als Bild-im-Bild in einer Ecke des Displays wiedergeben, während der Nutzer durch den Newsfeed scrollt (auf Android-Geräten kann der Nutzer Videos sogar weiter laufen lassen, nachdem er die Facebook-App verlassen hat);
  • für Apple TV, Amazon Fire TV und Samsung Smart TV werden demnächst eigene Facebook-Video-Apps verfügbar sein.

Die umstrittenste Neuerung dürfte die selbst startende Audiowiedergabe von Videos im Newsfeed sein. In den Einstellungen soll es aber möglich sein, dieses Verhalten zu ändern. Außerdem, so heißt es in der Mitteilung, werde natürlich kein Ton wiedergegeben, wenn der Nutzer sein Gerät stummgeschalten habe.