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Daten verstehen -
Die Kunst der Statistik: Wie Daten unser tägliches Leben beeinflussen

Statistiken sind allgegenwärtig, aber wie können wir sie verstehen und nutzen? David Spiegelhalter, Professor für Statistik an der Universität Cambridge, führt uns in seinem Buch „Die Kunst der Statistik: Was uns Daten wirklich sagen und wie wir dies im Alltag nutzen können“ in die Welt der Statistik ein und zeigt uns, wie wir Daten richtig interpretieren und für unser tägliches Leben nutzen können.

Die Kunst der Statistik: Wie Daten uns helfen, die Welt zu verstehen

Spiegelhalter zeigt uns, wie Statistiken uns helfen können, die Welt um uns herum besser zu verstehen. Er erklärt, wie wir die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen können und wie wir die Statistik in unserem Alltag anwenden können, etwa, um Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen. Spiegelhalter zeigt uns auch die Möglichkeiten und Grenzen der Statistik auf und wie wir sie nutzen können, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Von Wahrscheinlichkeit bis Big Data: Ein Leitfaden für den Alltag

In diesem Buch erfahren wir zudem, wie wir mit Big Data umgehen und wie wir die Daten in unserem täglichen Leben nutzen können. Er zeigt uns auch, welche Werkzeuge und Methoden wir verwenden können, um Daten zu analysieren und zu verstehen. Das Buch befähigt seine Leser, Statistik im Alltag anzuwenden und bessere Entscheidungen zu treffen, basierend auf Fakten und Daten.

*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.

Nur Instagram legt zu: Meta-Dienste WhatsApp und Facebook verlieren Nutzer

Die vom Meta-Konzern angebotenen Dienste WhatsApp und Facebook haben in Deutschland seit 2019 etliche Nutzer eingebüßt. Einzig Instagram konnte regelmäßige Nutzer hinzu gewinnen. Das zeigt eine Umfrage des Statista Global Consumer Survey.

Die gute Nachricht für Mark Zuckerberg: Viele Entscheidungen des Meta-Konzerns zu Instagram kommen gut an. Der Anteil regelmäßiger Nutzer legte in Deutschland von 2019 (38 Prozent) um 22 Prozentpunkte auf 60 Prozent zu. Neben einigen Änderungen bei den Stories und einem Zurückfahren der Aktivitäten rund um IGTV dürfte das vor allem den Reels geschuldet sein, mit denen Meta ein Gegenangebot zur äußerst erfolgreichen Plattform TikTok aufgebaut hat.

Die schlechte Nachricht für Mark Zuckerberg: So viele Prozentpunkte, wie Instagram zugelegt hat, haben WhatsApp und Facebook gemeinsam verloren – trotz einer Reihe neuer Funktionen und, was Facebook betrifft, einer stärkeren Fokussierung auf Video-Inhalte. Bei den 18-29 Jährigen sind sogar nur noch rund die Hälfte der Befragten regelmäßig bei Facebook unterwegs.

Die Meta-Dienste WhatsApp und Facebook verzeichnen seit 2020 in jeden Jahr einen Rückgang der aktiven Nutzer (Grafik: Statista)

Die Gründe für die rückläufige Nutzung von WhatsApp und Facebook dürften vielfältig sein. So gibt es zum Messenger WhatsApp inzwischen eine ganze Reihe von Alternativen, während bei Facebook die direkte Kommunikation mit anderen Nutzern zunehmend unerfreulicher wird. Das letztgenannte Problem ist zwar ein gesellschaftliches, und betrifft in der einen oder anderen Form alle Meta-Dienste (ebenso wie die Dienste der Wettbewerber). Mit seinem inkonsequenten und wenig transparenten Umgang mit Hass auf seiner Plattform dürfte Facebook aber so manche Nutzer vergrault haben.

Was geht, was nicht geht, und wer’s am besten macht: Medienmagazin journalist wertet Facebook-Posts aus

Im Rahmen einer Facebook-Datenanalyse haben Mitarbeiter des journalist über 160.000 Facebook-Beiträge aus acht Medienhäusern ausgewertet. Im Zentrum stand,

  • welche Inhalte besonders häufig geteilt werden,
  • welche die größte Resonanz hervorrufen,
  • und wie sich die Social Media-Strategien der Medienhäuser unterscheiden.

Unter den Viel-Postern nahm Focus Online mit rund 80 Beiträgen pro Tag den Spitzenplatz ein. Was Kommentare und das Teilen der Posts betrifft, hatte BILD – mit “nur” rund 42 Posts am Tag – den Daten zufolge aber die Nase vorn. “Zu Spitzenzeiten hinterlassen Facebook-User unter den Beiträgen des Bild-Hauptaccounts etwa 20.000 Kommentare am Tag”, heißt es in der Mitteilung des journalist.

Bilder und Videos werden häufiger geteilt als Texte, inhaltlich liegen Nachrichten, Politik und regionale Meldungen vorn, während Mitteilungen aus dem Ressort Sport im Vergleich extrem selten geteilt werden.

Ausgewertet hat der journalist die Daten mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Scripts, das die Graph API von Facebook nutzt. Analysiert haben die Redakteure Beiträge der Facebook-Hauptaccounts von Bild, T-Online, Spiegel Online, Focus Online, Welt, Zeit Online, Faz.net und Süddeutscher Zeitung aus dem Zeitraum Anfang Januar 2016 bis Ende Mai 2017. In seiner Juli-Ausgabe finden Interessierte eine ausführliche Auswertung.

Totale Zensur – weil eine Million Rüpel zuviel sind!

Eine Kommentarfunktion wird es auf NetKnowHow.de vorläufig nicht geben. Nach einer Befragung der Leser, von denen die Hälfte für, die andere gegen eine solche Funktion war, habe ich mich (widerruflich) dagegen entschieden. Schweren Herzens, aber aus guten Gründen:

Wie der ARD-ZDF-Onlinestudie 2016 zu entnehmen ist, nutzen hierzulande rund 58 Millionen Menschen das Internet. Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Landesmedienanstalt NRW gaben ein Prozent der deutschen Internetnutzer an, bereits selbst einen Hasskommentar verfasst zu haben, und zwei Prozent bekannten sich dazu, auf einen Hasskommentar geantwortet zu haben, um diesen zu unterstützen. Es gibt also allein in Deutschland mindestens 1.160.000 verbale Gewalttäter – und das sind nur die Einsichtsfähigen.

Und: Praktisch jedes Thema kann verbale Gewaltorgien auslösen. Es reicht schon ein Kommentar zu erwachsenen Skateboardfahrern, um sich übelste Beleidigungen, bis hin zu Mord- und Vergewaltigungsaufrufen, einzuhandeln. Ganz so üble eigene Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht (okay, ich habe mal eine Gruppe von Fans einer Rechtsrock-Band gefragt, warum sie, bei aller Vaterlandsliebe, so verächtlich mit der deutschen Rechtschreibung umgehen – das Echo war wie zu erwarten, verhallte aber schnell wieder), aber ich lege auch nicht wirklich Wert darauf.

Dazu kommt: NetKnowHow.de ist eine Ein-Mann-Show. Wenn ich im Urlaub bin oder tief in anderen Projekten stecke, oder schlicht keine Lust habe, blieben die Kommentare unmoderiert. Das hieße, sie entweder für diese Zeit in der Warteschleife zu belassen, oder das Risiko verbaler Gewaltakte einzugehen. Das erstere wäre für die anständigen Kommentatoren frustrierend, das letztere könnten Rüpel als Einladung verstehen.

Letzter und egoistischster Grund: Ich will diese Arbeit nicht leisten. Kommentare zu moderieren heißt eben nicht nur, einen sachlichen Diskurs zu begleiten. Sachlicher Diskurs braucht nur sehr wenig Moderation. Aber Beleidigungen, Bedrohungen, Hetze und andere verbale Gewalt sind Dinge, von denen ich so wenig wie möglich in meinem Leben haben möchte. 98 Prozent der Internetnutzer sind zu sachlichem Diskurs fähig. Leider reicht das nicht.

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Medien-Trendmonitor 2017: Journalisten sorgen sich um Glaubwürdigkeit und ignorante Pressesprecher

Die Haltung von Journalisten zu ihrer Arbeit stand im März 2017 im Mittelpunkt einer Online-Befragung, für die news aktuell und Faktenkontor insgesamt 1.740 Journalisten gewinnen konnten. Jetzt haben die Initiatoren die Ergebnisse im Medien-Trendmonitor 2017 vorgestellt.

Eine absolute Mehrheit von 57 Prozent zählte den Faktor Glaubwürdigkeit zu den drei größten Herausforderungen des gegenwärtigen Journalismus, gefolgt von Fake News und der Sorge um die journalistische Unabhängigkeit, die je 29 Prozent der Befragten nannten. Genervt sind Journalisten aber nicht nur von Lügenpresse-Rufen: Mehr als die Hälfte der befragten Medienmacher ärgern sich am meisten, wenn Kommunikationschefs auf Anfragen nicht reagieren. Deutlich weniger Kopfzerbrechen bereitet Journalisten gegenwärtig der Roboter-Journalismus: Von acht Prozent der Befragten genannt, nimmt er den vorletzten Platz unter den Herausforderungen ein.

Im guten Mittelfeld rangiert die Sorge um digitale Erlöse, die immerhin jeder vierte Journalist nannte. Rund 42 Prozent der Befragten favorisieren ein Freemium-Modell, bei dem die Leser nur für einen Teil der Beiträge zur Kasse gebeten werden. Allerdings sind 18 Prozent inzwischen der Meinung, mit Paid Content seien keine maßgeblichen Gewinne zu erwirtschaften.

Ein gespaltenes Verhältnis bescheinigt der Medien-Trendmonitor den Journalisten beim Einsatz von Social Media: Noch immer verzichten neun Prozent gänzlich auf soziale Netzwerke, 55 Prozent setzen sie hauptsächlich zur Recherche ein, und jeweils knapp die Hälfte der Befragten gab an, dort andere Journalisten (49 Prozent) und Politiker (48 Prozent) zu beobachten. Kaum eine Bedeutung für Journalisten hat Snapchat: Während nur zwei Prozent angaben, Snapchat regelmäßig bei der Arbeit zu nutzen, nannten satte 68 Prozent Facebook. Auch nur noch jeder vierte Journalist nutzt das Business-Netzwerk Xing regelmäßig.

Umfrage: Bundesbürger wollen Meldesystem, Lösch- und Sperrpflichten

Falschmeldungen, die bewusst gestreut werden, um die öffentliche Meinung zu manipulieren, stoßen in Deutschland auf wenig Gegenliebe: Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalbranchenverbands Bitkom unter 1.009 Personen ab 14 Jahren.

[aesop_image imgwidth=”content” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/02/umfrage-fake-news.jpg” align=”center” lightbox=”on” caption=”Grafik: Statista auf Basis einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom” captionposition=”left” revealfx=”off”]

Eine deutliche Mehrheit der Befragten spricht sich darin für ein hartes Durchgreifen aus: 88 Prozent wünschen sich eine Möglichkeit, Betreiber sozialer Netzwerke auf Falschmeldungen hinzuweisen, 87 Prozent erwarten von den Betreibern selbst strengere Prüfungen und bei Bedarf ein zeitnahes Löschen, und deutliche 91 Prozent schließen sich der Forderung an, notorische Verbreiter von Fake News zu sperren. Die Notwendigkeit, vor dem Löschen von Beiträgen einen richterlichen Beschluss einzuholen, sieht dagegen nicht einmal jeder vierte Umfrageteilnehmer, und gerade einmal etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer stimmt der Aussage zu, eine Demokratie müsse Falschmeldungen aushalten können.

Mehr als jeder zweite konsumiert Nachrichten mobil

Von fünf der zehn wichtigsten Nachrichtenportale Deutschlands rufen mehr als die Hälfte der Nutzer die Nachrichten mobil ab, nutzen dazu also ein Smartphone oder Tablet. Das geht aus einer Auswertung des Statistikportals Statista auf Basis aktueller IVW-Daten hervor.

Relativ zur Gesamtzahl der Abrufe führt N-TV.de die Liste der mobil genutzten Nachrichtenangebote an: Weniger als drei von zehn Nutzern greifen noch von stationären Geräten auf dieses Nachrichtenangebot zu. Das Schlusslicht unter den Top 10 der Nachrichtenangebote bildet N24.de, hier sind es weniger als drei von zehn Nutzern, die das Angebot von Mobilgeräten aus nutzen.

“Nachrichtenportale, die nicht zuallererst an ihre mobilen Leser denken, werden ihre Reichweite nicht ausbauen können beziehungsweise sogar Reichweite verlieren. Die klassische Homepage wird voraussichtlich weiter an Bedeutung verlieren”, heißt es in der Mitteilung des Statistikportals.

[aesop_image imgwidth=”content” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2016/12/nachrichten-mobil.jpg” credit=”Statista, CC BY-ND 3.0″ alt=”Nachrichten mobil” align=”center” lightbox=”on” caption=”Die Grafik bildet die Visits der Top 10 Nachrichtenportale in Deutschland ab.” captionposition=”center” revealfx=”inplace”]

Falschmeldungen auf Facebook mit mehr Reichweite als Medienberichte

Dass frei erlogene Meldungen, freundlicher Fake-News genannt, auf Facebook den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl beeinflusst hätten, hat Mark Zuckerberg erst kürzlich rigoros bestritten. Eine jetzt von Buzzfeed veröffentlichte Studie scheint die These jedoch zu stützen: In den letzten drei Monaten vor der Wahl wurden die 20 erfolgreichsten erfundenen Wahlkampfmeldungen häufiger geteilt, kommentiert und oder bewertet als die 20 erfolgreichsten Artikel etablierter Nachrichtenmedien.

In Zahlen:

  • 8,711,000 Kommentare, Likes und Shares für virale Fake-News zur Wahl (darunter die Meldung, der Papst habe empfohlen, Donald Trump zu wählen)
  • 7,367,000 Kommentare, Likes und Shares für Wahlkampf-Berichterstattung etablierter Medien

Ein Sprecher von Facebook bemühte sich, diese Zahlen gegenüber Buzzfeed zu relativieren. Die Top-Meldungen machten, wie er sagte, nur einen Bruchteil dessen aus, was auf Facebook diskutiert werde.

Für gleich vier der zehn erfolgreichsten Falschmeldungen zeichnet übrigens die Website Ending The Fed verantwortlich. Die Website, die vordergründig wie eine herkömmliche Nachrichtenwebsite aufgemacht ist, verbreitet neben offensichtlichen Falschmeldungen auch eins zu eins kopierte “Nachrichten” von Satire-Websites. Bei etlichen Beiträgen dort fällt die Vermischung von Nachricht und Meinung ins Auge – bloß, wessen Meinung da zu lesen ist, erfährt der Leser nicht, denn Ending The Fed vermeidet jeden Hinweis auf die Personen, die hinter der Website stehen.

Regionalzeitungen auch online wichtigste Quelle für lokale News

Mehr als jeder vierte Internetnutzer informiert sich über das lokale Geschehen aus den Online-Ablegern von Regionalzeitungen. Einer von fünf nutzt dazu aber auch lokale oder hyperlokale Blogs. Das geht aus einer repräsentativen Studie von Bitkom Research hervor, für die das Unternehmen 1.023 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt hat.

Erstaunlichstes Ergebnis der Befragung dürfte die Zahl der Nutzer sein, die sich über lokales Geschehen überhaupt nicht online informieren: Mehr als vier von zehn Internetnutzern beschäftigen sich online nicht mit örtlichen Nachrichten. Auch deshalb sehen sich lokale Angebote großen wirtschaftlichen Herausforderungen gegenüber.

Dass einige “Lügenpresse” schreien, ist kein Problem. Dass einige Millionen “Lügenpresse” denken, schon.

Lügenpresse? Es gab eine Zeit, da wollten die meisten mit Aussagen wie “Es stand in der Zeitung” oder “Es kam in den Nachrichten” zum Ausdruck bringen, es handle sich bei einem behaupteten Sachverhalt um eine gesicherte Tatsache. Dieses Vertrauen in die Wahrhaftigkeit medialer Berichterstattung ist verloren gegangen.

Die oben illustrierte Studie des Bayerischen Rundfunks zeigt: Selbst die Medien mit dem insgesamt höchsten Ansehen gelten nicht einmal bei jedem zweiten als unabhängig, und bei den am schlechtesten beleumundeten – den Boulevardzeitungen – glaubt nicht einmal jeder vierte an die Unabhängigkeit, und nur gut jeder achte hält sie inhaltlich für glaubwürdig.

Der Kampfbegriff „Lügenpresse“ markiert seit einigen Jahren das Extrem dieses Vertrauensverlusts. Der „Lügenpresse”-Diskurs wird vor allem im Netz geführt, er findet sich in Blogs und als Leserkommentar unter missliebigen Artikeln. Medienkritik hat sich zu einem politischen Breitensport entwickelt – was aber nicht bedeutet, dass es sportlich zuginge: Journalisten werden teils rabiat beschimpft, teils bedroht, mitunter körperlich attackiert.

Journalisten stellen sich dem Lügenpresse-Vorwurf

In der Ringvorlesung “Lügenpresse”, die den Auftakt zur neuen Reihe „Augstein Lectures“ bildet, will die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Uni Hamburg den Ursachen dafür auf den Grund gehen. Am Ende sollen Antworten auf die Fragen stehen, was getan werden könnte, um die Akzeptanz von Journalismus als Institution gesellschaftlicher Selbstreflexion, als Frühwarnsystem, als kritische Instanz in einer freien Gesellschaft zu retten.

Die Vortragenden sind namhafte Journalistinnen und Journalisten wie Giovanni di Lorenzo (DIE ZEIT) und Jakob Augstein (der freitag) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Kommunikationswissenschaft und anderen sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern wie beispielsweise Prof. Dr. Maria Löblich (FU Berlin) und Prof. Dr. Carsten Reinemann (LMU München). Die Veranstaltung findet vom 17.10.16–30.01.17 immer montags, 18–20 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hamburg statt.

Onlinerecherche: Wo sich Journalisten informieren, bevor sie informieren

Onlinerecherche ist mehr das Eintippen passender Begriffe in das Eingabefeld einer Suchmaschine. Bei der Suche nach Informationen im Internet bedienen sich Journalisten einer ganzen Reihe von Quellen von YouTube bis zum persönlichen Online-Handarchiv. Die von news aktuell veröffentlichte Erhebung zeigt, wie wichtige welche Onlinequellen für Journalisten sind:


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Datendiebe, Dealer, Dissidenten: Was im Darknet wirklich abgeht

Die Waffe, mit der der Attentäter in München am 22.Juli neun unschuldige Menschen und sich selbst tötete, hatte er sich im Darknet beschafft. In nur innerhalb des TOR-Netzwerks erreichbaren Onlineshops sind tatsächlich Waffen, Drogen und Co. zu bekommen. Doch die wesentlichen Inhalte des Darknet sind andere:


Weitere technische Hintergründe zum Darknet liefert ein Beitrag der Deutschen Welle vom 9. Juli 2012, der auch heute, vier Jahre nach Veröffentlichung, die Fakten korrekt zusammenfasst: