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Instant Articles: Facebook kündigt Versuche mit Bezahlinhalten an

Von Oktober an will Facebook im Rahmen der Instant Articles erste Versuche mit bezahlten Abonnements durchführen. Das berichtet unter anderem die Adweek, nachdem ein Sprecher von Facebook die Paid Content-Initiative auf dem Digital Publishing Innovation Summit angekündigt hat. Dem Bericht zufolge plant Facebook zunächst eine Paywall nach dem “metered model”: Nutzer sollen erst zur Abo-Anmeldeseite eines Content-Anbieters weitergeleitet werden, nachdem sie zehn von dessen Instant Articles kostenlos angesehen haben. Daneben will Facebook dem Bericht zufolge ein Freemium-Modell schaffen, das es Publishern erlaubt, kostenlose und kostenpflichtige Inhalte parallel anzubieten.

Facebooks Instant Article-Modell ist in den letzten Wochen unter Druck geraten, nachdem namhafte Medien, darunter die New York Times, der Guardian und die Welt angekündigt haben, dort künftig keine Inhalte mehr bereitzustellen. Medien, die ihre Inhalte als Instant Articles direkt auf Facebook veröffentlichen, erhalten 70 oder 100 Prozent der Erlöse aus der Werbung, die im Umfeld dieser Artikel angezeigt wird, und können ihre Inhalte dank Facebooks technischer Infrastruktur speziell auf Mobilgeräten deutlich schneller bereitstellen als über die eigenen Websites. Allerdings halten sich die erzielten Werbeeinnahmen bislang in Grenzen, während die Medien an Sichtbarkeit und Reichweite der eigenen Internetauftritte einbüßen.

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Bezahlangebot: Spiegel startet digitale Tageszeitung voraussichtlich im April

Von Montag bis Freitag immer um 16 Uhr soll eine neue Ausgabe erscheinen: Die digitale Tageszeitung “Spiegel Daily” wird, wie der Horizont berichtet, voraussichtlich im April an den Start gehen.

Spiegel Daily soll in einem auf Mobilgeräte zugeschnittenen, geschlossenen Angebot die wichtigen Themen des Tages in Nachrichten, Kommentaren und kuratierten Inhalten aufbereiten. Anders als bei den derzeit unter Spiegel Plus erscheinenden kostenpflichtigen Angeboten soll die digitale Tageszeitung über ein Abo-Modell abgerechnet werden. Das Abo-Modell soll preislich gestaffelt sein: Die günstigste Variante – Horizont nennt einen Preis von 7 Euro – beschränkt sich auf die wochentäglichen Ausgaben von Spiegel Daily, im Umfang des nächstteureren Angebots soll der Zugang zu den Spiegel Plus-Artikeln enthalten sein, und schließlich soll es auch ein Premium-Angebot geben, dass darüber hinaus die digitale und/oder gedruckte Ausgabe des Spiegel am Wochenende umfasst.

Dem Horizont-Bericht zufolge wechselt Spiegel auch den Bezahldienstleister aus: Künftig wird Plenigo die Abrechnung mit den zahlenden Nutzern abwickeln.