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Business für Bohemiens: 5 Kernaussagen für kreative Freigeister auf der Suche nach einer Geschäftsidee

Business für Bohemiens“ von Tom Hodgkinson ist ein interessantes Buch, das sich an Kreative und Freigeister richtet, die eine Geschäftsidee verwirklichen möchten. Hier sind die fünf wichtigsten Kernaussagen des Buches:

  • Sie sollten Ihre Arbeit als Kunst betrachten und Ihre Leidenschaften in ein Geschäft verwandeln.
  • Es ist wichtig, dass Sie Ihre eigene Nische finden und Ihre Einzigartigkeit hervorheben.
  • Sie sollten sich nicht zu sehr auf finanzielle Gewinne konzentrieren, sondern stattdessen Ihr Leben im Einklang mit Ihren Werten und Interessen führen.
  • Es gibt viele Möglichkeiten, ein erfolgreiches Geschäft zu führen, ohne sich einem traditionellen Corporate-Lifestyle zu unterwerfen.
  • Es ist möglich, ein erfüllendes und erfolgreiches Leben zu führen, indem man seine Talente und Kreativität in ein Unternehmen einbringt, das auf seinen Werten und Überzeugungen basiert.

Obwohl das Buch „Business für Bohemiens“ eine interessante Perspektive auf das Unternehmertum bietet, ist es möglicherweise nicht für jeden geeignet. Wenn Sie bereits ein traditionelles Geschäftsmodell verfolgen und sich auf finanzielle Gewinne konzentrieren, könnten Sie mit den Ansätzen des Buches vielleicht nicht viel anfangen. Nicht jeder, auch nicht jeder Kreative, sieht schließlich seine Arbeit als Kunst.

Wenn Sie allerdings eine kreative Person sind, die sich nicht mit einem traditionellen Corporate-Lifestyle identifiziert und ein alternatives Geschäftsmodell suchen, das auf Ihren Werten und Interessen basiert, könnte dieses Buch genau das Richtige für Sie sein.

*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.

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Instant Articles: Facebook kündigt Versuche mit Bezahlinhalten an

Von Oktober an will Facebook im Rahmen der Instant Articles erste Versuche mit bezahlten Abonnements durchführen. Das berichtet unter anderem die Adweek, nachdem ein Sprecher von Facebook die Paid Content-Initiative auf dem Digital Publishing Innovation Summit angekündigt hat. Dem Bericht zufolge plant Facebook zunächst eine Paywall nach dem “metered model”: Nutzer sollen erst zur Abo-Anmeldeseite eines Content-Anbieters weitergeleitet werden, nachdem sie zehn von dessen Instant Articles kostenlos angesehen haben. Daneben will Facebook dem Bericht zufolge ein Freemium-Modell schaffen, das es Publishern erlaubt, kostenlose und kostenpflichtige Inhalte parallel anzubieten.

Facebooks Instant Article-Modell ist in den letzten Wochen unter Druck geraten, nachdem namhafte Medien, darunter die New York Times, der Guardian und die Welt angekündigt haben, dort künftig keine Inhalte mehr bereitzustellen. Medien, die ihre Inhalte als Instant Articles direkt auf Facebook veröffentlichen, erhalten 70 oder 100 Prozent der Erlöse aus der Werbung, die im Umfeld dieser Artikel angezeigt wird, und können ihre Inhalte dank Facebooks technischer Infrastruktur speziell auf Mobilgeräten deutlich schneller bereitstellen als über die eigenen Websites. Allerdings halten sich die erzielten Werbeeinnahmen bislang in Grenzen, während die Medien an Sichtbarkeit und Reichweite der eigenen Internetauftritte einbüßen.

Im Moment sind leider keine Umfragen verfügbar.

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Bezahlschranken: 123 deutsche Zeitungen bieten Online-Inhalte gegen Geld

123 deutsche Zeitungen bieten zumindest einen Teil ihrer Online-Inhalte hinter einer Bezahlschranke an. Die Zahl ist damit gegenüber der letzten Zählung des BDZV vor rund einem Jahr nur leicht gestiegen. Das nach wie vor am häufigsten nutzen Zeitungen online das “Freemium”-Modell, bei dem sie einen Teil ihrer Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen, einen Teil – meist in Inhalt und Aufmachung herausgehoben – aber nur gegen Bezahlung zugänglich machen.

[aesop_image imgwidth=”content” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/03/deutsche_zeitungen_mit_paywall.jpg” alt=”Inhalte hinter einer Bezahlschranke” align=”center” lightbox=”on” caption=”Grafik: Statista auf Basis einer Zählung des BDZV” captionposition=”left” revealfx=”inplace”]

Ein weiterer bedeutender Teil der im Netz vertretenen Zeitungen nutzt das “Metered Model”: Bei diesem Modell dürfen die Leser in einem bestimmten Zeitraum (meist innerhalb eines Monats) nur eine festgelegte Anzahl von Beiträgen kostenlos lesen. Weitere Beiträge sind dann bis zum Ablauf des Zeitraums nur noch gegen Bezahlung zugänglich.

Aus dem Rahmen fällt bei dieser Zählung das “PaidTime” genannte Abrechnungsmodell der Westdeutschen Zeitung: Leser können hier für die Dauer eines zuvor erworbenen Minutenpakets auf die Inhalte zugreifen.

Adblocker-Software hat (nicht nur) in Deutschland viele Fans

Online-Publikationen mit klassischer Display-Werbung zu finanzieren, wird – nicht zuletzt in Deutschland – zunehmend schwieriger: Fast drei von zehn Internetnutzern hierzulande blenden Banner, Video-Ads und Co. mit Hilfe einer Adblocker-Software aus, heißt es im Global Adblock Report 2017 von Pagefair.

[aesop_image imgwidth=”content” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/02/adblocker-weltkarte.jpg” alt=”Einsatz von Adblocker-Software im internationalen Vergleich” align=”center” lightbox=”on” caption=”Einsatz von Adblocker-Software im internationalen Vergleich – Grafik: Statista auf Basis einer Studie von Pagefair” captionposition=”left” revealfx=”off”]

Damit reiht sich Deutschland in die Weltspitze ein: Nur in 5 der insgesamt 110 untersuchten Länder nutzt ein noch höherer Anteil an Nutzern Adblocker. Zu den Gründen, eine solche Software einzusetzen, gehören Sicherheitsbedenken, Unterbrechungen durch Werbung und längere Ladezeiten. Im mobilen Einsatz schonen Adblocker zudem das – meist durch den Mobilfunkvertrag begrenzte – monatliche Datenvolumen. Für die Betreiber werbefinanzierter Online-Angebote wird die Luft hingegen immer dünner.

TAZ: Einnahmenrekord bei freiwilligen Zahlungen

Das TAZ.zahl ich-Team zieht Bilanz: Das freiwillige Bezahlmodell hat der TAZ 2016, in seinem fünften Jahr, die Kassen mit Einnahmen in Höhe von 612.622,41 Euro gefüllt. Im Jahr 2012 – dem ersten Jahr, in dem das Bezahlmodell über das ganze Jahr bestand – lagen die Einnahmen bei gerade einmal 56.302,61 Euro.

Die Zahl der freiwilligen Unterstützer ist im abgelaufenen Jahr auf 8.960 Personen angestiegen, von denen jeder also im Schnitt knapp 70 Euro beigetragen hat. “Mittlerweile unterstützen uns 93 Prozent der UnterstützerInnen unbefristet”, hält Nicolai Kühling fest.

Anders als andere Online-Medien bietet die TAZ sämtliche ihrer Online-Inhalte kostenlos und unlimitiert an.

[aesop_quote type=”block” background=”#c0c0c0″ text=”#000000″ width=”content” align=”left” size=”1″ quote=”Wenn man den öffentlichen Auftrag wegdenkt und Journalismus lediglich als Ware behandelt, mag dies (eine Bezahlschranke auf nicht-freiwilliger Basis, Anm. d. Red.) die richtige Strategie sein. Für die taz kommt sie nicht in Frage. Die taz will kritische Blickwinkel auf Zustände der Gesellschaft ermöglichen – für so viele Leute wie möglich.” cite=”Ilija Matusko, Sitemanagement taz.de” parallax=”off” direction=”left” revealfx=”off”]

Die TAZ beschränkt sich auf gelegentliche, leicht wegklickbare Hinweise auf die Möglichkeit freiwilliger Zahlungen. Im vergangenen Jahr konnten so im Durchschnitt jeden Tag 5,3 freiwillige Zahler hinzu gewonnen werden.

Correctiv unterstützt Facebook im Kampf gegen Fake News – vorerst gratis

Facebook gibt dem internationalen Druck nach und forciert Bemühungen, Fake News – also bewusst lancierte Falschmeldungen – auf seiner Plattform kenntlich zu machen. In den USA kooperiert Facebook dazu mit Organisationen wie ABC News, FactCheck.org, Associated Press, Snopes und Politifact, in Deutschland hat sich das soziale Netzwerk die Unterstützung des gemeinnützigen Recherchezentrums Correctiv gesichert. Dessen Geschäftsführer David Schraven hat sich zur Art der Kooperation bereits auf Facebook geäußert:

Nutzer erhalten künftig die Möglichkeit, Beiträge als Falschmeldung zu kennzeichnen. Correctiv hat die Aufgabe, oft geteilte, aber mehrfach als Falschmeldung gekennzeichnete Beiträge zu prüfen. Handelt es sich nach Überzeugung der Faktenchecker um Fake News, werden die Beiträge mit einem Warnhinweis gekennzeichnet und um einen Link ergänzt, unter dem die Behauptungen den recherchierten Tatsachen gegenüber gestellt werden – die Fake News verschwinden also nicht, unvoreingenommene Leser werden aber auf deren zweifelhafte Glaubwürdigkeit aufmerksam.

Schon kurz nach der Bekanntgabe finden sich zu Hauf Zensurvorwürfe als Kommentare unter den Ankündigung. Das sieht man bei Correctiv, deren Rechercheergebnisse in mehr als einem politischen Lager für Ärger gesorgt haben, allerdings entspannt:

[aesop_quote type=”block” background=”#a0a0a0″ text=”#000000″ width=”content” align=”left” size=”1″ quote=”Zensur ist, wenn der Staat Deine Meinung unterdrückt. Keine Zensur ist es, wenn wir Dir sagen, dass Du Unsinn erzählst, wenn Du Unsinn erzählst. ” parallax=”off” direction=”left” revealfx=”off”]

Kein Geld für den Faktencheck

Aber auch nicht jeder, der grundsätzlich mit den Zielen von Correctiv sympathisiert, betrachtet die Kooperation mit Facebook als Adelung für das Recherchenetzwerk. Einen schalen Beigeschmack hat insbesondere eine Passage in Schravens Ankündigung;

[aesop_quote type=”block” background=”#a0a0a0″ text=”#000000″ width=”content” align=”left” size=”1″ quote=”In dieser Phase fließt kein Geld für das FactChecking. Auch hier müssen wir langfristig sehen, welche Finanzierungsformen es gibt. Es wird schwer werden, das Geld unserer Spender dafür auszugeben, Facebook zu heilen. ” parallax=”off” direction=”left” revealfx=”off”]

Correctiv finanziert sich vor allem durch Spenden von Bürgern und Zuwendungen von Stiftungen. Die Unterstützer des Recherchenetzwerks bezahlen also dafür, die Probleme zu lösen, die auf der Plattform eines der reichsten Konzerne der Welt aufgetreten sind (allein im dritten Quartal 2016 hat Facebook einen Gewinn von 2,38 Milliarden Dollar erwirtschaftet).

Das mag dem Selbstverständnis der Initiatoren von Correctiv entsprechen, die so die wirtschaftliche – und damit letztlich auch ihre journalistische – Unabhängigkeit des Recherchenetzwerks wahren. Nicht alle Förderer dürften damit einig gehen.

So findet sich unter Schravens Beitrag auch Kommentare wie der folgende:

[aesop_quote type=”block” background=”#a0a0a0″ text=”#000000″ width=”content” align=”left” size=”1″ quote=”Leute, wenn ihr euer Geld in FB steckt, dann bin ich nicht länger Mitglied bei euch.” cite=”Facebook-Nutzerin ‘Miri Te'” parallax=”off” direction=”left” revealfx=”off”]

Geschäftsführer Schraven bezeichnet die zunächst unentgeltliche Arbeit für Facebook denn auch als “Betatest”, in einigen Wochen werde entschieden, wie es mit dieser Arbeit weitergeht.

Super Chat: YouTube macht Kommentare in Livestreams zu Geld

YouTube führt einen neuen Typ von Kommentaren ein, den Super Chat. So nennt der Dienst hervorgehobene Kommentare, die für bis zu fünf Stunden oben gehalten werden. Künftig soll jeder Zuschauer eines Livestreams die Möglichkeit erhalten, gegen Bezahlung solche Kommentare zu verfassen. Den Video-Ersteller will Youtube an den so erzielten Einnahmen beteiligen.

Vorerst bietet YouTube die Möglichkeit, Super Chats zu erstellen, in einer Beta-Phase für eine kleine Gruppe ausgewählter Videoproduzenten an. Schon vom 31. Januar an sollen aber Videoproduzenten in 20 Ländern und Zuschauer in mehr als 40 Ländern den Kommentartyp Super Chat nutzen können.

Gleichzeitig kündigt Produktmanagerin Barbara Macdonald das Ende eines anderen Monetarisierungsmodells an: Für das “Fan Funding”, über das Zuschauer direkt Geld an die Videoproduzenten senden konnten, sind keine Anmeldungen mehr möglich, auf angemeldeten Kanälen kann die Option nur noch bis zum 28. Februar genutzt werden.

Neue Erlösquelle für Publisher: Facebook will Werbung in Videos platzieren

Facebook will Werbung in Videos platzieren und die Video-Publisher an den Werbeeinnahmen beteiligen. Das will unter anderem das Online-Magazin Recode in Erfahrung gebracht haben.

Wenngleich Facebook-Offizielle den Bericht bislang nicht kommentieren wollten, beschreibt Recode das mögliche Werbe- und Erlösmodell sehr detailliert: So sollen für die Werbeplatzierung nur Videos von mindestens 90 Sekunden Länge in Frage kommen, und erst wenn ein Nutzer mindestens 20 Sekunden davon gesehen hat, soll ein Werbespot den Videoclip unterbrechen dürfen. Recode verwendet den Begriff “Mid-Roll Ads” für diese Art von Werbung in Videos – im Unterschied zu den auf anderen Plattformen üblichen “Pre-Roll Ads”, die dem Zuschauer vor den eigentlichen Inhalten gezeigt werden.

Für die Vermarktung der Werbeplätze will dem Bericht zufolge Facebook vorerst selbst sorgen. Publisher sollen einen Anteil von 55 Prozent an den Werbeeinnahmen erhalten, was dem Anteil entspricht, den auch YouTube ausschüttet.

Informationsfreiheit: Wikimedia und Open Knowledge Foundation erstatten Gebühren für Auskünfte

Im Bund und den meisten Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland sollen Informationsfreiheitsgesetze den ungehinderten Zugang zu behördlichen Informationen sicherstellen. Die zur Auskunft verpflichteten Behörden dürfen für den damit verbundenen Aufwand jedoch Gebühren erheben – bis zu einer Höhe von 500 Euro, wie das Bundesverwaltungsgericht kürzlich entschieden hat. Die Wikimedia Deutschland hat gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation einen Fördertopf – vorerst gefüllt mit 5.000 Euro – bereitgestellt, um Anfragern solche Gebühren zu erstatten.

Voraussetzung für eine solche Förderung ist, dass die gewonnenen Informationen den Wikimedia-Projekten zugute kommen – sie also öffentlich zugänglich gemacht werden. Die Initiatoren empfehlen, die Anfrage über FragDenStaat.de an die in Frage kommende Behörde zu richten. Antwortet die Behörde darauf mit einem Gebührenbescheid, kann sich der Antragsteller an die Wikimedia wenden (Link zu den genauen Förderrichtlinien). Kommt von dort grünes Licht, kann er seine Anfrage verbindlich stellen, und sich die entstandenen Kosten innerhalb eines Monats von Wikimedia Deutschland e. V. erstatten lassen.