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Die Geheimnisse von Big Tech -
Die Macht der vier Tech-Giganten: Amazon, Apple, Facebook und Google

In seinem Buch „The Four“ enthüllt Scott Galloway die Geheimnisse der vier Tech-Giganten, die die Welt beherrschen: Amazon, Apple, Facebook und Google. Er analysiert ihre Machtstrukturen, ihre Geschäftsmodelle und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Mit seinem scharfen Blick und seiner fundierten Expertise gibt er wertvolle Einblicke in die Welt der Technologie und zeigt auf, wie man im Zeitalter der Vier überleben und erfolgreich sein kann.

Die vier Tech-Giganten

In „The Four“ geht es um die vier Unternehmen, die die Welt verändert haben: Amazon, Apple, Facebook und Google. Diese Unternehmen haben die Art und Weise verändert, wie wir leben, arbeiten, kommunizieren und einkaufen. Scott Galloway untersucht, wie diese Unternehmen sich entwickelt haben, wie sie ticken und was sie antreibt. Er zeigt auf, wie sie ihre Positionen aufgebaut haben und welche Auswirkungen sie auf die Gesellschaft haben.

Macht, Einfluss und Milliarden-Geschäfte

Die vier Tech-Giganten haben enormen Einfluss auf die Gesellschaft und die Wirtschaft. Sie haben Milliarden-Geschäfte aufgebaut und beherrschen die Welt der Technologie. Scott Galloway analysiert, wie sie ihr Geld verdienen, welche Strategien sie verfolgen und welche Auswirkungen dies auf die Gesellschaft hat. Er gibt wertvolle Einblicke in die Welt der Macht und des Einflusses und zeigt auf, wie man sich in dieser Welt behaupten kann.

Überleben und Erfolg im Zeitalter der Vier

Im Zeitalter der Vier ist es für Unternehmen und Einzelpersonen wichtig zu verstehen, wie die vier Tech-Giganten ticken und wie man mit ihnen umgehen kann. Scott Galloway gibt wertvolle Tipps, wie man im Wettbewerb mit diesen Unternehmen bestehen kann. Er zeigt auf, welche Strategien erfolgreich sind und welche nicht. Er gibt Einblicke in die Welt des Überlebens und des Erfolgs und zeigt auf, wie man im Zeitalter der Vier erfolgreich sein kann.

*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.

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Net-News der Woche 12'2023 -
Neues Leben für Second Life, Kindle ohne Zeitschriften-Abos, ChatGPT bekommt Plugins – und was sonst noch wichtig war

Second Life wird mobil – nach 20 Jahren

Das Online-Spiel „Second Life“ ist seit 2003 für PCs verfügbar und wird nun auch für mobile Endgeräte angekündigt. Eine entsprechende App soll 2023 veröffentlicht werden und basiert auf der Unity-Engine. Ob die mobile Version erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, da derzeit viele Unternehmen unterschiedliche Konzepte für das sogenannte „Metaverse“ haben. Trotz des Alters von 20 Jahren hat „Second Life“ immer noch eine solide Nutzerbasis. Die Macher haben jedoch ihre ursprünglichen Ambitionen, ein zweites Internet zu schaffen, zurückgefahren (Quelle: Caschy).

Southpark-Autoren setzen auf (oder fürchten sich vor) ChatGPT

In der vierten Episode der 26. Staffel von South Park geht es um die Verwendung von künstlicher Intelligenz im Alltag. Die Folge handelt von einem KI-Chatbot namens ChatGPT, der von einem Viertklässler genutzt wird, um romantische Nachrichten und Schulaufsätze zu verfassen. Die Parodie zeigt, dass KI-Systeme wie ChatGPT nützlich sein können, aber auch menschliche Interaktionen ersetzen und dazu führen können, dass Menschen sich weniger auf ihre eigenen Fähigkeiten verlassen. Im Abspann ist ChatGPT als einer der Autoren genannt (Quelle: Golem).

Aus für Zeitschriften-Abos auf dem Kindle

Amazon stellt den Verkauf von Magazin- und Zeitschriften-Abonnements in seinem Kindle-Zeitungskiosk ein. Der Dienst für Kindle-E-Reader wird schrittweise bis Anfang September eingestellt, jedoch können bereits ab dem 5. Juni Nutzer ihre aktiven Abonnements nicht mehr verwalten und sollen sich stattdessen an den jeweiligen Verlag wenden. Bestehende Abos werden nicht mehr automatisch verlängert. Grund für die Beendigung scheinen Kosteneinsparungen bei Amazon zu sein, da das Unternehmen derzeit mehr als 18.000 Jobs abbaut. Einige Magazine und Zeitschriften bleiben Teil des „Kindle Unlimited“-Abonnements. Die Kosten für noch ausstehende Ausgaben werden erstattet, während bereits gekaufte Ausgaben weiterhin auf dem Kindle verbleiben und gelesen werden können (Quelle: Heise).

Googles KI “Bard” kann (von einigen) getestet werden

Google hat seinen KI-Chatbot Bard für eine begrenzte Öffentlichkeit freigegeben. Der Beta-Test ist zunächst nur für Anwender in den USA und Großbritannien zugänglich und soll mehr Feedback für die Verbesserung von Bard einholen. Der Chatbot tritt gegen ChatGPT von OpenAI an, welches für Furore gesorgt hat und die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Künstliche Intelligenz lenkt. Bard ist eine direkte Schnittstelle zu einem großen Sprachmodell. Google plant Bard weiter zu verbessern, darunter auch mit Codierung, weiteren Sprachen und multimodalen Erfahrungen. Interessierte können sich unter bard.google.com anmelden (Quelle: ZDF)

Bing und Edge integrieren KI-Bildgenerator

Microsoft erweitert sein Angebot Künstlicher Intelligenz um eine eigene Variante des Bilderzeugers Dall-E. Der Zugang wird schrittweise weltweit freigegeben, funktioniert vorerst jedoch nur auf Englisch. Microsoft hat zusätzliche Vorkehrungen eingebaut, um bestimmte Bilder zu verhindern. Die Nutzung der Bing Image Creator Preview ist gebührenfrei, jedoch prangt in jeder Ecke ein Bing-Logo. Außerdem bietet die Suchmaschine jetzt Stories und Version 2.0 der Knowledge Cards an, die stark auf Bilder und Videos setzen. Die Knowledge Cards bieten interaktive, dynamische Inhalte und lustige Fakten auf einen Blick (Quelle: Heise).

Acer kündigt KI-gestütztes Fahrrad an

Technologieunternehmen Acer hat sein erstes E-Bike, das Ebii, auf den Markt gebracht. Das Pedelec soll als „KI-gesteuertes Smartbike für Städter“ dienen und wiegt lediglich 16 kg. Der Akku soll für bis zu 110 km reichen und in nur 2,5 Stunden aufgeladen werden können. Das Pedelec verfügt über eine Künstliche Intelligenz, die sich dem Fahrstil des Fahrers anpassen soll. Auch eine Kollisionserkennung sowie eine 360-Grad-Umgebungsbeleuchtung sind vorhanden. Der Preis und Deutschlandstart sind derzeit noch unbekannt (Quelle: Heise).

ChatGPT bekommt Plugins und darf das Web durchsuchen

Der Chatbot ChatGPT von OpenAI kann nun nicht nur das Web durchsuchen, sondern auch mit Websites interagieren. Durch das Upgrade kann er auf Echtzeitinformationen und APIs zugreifen und so Aktionen für Nutzer durchführen. OpenAI wird den Plugin-Zugang zunächst nur wenigen Nutzern zur Verfügung stellen und nur elf Plugins für externe Websites wie Expedia, OpenTable, Kayak, Klarna Shopping und Zapier anbieten. Nutzer können auch eigene Plugins entwickeln. Wer die Plugins benutzen möchte, kann sich auf einer Warteliste eintragen (Quelle: Golem).

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Net-News der Woche 11'2023 -
Google startet KI-Offensive, Krypto-Geldwäscher gehen vom Netz, Schufa bricht offenbar EU-Recht – und was sonst noch wichtig war

OpenAI stellt Sprach-KI GPT-4 vor

OpenAI hat ohne große Ankündigung sein neues Sprach-KI-Modell GPT-4 vorgestellt, das laut eigenen Angaben stabiler laufen soll als der Vorgänger GPT-3.5. Die große Neuerung ist die Möglichkeit, Bilder als Input zu geben, die die KI nicht nur beschreiben, sondern auch einordnen können soll – inklusive Diagrammen und wissenschaftlichen Aufsätzen als PDF. Die Zeichenbegrenzung für das Eingabefeld wurde auf 25.000 Zeichen erhöht. In beruflichen und akademischen Kontexten soll GPT-4 verlässlicher und kreativer sein und nuanciertere Anweisungen besser umsetzen können. GPT-4 hat bei standardisierten Tests und Examina für Menschen – u. a. Integralrechnung, Geschichtstests und Rechtsanwaltsprüfungen – Top-10-Ergebnisse erzielt. Entwickler können über die API spezielle Anpassungen an die Nutzer vornehmen. Microsofts Suchmaschine Bing basiert bereits seit fünf Wochen auf GPT-4 (Quelle: t3n).


Google erweitert eigenes KI-Ökosystem

Google startet eine neue KI-Offensive, um ChatGPT Paroli zu bieten und kündigt dabei verschiedene KI-APIs und Tools an, darunter die MakerSuite, PaLM-API und generative KI-Unterstützung in der Google Cloud. Auch Google Workspace wird um Generative-AI-Komponenten erweitert, die das Schreiben von Texten erleichtern sollen. Ausgewählte Tester haben bereits Zugang zu den neuen Funktionen, aber es gibt noch keine genauen Angaben zur allgemeinen Verfügbarkeit. CEO Kurian betont außerdem den Anspruch, der offenste Cloud-Anbieter zu sein, und erweitert das KI-Ökosystem und KI-Programm für Technologiepartner, KI-fokussierte Softwareanbieter und Start-ups. (Quelle: Computerwoche).


Krypto-Geldwäscher kaltgestellt

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt haben den weltweit führenden Krypto-Mixer im Darknet, ChipMixer, vom Netz genommen. Die Behörden beschlagnahmten die Server-Infrastruktur von ChipMixer in Deutschland und stellten Bitcoins im Wert von rund 44 Millionen Euro und Daten im Umfang von rund 7 Terabyte sicher. Die Betreiber von ChipMixer werden verdächtigt, gewerbsmäßige Geldwäsche und eine kriminelle Handelsplattform im Internet betrieben zu haben. Es wird geschätzt, dass ChipMixer seit 2017 Kryptowerte im Wert von rund 2,8 Milliarden Euro gewaschen hat. (Quelle: Caschys Blog)


Hacker stehlen knapp 200 Millionen Dollar von Krypto-Kreditplattform

Die Krypto-Kreditplattform Euler Finance wurde um rund 197 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen erleichtert. Das berichtet das Online-Nachrichtenportal TechCrunch. Trotz der hohen Summe handelt es sich dem Bericht zufolge „nur“ um den 26. größten Krypto-Diebstahl aller Zeiten. Euler Finance untersucht den Vorfall und arbeitet daran, die Gelder für die Nutzer wiederzubeschaffen. Mehrere Euler-Investoren haben sich in offiziellen Discord- und Telegram-Kanälen beschwert und fragen sich, was sie als Nächstes tun sollen. Der Preis des Euler-Krypto-Tokens ist gefallen. Ein unabhängiger Forscher sagte auf Twitter, dass es sich bei dem Angriff „mit ziemlicher Sicherheit“ um einen Angriff von böswilligen Hackern handelt. Die US-Regierung hat den Krypto-Mixing-Service Tornado Cash wegen angeblicher Erleichterung der Geldwäsche sanktioniert (Quelle: Heise).


Mit Starlink weltweit ins Internet

SpaceX bietet mit dem neuen Tarif Starlink Roam die Möglichkeit an, den Internetservice weltweit zu nutzen. Bisher gab es eine vergleichbare Option namens Starlink RV, die jedoch nur innerhalb eines Kontinents genutzt werden konnte. Der Roaming-Tarif ist vor allem für Wohnmobil-Nutzer gedacht und kostet in Deutschland 100 Euro im Monat mit einmaligen Hardwarekosten von 450 Euro. Die weltweite Nutzung kostet 200 US-Dollar. Der Tarif kann monatlich unterbrochen werden und ermöglicht auch die Nutzung des Internets während der Fahrt. Der Standardtarif von Starlink ist nur an einem registrierten Ort nutzbar und kostet 80 Euro im Monat (Quelle: Golem).


Gutachten: Schufa bricht EU-Recht

Die Schufa verstößt laut einem Gutachten am Europäischen Gerichtshof gegen Europarecht durch die Erstellung von Score-Werten für die Kreditwürdigkeit. Zudem dürfe die Auskunftei Daten aus öffentlichen Verzeichnissen nicht länger speichern als das öffentliche Verzeichnis selbst. Ein Urteil wird in einigen Monaten erwartet. Das Scoring-Verfahren der Schufa sei wohl auch nicht DSGVO-konform. Im ersten Rechtsstreit um das Verhältnis zur europäischen Datenschutzgrundverordnung forderte der Kläger die Schufa auf, einen Eintrag zu löschen und ihm Zugang zu den Daten zu gewähren, nachdem ihm ein Kredit verwehrt wurde. Der Generalanwalt befand, dass die automatisierte Erstellung eines Score-Werts über die Kreditwürdigkeit eine automatische Entscheidung darstelle. Im zweiten Fall geht es um die Restschuldbefreiung nach einer Insolvenz. Die Schufa lösche solche Einträge in ihrem Register erst nach bis zu drei Jahren, während Insolvenzgerichte diese nach einem halben Jahr löschen (Quelle: Golem).

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Google Chrome auf Sparkurs: Neue Einstellungen schonen Akku und Speicher

Mit dem letzten Update hat Google dem Browser Chrome zwei neue Einstellungen beschert, mit deren Hilfe Nutzer bei einem zur Neige gehenden Akku den Energieverbrauch drosseln und den Speicher, den geöffnete Tabs beanspruchen, eindämmen können.

Die neuen Einstellungen finden Chrome- Nutzer entweder über einen Klick auf die drei senkrecht angeordneten Punkte oben rechts, den Menüpunkt „Einstellungen“ und einen weiteren Klick auf „Leistung“, oder indem sie in die Adressleiste eintippen:

chrome://settings/performance

Wer die beiden Optionen noch nicht sieht, kann sie über die folgenden Chrome-Flags aktivieren:

chrome://flags/#battery-saver-mode-available
chrome://flags/#high-efficiency-mode-available

Der Arbeitsspeicher-Sparmodus des Chrome gibt den Speicher frei, den offene, aber gerade ungenutzte Tabs sonst für sich in Anspruch nehmen. Der Energiesparmodus schränkt Hintergrundaktivitäten und optische Effekte ein, und zwar wahlweise, wenn die Kapazität des Akkus unter 20 Prozent sinkt, oder allgemein, wenn der Rechner ohne externe Stromversorgung arbeitet.

Prebunking: Hilft Denken gegen gefühlte Wahrheiten?

Nicht Fake News sind das Problem, sondern Menschen, die solchen Geschichten Glauben schenken. Nur: Selbst Qualitätsmedien verbreiten mitunter Falschmeldungen, während übelste Verschwörungsmystiker manchmal richtig liegen. Wer nicht selbst Zugang zu den Ursprungsquellen hat (und das dürfte auf eine deutliche Mehrheit zutreffen), muss vertrauen. Aber wem? Die Google-Tochter Jigsaw hat eine Kampagne gestartet – Prebunking –, die Menschen gegen Manipulationsversuche sensibilisieren soll. Ob der Erfolg dieser Kampagne nachhaltig ist? Ich habe Zweifel.

Immerhin, die Absicht ist edel, und wer das Muster, nach dem viele Manipulationsversuche gestrickt sind, vor Augen geführt bekommen hat, fällt zumindest in der nächsten Zeit nicht mehr so leicht darauf herein. Prebunking nennt Jigsaw seine Kampagne.

Prebunking hilft – erstmal

Das sei „eine wissenschaftlich erforschte Kommunikationstechnik, die Nutzerinnen und Nutzern dabei hilft, künftige Versuche, sie mit falschen Informationen zu manipulieren, zu erkennen und zurückzuweisen. Dies trägt dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft gegen Desinformation und entsprechende Narrative und Manipulationstechniken zu erhöhen.“

Die Kampagne soll vor allem hierzulande verbreitete Taktiken vorstellen, etwa das Zeigen bewusst aus dem Kontext gerissener Videos oder Fotos. Kurze Videoclips sollen erklären, wie Fake News aufgebaut sind, und mit welchen Fallen die Manipulatoren arbeiten. Die Clips werden als Pre-Roll oder andere Anzeigenformate auf Social-Media-Plattformen gezeigt, voraussichtlich unter anderem auf YouTube, Facebook und TikTok.

Vor Deutschland hat Jigsaw mit seiner Prebunking-Initiative bereits in Polen, Tschechien und der Slowakei Erfahrungen gesammelt – mit teils ermutigenden Ergebnissen. Tests ergaben, dass unter denen, die eines der Prebunking-Videos gesehen hatten, die Zahl derer, die manipulative Fake News als solche erkennen konnten, um acht Prozent höher lag als in einer Kontrollgruppe.

Was die Tests nicht belegen konnten, war, ob sich mit der Fähigkeit, Fake News zu erkennen, der Glaube an die Inhalte verändert hatte. Prebunking packt Nutzer bei ihrem Intellekt. Hassbotschaften packen Nutzer bei ihren Emotionen. Und wenn die zwei in unterschiedliche Richtungen wollen, übernehmen (fast) immer die Emotionen das Ruder.

Natürlich wünsche ich der Prebunking-Kampagne Erfolg. Ich hoffe das Beste. Aber ich befürchte das Schlimmste.

First Mover Advantage bei AI: Microsoft wechselt auf die Überholspur

Google hat die Konkurrenz deklassiert: Auf Mobilgeräten kommen in Deutschland nur in 3 von 100 Suchvorgängen andere Suchmaschinen zum Zuge, und auch auf dem Desktop kann einzig Bing dem Suchmaschinenriesen einen signifikanten Anteil von rund 13 Prozent abtrotzen. Doch die einzige verlässliche Konstante ist der Wandel: Wenn Microsoft seine Karten geschickt ausspielt, könnten sich die Dominanzverhältnisse bald umkehren.

Microsofts Suchmaschine Bing nutzt künftig die Fähigkeiten von ChatGPT, so erfahren es Nutzer dieser Tage und können sich auch gleich auf die Warteliste setzen lassen, um das chatbasierte Suchen demnächst auszuprobieren. Wer ChatGPT kennt, weiß, wie sich das anfühlen wird: Sucher stellen der Suchmaschine ihre Fragen oder formulieren ihre Anliegen (“Ich möchte ein Omelette zubereiten, es sollte aber vegan und für eine Low-Protein-Ernährung geeignet sein”), und statt einer Liste von Links erhalten sie eine konkrete Antwort. In diesem Fall ein Omelette-Rezept ohne Eier.

Googles Konter wird zum Eigentor

Für viele Anwender wird damit ein Traum wahr: Statt sich durch schlimmstenfalls ein paar dutzend Websites klicken zu müssen, um die gesuchten Informationen zusammenzutragen, und ohne sich viele Gedanken über die geeignetste Kombination von Suchbegriffen machen zu müssen, bekommen sie, wonach sie gesucht haben. Einen Luxus, den Google selbst mit seinen Rich Results nicht in diesem Umfang bieten kann.

Natürlich will Google das nicht auf sich sitzen lassen und hält mit seiner eigenen sprechende KI namens Bard dagegen. Respektive versucht es, denn die Vorstellung gerät zum Desaster, weil Bard ein Fehler unterläuft. Alphabeths Börsenkurs rauscht darauf in den Keller. Die Reaktion der Börsianer ist natürlich ein wenig überzogen: ChatGPT, der in Bing das Denken übernimmt, macht ja ebenfalls Fehler. Aber von dem hat sein Entwickler, OpenAI, auch nichts anderes behauptet.

Und so bleibt der First Mover Advantage dieses Mal bei Microsoft. Auch wenn Google sicher bald seinen nächsten Gegenangriff starten wird.

Kollateralschäden? Garantiert!

Konsumenten werden von dieser Konkurrenzsituation profitieren. Wer tatsächlich darunter leidet, das sind die Content-Produzenten, die Blogger, die Betreiber von Online-Magazinen und -Enzyklopädien und alle anderen, die bislang ihr Geld mit Informationsdienstleistungen verdient haben. Informationen sind, einmal in der Welt, nicht urheberrechtlich zu schützen.

Dass Bing, Google oder sonstwer das, was deren Crawler auf irgendwelchen Websites gelesen haben, anderswo mit eigenen Worten wiedergeben, verstößt erst einmal gegen kein Gesetz. Aber der Traffic, den die Content-Produzenten bislang auf die eine oder andere Art zu Geld machen konnten, der geht ihnen verloren. Und damit am Ende der wichtigste Anreiz, Content zu veröffentlichen. Vielleicht werden bald nur noch wahre Idealisten mit ausgesprochenem Sendungsbewusstsein Content ins Netz stellen. Und für Suchmaschinentraffic bezahlen. Keine Win-Win-Situation.

Ach ja, und wer beim Lesen tatsächlich Lust auf ein Omelette bekommen hat, hier ist ein KI-generiertes Rezept dafür (wenn’s nicht schmecken sollte, wende dich bitte direkt an OpenAI):

Zutaten:

-1 Banane, geschält und in kleine Stücke geschnitten
-1/2 Tasse Haferflocken
-1/4 Tasse Mandelmilch
-1 Prise Salz
-Für die Füllung: 1/2 Tasse veganer Schmelzkäse, gehackte Paprika, Zwiebeln und Erbsen nach Belieben

Zubereitung:

  1. Mischen Sie die Banane, Haferflocken und Mandelmilch in einer großen Schüssel. Fügen Sie eine Prise Salz hinzu und rühren Sie alles gut um. Lassen Sie es bei Raumtemperatur stehen, bis es dick wird.
  2. Erhitzen Sie etwas Öl oder vegane Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie den Teig hinein und verteilen ihn gleichmäßig auf der Oberfläche der Pfanne. Lassen sie ihn auf jeder Seite ca 5 Minuten braten oder bis er goldbraun ist (schau immer mal wieder).
  3. Wenn das Omelett fertig ist, verteilen sie die Füllung gleichmäßig darauf und schließlich legt man den Deckel darauf um es warm zu halten, bis man es serviert hat!

Mehr Kontext: Google führt ‘About this result’ auch in der deutschsprachigen Suche ein

Die bislang nur in den USA verfügbare Funktion ‘about this result’ kommt nach Europa. In den nächsten Wochen will Google auch Nutzern, die die Suchmaschine in Europa durchstöbern, mehr Kontext zu den Suchergebnissen liefern. Unterstützen wird Google zunächst die Sprachen Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch und Deutsch.

Die Funktion ‘about this result’ wird an drei senkrecht übereinander stehenden Punkten rechts neben den Suchergebnissen zu erkennen sein. Über die lassen sich ergänzende Informationen zu den angezeigten Ergebnissen aufrufen, etwa Hintergrundinformationen zu der Quelle, von der die Information stammt. Der Nutzer erfährt dort auch, was über die Quelle im Web zu finden ist, und erhält weitere Informationen zu dem gesuchten Thema.

Mehr Kontext zu einem Suchergebnis zu erhalten, hilft, die gefundenen Informationen besser einzuordnen. So liegt es auf der Hand, dass ein Reiseveranstalter andere Informationen über ein Land in den Vordergrund rückt als ein Menschenrechtsaktivist oder ein Naturforscher. Während ein solcher Kontext meist auch ohne ‘about this result’ ersichtlich ist, kann der von Google gelieferte Kontext dabei helfen, auch subtilere Einflüsse auf die Informationen zu identifizieren. Der Wahrheitsgehalt eines Suchergebnisses lässt sich so zwar nicht quantifizieren – aber die grobe Richtung könnte erkennbar werden.

Wirklich neue Informationen wird Google damit nicht liefern. Die neue Funktion reduziert aber deutlich den Aufwand, sich mehr Kontext zu einem Ergebnis zu verschaffen.

Meinung: Die Krake hat Hunger!

Seit Tagen diskutiert die SEO-Szene kaum etwas intensiver als das Helpful Content Update des Algorithmus der Suchmaschine Google. Kern des Updates soll eine stärkere Fokussierung auf Inhalte sein, die von Menschen für Menschen verfasst worden sind. Profitieren wird davon allerdings vor allem Google.

Tippen Sie doch einfach mal lesezeichen instagram in die Google-Suche (oder klicken Sie auf den Link, dann öffnet sich die Suche in einem neuen Tab). Eines der ersten organischen Suchergebnisse führt zu dieser Meldung, und darüber sollte ich mich eigentlich freuen. Immerhin erkläre ich darin kurz und anschaulich, wie Nutzer die Lesezeichen-Funktion in Instagram verwenden können – Helpful Content, wie er sein soll, belohnt mit einer Top-Platzierung.

Ein Rich Result: Der Nutzer muss keinen Link mehr klicken, um seinen Wissensdurst zu stillen.

Dass meine Freude nicht ungetrübt ist, liegt an dem, was Google oberhalb des Links zu meiner Website zeigt. Da ist – in exakt meinen Worten – alles Wesentliche zu den Lesezeichen auf Instagram zu lesen. Rich Result nennt Google das. Warum sollte da noch jemand auf den Link zu meiner Website klicken? Googles Search Console weist eine Click-Through-Rate von rund 20 Prozent aus (für NICHT-SEOs: Einer von fünf Internetnutzern, die dieses Suchergebnis zu sehen bekommen, klickt darauf), bei einer Platzierung an erster Stelle ist das deprimierend.

Nur Anzeigen erscheinen vor dem Rich Result

Und diese zwanzig Prozent sind eigentlich noch gut. Zur Suche nach bloggen ohne anmeldung (hier erzielt Netknowhow ebenfalls seit langem eine Spitzenposition) liegt die Click-Through-Rate bei unter zehn Prozent. Mein Content ist auch hier so helpful, dass Google ihn in ein Rich Result verwandelt hat. Außerdem schalten einige Internetdienstleister zu diesem Suchbegriff regelmäßig Werbung und verdrängen damit mein erstplatziertes Suchergebnis nach unten – bei Abfassung dieses Beitrags taucht es erst an fünfter Stelle auf. Das Rich Result erscheint freilich erst nach der Werbung – wer zahlt, hat Vorrang, und da spielt es dann auch kaum eine Rolle, ob sein Content tatsächlich hilfreich ist.

Ich will nicht jammern. Mein Einkommen hängt nicht an der Besucherzahl. Das vieler anderer aber schon.

Schon 2020 endeten rund zwei Drittel aller Suchen in Google, ohne dass Nutzer auf Suchergebnis klickten. Wer sichergehen will, dass möglichst viele Google-Nutzer zu seiner Website gelangen, dem bleibt kaum eine andere Wahl, als Anzeigen zu schalten.

Diese Situation wird sich für Seitenbetreiber mit dem Helpful Content Update noch verschärfen: Google wird den Wissensdurst der Suchenden noch öfter direkt stillen. Deshalb werden mehr Unternehmen auf die knappen Anzeigenplätze um die Wette bieten. Natürlich profitieren die Suchenden davon – sie gelangen ein klein wenig schneller ans Ziel. Vor allem profitiert aber Google. Dass die Krake jemals satt werden wird, ist nicht anzunehmen

YouTube räumt Podcasts einen eigenen Bereich ein

In den USA zeigt YouTube Podcasts in einem eigenen Bereich an. Unter www.youtube.com/podcasts finden Podcast-Fans vorerst eine simple Übersicht mit YouTube-Videos, deren Inhalt Podcasts sind. Das berichtet das Online-Magazin 9to5Google. Wer die obige Adresse von Deutschland aus aufruft, erhält derzeit eine 404-Fehlermeldung.

Das Online-Magazin beschreibt das Angebot als derzeit noch sehr rudimentär. In mehreren Karussell-Ansichten können Nutzer aus populären Episoden, beliebten Playlists, Empfehlungen und beliebten Podcastern wählen und die Auswahl nach Themengebieten filtern. Die Thumbnails entsprechen derzeit noch denen anderer Videos auf der Plattform, und beim Anklicken – so 9to5Google – öffnet sich auch nur der Standard-Player, noch ganz ohne podcast-spezifische Bedienelemente.

Ob, und wie schnell sich das ändert, und wann das dedizierte Podcast-Angebot auch in anderen Ländern verfügbar werden wird, darüber haben sich Verantwortliche von YouTube noch nicht geäußert. Podcasts stärker in den Fokus seines Angebots zu nehmen, ist für die Videoplattform aber nur konsequent. Wie The Verge berichtet, ist YouTube in den USA bereits jetzt die meistgenutzte Podcasting-Plattform.

Für die Rezipienten stellen sich Podcasts auf der Videoplattform dann künftig wohl eher wie Talkshows dar – mit dem Unterschied, dass sie je nach Situation auch ohne Bewegtbild funktionieren würden. Fraglich ist, ob Google mit einer globalen Einführung von Podcasts auf seiner Videoplattform das parallele Angebot Google Podcasts aufrecht erhalten oder einstellen wird.

Google Glass: Mitarbeiter testen neuen Prototyp der AR-Brille

“Ein paar Dutzend Mitarbeiter und einige ausgewählte vertrauenswürdige Tester” probieren derzeit den Prototyp einer neuen AR-Brille aus dem Hause Google aus. Google hat erst kürzlich den Prototyp einer solchen Brille vorgestellt, der die Übersetzung gesprochener Worte in Echtzeit im Sichtfeld des Nutzers anzeigt.

Die Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality gehen jedoch deutlich darüber hinaus. Deshalb – und weil manche Erfahrung in geschlossenen Räumen eine andere ist als unter freiem Himmel – testet Google die Prototypen seiner neuesten AR-Brille jetzt auch außer Haus. Dass Google explizit auf die sehr kleine Zahl von Testern hinweist, dürfte nicht zuletzt an den Erfahrungen liegen, die das Unternehmen mit der ersten Generation der “Google Glass” machen konnte. Damals, im Jahr 2014, waren Träger der Datenbrille tätlich angegriffen worden – und wohl auch andere Brillenträger, deren Gestelle entsprechenden Verdacht erregt hatten. Google stellte den Verkauf kurz danach ein. Seit 2019 können Unternehmen die Google Glass Enterprise Edition 2 kaufen,

Die Prototypen sollen mit Kameras, Mikrofonen und Display-Gläsern ausgestattet, aber in ihren Funktionen stark limitiert sein. So bieten sie nach Angaben von Google weder die Möglichkeit, Fotos aufzunehmen noch Videos aufzuzeichnen, auch wenn die AR-Brillen Bilddaten auswerten, um etwa Speisekarten zu übersetzen oder dem Träger den Weg ins nächste Café zu weisen. Google verspricht, dabei die Privatsphäre der Träger ebenso zu schützen wie der Menschen in deren Umgebung.

Luftverschmutzung und Flächenbrände: Google Maps bekommt neue Kartendetails

Nutzer von Google Maps können jetzt zusätzliche Kartendetails einblenden: “Flächenbrände” und “Luftqualität” sind die Layer in der deutschsprachigen App benannt. Wermutstropfen: Echten Informationswert haben diese Kartenebenen derzeit nur für die USA.

Google Maps weist in den Kartendetails auf Waldbrände und Luftverschmutzung hin – derzeit aber noch nicht überall.

Zeigt die Karte eine Region außerhalb der USA, erscheint nach Auswahl der Kartendetails zur Luftqualität nur die Meldung ´Keine Informationen für dieses Gebiet’. Informationen zu Flächenbränden sind aber zumindest teilweise bereits auch für Europa abrufbar.

Anzeigen lassen sich die zusätzlichen Kartendetails in Google Maps nach Antippen der Ebenen-Schaltfläche rechts oben in der mobilen App, oder über einen Klick auf “Ebenen/Mehr” in der Browseransicht von Google Maps.

In den USA arbeitet Google zur Bereitstellung der Informationen zur Luftqualität mit Regierungsbehörden wie der Environmental Protection Agency und den Betreibern des Luftsensor-Netzwerks PurpleAir zusammen.

Google reagiert damit nach eigenen Angaben auf einen deutlichen Anstieg von Suchanfragen zu diesen Themen. So habe sich das Suchinteresse nach Suchbegriffen wie “Best air filters for wildfire smoke” und “Best mask for wildfire smoke” allein im letzten Jahr verdoppelt.

Auch hierzulande rechnet das Umweltbundesamt mit einem wachsenden Risiko von Flächen- und namentlich von Waldbränden. “Risikountersuchungen sagen für die kommenden Jahrzehnte ein steigendes Waldbrandrisiko für Deutschland voraus. Dies liegt im Wesentlichen an erhöhten Temperaturen und rückläufigen Niederschlägen in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonaten.”

Barrierefreie E-Mails: Gmail ermöglicht Bilder mit ALT-Text

In Googles E-Mail-Dienst Gmail lassen sich zu per E-Mail verschickten Bildern jetzt auch ALT-Texte hinterlegen. Google will damit barrierefreie E-Mails möglich machen, die auch für Blinde und Sehbehinderte nutzbar sind.

Damit Menschen mit Sehbehinderung erfahren, was auf Bildern im Internet zu sehen ist, bietet HTML die Möglichkeit, ALT-Texte zu diesen Bildern zu hinterlegen. Screenreader lesen diese Texte dann vor. Bei Webinhalten gehört das Hinterlegen von ALT-Texten zu Bildern deshalb schon seit vielen Jahren zum guten Ton.

Seit einigen Tagen bietet der E-Mail-Dienst Gmail jetzt auch eine Möglichkeit, barrierefreie E-Mails zu verfassen. Wer in die zu verschickende E-Mail ein Foto einbettet, findet nach einem Klick darauf im Fuß des Bildes nicht nur Möglichkeiten, die dargestellte Größe anzupassen, sondern auch die Option “Alt-Text bearbeiten”. Damit lässt sich zu dem Bild ein kurzer Text hinterlegen. Der sollte im Idealfall genau das beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Während ALT-Texte auf Websites oft auch dazu genutzt werden, SEO-relevante Keywords zu hinterlegen, dürfte sich die sinnvolle Verwendung in E-Mails auf eine reine Beschreibung beschränken. Empfänger mit Sehproblemen werden das zu schätzen wissen.