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Mehr als jeder zweite konsumiert Nachrichten mobil

Von fünf der zehn wichtigsten Nachrichtenportale Deutschlands rufen mehr als die Hälfte der Nutzer die Nachrichten mobil ab, nutzen dazu also ein Smartphone oder Tablet. Das geht aus einer Auswertung des Statistikportals Statista auf Basis aktueller IVW-Daten hervor.

Relativ zur Gesamtzahl der Abrufe führt N-TV.de die Liste der mobil genutzten Nachrichtenangebote an: Weniger als drei von zehn Nutzern greifen noch von stationären Geräten auf dieses Nachrichtenangebot zu. Das Schlusslicht unter den Top 10 der Nachrichtenangebote bildet N24.de, hier sind es weniger als drei von zehn Nutzern, die das Angebot von Mobilgeräten aus nutzen.

“Nachrichtenportale, die nicht zuallererst an ihre mobilen Leser denken, werden ihre Reichweite nicht ausbauen können beziehungsweise sogar Reichweite verlieren. Die klassische Homepage wird voraussichtlich weiter an Bedeutung verlieren”, heißt es in der Mitteilung des Statistikportals.

[aesop_image imgwidth=”content” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2016/12/nachrichten-mobil.jpg” credit=”Statista, CC BY-ND 3.0″ alt=”Nachrichten mobil” align=”center” lightbox=”on” caption=”Die Grafik bildet die Visits der Top 10 Nachrichtenportale in Deutschland ab.” captionposition=”center” revealfx=”inplace”]

Twitter integriert Video-Livestreams in die Standard-App

Wer Video-Livestreams über Twitter verbreiten möchte, ist künftig nicht mehr auf die separate App Periscope angewiesen. Twitter hat die Livestream-Funktion in seine Apps für iOS und Android integriert. Um auf Twitter live zu gehen, genügt es, den Dialog zum Verfassen eines neuen Tweet aufzurufen, auf das Kamerasymbol und dann in der anschließenden Medienübersicht auf “Live” zu tippen. Handhaben lässt sich die in Twitter integrierte Livestream-Funktion so, wie Nutzer es von Periscope gewohnt sind.

Die separate Periscope-App soll dennoch erhalten bleiben, wie Sara Haider, Senior Engineering Manager bei Periscope gegenüber dem Online-Magazin The Verge sagt. Periscope werde weiter entwickelt, neue Funktionen würden als erstes in der Standalone-App verfügbar gemacht. Wie sie anmerkt, verwenden längst nicht alle Periscope-Nutzer regelmäßig Twitter.

Twitter für iOS

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Periscope für iOS

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Twitter für Android

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Periscope für Android

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Mehr Video, weniger Interaktion: Tagesschau-App 2.0 ist da

Die ARD hat Version 2.0 ihrer Tagesschau-App vorgestellt. Ab sofort können Nutzer die App auf Mobilgeräten mit den Betriebssystemen Android oder iOS installieren. Für weniger verbreitete Mobilsysteme wie Windows Mobile oder Blackberry steht die neue Tagesschau-App (noch?) nicht zur Verfügung.

[aesop_image imgwidth=”30%” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2016/12/tagesschau-app-1.png” alt=”Tagesschau-App 2.0″ align=”right” lightbox=”on” caption=”Suchfunktion im Messenger-Stil” captionposition=”center” revealfx=”fromright”]

Die Entwickler haben die App deutlich anders gestaltet als die Vorgängerversion. So startet sie jetzt mit einem Nachrichtenüberblick aus vollflächigen Videos, die der Nutzer wahlweise in horizontaler oder vertikaler Ausrichtung betrachten kann. Dank kurzer Infotexte sind die Nachrichten auch ohne Ton verständlich.

Neu ist eine Suchfunktion, die von der Handhabung und Optik her an Messenger wie WhatsApp erinnert. In den Nachrichtenüberblick kann der Nutzer zudem Regionalnachrichten aus bis zu zwei Bundesländern aufnehmen. Ein zuschaltbarer personalisierter Nachrichtenüberblick zeigt die Nachrichten nicht in chronologischer Reihung an, sondern abhängig von den persönlichen Vorlieben des Nutzers. Wie gut das funktioniert, wird sich erst nach einiger Zeit beurteilen lassen.

Direkten Dialog zwischen Nutzern und Nachrichtenverantwortlichen bietet die neue App allerdings nicht mehr: Eine Funktion, mit der sich die aktuellen Meldungen kommentieren ließen, sucht man vergeblich. Über die Website der Tagesschau können die Rezipienten das aktuelle Geschehen – und die Berichterstattung darüber – weiter wie gehabt kommentieren.

Tagesschau-App 2.0 für iOS

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Tagesschau-App 2.0 für Android

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App-Tipp Pocket Reporter: Fakten sammeln leicht gemacht

Relevante Fakten sammeln, Gespräche führen, Hintergründe ausleuchten und Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt abklopfen – das sind die Arbeiten, die ein Reporter zu erledigen hat, bevor er seine Story aufschreiben kann. Speziell an Einsteiger und Bürgerjournalisten, die darin (noch) nicht all zu routiniert sind, richtet sich die Android-App Pocket Reporter der Organisation Code for South Africa.

[aesop_image imgwidth=”30%” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2016/12/pocket-reporter.png” alt=”Pocket Reporter” align=”right” lightbox=”on” captionposition=”left” revealfx=”fromright”]

Die App bietet eine Reihe von Vorlagen, um die Fakten dreizehn unterschiedlicher Arten von Stories zusammen zu tragen. Dazu gehören Biographien, Nachrufe, Berichte über Verbrechen, Brände und Unfälle oder etwa Protestveranstaltungen. Mit Hilfe von passenden Checklisten können der (angehende) Reporter prüfen, ob er alle relevanten Fakten zusammengetragen und geprüft hat.

Mit der App erstellte Faktensammlungen lassen sich einfach per E-Mail übermitteln, beispielsweise, um sie anschließend am PC zu einer Story zu verarbeiten. Daneben liefert die App nützliche Tipps – etwa, zu Protestveranstaltungen, auf denen vielleicht Tränengas zum Einsatz kommt, stets einen Schal und ein Fläschchen Essig mitzunehmen.

Dank der app-internen Übersicht “My Stories” kann der Reporter beliebig viele Materialsammlungen parallel anlegen. Zwei kleine Wermutstropfen: Die App ist nur in englischer Sprache erhältlich, und sie eignet sich nicht, um zu den Stories Dateien von Fotos, Videos oder Tonaufnahmen zu speichern.

Pocket Reporter für Android

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App-Tipp Cogi: Für Sprachnotizen ohne Blabla

Bei Interviews, Hintergrundgesprächen, Pressekonferenzen und ähnlichen Ereignissen hat der Journalist oft die Wahl, mitzuschreiben oder – das Einverständnis seiner Gesprächspartner vorausgesetzt – Sprachnotizen aufzunehmen. So bequem das Mitschneiden während des Gesprächs ist, so umständlich ist es später, aus dem Mitschnitt die Highlights heraus zu schreiben. Eine enorme Arbeitserleichterung bietet die App Cogi, die sowohl für iOS als auch für Android zu bekommen ist.

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Hinweis: Cogi bietet nach einer Registrierung die Möglichkeit, die Aufzeichnungen ‘in der Cloud’ zu sichern – also auf einem Server des Dienstanbieters in den USA. Ohne ausdrückliches Einverständnis aller jeweiligen Gesprächspartner ist das wahrscheinlich ein Verstoß gegen deutsche Datenschutzgesetze.

Auch wer die Sprachnotizen nur auf seinem persönlichen Gerät aufbewahrt, benötigt – bei nicht-öffentlichen Gesprächen – das Einverständnis seiner Gesprächspartner. Es hat sich bewährt, diese Zustimmung vor Beginn der Aufnahme einzuholen und das Okay bei laufender Aufnahme dann noch einmal bestätigen zu lassen.

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[aesop_image imgwidth=”25%” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2016/12/app-cogi.png” alt=”Sprachnotizen leicht gemacht” align=”left” lightbox=”on” captionposition=”left” revealfx=”fromleft”]

 

Hat der Reporter eine Session mit Cogi gestartet, hört die App dem Gespräch oder der Rede zunächst nur zu. Sagt einer der Gesprächspartner dann etwas Bedeutungsvolles, tippt der Reporter auf die Schaltfläche im Zentrum der App, um die Aufnahme zu starten. Cogi zeichnet dann das Gespräch auf – und zwar rückwirkend von einem Zeitpunkt an, der bis zu 45 Sekunden vor dem Moment liegen kann, an dem der Reporter die Schaltfläche angetippt hat (in den Settings lassen sich Zeiträume von 5, 15, 30 und 45 Sekunden auswählen). Durch erneutes Antippen hält er die Aufzeichnung wieder an.

Im Lauf eines Gesprächs kann der Reporter auf diese Art beliebig viele Highlights aufzeichnen. Wenn nötig, lassen sich die Highlights aus der App heraus dann auch noch mit schriftlichen Notizen und/oder einem Foto ergänzen – etwa, um die Schreibweise eines Namens zu notieren oder ein Schaubild festzuhalten, dass der Gesprächspartner zeigt. Solche Aufzeichnungen lassen sich später wesentlich einfacher verschriftlichen als ein vollständiger Mitschnitt.

Cogi für iOS

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Cogi für Android

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“Der Tag” knackt die Viertelmillion

Mehr als 250.000 Nutzer haben “Der Tag”, die mobile App der FAZ, auf ihre Geräte heruntergeladen. Das geht aus einer Mitteilung des Verlags von heute hervor. Die App ist seit Juli 2015 für Android und iOS erhältlich. Sie bietet eine geraffte Übersicht über die aus Redaktionssicht relevantesten Ereignisse der vergangenen 24 Stunden, ergänzt um Kommentare und Analysen der Redakteure.

Einzelne Beiträge lassen sich mit Hilfe eines Lesezeichens über die 24-Stunden-Frist hinaus aufbewahren. Mit Push-Nachrichten weist die FAZ-App außerdem auf Wunsch auf neue Nachrichten hin. Die auch optisch ansprechende App wurde mehrfach ausgezeichnet. So bekam sie unter anderem bei den ADC Awards 2016 drei Preise für das Design.

Der Tag für iOS

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Der Tag für Android

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