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Von Regeln und Ausnahmen -
Buchtipp: Factfulness

Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“ ist ein Buch von Hans Rosling, Ola Rosling und Anna Rosling Rönnlund, das einen neuen Ansatz für die Betrachtung der Welt vorschlägt. Die Autoren argumentieren, dass die meisten Menschen ein falsches Bild von der Welt haben, das durch Negativität, Vorurteile und übertriebene Dramatisierung von Ereignissen geprägt ist. Sie stellen vor, wie man „Factfulness“ erreichen kann, indem man sich auf Fakten und Zahlen konzentriert und sich von einer negativen Sichtweise befreit.

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Das Buch beschreibt zehn Instinkte, die die meisten Menschen haben, die jedoch ihre Wahrnehmung verzerren, und zeigt, wie man diese Instinkte überwinden kann, um ein realistischeres Bild der Welt zu bekommen. Es legt auch den Schwerpunkt auf die positive Entwicklung, die in vielen Bereichen stattfindet, einschließlich Gesundheit, Bildung und Armut.

„Factfulness“ möchte die Leser dazu befähigen, bessere Entscheidungen zu treffen, indem sie ein auf Fakten gestütztes Verständnis der Welt erlangen. Es ist ein Aufruf dazu, die Dinge mit einer offenen und neugierigen Haltung zu betrachten und sich nicht von negativen Vorurteilen und Klischees leiten zu lassen.

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CrossCheck: Google News Lab und First Draft gründen Faktencheck-Partnerschaft

CrossCheck heißt die Initiative, die das Google News Lab gemeinsam mit dem Non-Profit-Projekt First Draft ins Leben gerufen hat. Ziel der Inititiative ist es, im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahlen Falschmeldungen, Gerüchte und unwahre Behauptungen zu widerlegen und irreführende oder konfuse Berichte verständlich wiederzugeben. David Dieudonné, der das News Lab in Paris leitet, erklärt, die Initiative wolle den französischen Wählern in den kommenden Monaten helfen, sich darüber klar zu werden, wem und welchen Geschichten sie vertrauen können, wenn sie soziale Medien nutzen, im Web suchen oder Online-Nachrichtenangebote konsumieren.

Die Inititative konnte eine Reihe von Medienpartnern gewinnen. Dazu gehören bislang die AFP, BuzzFeed News, France Médias Monde, France Télévisions, Global Voices, Libération, La Provence, Les Echos, La Voix du Nord, Le Monde, Nice-Matin, Ouest-France, Rue89 Bordeaux, Rue89Lyon, Rue89 Strasbourg, Storyful und StreetPress. Deren Journalisten suchen und überprüfen Fotos, Videos, Memes, Kommentarfolgen und Nachrichten-Websites, die im öffentlichen Raum kursieren. Die Partner verwenden die Rechercheergebnisse dann in eigenen Texten, TV-Beiträgen und Social-Media-Inhalten.

App-Tipp Pocket Reporter: Fakten sammeln leicht gemacht

Relevante Fakten sammeln, Gespräche führen, Hintergründe ausleuchten und Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt abklopfen – das sind die Arbeiten, die ein Reporter zu erledigen hat, bevor er seine Story aufschreiben kann. Speziell an Einsteiger und Bürgerjournalisten, die darin (noch) nicht all zu routiniert sind, richtet sich die Android-App Pocket Reporter der Organisation Code for South Africa.

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Die App bietet eine Reihe von Vorlagen, um die Fakten dreizehn unterschiedlicher Arten von Stories zusammen zu tragen. Dazu gehören Biographien, Nachrufe, Berichte über Verbrechen, Brände und Unfälle oder etwa Protestveranstaltungen. Mit Hilfe von passenden Checklisten können der (angehende) Reporter prüfen, ob er alle relevanten Fakten zusammengetragen und geprüft hat.

Mit der App erstellte Faktensammlungen lassen sich einfach per E-Mail übermitteln, beispielsweise, um sie anschließend am PC zu einer Story zu verarbeiten. Daneben liefert die App nützliche Tipps – etwa, zu Protestveranstaltungen, auf denen vielleicht Tränengas zum Einsatz kommt, stets einen Schal und ein Fläschchen Essig mitzunehmen.

Dank der app-internen Übersicht “My Stories” kann der Reporter beliebig viele Materialsammlungen parallel anlegen. Zwei kleine Wermutstropfen: Die App ist nur in englischer Sprache erhältlich, und sie eignet sich nicht, um zu den Stories Dateien von Fotos, Videos oder Tonaufnahmen zu speichern.

Pocket Reporter für Android

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