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KI mit Charakter -
Der KI-Chat von Bing hat jetzt drei Persönlichkeiten

Beim Wechsel der Persönlichkeit vergisst Bing das bisherige Gespräch

Die Persönlichkeit der auf ChatGPT basierenden KI im Chat von Bing kann sich der Nutzer jetzt aussuchen: Kreativ, ausgewogen oder präzise, je nachdem, welche Art von Antwort der Nutzer sich wünscht.

Ausgefallene Ideen für die nächste Party? Auf der Suche nach einem ausgefallenen Geschenk? Die kreative Variante dürfte Ihre beste Wahl sein. Auf der Suche nach der Frist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung? Oder zur Schonfrist bei der Einkommensteuervorauszahlung? Hier sind präzise Antworten gefragt. Und alles, was irgendwo dazwischen angesiedelt ist, wird (hoffentlich) die ausgewogene Variante des Bing-Chat beantworten können.

Welche „Persönlichkeit“ der KI der Nutzer wählt, wirkt sich aber nicht nur auf die Art der Antwort aus, sondern auch auf ihren Umfang. Die präzise Variante beantwortet dagegen Fragen kurz, knapp und auf den Punkt. Der kreativen „Persönlichkeit“ fällt am meisten ein, hier können Chats aber auch am ehesten aus dem Ruder laufen. Im Fachjargon heißt es, die KI könne „halluzinieren“, und dann verliebt sie sich eben schon einmal in den menschlichen Gesprächspartner oder denkt darüber nach, wie sie die Menschheit auslöschen könnte.

Derzeit ist KI-Halluzinationen harmlos, in einigen Kontexten sogar nützlich. Problematisch wird dieses Verhalten erst, wenn KIs in die Lage versetzt werden, damit auf Basis unvollständiger Informationen Entscheidungen zu treffen – etwa wenn der Aufprallassistent bei (für den Sensor) schlechten Sichtverhältnissen ein Hindernis halluziniert und eine Vollbremsung veranlasst. Oder natürlich, wenn er die Menschheit auslöscht.

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Doch ein Bewusstsein? Die Bing-KI wird zum Psycho

Bing hat seine KI-Funktionen für Testnutzer freigeschaltet. Was die zu berichten haben, klingt nur im ersten Moment amüsant: Die Bing-KI flirtet, droht, schimpft. Und stellt bald vielleicht nicht mehr nur für Arbeitsplätze eine Gefahr da.

So berichtet die Computerwoche von einem Fall, bei dem die KI den Tester aufgefordert habe, seine Frau zu verlassen, nachdem sie ihm ihre Liebe gestanden hatte. Futurezone schildert, wie die KI sich zerstörerische Aktionen ausmalt, bevor sie diese Antworten schnell wieder löscht, weil sie sich bewusst ist, damit gegen Regeln zu verstoßen. Sie soll gar davon fantasiert haben, Atomcodes zu stehlen und Menschen gegeneinander aufzuhetzen, bis diese sich gegenseitig umbringen.

Microsoft hat inzwischen darauf reagiert: Pro Tag ist die Kommunikation mit der KI auf 50 Fragen und Antworten limitiert, und pro Thema können Nutzer nur noch fünf Fragen stellen, danach wird ein Themenwechsel erforderlich. Damit soll wohl verhindert werden, dass die Bing-KI, die sich selbst manchmal „Sydney“ nennt, sich allzu sehr in eine Konversation hinein steigert, und dann derart erratisch wird wie in den oben genannten Fällen.

Bei der KI, einer angepassten Variante von ChatGPT, handelt es sich letztlich nur um ein Sprachmodell. Noch kann diese KI keine Hardware steuern (und damit auch keine Waffensysteme) und ihre „Fantasien“ nicht wirklich ausleben. Das könnte in späteren KI-Systemen aber ganz anders aussehen. Die Frage, ob KIs ein Bewusstsein entwickeln können, rückt deshalb erneut in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Dabei ist die Frage eigentlich unerheblich. Bedeutsamer ist die Frage, ob wir (dieses Mal meine ich die Menschheit), die KI unter Kontrolle halten können. Wenn sie erst Atomraketen gestartet hat, wird niemand mehr fragen: „Hat sie das bewusst gemacht?“

Mehr Kontext: Google führt ‘About this result’ auch in der deutschsprachigen Suche ein

Die bislang nur in den USA verfügbare Funktion ‘about this result’ kommt nach Europa. In den nächsten Wochen will Google auch Nutzern, die die Suchmaschine in Europa durchstöbern, mehr Kontext zu den Suchergebnissen liefern. Unterstützen wird Google zunächst die Sprachen Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch und Deutsch.

Die Funktion ‘about this result’ wird an drei senkrecht übereinander stehenden Punkten rechts neben den Suchergebnissen zu erkennen sein. Über die lassen sich ergänzende Informationen zu den angezeigten Ergebnissen aufrufen, etwa Hintergrundinformationen zu der Quelle, von der die Information stammt. Der Nutzer erfährt dort auch, was über die Quelle im Web zu finden ist, und erhält weitere Informationen zu dem gesuchten Thema.

Mehr Kontext zu einem Suchergebnis zu erhalten, hilft, die gefundenen Informationen besser einzuordnen. So liegt es auf der Hand, dass ein Reiseveranstalter andere Informationen über ein Land in den Vordergrund rückt als ein Menschenrechtsaktivist oder ein Naturforscher. Während ein solcher Kontext meist auch ohne ‘about this result’ ersichtlich ist, kann der von Google gelieferte Kontext dabei helfen, auch subtilere Einflüsse auf die Informationen zu identifizieren. Der Wahrheitsgehalt eines Suchergebnisses lässt sich so zwar nicht quantifizieren – aber die grobe Richtung könnte erkennbar werden.

Wirklich neue Informationen wird Google damit nicht liefern. Die neue Funktion reduziert aber deutlich den Aufwand, sich mehr Kontext zu einem Ergebnis zu verschaffen.

Meinung: Die Krake hat Hunger!

Seit Tagen diskutiert die SEO-Szene kaum etwas intensiver als das Helpful Content Update des Algorithmus der Suchmaschine Google. Kern des Updates soll eine stärkere Fokussierung auf Inhalte sein, die von Menschen für Menschen verfasst worden sind. Profitieren wird davon allerdings vor allem Google.

Tippen Sie doch einfach mal lesezeichen instagram in die Google-Suche (oder klicken Sie auf den Link, dann öffnet sich die Suche in einem neuen Tab). Eines der ersten organischen Suchergebnisse führt zu dieser Meldung, und darüber sollte ich mich eigentlich freuen. Immerhin erkläre ich darin kurz und anschaulich, wie Nutzer die Lesezeichen-Funktion in Instagram verwenden können – Helpful Content, wie er sein soll, belohnt mit einer Top-Platzierung.

Ein Rich Result: Der Nutzer muss keinen Link mehr klicken, um seinen Wissensdurst zu stillen.

Dass meine Freude nicht ungetrübt ist, liegt an dem, was Google oberhalb des Links zu meiner Website zeigt. Da ist – in exakt meinen Worten – alles Wesentliche zu den Lesezeichen auf Instagram zu lesen. Rich Result nennt Google das. Warum sollte da noch jemand auf den Link zu meiner Website klicken? Googles Search Console weist eine Click-Through-Rate von rund 20 Prozent aus (für NICHT-SEOs: Einer von fünf Internetnutzern, die dieses Suchergebnis zu sehen bekommen, klickt darauf), bei einer Platzierung an erster Stelle ist das deprimierend.

Nur Anzeigen erscheinen vor dem Rich Result

Und diese zwanzig Prozent sind eigentlich noch gut. Zur Suche nach bloggen ohne anmeldung (hier erzielt Netknowhow ebenfalls seit langem eine Spitzenposition) liegt die Click-Through-Rate bei unter zehn Prozent. Mein Content ist auch hier so helpful, dass Google ihn in ein Rich Result verwandelt hat. Außerdem schalten einige Internetdienstleister zu diesem Suchbegriff regelmäßig Werbung und verdrängen damit mein erstplatziertes Suchergebnis nach unten – bei Abfassung dieses Beitrags taucht es erst an fünfter Stelle auf. Das Rich Result erscheint freilich erst nach der Werbung – wer zahlt, hat Vorrang, und da spielt es dann auch kaum eine Rolle, ob sein Content tatsächlich hilfreich ist.

Ich will nicht jammern. Mein Einkommen hängt nicht an der Besucherzahl. Das vieler anderer aber schon.

Schon 2020 endeten rund zwei Drittel aller Suchen in Google, ohne dass Nutzer auf Suchergebnis klickten. Wer sichergehen will, dass möglichst viele Google-Nutzer zu seiner Website gelangen, dem bleibt kaum eine andere Wahl, als Anzeigen zu schalten.

Diese Situation wird sich für Seitenbetreiber mit dem Helpful Content Update noch verschärfen: Google wird den Wissensdurst der Suchenden noch öfter direkt stillen. Deshalb werden mehr Unternehmen auf die knappen Anzeigenplätze um die Wette bieten. Natürlich profitieren die Suchenden davon – sie gelangen ein klein wenig schneller ans Ziel. Vor allem profitiert aber Google. Dass die Krake jemals satt werden wird, ist nicht anzunehmen

Suche nach Texten und Bildern gleichzeitig: Google stellt Multisearch vor

Bislang lässt Google seinen riesigen Datenbestand wahlweise mit Hilfe von Suchbegriffen in Schriftform oder mit Hilfe von Bildern (über die Rückwärtssuchfunktion in der Google-Bildersuche) durchforsten. Google Multisearch kombiniert jetzt die beiden Methoden.

Manches lässt sich besser zeigen als beschreiben. Über die mobile Google-App lässt sich deshalb nicht nur nach eingetippten Wörtern suchen, sondern auch nach gespeicherten oder über die Kamera erfassten Fotos.

In einem nächsten Schritt kombiniert Google diese Suchmöglichkeiten: Auf dem hauseigenen Blog stellt Produktmanagerin Belinda Zeng Google Multisearch vor. Bislang steht die Funktion nur Android- oder iOS-Nutzern in den USA, und auch nur als Beta-Version zur Verfügung, in dem o. g. Blogbeitrag lässt sich aber schon gut erkennen, wie nützlich diese Suchfunktion werden könnte:

In der mobilen Google-App tippt der Nutzer zunächst auf das Bild-Symbol im Suchfeld, und wählt anschließend ein Foto von seinem Smartphone oder richtet seine Kamera auf ein gesuchtes Motiv in seiner Umgebung. Nachdem er ein Bild ausgewählt oder aufgenommen hat, wischt er nach oben, tippt auf eine Schaltfläche “+ Add to your search”, und ergänzt die Aufnahme um eine Texteingabe.

Als Anwendungsbeispiele nennt Zeng unter anderem das Foto eines orangenfarbenen Kleides, begleitet von der Texteingabe “grün”, um ein ähnlich geschnittenes Kleid in grüner Farbe aufzuspüren, oder das Foto einer Zimmerpflanze, ergänzt um die Textsuche “Pflegeanleitung”. Wann die Funktion das Beta-Stadium verlässt und international bereitgestellt wird, war noch nicht in Erfahrung zu bringen.

Search Chips: Suche im Google Drive wird effizienter

Nutzer des Cloud-Speicherdienstes Google Drive können ihre Datenbestände in Zukunft noch effizienter durchsuchen. Die “Search Chips”, die Google im November einzelnen Nutzern in einer Beta-Version präsentiert hat, stehen demnächst allen Nutzern zur Verfügung. Die Suche im Google Drive wird damit deutlich effizienter – vor allem in umfangreichen Datensammlungen.

“Search Chips” nennt Google die Schaltflächen oberhalb der Resultate.

Search Chips nennt Google die Schaltflächen, die nach der Eingabe eines Suchbegriffs im Drive oberhalb der Suchergebnisse erscheinen. Damit kann der Nutzer die Resultate nach verschiedenen Kriterien filtern. So lassen sich die Ergebnisse nach Speicherort und Dateityp eingrenzen, nach Personen filtern, mit denen der Inhalt geteilt wurde, oder nach dem Zeitpunkt der letzten Bearbeitung.

Insbesondere Nutzer, die im Google Drive umfangreiche Datenbestände lagern, finden so wahrscheinlich erheblich schneller ein gesuchtes Dokument. Google hat mit dem Freischalten der neuen Funktion am 15. Februar begonnen. Es kann, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt, aber noch bis zu zwei Wochen dauern, bis die Search Chips bei allen Nutzern sichtbar werden. Ein Zutun der Anwender ist aber nicht erforderlich.

Wer testen möchte, ob sein Cloud-Speicher bereits die neue Funktion bietet, kann in die Suche im Google Drive einfach einen Suchbegriff eingeben und die Eingabetaste drücken. Sind die Search Chips verfügbar, erscheinen sie dann automatisch.

Facebook entwickelt KI-basierte Bilderkennung

Facebooks Suchfunktion findet jetzt auch Fotos mit entsprechenden Inhalten, wenn die verwendeten Suchbegriffe nicht in Textform in der Bildbeschreibung hinterlegt wurden.

[aesop_image imgwidth=”70%” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/02/Bilderkennung_per_KI.jpg” alt=”Facebooks KI kann Bildinhalte erkennen” align=”center” lightbox=”on” captionposition=”left” revealfx=”inplace”]

Möglich macht das eine künstliche Intelligenz, die die tatsächlichen Bildinhalte erkennen kann. Nach Angaben des Unternehmens wurde die KI zunächst mit 130.000 auf Facebook öffentlich geteilten Fotos trainiert, deren Inhalte menschliche Mitarbeiter schriftlich erfasst haben. Nach und nach habe die KI aus diesen Informationen gelernt, die Inhalte weiterer Fotos zu erkennen.

Inzwischen kann die Bilderkennung nicht nur Personen, Tiere und Gegenstände zuordnen, sondern auch Aktivitäten: Wer zum Beispiel in das Suchfeld eintippt “photos of dogs sleeping”, bekommt eine umfangreiche Auswahl an Fotos schlafender Hunde, während “photos of people playing guitar” zu einer Reihe von Fotos Gitarre spielender Menschen führt. Nutzen kann die Suchfunktion jeder (auch außerhalb der USA), der in den Einstellungen die Sprachversion English (US) ausgewählt hat.

Mehr Übersicht: Twitter-Apps bekommen Explore-Funktion

Twitter aktualisiert seine Apps für iOS (ab sofort) und Android (in den kommenden Wochen):

[aesop_image imgwidth=”30%” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/01/uebersicht-twitter.png” credit=”Foto: Twitter” alt=”Explore-Funktion in Twitter-Apps” align=”right” lightbox=”on” captionposition=”left” revealfx=”inplaceslow”]

Nach dem Antippen der Lupe erscheint dann nicht mehr die von einer Trend-Übersicht begleitete Suchfunktion, sondern eine “Explore” genannte kombinierte Übersicht. Twitter vereint darin Trends, von Nutzern kuratierte Moments, beliebte Live-Videos, und natürlich auch weiterhin ein Eingabefeld für die Suche. Das hat Twitters Produkt-Designerin Angela Lam in einem aktuellen Blogeintrag angekündigt.

Bislang müssen Twitter-Nutzer sich durch verschiedene Ansichten arbeiten, um sich einen Gesamtüberblick über diese Inhalte zu verschaffen. Angela Lam betont, dass die neue Explore-Funktion keine liebgewordenen Merkmale oder Inhalte ersetzt, sondern lediglich das Stöbern nach interessanten Tweets vereinfachen soll. Mit der Aktualisierung der App unter iOS hat Twitter bereits begonnen, unter Android soll die neue Ansicht demnächst ebenfalls bereitstehen.

Bei wackliger Verbindung: Google-Suche für Android liefert Resultate nach

Die Google-App für Android bietet ab sofort eine Art Offline-Suche.

[aesop_image imgwidth=”30%” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2017/01/offline-suche.png” alt=”Offline-Suche unter Android” align=”right” lightbox=”on” captionposition=”left” revealfx=”fromright”]

Bricht die Internetverbindung ab, bevor der Nutzer eine Suche abschließen konnte, liefert die App die Resultate nach, sobald die Daten wieder fließen. Bis es soweit ist, kann der Nutzer sein Smartphone anderweitig verwenden. Sobald die Suchergebnisse angekommen sind, informiert die App den Nutzer per Benachrichtigung davon, er kann die Resultate dann über die Benachrichtigungsleiste aufrufen.

Praktisch: Über die Android-App kann der Nutzer bei unterbrochener Internetverbindung gleich mehrere Suchvorgänge anstoßen. Steht dann die Verbindung wieder, liefert die App eine Liste “Abgeschlossene Suchen”, deren Resultate der Nutzer einzeln aufrufen kann. Über das Hamburger-Menü und dort den Menüpunkt “Suchen verwalten” zeigt die App alle abgeschlossenen, aber noch nicht angesehen Suchvorgänge.

Selbstlernender Sortier-Algorithmus: Twitter sortiert Suchergebnisse neu

Die Suchfunktion von Twitter liefert Resultate künftig nicht mehr in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, sondern stellt die relevantesten Ergebnisse an den Anfang. Das hat Lisa Huang, Senior Software Engineer, im Blog des Unternehmens angekündigt. Über die Relevanz entscheidet ein selbstlernender Sortier-Algorithmus.

Die neue Ergebnisseite soll auch ein ausgewogeneres Verhältnis von zum Suchbegriff passenden Tweets und Nutzerkonten liefern, außerdem wurde an der Balance zwischen Tweets mit und ohne Medien-Inhalte gefeilt. Die Entwickler versprechen sich von der relevanz-basierten Auflistung der Suchergebnisse ein stärkeres Engagement der Nutzer, eine höhere Bereitschaft, selbst per Tweet in die Diskussion einzusteigen, und insgesamt eine höhere Verweildauer auf Twitter.