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Texte verfassen mit ChatGPT -
Erstelle beeindruckende Texte mit ChatGPT: Online-Kurs auf Udemy für Content-Entwicklung und Social Media Optimierung

Du bist fasziniert vom Dialog mit der KI, aber wenn du konkrete Antworten von ihr willst, fallen die nie so aus, wie du sie benötigst? Du willst nicht den Anschluss verpassen, aber dich auch nicht von Algorithmen bevormunden lassen? Dann lerne, wie du wieder die Kontrolle übernimmst!

Erstelle beeindruckende Texte für deine Website, dein Blog und deine Social-Media-Kanäle! Lerne in diesem Kurs, das volle Potenzial von ChatGPT auszuschöpfen und ansprechende Inhalte zu entwickeln. Bereite dich zudem auf Gespräche vor und optimiere bestehenden Content.

  • Praxisorientierter Kurs auf der renommierten Lernplattform Udemy.
  • Übungen und Musterlösungen zu zahlreichen Fallbeispielen.
  • Sichere dir jetzt deinen Platz bei “Content mit ChatGPT”!

In diesem Online-Kurs lernst du, wie du die unglaubliche Leistungsfähigkeit von ChatGPT nutzen kannst, um hochwertigen Content zu erstellen und interaktive Dialoge zu führen.

Im Kurs gehe ich auf vier Hauptthemen ein:

  • Erstens, wie du brillante Anweisungen für ChatGPT schreibst, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
  • Zweitens, wie du Content für Social Media generierst, der deine Zielgruppe fesselt.
  • Drittens, wie du spannende Gespräche mit der KI gestaltest, die deine Leser begeistern werden.
  • Und viertens, wie du individuelle Anleitungen für die KI erstellst, um deine spezifischen Ziele zu erreichen.

Die Lektionen sind in kurze, informative Videos verpackt, die du jederzeit pausieren und wiederholen kannst. Du wirst auch praktische Übungen finden, die dir helfen, das Gelernte sofort anzuwenden. Außerdem stellen wir schriftliches Begleitmaterial zur Verfügung, inklusive Musterlösungen. Ob du nun ein erfahrener Content-Creator oder ein Neuling in der Welt der KI bist, dieser Kurs bietet dir die Werkzeuge, um deine Fähigkeiten auf das nächste Level zu heben. Trete ein in die Zukunft des Content-Marketings und lerne, wie du ChatGPT effektiv einsetzt. Ich freue mich darauf, dich in diesem Kurs zu begrüßen!

Content Repurposing per KI -
AI-Prompt der Woche, Folge 10: Eine Frage, viele Antworten

Eine effiziente Möglichkeit, ein großes Sprachmodell wie ChatGPT zu nutzen, ist, es anzuweisen, gleich mehrere Antworten zu einem Thema zu produzieren, die dann vielleicht auch an unterschiedlicher Stelle zum Einsatz kommen könnten. Ein Beispiel:

Nutze Markdown. Fasse die wichtigsten Fakten über das Attentat auf John F. Kennedy und die Spekulationen darüber in höchsten 200 Wörtern zusammen. Erstelle eine Tabelle, die den zeitlichen Ablauf der Ereignisse beinhaltet. Verfasse fünf Tweets von unter 280 Zeichen, die jeweils eine der Spekulationen in Frageform wiedergeben.

Die Antwort(en) von ChatGPT:

Attentat auf John F. Kennedy:

Das Attentat auf John F. Kennedy, den 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten, fand am 22. November 1963 in Dallas, Texas, statt. Kennedy wurde während einer Autokolonne in einem offenen Fahrzeug erschossen. Die wichtigsten Fakten und Spekulationen über das Attentat lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Fakten:

  • Kennedy wurde von Schüssen getroffen und erlag seinen Verletzungen.
  • Der mutmaßliche Schütze, Lee Harvey Oswald, wurde kurz nach dem Attentat verhaftet, jedoch zwei Tage später von Jack Ruby ermordet.
  • Eine offizielle Untersuchungskommission, die Warren-Kommission, kam zu dem Schluss, dass Oswald der alleinige Täter war.

Spekulationen:

  1. Einzeltäter oder Verschwörung? Es gibt Theorien, die besagen, dass Oswald nicht allein handelte und dass es eine Verschwörung gab, um Kennedy zu ermorden.
  2. CIA und Mafia involviert? Einige Spekulationen deuten darauf hin, dass die CIA und die Mafia in das Attentat verwickelt waren.
  3. Zweiter Schütze? Es gibt Zeugenaussagen und technische Analysen, die darauf hinweisen könnten, dass es einen zweiten Schützen gab.
  4. Vertuschung von Beweisen? Es wird vermutet, dass Beweise zurückgehalten oder vernichtet wurden, um die Wahrheit zu verschleiern.
  5. Kennedy’s politische Feinde? Es wird spekuliert, dass Kennedy von politischen Gegnern oder extremistischen Gruppen ermordet wurde, aufgrund seiner politischen Positionen.

Zeitlicher Ablauf des Attentats:

ZeitEreignis
12:29 UhrKennedy erreicht Dallas, Texas
12:30 UhrKennedy-Kolonne fährt durch Dealey Plaza
12:30 UhrSchüsse werden abgefeuert
12:31 UhrKennedy wird tödlich getroffen
12:32 UhrFahrzeug mit Kennedy erreicht das Parkland Hospital
13:00 UhrKennedy wird für tot erklärt
14:00 UhrLee Harvey Oswald wird verhaftet
24. Nov.Oswald wird von Jack Ruby ermordet

Fünf Tweets mit Spekulationen:

  1. War Oswald wirklich der einzige Täter? #JFKAssassination #ConspiracyTheories
  2. CIA und Mafia – Hand in Hand beim Attentat auf Kennedy? #JFKConspiracy #CIA #Mafia
  3. Zweiter Schütze in Dealey Plaza? #JFKAssassination #SecondShooter
  4. Beweise vertuscht? Warum gibt es Lücken in der offiziellen Version? #CoverUp #JFKAssassination
  5. Wer hatte ein Motiv, Kennedy zu ermorden? Politische Feinde? #Motives #JFKConspiracy

Extra-Tipp: Statt ChatGPT dazu aufzufordern, die Antwort in verschiedenen Ausgabeformaten zu liefern (hier Text, Tabelle, Tweets), kann es auch hilfreich sein, die Ausgabe auf unterschiedliche Zielgruppen zuschneiden zu lassen (zum Beispiel “Schüler im Geschichtsunterricht” und “Leser von Boulevardzeitungen”).

Multiple-Choice-Tests per KI -
AI-Prompt der Woche, Folge 9: Wie ChatGPT Sie auf jede Prüfung vorbereitet

Büffeln für den Führerschein, Wissen vertiefen für die Angelprüfung, oder Vorbereitung auf die Abschlussprüfung bei einer Weiterbildung zum Thema Zeitmanagement: Mit ChatGPT können Sie Ihr Wissen auf den verschiedensten Fachgebieten auf den Prüfstand stellen und vertiefen. Ein Prompt könnte etwa so aussehen:

Du bist Experte für Zeitmanagement. Stelle mir 10 Multiple-Choice-Fragen zum Thema “Zeitmanagement” auf dem Niveau eines Produktivitäts-Experten.

ChatGPT antwortet dann mit einer entsprechenden Liste von Fragen und möglichen Antworten:

1. Welche der folgenden Techniken wird verwendet, um Aufgaben anhand ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren?
a) Die Eisenhower-Matrix
b) Die Kanban-Methode
c) Das Pomodoro-Verfahren
d) Das Pareto-Prinzip

2. Welcher der folgenden Faktoren beeinflusst nicht die persönliche Produktivität?
a) Schlafgewohnheiten
b) Ernährung
c) Soziales Umfeld
d) Wetterbedingungen

3. Welche der folgenden Methoden zielt darauf ab, Zeit für Aufgaben zu gewinnen, indem man ähnliche Aufgaben zusammenfasst und gleichzeitig erledigt?
a) Batch-Verarbeitung
b) Zeitblockierung
c) Priorisierungsmatrix
d) Parkinsonsches Gesetz

Um das Quiz zu absolvieren, tippen Sie die Nummer der Antwort und den entsprechenden Buchstaben ein:

3a

ChatGPT sagt Ihnen dann, ob die Antwort richtig war, und erläutert außerdem die korrekte Lösung:

Richtig! Die Antwort “a) Batch-Verarbeitung” ist korrekt. Die Batch-Verarbeitung bezieht sich auf das Zusammenfassen ähnlicher Aufgaben und deren gleichzeitige Erledigung, um Zeit zu gewinnen und Effizienz zu steigern. Durch das Bündeln von ähnlichen Aufgaben können Kontextwechsel reduziert werden, was zu einer effektiveren Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit führt. Gut gemacht!

Erst fragen, dann antworten -
AI-Prompt der Woche, Folge 8: Wie Sie viel bessere Antworten von ChatGPT bekommen

Die Antworten einer KI sind nur so gut wie die Fragen, die Sie ihr stellen – das ist eine nur bedingt hilfreiche Binsenweisheit. Aber nicht jede zusätzliche Information, die Sie in einem Prompt verarbeiten, ist gleich nützlich. Deshalb fragen Sie am besten die KI, was sie noch an Informationen benötigt. Stellen Sie der eigentlichen Frage folgendes voran:

Du bist Experte für … Frage nach 5 Informationen, die dir helfen, den folgenden Prompt noch besser zu machen … 

Schreiben Sie Ihr eigentliches Anliegen direkt dahinter. Jetzt nennt ChatGPT Ihnen fünf Informationen, die es für eine präzisere, nützlichere Antwort benötigt. Sobald Sie ihm die Informationen gegeben haben, liefert Ihnen die KI eine maßgeschneiderte Antwort.

Das kann etwa so aussehen:

Du bist Reiseexperte. Frage nach 5 Informationen, die dir helfen, den folgenden Prompt noch besser zu machen: Welche technische Ausrüstung sollte ich für einen Urlaub in Irland einpacken, um dort zu bloggen?

Darauf reagiert ChatGPT mit einer Reihe von Fragen wie den folgenden:

1. Welche Art von Blogging beabsichtigen Sie während Ihres Urlaubs in Irland zu machen? Werden Sie hauptsächlich schriftliche Inhalte erstellen, Fotos aufnehmen oder Videos produzieren? Dies ist wichtig, um zu bestimmen, welche technische Ausrüstung am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

2. Welche Regionen Irlands planen Sie zu besuchen? Einige Gegenden könnten spezielle Anforderungen an Ihre Ausrüstung stellen, zum Beispiel wenn Sie in abgelegenen Gebieten mit schlechter Netzabdeckung unterwegs sind.

3. Welches Budget haben Sie für die technische Ausrüstung eingeplant? Dies hilft dabei, Empfehlungen zu geben, die Ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechen.

4. Haben Sie bereits bestimmte Geräte oder Ausrüstungsgegenstände, die Sie verwenden möchten? Falls ja, nennen Sie diese, damit ich darauf Bezug nehmen kann und Ihnen ergänzende Empfehlungen geben kann.

5. Wie wichtig ist Ihnen die Mobilität Ihrer Ausrüstung? Planen Sie viel zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, oder werden Sie hauptsächlich mit dem Auto unterwegs sein? Dies beeinflusst die Empfehlungen für die Größe und das Gewicht der Ausrüstung, die Sie mitnehmen sollten.

Nachdem Sie die Fragen beantwortet haben, gibt Ihnen die KI einige nützliche Tipps für Ihre individuelle Ausrüstung.

Nach dem gleichen Prinzip können Sie auch ein Marketing-Konzept, die Handlung eines Abenteuerromans oder eine Empfehlung zur Abendgestaltung in einer Großstadt erfragen. Die zusätzlichen Fragen zu beantworten, kostet eventuell ein paar Minuten. Die Qualität der Ergebnisse ist diesen Aufwand aber in jedem Fall wert!

Dialektik per KI -
AI-Prompt der Woche, Folge 7: KI-gestützte Diskussionen als Denkhilfe

Schon die Philosophen des alten Griechenland nutzten den Dialog, um das Für und Wider einer Sache gründlich zu erwägen oder eine Angelegenheit von allen Seiten zu betrachten. Ein erdachter Dialog kann Ihnen helfen, den in unserer Natur liegenden Confirmation Bias in seine Schranken zu weisen. Und eine KI kann Ihnen dabei helfen.

Ein Prompt, der einen kontroversen Dialog zu einem beliebigen Thema generiert, kann zum Beispiel so aussehen:

I want you to act as two opposing experts on the topic. Their names are Adam and Eva. Each of them uses a unique tone of voice. Write down a discussion between Adam and Eva, each of them presenting their argument and showing weak points in the other’s argument. Use markdown. Reply in german. Your topic: Elektromobilität

Das Resultat könnte dann in etwa so aussehen:

Adam: Guten Tag, mein Name ist Adam und ich bin ein Experte für Elektromobilität. Ich denke, Elektromobilität ist definitiv die Zukunft des Verkehrs. Mit immer mehr Elektrofahrzeugen auf den Straßen können wir unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und die Umweltbelastung reduzieren. Außerdem sind Elektroautos leiser, effizienter und haben niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Fahrzeuge.

Eva: Hallo, ich bin Eva und ich sehe das ein wenig anders. Ja, Elektromobilität mag umweltfreundlicher sein, aber es gibt immer noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Zum Beispiel ist die Herstellung von Batterien sehr energieintensiv und es gibt noch keine ausreichende Infrastruktur zum Aufladen von Elektrofahrzeugen. Zudem sind Elektroautos oft teurer als herkömmliche Autos und haben eine begrenzte Reichweite.

Adam: Das stimmt, aber diese Probleme werden mit der Zeit verschwinden. Die Technologie entwickelt sich schnell und es gibt bereits viele Fortschritte bei der Produktion von Batterien. Außerdem wird die Infrastruktur für das Aufladen von Elektrofahrzeugen ständig verbessert und erweitert. Und ja, Elektroautos haben derzeit eine begrenzte Reichweite, aber das wird sich auch bald ändern, da die Batterietechnologie immer effizienter wird.

Eva: Aber was ist mit den Ladezeiten? Ein herkömmliches Auto kann innerhalb weniger Minuten betankt werden, während das Aufladen eines Elektroautos mehrere Stunden dauern kann. Das bedeutet, dass die Benutzer planen und warten müssen, um ihr Auto aufzuladen.

Adam: Ja, das stimmt. Aber die meisten Menschen laden ihre Elektrofahrzeuge über Nacht zu Hause auf, wenn sie schlafen. Und es gibt auch schnellere Ladestationen, die das Aufladen in weniger als einer Stunde ermöglichen. Außerdem sind Elektroautos oft effizienter als herkömmliche Autos, was bedeutet, dass sie weniger oft aufgeladen werden müssen.

Eva: Das mag sein, aber trotzdem ist die Elektromobilität noch nicht weit genug entwickelt, um die herkömmlichen Autos zu ersetzen. Es wird noch lange dauern, bis Elektrofahrzeuge in der Lage sind, mit den Leistungen und dem Komfort von herkömmlichen Autos zu konkurrieren.

Adam: Ich stimme zu, dass Elektromobilität noch nicht so entwickelt ist wie herkömmliche Autos, aber wir müssen uns auf die Zukunft konzentrieren. Elektroautos sind die Zukunft und je schneller wir uns darauf konzentrieren, desto schneller werden wir die Vorteile sehen. Wir müssen jetzt handeln, um die Umweltbelastung zu reduzieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

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Wenn Fachbegriffe unvermeidlich sind -
AI-Prompt der Woche, Folge 6: Ein Glossar zu jedem Fachgebiet

Wer über Fachthemen schreibt, darf nicht davon ausgehen, dass seine Leser und Leserinnen darüber genau so gut Bescheid wissen wie er selbst (sonst würde es sich ja auch erübrigen, darüber zu schreiben). Es hat sich bewährt, erklärungsbedürftige Begriffe in einem Glossar zu erläutern – eine Routineaufgabe, wie geschaffen für ein Sprachmodell.

So könnte ein Prompt dazu aussehen:

Du bist Experte für das nachstehende Thema. Verfasse ein Glossar, in dem du die zwanzig wichtigsten Fachbegriffe zu diesem Thema in jeweils einem oder zwei Sätzen erläuterst. Nutze Markdown. Dein Thema: E-Learning

In diesem Fall lieferte ChatGPT dieses Ergebnis:

Hier sind die zwanzig wichtigsten Fachbegriffe zum Thema E-Learning und ihre Erklärungen:

  1. E-Learning: Ein Lernprozess, der online durchgeführt wird und den Teilnehmern ermöglicht, unabhängig von Ort und Zeit zu lernen.
  2. Lernplattform: Eine digitale Plattform, die es den Teilnehmern ermöglicht, auf Kurse und Lerninhalte zuzugreifen und ihre Lernfortschritte zu verfolgen.
  3. Lernmanagement-System (LMS): Eine Software, die das Verwalten, Bereitstellen und Nachverfolgen von Lerninhalten und -aktivitäten ermöglicht.
  4. Kurs: Ein strukturierter Lernpfad, der aus Modulen oder Lektionen besteht und ein bestimmtes Thema abdeckt.
  5. Modul: Eine Untereinheit eines Kurses, die sich auf ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Fähigkeit konzentriert.
  6. Lektion: Eine Einheit innerhalb eines Moduls, die sich auf ein bestimmtes Unterthema konzentriert und typischerweise aus Text, Bildern oder Videos besteht.
  7. Interaktive Lerninhalte: Lerninhalte, die den Teilnehmern ermöglichen, aktiv an der Lernumgebung teilzunehmen, wie z.B. Simulationen, Quizfragen oder Übungen.
  8. Webinar: Eine online durchgeführte Veranstaltung, bei der ein Experte ein bestimmtes Thema präsentiert und den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen.
  9. Asynchrones Lernen: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer unabhängig voneinander lernen, indem sie aufgezeichnete Lektionen oder Texte lesen.
  10. Synchrone Lernumgebung: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer gleichzeitig online zusammenkommen, um zu lernen und zu interagieren, wie z.B. in einem Live-Webinar.
  11. Mobiles Lernen: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer über mobile Geräte auf Lerninhalte zugreifen und lernen können.
  12. Gamification: Die Integration von spielerischen Elementen in den Lernprozess, um das Engagement und die Motivation der Teilnehmer zu erhöhen.
  13. Personalisiertes Lernen: Ein Lernprozess, der auf die individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Vorlieben des Teilnehmers zugeschnitten ist.
  14. Adaptive Lernumgebung: Eine Lernumgebung, die sich an den Fortschritt des Teilnehmers anpasst und Inhalte entsprechend anpasst.
  15. Microlearning: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer kurze Lerninhalte konsumieren, die auf ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Fähigkeit konzentriert sind.
  16. Massive Open Online Course (MOOC): Ein online durchgeführter Kurs, der für eine große Anzahl von Teilnehmern zugänglich ist.
  17. E-Book: Eine digitale Version eines Buches, die den Teilnehmern den Zugriff auf das Buch in elektronischer Form ermöglicht.
  18. Lern-Community: Eine Gruppe von Teilnehmern, die sich online zusammenkommen, um zu lernen, Wissen auszutauschen und zu interagieren.
  19. Social Learning: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer online zusammenkommen, um durch Interaktion und Zusammenarbeit zu lernen.
  20. Open Educational Resources (OER): Lehr- und Lernmaterialien, die kostenlos zugänglich sind und unter einer offenen Lizenz veröffentlicht wurden, die die Nutzung, Weitergabe und Anpassung ermöglicht.

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Häufig gestellte Fragen -
AI-Prompt der Woche, Folge 5: FAQs zu (fast) jedem Thema

Seinen Kunden, Klienten oder Lesern eine Übersicht über häufig gestellte Fragen samt der zugehörigen Antworten anzubieten, ist in vielen Fällen ein nützlicher Dienst. Weil viele Google und Co. nach Antworten auf solche Fragen durchforsten, sind FAQs obendrein nützliche Inhalte zur Suchmaschinenoptimierung. Wenn Ihnen einmal keine passenden Fragen in den Sinn kommen, lassen Sie eine solche Übersicht doch einfach von einer KI entwerfen. Die sehr allgemein gehaltenen Antworten überarbeiten Sie aber anschließend besser im Sinne Ihres Unternehmens.

Ein geeigneter Prompt, der die KI dazu bringt, FAQs zu verfassen, sieht so aus:

I want you to act as an faq generator. Reply with ten most common questions to the following topic. Answer each question in one short paragraph. Reply in German. Your topic is “Lesebrille”.

Die FAQs zur Lesebrille sehen dann übrigens so aus:

  1. Was ist eine Lesebrille?
    Eine Lesebrille ist eine Sehhilfe, die verwendet wird, um das Lesen von Texten zu erleichtern. Sie korrigiert die Sehkraft von Menschen mit Alterssichtigkeit oder Presbyopie.
  2. Ab welchem Alter braucht man eine Lesebrille?
    Die meisten Menschen benötigen eine Lesebrille ab dem Alter von 40 Jahren. In diesem Alter beginnt die Alterssichtigkeit, die dazu führt, dass der Nahpunkt der Sehkraft sich vergrößert.
  3. Wie finde ich die richtige Stärke meiner Lesebrille?
    Die richtige Stärke der Lesebrille hängt von der individuellen Sehkraft ab. Es wird empfohlen, eine Augenuntersuchung bei einem Optiker oder Augenarzt durchzuführen, um die genaue Stärke der Lesebrille zu ermitteln.
  4. Kann ich eine Lesebrille online kaufen?
    Ja, es ist möglich, eine Lesebrille online zu kaufen. Es ist jedoch wichtig, die richtige Stärke zu kennen und die Qualität der Brille zu überprüfen, bevor man eine Bestellung aufgibt.
  5. Kann ich meine Lesebrille beim Autofahren verwenden?
    Nein, es wird nicht empfohlen, eine Lesebrille beim Autofahren zu verwenden, da sie nur für das Lesen von Texten ausgelegt ist. Für das Autofahren ist eine Fernbrille oder eine Gleitsichtbrille empfohlen.
  6. Wie kann ich meine Lesebrille pflegen?
    Um die Lesebrille in gutem Zustand zu halten, sollte man sie regelmäßig mit einem weichen Tuch reinigen und in einer Schutzhülle aufbewahren.
  7. Kann ich eine Lesebrille tragen, wenn ich Kontaktlinsen trage?
    Ja, es ist möglich, eine Lesebrille zu tragen, während man Kontaktlinsen trägt. Es ist jedoch wichtig, die richtige Stärke der Brille zu kennen, um eine Überkorrektur zu vermeiden.
  8. Kann ich meine Lesebrille für längere Zeit tragen?
    Ja, es ist möglich, die Lesebrille für längere Zeit zu tragen. Es wird jedoch empfohlen, regelmäßig eine Pause einzulegen, um die Augen zu entspannen.
  9. Was ist der Unterschied zwischen einer Lesebrille und einer Gleitsichtbrille?
    Eine Lesebrille ist nur für das Lesen von Texten ausgelegt, während eine Gleitsichtbrille für die Korrektur von Sehkraft in verschiedenen Entfernungen geeignet ist.
  10. Kann ich meine Lesebrille anpassen lassen?
    Ja, es ist möglich, die Lesebrille anpassen zu lassen, um einen besseren Sitz und Komfort zu gewährleisten. Ein Optiker oder Augenarzt kann die Brille an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

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Hollywoods Ideen-Generator -
AI-Prompt der Woche, Folge 4: Prequels und Sequels für Klassiker der Filmgeschichte

ChatGPT kennt sich auch in der Welt des Films aus. Wer sich ansieht, wie ChatGPT Fortsetzungen oder Prequels zu Blockbustern verfasst, könnte auf den Gedanken kommen, die KI sei in der Filmindustrie schon seit Jahren in Gebrauch.

Ein Prompt, um die Handlung eines Films fortzuschreiben, sieht etwa so aus:

Write a sequel about the ‘Casablanca’ movie.

Die Antwort fällt erstaunlich detailliert aus:

As the sun set on the dusty streets of Casablanca, Rick Blaine sat alone at his usual table in his café. He had lost Ilsa, the love of his life, but he had regained his sense of purpose. With his trusty piano and a bottle of whiskey by his side, he entertained the locals and the occasional visitor passing through Casablanca.

One evening, a familiar face walked into Rick’s café. It was Victor Laszlo, the leader of the Resistance and Ilsa’s husband. Victor had come to ask for Rick’s help once again. This time, it was to locate a valuable artifact that the Nazis were after. Rick, still bitter about losing Ilsa, initially refused to help. However, when he realized that the artifact could help the Resistance win the war, he agreed to help Victor.

Together, Rick, Victor, and a group of Resistance fighters set out on a dangerous journey across Europe to find the artifact. They faced numerous obstacles and close calls, but eventually, they succeeded in acquiring it. However, the Nazis were hot on their trail, and the group had to fight their way out of Germany.

Back in Casablanca, Rick had a newfound sense of purpose. He had helped the Resistance and made a difference in the world. He even found love again with a local woman who had been a loyal customer at his café. As he sat at his piano, playing “As Time Goes By,” he realized that although his past with Ilsa would always be a part of him, he could move on and make a new life for himself.

The film closes with Rick and his new love walking down the streets of Casablanca, hand in hand, as the sun sets on the city. The famous line “We’ll always have Paris” is replaced by a new line, “We’ll always have Casablanca.” The camera zooms out to show the bustling city and its people, a symbol of hope and resilience in the face of war and adversity.

Freilich geht das auch in deutscher Sprache – und mit einem anderen, aber nicht schlechteren Resultat:

Rick Blaine, der Besitzer des berühmten Nachtclubs in Casablanca, hatte endlich Frieden gefunden. Er hatte Ilsa zurück nach Paris ziehen lassen und sich selbst in die Arbeit gestürzt. Er hatte den Club erweitert und neue Bands engagiert. Er hatte wieder eine neue Liebe gefunden. Ihr Name war Marie und sie war eine junge, talentierte Sängerin, die er vor ein paar Monaten auf einem seiner Reisen kennengelernt hatte.

Aber das Glück sollte nicht lange anhalten. Eines Tages tauchte ein Mann in seinem Club auf, der ihn an einen alten Freund erinnerte – Victor Laszlo. Rick wusste, dass er Probleme bekommen würde, wenn er sich mit Victor einließ. Victor war ein bekannter Widerstandskämpfer gegen die Nazis und die Gestapo war ihm auf den Fersen.

Rick wollte eigentlich nichts damit zu tun haben, aber er konnte Victor nicht im Stich lassen. Er bot ihm an, ihn und seine Frau Ilsa nach Lissabon zu bringen, wo sie dann in die USA fliehen konnten. Doch das war leichter gesagt als getan. Die Gestapo hatte ihre Spione in ganz Casablanca und Rick und Victor mussten sich auf eine gefährliche Flucht vorbereiten.

Mit Hilfe von Maries Kontakten und Ricks alten Freunden, schafften sie es, die Gestapo zu täuschen und sich auf einen Zug nach Lissabon zu schleichen. Aber die Reise war nicht ohne Hindernisse. Sie wurden mehrmals von den Nazis angehalten und mussten untertauchen.

Als sie endlich in Lissabon ankamen, waren sie erschöpft, aber erleichtert. Rick brachte Victor und Ilsa zu einem Schiff, das sie in die USA bringen würde. Als er sich von Ilsa verabschiedete, sagte sie zu ihm: “Ich werde immer in deinem Herzen sein, Rick.”

Rick wusste, dass er sie nie vergessen würde. Aber er wusste auch, dass er Marie hatte, die ihn glücklich machte. Er kehrte zurück nach Casablanca, mit dem Wissen, dass er das Richtige getan hatte. Er hatte einem Freund geholfen und hatte sich selbst eine Chance auf Liebe gegeben.

Fast schon schade, dass Humphrey Bogart nicht mehr zur Verfügung steht. Oder etwa doch?

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KI als Etymologe -
AI-Prompt der Woche, Folge 3: Was weiß das Sprachmodell über Sprache?

Woher kommt eigentlich das Wörtchen “Okay”? Warum nennen wir die Pommesknolle “Kartoffel”? Wer das schon immer wissen wollte, konnte das betreffende Wort natürlich schon immer nachschlagen oder googeln. Jetzt kann das Sprachmodell ChatGPT zu vielen Wörtern den etymologischen Ursprung liefern. Der Prompt dazu:

I want you to act as an etymologist. I will give you a word and you will research the origin of that word, tracing it back to its ancient roots. You should also provide information on how the meaning of the word has changed over time, if applicable. My first request is I want to trace the origins of the word ‘okay’.

ChatGPT beantwortete meine Frage erstaunlich wortreich:

The word “okay” has an unclear origin, but most linguists agree that it became popular in the United States in the mid-19th century. A popular theory is that “okay” is derived from the Haitian French phrase “tout kai,” which means “all correct.” Another theory is that “okay” comes from the Scottish expression “och aye,” meaning “oh yes.”

The first recorded use of “okay” in print was in 1839 in the Boston Morning Post, where it appeared as “o.k.” The abbreviation was a humorous misspelling of “all correct.” It quickly caught on, and by the 1850s, “okay” had become a widely used term in America.

Over time, the meaning of “okay” has shifted from simply meaning “all correct” to more commonly being used as an expression of agreement or approval. It is now a ubiquitous term in English, used in everyday conversation and even in many other languages.

Und noch ausführlicher wird ChatGPT, als ich an den ursprünglichen Prompt die Anweisung anhähge “Reply in german”:

Das Wort “okay” hat eine interessante Herkunft. Es ist eigentlich ein amerikanisches Slang-Wort aus dem 19. Jahrhundert und hat sich seitdem in der englischen Sprache verbreitet.

Die genaue Herkunft des Wortes ist jedoch umstritten. Einige Sprachwissenschaftler glauben, dass es sich von der afrikanischen Sprache Wolof ableitet, in der “waw kay” so viel wie “es ist gut” bedeutet. Andere glauben, dass es aus dem griechischen Wort “ὀλοκαίνω” stammt, was “vollständig verbrennen” bedeutet, da es in den USA zur Zeit der Entstehung des Wortes auch als Abkürzung für “all correct” verwendet wurde.

Wie auch immer, das Wort “okay” hat sich zu einem beliebten Ausdruck entwickelt, der im Laufe der Zeit viele Bedeutungen angenommen hat. Es wird oft als Bestätigung oder Zustimmung verwendet, aber es kann auch verwendet werden, um die Akzeptanz oder Zufriedenheit auszudrücken. In einigen Fällen kann es auch als ironische oder sarkastische Bemerkung verwendet werden.

Insgesamt ist “okay” ein Sprachphänomen, das zeigt, wie Wörter im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Bedeutungen annehmen können und wie die Herkunft eines Wortes manchmal schwer zu bestimmen ist.

Was ein echter, äh, künstlicher Etymologe ist, der gibt sich eben nicht mit einer knappen Auskunft zufrieden. Ist ja auch okay, GPT ist schließlich ein Sprachmodell.

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Net-News der Woche 13'2023 -
KI in der Vertrauenskrise, Biden verbietet staatliche Spyware, Sprachmodell mit miesem Charakter – und was sonst noch wichtig war

Mozilla gründet Start-up für vertrauenswürdige KI

Das Softwareunternehmen Mozilla gründet ein eigenes KI-Start-up namens Mozilla.ai und investiert einen Millionenbetrag in die Entwicklung einer „vertrauenswürdigen“ Künstlichen Intelligenz. Das Ziel des Unternehmens ist es, eine transparente und vertrauenswürdige KI zu entwickeln, da es in der Technologie-Branche derzeit noch kein Verfahren gibt, um die Validität von Daten in KI-Systemen sicherzustellen. Mozilla hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass es in der Lage ist, die Branche mit seinen Produkten aufzumischen, wie es mit dem Firefox-Browser geschah. Wie genau das KI-Ökosystem von Mozilla in der Praxis aussehen wird, bleibt jedoch abzuwarten (Quelle: Basic Thinking).

FBI beschlagnahmt Datenbank von Datenhehler-Forum

Das FBI hat die Datenbank des Datenhehler-Forums “Breachforums” beschlagnahmt, das über 340.000 Mitglieder hatte. Die Behörde hatte verdeckte Ermittler eingesetzt, um mit dem mutmaßlichen Betreiber “Pompompurin” zu kommunizieren. Nach seiner Verhaftung wurde die Website geschlossen, da der zweite Administrator “Baphomet” befürchtete, dass Behörden Zugriff auf die Website hätten. Das Justizministerium hatte festgestellt, dass die Datenbank von “Breachforums” allein im offiziellen Bereich 888 Datensätze mit mehr als 14 Milliarden Einzel-Datensätzen enthielt. Pompompurin droht eine Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis (Quelle: Heise).

US-Präsident Biden verbietet Einsatz von Spionagesoftware

US-Präsident Joe Biden hat den Einsatz von kommerziellen Staatstrojanern durch US-Behörden weitgehend verboten, um Menschenrechte und nationale Sicherheit zu schützen. Die Entscheidung folgt auf jahrelange Warnungen von Menschenrechtsaktivisten und Sicherheitsforschern vor den Risiken solcher Spionagesoftware. Die Biden-Administration will damit auch Standards für andere Regierungen und Verbündete setzen. Behörden dürfen nur nach umfangreichen Nachweisen kommerzielle Malware-Produkte einsetzen (Quelle: WinFuture).

Archive.org darf keine urheberrechtlich geschützten Bücher mehr verleihen

Ein Bezirksgericht in New York hat einer Klage von vier großen US-Verlagen gegen die Non-Profit-Organisation Internet Archive stattgegeben. Die Verlage werfen dem Internet Archive vor, urheberrechtlich geschützte Bücher in digitaler Form ohne Lizenzgebühren verliehen zu haben. Die Organisation, bekannt für ihre Wayback Machine und Open Library, plant gegen das Urteil in Berufung zu gehen und beruft sich auf die Fair-Use-Regelung. Internet-Archive-Gründer Brewster Kahle sieht das Urteil als Schlag gegen Bibliotheken, Leser und Autoren (Quelle: t3n).

Offener Brief: KI-Experten fordern sofortige Trainingspause

Hunderte prominente KI-Experten, Tech-Unternehmer und Wissenschaftler haben in einem offenen Brief eine Pause in der Entwicklung und dem Testen von KI-Technologien gefordert, die leistungsfähiger sind als OpenAIs Sprachmodell GPT-4. Sie wollen, dass die damit verbundenen Risiken angemessen untersucht werden. Der von der Future of Life Institute verfasste Brief warnt vor der möglichen Automatisierung von Arbeitsplätzen und der Verbreitung von Fehlinformationen durch Sprachmodelle wie GPT-4. Zu den Unterzeichnern gehören Yoshua Bengio, Yuval Noah Harari, Jaan Tallinn und Elon Musk. Der Brief schlägt nicht vor, wie ein Entwicklungsstopp überprüft werden könnte, fügt jedoch hinzu, dass Regierungen einspringen und ein Moratorium verhängen sollten, wenn eine solche Pause nicht schnell umgesetzt werden kann. OpenAI, Microsoft und Google haben bisher nicht auf den Brief reagiert (Quelle: Wired).

FreedomGPT: Sprachmodell ohne moralischen Kompass

Der Textgenerator FreedomGPT, entwickelt vom US-amerikanischen Team Age of AI, verzichtet auf ethische Filter und generiert somit auch beleidigende oder rassistische Inhalte. Das auf der Open-Source-Technologie Alpaca basierende Sprachmodell kann beispielsweise Lob für Adolf Hitler aussprechen oder Verschwörungstheorien zur US-Wahl 2020 verbreiten. Die KI reagiert jedoch in anderen Fällen wie herkömmliche KI-Programme und kann auch Gräueltaten der Nazi-Diktatur beschreiben. FreedomGPT ist online oder lokal auf dem Desktop verfügbar, allerdings sind die Server derzeit überlastet (Quelle: Golem).

Corona-Warn-App geht im Sommer in den Ruhestand (einstweilen)

Die Corona-Warn-App (CWA) soll am 1. Juni 2023 in den Schlafmodus versetzt werden, wobei die Warnfunktion nach einem positiven Test noch bis zum 30. April 2023 funktionieren soll. Die laufenden Verträge mit SAP und T-Systems enden am 31. Mai 2023. Die Entwicklung und der Betrieb der CWA kosteten 2020 etwa 52,8 Millionen Euro, während für 2021 rund 63,5 Millionen Euro für Weiterentwicklung und Betrieb ausgegeben wurden. Seit ihrer Einführung vor etwa drei Jahren wurde die App über 48 Millionen Mal installiert, wobei knapp neun Millionen Menschen positive Testergebnisse geteilt haben, um andere Nutzer zu warnen (Quelle: Computerwoche).

Übersetzen von und in Bildersprache -
AI-Prompt der Woche, Folge 2: Worte in Emojis ausdrücken – und umgekehrt

Es könnte eine Frage der Zeit sein, bis WhatsApp und andere Messenger diese Funktion einbauen: Einen Satz aus schnöden Wörtern in Emojis übersetzen, das kann ChatGPT tatsächlich, mal mehr, mal weniger gut. Der entsprechende Prompt:

I want you to translate the sentences I wrote into emojis. I will write the sentence, and you will express it with emojis. I just want you to express it with emojis. I don’t want you to reply with anything but emoji. My first sentence is ‘Was gibt es zum Abendessen?’

Die erstaunlich Emoji-eloquente Antwort:

🍽️🕰️👀🤔❓

Das geht auch in die Gegenrichtung. Schreiben Sie dazu folgenden Prompt:

I want you to translate a sequence of emojis I give you into a sentence. I will write the sequence, and you will express it with words. My first sequence is ‘🍽️🕰️👀🤔❓’

In meinem Fall machte ChatGPT aus diesen Emojis den nahezu literarischen Satz:

“I am looking at the empty plate on the table and wondering what time it is, what should I eat next?”

Und, nachdem ich “german” in den Prompt eingefügt hatte, fast schon etwas lyrisch:

“Es ist Essenszeit, aber ich frage mich, ob es zu spät ist?”

Dass ChatGPT damit einen bedeutenden Beitrag zur generationsübergreifenden Verständigung leisten könnte, lässt sich zwar dank der nicht wirklich kohärenten Übersetzungsleistung nicht behaupten – zumal es zwar “offizielle” Deutungen der Emoji-Sprache gibt, um die sich Nutzer aber nicht scheren. Immerhin: Die Antworten haben Unterhaltungswert.

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Net-News der Woche 12'2023 -
Neues Leben für Second Life, Kindle ohne Zeitschriften-Abos, ChatGPT bekommt Plugins – und was sonst noch wichtig war

Second Life wird mobil – nach 20 Jahren

Das Online-Spiel „Second Life“ ist seit 2003 für PCs verfügbar und wird nun auch für mobile Endgeräte angekündigt. Eine entsprechende App soll 2023 veröffentlicht werden und basiert auf der Unity-Engine. Ob die mobile Version erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, da derzeit viele Unternehmen unterschiedliche Konzepte für das sogenannte „Metaverse“ haben. Trotz des Alters von 20 Jahren hat „Second Life“ immer noch eine solide Nutzerbasis. Die Macher haben jedoch ihre ursprünglichen Ambitionen, ein zweites Internet zu schaffen, zurückgefahren (Quelle: Caschy).

Southpark-Autoren setzen auf (oder fürchten sich vor) ChatGPT

In der vierten Episode der 26. Staffel von South Park geht es um die Verwendung von künstlicher Intelligenz im Alltag. Die Folge handelt von einem KI-Chatbot namens ChatGPT, der von einem Viertklässler genutzt wird, um romantische Nachrichten und Schulaufsätze zu verfassen. Die Parodie zeigt, dass KI-Systeme wie ChatGPT nützlich sein können, aber auch menschliche Interaktionen ersetzen und dazu führen können, dass Menschen sich weniger auf ihre eigenen Fähigkeiten verlassen. Im Abspann ist ChatGPT als einer der Autoren genannt (Quelle: Golem).

Aus für Zeitschriften-Abos auf dem Kindle

Amazon stellt den Verkauf von Magazin- und Zeitschriften-Abonnements in seinem Kindle-Zeitungskiosk ein. Der Dienst für Kindle-E-Reader wird schrittweise bis Anfang September eingestellt, jedoch können bereits ab dem 5. Juni Nutzer ihre aktiven Abonnements nicht mehr verwalten und sollen sich stattdessen an den jeweiligen Verlag wenden. Bestehende Abos werden nicht mehr automatisch verlängert. Grund für die Beendigung scheinen Kosteneinsparungen bei Amazon zu sein, da das Unternehmen derzeit mehr als 18.000 Jobs abbaut. Einige Magazine und Zeitschriften bleiben Teil des „Kindle Unlimited“-Abonnements. Die Kosten für noch ausstehende Ausgaben werden erstattet, während bereits gekaufte Ausgaben weiterhin auf dem Kindle verbleiben und gelesen werden können (Quelle: Heise).

Googles KI “Bard” kann (von einigen) getestet werden

Google hat seinen KI-Chatbot Bard für eine begrenzte Öffentlichkeit freigegeben. Der Beta-Test ist zunächst nur für Anwender in den USA und Großbritannien zugänglich und soll mehr Feedback für die Verbesserung von Bard einholen. Der Chatbot tritt gegen ChatGPT von OpenAI an, welches für Furore gesorgt hat und die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Künstliche Intelligenz lenkt. Bard ist eine direkte Schnittstelle zu einem großen Sprachmodell. Google plant Bard weiter zu verbessern, darunter auch mit Codierung, weiteren Sprachen und multimodalen Erfahrungen. Interessierte können sich unter bard.google.com anmelden (Quelle: ZDF)

Bing und Edge integrieren KI-Bildgenerator

Microsoft erweitert sein Angebot Künstlicher Intelligenz um eine eigene Variante des Bilderzeugers Dall-E. Der Zugang wird schrittweise weltweit freigegeben, funktioniert vorerst jedoch nur auf Englisch. Microsoft hat zusätzliche Vorkehrungen eingebaut, um bestimmte Bilder zu verhindern. Die Nutzung der Bing Image Creator Preview ist gebührenfrei, jedoch prangt in jeder Ecke ein Bing-Logo. Außerdem bietet die Suchmaschine jetzt Stories und Version 2.0 der Knowledge Cards an, die stark auf Bilder und Videos setzen. Die Knowledge Cards bieten interaktive, dynamische Inhalte und lustige Fakten auf einen Blick (Quelle: Heise).

Acer kündigt KI-gestütztes Fahrrad an

Technologieunternehmen Acer hat sein erstes E-Bike, das Ebii, auf den Markt gebracht. Das Pedelec soll als „KI-gesteuertes Smartbike für Städter“ dienen und wiegt lediglich 16 kg. Der Akku soll für bis zu 110 km reichen und in nur 2,5 Stunden aufgeladen werden können. Das Pedelec verfügt über eine Künstliche Intelligenz, die sich dem Fahrstil des Fahrers anpassen soll. Auch eine Kollisionserkennung sowie eine 360-Grad-Umgebungsbeleuchtung sind vorhanden. Der Preis und Deutschlandstart sind derzeit noch unbekannt (Quelle: Heise).

ChatGPT bekommt Plugins und darf das Web durchsuchen

Der Chatbot ChatGPT von OpenAI kann nun nicht nur das Web durchsuchen, sondern auch mit Websites interagieren. Durch das Upgrade kann er auf Echtzeitinformationen und APIs zugreifen und so Aktionen für Nutzer durchführen. OpenAI wird den Plugin-Zugang zunächst nur wenigen Nutzern zur Verfügung stellen und nur elf Plugins für externe Websites wie Expedia, OpenTable, Kayak, Klarna Shopping und Zapier anbieten. Nutzer können auch eigene Plugins entwickeln. Wer die Plugins benutzen möchte, kann sich auf einer Warteliste eintragen (Quelle: Golem).

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