Schlagwort-Archiv: künstliche intelligenz

Wenn Fachbegriffe unvermeidlich sind -
AI-Prompt der Woche, Folge 6: Ein Glossar zu jedem Fachgebiet

Wer über Fachthemen schreibt, darf nicht davon ausgehen, dass seine Leser und Leserinnen darüber genau so gut Bescheid wissen wie er selbst (sonst würde es sich ja auch erübrigen, darüber zu schreiben). Es hat sich bewährt, erklärungsbedürftige Begriffe in einem Glossar zu erläutern – eine Routineaufgabe, wie geschaffen für ein Sprachmodell.

So könnte ein Prompt dazu aussehen:

Du bist Experte für das nachstehende Thema. Verfasse ein Glossar, in dem du die zwanzig wichtigsten Fachbegriffe zu diesem Thema in jeweils einem oder zwei Sätzen erläuterst. Nutze Markdown. Dein Thema: E-Learning

In diesem Fall lieferte ChatGPT dieses Ergebnis:

Hier sind die zwanzig wichtigsten Fachbegriffe zum Thema E-Learning und ihre Erklärungen:

  1. E-Learning: Ein Lernprozess, der online durchgeführt wird und den Teilnehmern ermöglicht, unabhängig von Ort und Zeit zu lernen.
  2. Lernplattform: Eine digitale Plattform, die es den Teilnehmern ermöglicht, auf Kurse und Lerninhalte zuzugreifen und ihre Lernfortschritte zu verfolgen.
  3. Lernmanagement-System (LMS): Eine Software, die das Verwalten, Bereitstellen und Nachverfolgen von Lerninhalten und -aktivitäten ermöglicht.
  4. Kurs: Ein strukturierter Lernpfad, der aus Modulen oder Lektionen besteht und ein bestimmtes Thema abdeckt.
  5. Modul: Eine Untereinheit eines Kurses, die sich auf ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Fähigkeit konzentriert.
  6. Lektion: Eine Einheit innerhalb eines Moduls, die sich auf ein bestimmtes Unterthema konzentriert und typischerweise aus Text, Bildern oder Videos besteht.
  7. Interaktive Lerninhalte: Lerninhalte, die den Teilnehmern ermöglichen, aktiv an der Lernumgebung teilzunehmen, wie z.B. Simulationen, Quizfragen oder Übungen.
  8. Webinar: Eine online durchgeführte Veranstaltung, bei der ein Experte ein bestimmtes Thema präsentiert und den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen.
  9. Asynchrones Lernen: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer unabhängig voneinander lernen, indem sie aufgezeichnete Lektionen oder Texte lesen.
  10. Synchrone Lernumgebung: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer gleichzeitig online zusammenkommen, um zu lernen und zu interagieren, wie z.B. in einem Live-Webinar.
  11. Mobiles Lernen: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer über mobile Geräte auf Lerninhalte zugreifen und lernen können.
  12. Gamification: Die Integration von spielerischen Elementen in den Lernprozess, um das Engagement und die Motivation der Teilnehmer zu erhöhen.
  13. Personalisiertes Lernen: Ein Lernprozess, der auf die individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Vorlieben des Teilnehmers zugeschnitten ist.
  14. Adaptive Lernumgebung: Eine Lernumgebung, die sich an den Fortschritt des Teilnehmers anpasst und Inhalte entsprechend anpasst.
  15. Microlearning: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer kurze Lerninhalte konsumieren, die auf ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Fähigkeit konzentriert sind.
  16. Massive Open Online Course (MOOC): Ein online durchgeführter Kurs, der für eine große Anzahl von Teilnehmern zugänglich ist.
  17. E-Book: Eine digitale Version eines Buches, die den Teilnehmern den Zugriff auf das Buch in elektronischer Form ermöglicht.
  18. Lern-Community: Eine Gruppe von Teilnehmern, die sich online zusammenkommen, um zu lernen, Wissen auszutauschen und zu interagieren.
  19. Social Learning: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer online zusammenkommen, um durch Interaktion und Zusammenarbeit zu lernen.
  20. Open Educational Resources (OER): Lehr- und Lernmaterialien, die kostenlos zugänglich sind und unter einer offenen Lizenz veröffentlicht wurden, die die Nutzung, Weitergabe und Anpassung ermöglicht.

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Häufig gestellte Fragen -
AI-Prompt der Woche, Folge 5: FAQs zu (fast) jedem Thema

Seinen Kunden, Klienten oder Lesern eine Übersicht über häufig gestellte Fragen samt der zugehörigen Antworten anzubieten, ist in vielen Fällen ein nützlicher Dienst. Weil viele Google und Co. nach Antworten auf solche Fragen durchforsten, sind FAQs obendrein nützliche Inhalte zur Suchmaschinenoptimierung. Wenn Ihnen einmal keine passenden Fragen in den Sinn kommen, lassen Sie eine solche Übersicht doch einfach von einer KI entwerfen. Die sehr allgemein gehaltenen Antworten überarbeiten Sie aber anschließend besser im Sinne Ihres Unternehmens.

Ein geeigneter Prompt, der die KI dazu bringt, FAQs zu verfassen, sieht so aus:

I want you to act as an faq generator. Reply with ten most common questions to the following topic. Answer each question in one short paragraph. Reply in German. Your topic is “Lesebrille”.

Die FAQs zur Lesebrille sehen dann übrigens so aus:

  1. Was ist eine Lesebrille?
    Eine Lesebrille ist eine Sehhilfe, die verwendet wird, um das Lesen von Texten zu erleichtern. Sie korrigiert die Sehkraft von Menschen mit Alterssichtigkeit oder Presbyopie.
  2. Ab welchem Alter braucht man eine Lesebrille?
    Die meisten Menschen benötigen eine Lesebrille ab dem Alter von 40 Jahren. In diesem Alter beginnt die Alterssichtigkeit, die dazu führt, dass der Nahpunkt der Sehkraft sich vergrößert.
  3. Wie finde ich die richtige Stärke meiner Lesebrille?
    Die richtige Stärke der Lesebrille hängt von der individuellen Sehkraft ab. Es wird empfohlen, eine Augenuntersuchung bei einem Optiker oder Augenarzt durchzuführen, um die genaue Stärke der Lesebrille zu ermitteln.
  4. Kann ich eine Lesebrille online kaufen?
    Ja, es ist möglich, eine Lesebrille online zu kaufen. Es ist jedoch wichtig, die richtige Stärke zu kennen und die Qualität der Brille zu überprüfen, bevor man eine Bestellung aufgibt.
  5. Kann ich meine Lesebrille beim Autofahren verwenden?
    Nein, es wird nicht empfohlen, eine Lesebrille beim Autofahren zu verwenden, da sie nur für das Lesen von Texten ausgelegt ist. Für das Autofahren ist eine Fernbrille oder eine Gleitsichtbrille empfohlen.
  6. Wie kann ich meine Lesebrille pflegen?
    Um die Lesebrille in gutem Zustand zu halten, sollte man sie regelmäßig mit einem weichen Tuch reinigen und in einer Schutzhülle aufbewahren.
  7. Kann ich eine Lesebrille tragen, wenn ich Kontaktlinsen trage?
    Ja, es ist möglich, eine Lesebrille zu tragen, während man Kontaktlinsen trägt. Es ist jedoch wichtig, die richtige Stärke der Brille zu kennen, um eine Überkorrektur zu vermeiden.
  8. Kann ich meine Lesebrille für längere Zeit tragen?
    Ja, es ist möglich, die Lesebrille für längere Zeit zu tragen. Es wird jedoch empfohlen, regelmäßig eine Pause einzulegen, um die Augen zu entspannen.
  9. Was ist der Unterschied zwischen einer Lesebrille und einer Gleitsichtbrille?
    Eine Lesebrille ist nur für das Lesen von Texten ausgelegt, während eine Gleitsichtbrille für die Korrektur von Sehkraft in verschiedenen Entfernungen geeignet ist.
  10. Kann ich meine Lesebrille anpassen lassen?
    Ja, es ist möglich, die Lesebrille anpassen zu lassen, um einen besseren Sitz und Komfort zu gewährleisten. Ein Optiker oder Augenarzt kann die Brille an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

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Hollywoods Ideen-Generator -
AI-Prompt der Woche, Folge 4: Prequels und Sequels für Klassiker der Filmgeschichte

ChatGPT kennt sich auch in der Welt des Films aus. Wer sich ansieht, wie ChatGPT Fortsetzungen oder Prequels zu Blockbustern verfasst, könnte auf den Gedanken kommen, die KI sei in der Filmindustrie schon seit Jahren in Gebrauch.

Ein Prompt, um die Handlung eines Films fortzuschreiben, sieht etwa so aus:

Write a sequel about the ‘Casablanca’ movie.

Die Antwort fällt erstaunlich detailliert aus:

As the sun set on the dusty streets of Casablanca, Rick Blaine sat alone at his usual table in his café. He had lost Ilsa, the love of his life, but he had regained his sense of purpose. With his trusty piano and a bottle of whiskey by his side, he entertained the locals and the occasional visitor passing through Casablanca.

One evening, a familiar face walked into Rick’s café. It was Victor Laszlo, the leader of the Resistance and Ilsa’s husband. Victor had come to ask for Rick’s help once again. This time, it was to locate a valuable artifact that the Nazis were after. Rick, still bitter about losing Ilsa, initially refused to help. However, when he realized that the artifact could help the Resistance win the war, he agreed to help Victor.

Together, Rick, Victor, and a group of Resistance fighters set out on a dangerous journey across Europe to find the artifact. They faced numerous obstacles and close calls, but eventually, they succeeded in acquiring it. However, the Nazis were hot on their trail, and the group had to fight their way out of Germany.

Back in Casablanca, Rick had a newfound sense of purpose. He had helped the Resistance and made a difference in the world. He even found love again with a local woman who had been a loyal customer at his café. As he sat at his piano, playing “As Time Goes By,” he realized that although his past with Ilsa would always be a part of him, he could move on and make a new life for himself.

The film closes with Rick and his new love walking down the streets of Casablanca, hand in hand, as the sun sets on the city. The famous line “We’ll always have Paris” is replaced by a new line, “We’ll always have Casablanca.” The camera zooms out to show the bustling city and its people, a symbol of hope and resilience in the face of war and adversity.

Freilich geht das auch in deutscher Sprache – und mit einem anderen, aber nicht schlechteren Resultat:

Rick Blaine, der Besitzer des berühmten Nachtclubs in Casablanca, hatte endlich Frieden gefunden. Er hatte Ilsa zurück nach Paris ziehen lassen und sich selbst in die Arbeit gestürzt. Er hatte den Club erweitert und neue Bands engagiert. Er hatte wieder eine neue Liebe gefunden. Ihr Name war Marie und sie war eine junge, talentierte Sängerin, die er vor ein paar Monaten auf einem seiner Reisen kennengelernt hatte.

Aber das Glück sollte nicht lange anhalten. Eines Tages tauchte ein Mann in seinem Club auf, der ihn an einen alten Freund erinnerte – Victor Laszlo. Rick wusste, dass er Probleme bekommen würde, wenn er sich mit Victor einließ. Victor war ein bekannter Widerstandskämpfer gegen die Nazis und die Gestapo war ihm auf den Fersen.

Rick wollte eigentlich nichts damit zu tun haben, aber er konnte Victor nicht im Stich lassen. Er bot ihm an, ihn und seine Frau Ilsa nach Lissabon zu bringen, wo sie dann in die USA fliehen konnten. Doch das war leichter gesagt als getan. Die Gestapo hatte ihre Spione in ganz Casablanca und Rick und Victor mussten sich auf eine gefährliche Flucht vorbereiten.

Mit Hilfe von Maries Kontakten und Ricks alten Freunden, schafften sie es, die Gestapo zu täuschen und sich auf einen Zug nach Lissabon zu schleichen. Aber die Reise war nicht ohne Hindernisse. Sie wurden mehrmals von den Nazis angehalten und mussten untertauchen.

Als sie endlich in Lissabon ankamen, waren sie erschöpft, aber erleichtert. Rick brachte Victor und Ilsa zu einem Schiff, das sie in die USA bringen würde. Als er sich von Ilsa verabschiedete, sagte sie zu ihm: “Ich werde immer in deinem Herzen sein, Rick.”

Rick wusste, dass er sie nie vergessen würde. Aber er wusste auch, dass er Marie hatte, die ihn glücklich machte. Er kehrte zurück nach Casablanca, mit dem Wissen, dass er das Richtige getan hatte. Er hatte einem Freund geholfen und hatte sich selbst eine Chance auf Liebe gegeben.

Fast schon schade, dass Humphrey Bogart nicht mehr zur Verfügung steht. Oder etwa doch?

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KI als Etymologe -
AI-Prompt der Woche, Folge 3: Was weiß das Sprachmodell über Sprache?

Woher kommt eigentlich das Wörtchen “Okay”? Warum nennen wir die Pommesknolle “Kartoffel”? Wer das schon immer wissen wollte, konnte das betreffende Wort natürlich schon immer nachschlagen oder googeln. Jetzt kann das Sprachmodell ChatGPT zu vielen Wörtern den etymologischen Ursprung liefern. Der Prompt dazu:

I want you to act as an etymologist. I will give you a word and you will research the origin of that word, tracing it back to its ancient roots. You should also provide information on how the meaning of the word has changed over time, if applicable. My first request is I want to trace the origins of the word ‘okay’.

ChatGPT beantwortete meine Frage erstaunlich wortreich:

The word “okay” has an unclear origin, but most linguists agree that it became popular in the United States in the mid-19th century. A popular theory is that “okay” is derived from the Haitian French phrase “tout kai,” which means “all correct.” Another theory is that “okay” comes from the Scottish expression “och aye,” meaning “oh yes.”

The first recorded use of “okay” in print was in 1839 in the Boston Morning Post, where it appeared as “o.k.” The abbreviation was a humorous misspelling of “all correct.” It quickly caught on, and by the 1850s, “okay” had become a widely used term in America.

Over time, the meaning of “okay” has shifted from simply meaning “all correct” to more commonly being used as an expression of agreement or approval. It is now a ubiquitous term in English, used in everyday conversation and even in many other languages.

Und noch ausführlicher wird ChatGPT, als ich an den ursprünglichen Prompt die Anweisung anhähge “Reply in german”:

Das Wort “okay” hat eine interessante Herkunft. Es ist eigentlich ein amerikanisches Slang-Wort aus dem 19. Jahrhundert und hat sich seitdem in der englischen Sprache verbreitet.

Die genaue Herkunft des Wortes ist jedoch umstritten. Einige Sprachwissenschaftler glauben, dass es sich von der afrikanischen Sprache Wolof ableitet, in der “waw kay” so viel wie “es ist gut” bedeutet. Andere glauben, dass es aus dem griechischen Wort “ὀλοκαίνω” stammt, was “vollständig verbrennen” bedeutet, da es in den USA zur Zeit der Entstehung des Wortes auch als Abkürzung für “all correct” verwendet wurde.

Wie auch immer, das Wort “okay” hat sich zu einem beliebten Ausdruck entwickelt, der im Laufe der Zeit viele Bedeutungen angenommen hat. Es wird oft als Bestätigung oder Zustimmung verwendet, aber es kann auch verwendet werden, um die Akzeptanz oder Zufriedenheit auszudrücken. In einigen Fällen kann es auch als ironische oder sarkastische Bemerkung verwendet werden.

Insgesamt ist “okay” ein Sprachphänomen, das zeigt, wie Wörter im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Bedeutungen annehmen können und wie die Herkunft eines Wortes manchmal schwer zu bestimmen ist.

Was ein echter, äh, künstlicher Etymologe ist, der gibt sich eben nicht mit einer knappen Auskunft zufrieden. Ist ja auch okay, GPT ist schließlich ein Sprachmodell.

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Net-News der Woche 13'2023 -
KI in der Vertrauenskrise, Biden verbietet staatliche Spyware, Sprachmodell mit miesem Charakter – und was sonst noch wichtig war

Mozilla gründet Start-up für vertrauenswürdige KI

Das Softwareunternehmen Mozilla gründet ein eigenes KI-Start-up namens Mozilla.ai und investiert einen Millionenbetrag in die Entwicklung einer „vertrauenswürdigen“ Künstlichen Intelligenz. Das Ziel des Unternehmens ist es, eine transparente und vertrauenswürdige KI zu entwickeln, da es in der Technologie-Branche derzeit noch kein Verfahren gibt, um die Validität von Daten in KI-Systemen sicherzustellen. Mozilla hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass es in der Lage ist, die Branche mit seinen Produkten aufzumischen, wie es mit dem Firefox-Browser geschah. Wie genau das KI-Ökosystem von Mozilla in der Praxis aussehen wird, bleibt jedoch abzuwarten (Quelle: Basic Thinking).

FBI beschlagnahmt Datenbank von Datenhehler-Forum

Das FBI hat die Datenbank des Datenhehler-Forums “Breachforums” beschlagnahmt, das über 340.000 Mitglieder hatte. Die Behörde hatte verdeckte Ermittler eingesetzt, um mit dem mutmaßlichen Betreiber “Pompompurin” zu kommunizieren. Nach seiner Verhaftung wurde die Website geschlossen, da der zweite Administrator “Baphomet” befürchtete, dass Behörden Zugriff auf die Website hätten. Das Justizministerium hatte festgestellt, dass die Datenbank von “Breachforums” allein im offiziellen Bereich 888 Datensätze mit mehr als 14 Milliarden Einzel-Datensätzen enthielt. Pompompurin droht eine Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis (Quelle: Heise).

US-Präsident Biden verbietet Einsatz von Spionagesoftware

US-Präsident Joe Biden hat den Einsatz von kommerziellen Staatstrojanern durch US-Behörden weitgehend verboten, um Menschenrechte und nationale Sicherheit zu schützen. Die Entscheidung folgt auf jahrelange Warnungen von Menschenrechtsaktivisten und Sicherheitsforschern vor den Risiken solcher Spionagesoftware. Die Biden-Administration will damit auch Standards für andere Regierungen und Verbündete setzen. Behörden dürfen nur nach umfangreichen Nachweisen kommerzielle Malware-Produkte einsetzen (Quelle: WinFuture).

Archive.org darf keine urheberrechtlich geschützten Bücher mehr verleihen

Ein Bezirksgericht in New York hat einer Klage von vier großen US-Verlagen gegen die Non-Profit-Organisation Internet Archive stattgegeben. Die Verlage werfen dem Internet Archive vor, urheberrechtlich geschützte Bücher in digitaler Form ohne Lizenzgebühren verliehen zu haben. Die Organisation, bekannt für ihre Wayback Machine und Open Library, plant gegen das Urteil in Berufung zu gehen und beruft sich auf die Fair-Use-Regelung. Internet-Archive-Gründer Brewster Kahle sieht das Urteil als Schlag gegen Bibliotheken, Leser und Autoren (Quelle: t3n).

Offener Brief: KI-Experten fordern sofortige Trainingspause

Hunderte prominente KI-Experten, Tech-Unternehmer und Wissenschaftler haben in einem offenen Brief eine Pause in der Entwicklung und dem Testen von KI-Technologien gefordert, die leistungsfähiger sind als OpenAIs Sprachmodell GPT-4. Sie wollen, dass die damit verbundenen Risiken angemessen untersucht werden. Der von der Future of Life Institute verfasste Brief warnt vor der möglichen Automatisierung von Arbeitsplätzen und der Verbreitung von Fehlinformationen durch Sprachmodelle wie GPT-4. Zu den Unterzeichnern gehören Yoshua Bengio, Yuval Noah Harari, Jaan Tallinn und Elon Musk. Der Brief schlägt nicht vor, wie ein Entwicklungsstopp überprüft werden könnte, fügt jedoch hinzu, dass Regierungen einspringen und ein Moratorium verhängen sollten, wenn eine solche Pause nicht schnell umgesetzt werden kann. OpenAI, Microsoft und Google haben bisher nicht auf den Brief reagiert (Quelle: Wired).

FreedomGPT: Sprachmodell ohne moralischen Kompass

Der Textgenerator FreedomGPT, entwickelt vom US-amerikanischen Team Age of AI, verzichtet auf ethische Filter und generiert somit auch beleidigende oder rassistische Inhalte. Das auf der Open-Source-Technologie Alpaca basierende Sprachmodell kann beispielsweise Lob für Adolf Hitler aussprechen oder Verschwörungstheorien zur US-Wahl 2020 verbreiten. Die KI reagiert jedoch in anderen Fällen wie herkömmliche KI-Programme und kann auch Gräueltaten der Nazi-Diktatur beschreiben. FreedomGPT ist online oder lokal auf dem Desktop verfügbar, allerdings sind die Server derzeit überlastet (Quelle: Golem).

Corona-Warn-App geht im Sommer in den Ruhestand (einstweilen)

Die Corona-Warn-App (CWA) soll am 1. Juni 2023 in den Schlafmodus versetzt werden, wobei die Warnfunktion nach einem positiven Test noch bis zum 30. April 2023 funktionieren soll. Die laufenden Verträge mit SAP und T-Systems enden am 31. Mai 2023. Die Entwicklung und der Betrieb der CWA kosteten 2020 etwa 52,8 Millionen Euro, während für 2021 rund 63,5 Millionen Euro für Weiterentwicklung und Betrieb ausgegeben wurden. Seit ihrer Einführung vor etwa drei Jahren wurde die App über 48 Millionen Mal installiert, wobei knapp neun Millionen Menschen positive Testergebnisse geteilt haben, um andere Nutzer zu warnen (Quelle: Computerwoche).

Musikauswahl per KI -
AI-Prompt der Woche, Folge 1: Playlists für jeden Musikgeschmack

Ja, künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Arbeitsplätze zu vernichten und die Welt, wie wir sie kennen, drastisch zu verändern. Da in der Geschichte der Menschheit aber alle Bemühungen, neue Technologien zu verhindern, früher oder später gescheitert sind, startet hier – anstelle glühender Plädoyers wider die Algorithmen – eine neue Serie: der AI-Prompt der Woche. Zum Auftakt: Musik!

Wenn die KI die Musik auswählt

Ausgangssituation: Sie haben einen Ohrwurm im besten Sinne, und würden gern mehr Songs hören, die von Klang, Stimmung und Musikrichtung zu Ihrem aktuellen Song passen. Natürlich fallen Ihnen selbst ein paar Songs ein, die in eine ähnliche Richtung gehen, aber ChatGPT und seine Verwandten kennen wahrscheinlich mehr Musik als viele professionelle DJs. Also füttern Sie ChatGPT mit folgendem Prompt:

I want you to act as a song recommender. I will provide you with a song and you will create a playlist of 10 songs that are similar to the given song. And you will provide a playlist name and description for the playlist. Do not choose songs that are same name or artist. Do not write any explanations or other words, just reply with the playlist name, description and the songs. My first song is ‘Polonaise Blankenese’.

Sie können statt ‘Polonaise Blankenese’ natürlich ebenso ‘Dance Monkey’ oder ‘Highway to Hell’ einsetzen. In jedem Fall wird ChatGPT Ihnen eine Playlist mit zehn musikalisch passenden Songs liefern, die dann zum Beispiel so aussehen könnte:

Playlist Name: German Party Classics

Description: Get ready to dance and sing along with this playlist of classic German party songs! From traditional folk music to modern pop hits, this selection will have you tapping your feet and raising your voice.

  1. Cowboy Und Indianer – Olaf Henning
  2. Atemlos Durch Die Nacht – Helene Fischer
  3. Schatzi Schenk Mir Ein Foto – Mickie Krause
  4. Das Rote Pferd – Markus Becker
  5. 1000 Träume Weit (Tornerò) – Anna-Maria Zimmermann
  6. Viva Colonia – Höhner
  7. So A Schöner Tag (Fliegerlied) – Tim Toupet
  8. Ein Stern (Der Deinen Namen Trägt) – DJ Ötzi & Nik P.
  9. Joana – Peter Wackel
  10. Wahnsinn – Wolfgang Petry

Die Geschmäcker sind natürlich verschieden – nichtsdestoweniger: Gut für die KI, dass sie sich die von ihr vorgeschlagenen Songs nicht selbst anhören muss 😉

Nach diesem Prinzip arbeitet übrigens auch die iPhone-App PlaylistAI, deren Resultate sich dann auch gleich auf Spotify oder Apple Music anhören lassen. Da die Entwickler der App und die genannten Musikdienste nicht offiziell zusammen arbeiten, wird letzteres allerdings vielleicht nicht dauerhaft funktionieren.

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Künstliche Intelligenz im Griff -
Gratis-Leitfaden zu ChatGPT: 10 Tipps und Tricks, um noch bessere Antworten von der KI zu erhalten (komplett in Deutsch)

ChatGPT ist in aller Munde. Doch der anfänglichen Faszination folgt oft die Ernüchterung: Ja, ChatGPT gibt mehr oder weniger eloquente Antworten, aber der Informationsgehalt ist oft überschaubar, und sprachlich macht sich schnell Langeweile breit.

Doch wer gute Antworten will, muss bessere Fragen stellen. Lassen Sie die KI die Perspektive wechseln, weisen Sie ihr Rollen und Expertisen zu, lassen Sie sie nachfragen, wenn sie für eine gute Antwort mehr Informationen benötigt – wie, das erläutert dieser Leitfaden, und noch einiges mehr. Komplett in deutscher Sprache, und mit ebenso deutschsprachigen Prompt-Beispielen, die Sie problemlos an Ihr Vorhaben anpassen können.

Stöbern Sie auch in den bisherigen Folgen unserer Serie AI-Prompt der Woche, um noch weitere Tipps und Tricks zu ChatGPT kennenzulernen. Auch schon wegen dieser Serie lohnt es sich, den Newsletter zu abonnieren.

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First Mover Advantage bei AI: Microsoft wechselt auf die Überholspur

Google hat die Konkurrenz deklassiert: Auf Mobilgeräten kommen in Deutschland nur in 3 von 100 Suchvorgängen andere Suchmaschinen zum Zuge, und auch auf dem Desktop kann einzig Bing dem Suchmaschinenriesen einen signifikanten Anteil von rund 13 Prozent abtrotzen. Doch die einzige verlässliche Konstante ist der Wandel: Wenn Microsoft seine Karten geschickt ausspielt, könnten sich die Dominanzverhältnisse bald umkehren.

Microsofts Suchmaschine Bing nutzt künftig die Fähigkeiten von ChatGPT, so erfahren es Nutzer dieser Tage und können sich auch gleich auf die Warteliste setzen lassen, um das chatbasierte Suchen demnächst auszuprobieren. Wer ChatGPT kennt, weiß, wie sich das anfühlen wird: Sucher stellen der Suchmaschine ihre Fragen oder formulieren ihre Anliegen (“Ich möchte ein Omelette zubereiten, es sollte aber vegan und für eine Low-Protein-Ernährung geeignet sein”), und statt einer Liste von Links erhalten sie eine konkrete Antwort. In diesem Fall ein Omelette-Rezept ohne Eier.

Googles Konter wird zum Eigentor

Für viele Anwender wird damit ein Traum wahr: Statt sich durch schlimmstenfalls ein paar dutzend Websites klicken zu müssen, um die gesuchten Informationen zusammenzutragen, und ohne sich viele Gedanken über die geeignetste Kombination von Suchbegriffen machen zu müssen, bekommen sie, wonach sie gesucht haben. Einen Luxus, den Google selbst mit seinen Rich Results nicht in diesem Umfang bieten kann.

Natürlich will Google das nicht auf sich sitzen lassen und hält mit seiner eigenen sprechende KI namens Bard dagegen. Respektive versucht es, denn die Vorstellung gerät zum Desaster, weil Bard ein Fehler unterläuft. Alphabeths Börsenkurs rauscht darauf in den Keller. Die Reaktion der Börsianer ist natürlich ein wenig überzogen: ChatGPT, der in Bing das Denken übernimmt, macht ja ebenfalls Fehler. Aber von dem hat sein Entwickler, OpenAI, auch nichts anderes behauptet.

Und so bleibt der First Mover Advantage dieses Mal bei Microsoft. Auch wenn Google sicher bald seinen nächsten Gegenangriff starten wird.

Kollateralschäden? Garantiert!

Konsumenten werden von dieser Konkurrenzsituation profitieren. Wer tatsächlich darunter leidet, das sind die Content-Produzenten, die Blogger, die Betreiber von Online-Magazinen und -Enzyklopädien und alle anderen, die bislang ihr Geld mit Informationsdienstleistungen verdient haben. Informationen sind, einmal in der Welt, nicht urheberrechtlich zu schützen.

Dass Bing, Google oder sonstwer das, was deren Crawler auf irgendwelchen Websites gelesen haben, anderswo mit eigenen Worten wiedergeben, verstößt erst einmal gegen kein Gesetz. Aber der Traffic, den die Content-Produzenten bislang auf die eine oder andere Art zu Geld machen konnten, der geht ihnen verloren. Und damit am Ende der wichtigste Anreiz, Content zu veröffentlichen. Vielleicht werden bald nur noch wahre Idealisten mit ausgesprochenem Sendungsbewusstsein Content ins Netz stellen. Und für Suchmaschinentraffic bezahlen. Keine Win-Win-Situation.

Ach ja, und wer beim Lesen tatsächlich Lust auf ein Omelette bekommen hat, hier ist ein KI-generiertes Rezept dafür (wenn’s nicht schmecken sollte, wende dich bitte direkt an OpenAI):

Zutaten:

-1 Banane, geschält und in kleine Stücke geschnitten
-1/2 Tasse Haferflocken
-1/4 Tasse Mandelmilch
-1 Prise Salz
-Für die Füllung: 1/2 Tasse veganer Schmelzkäse, gehackte Paprika, Zwiebeln und Erbsen nach Belieben

Zubereitung:

  1. Mischen Sie die Banane, Haferflocken und Mandelmilch in einer großen Schüssel. Fügen Sie eine Prise Salz hinzu und rühren Sie alles gut um. Lassen Sie es bei Raumtemperatur stehen, bis es dick wird.
  2. Erhitzen Sie etwas Öl oder vegane Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie den Teig hinein und verteilen ihn gleichmäßig auf der Oberfläche der Pfanne. Lassen sie ihn auf jeder Seite ca 5 Minuten braten oder bis er goldbraun ist (schau immer mal wieder).
  3. Wenn das Omelett fertig ist, verteilen sie die Füllung gleichmäßig darauf und schließlich legt man den Deckel darauf um es warm zu halten, bis man es serviert hat!

Wie künstliche Intelligenz die Arbeit Kreativer verändern wird

Disclaimer: Den folgenden Beitrag hat ChatGPT verfasst, ich habe lediglich das Thema vorgegeben. Das Bild unten hat die KI StableDiffusion generiert. Beides veranschaulicht, worauf sich Kreative künftig einstellen müssen.

In den letzten Jahren hat sich Künstliche Intelligenz (KI) rasant entwickelt und hat Auswirkungen auf viele Branchen, darunter auch die kreative Branche. Von der Gestaltung von Grafiken und Websites bis hin zur Erstellung von Texten und Musik – KI kann in vielen Bereichen der kreativen Arbeit eine Unterstützung sein. Doch wie wird KI die Arbeit Kreativer in Zukunft verändern? Wird sie ihnen das Leben erleichtern oder ihre Arbeitsplätze gefährden? In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die Möglichkeiten von KI in der kreativen Branche und diskutieren die Auswirkungen auf die Arbeit Kreativer.

Was KI in der kreativen Branche leisten kann

KI hat in der kreativen Branche bereits viele Anwendungsmöglichkeiten gefunden. Einige Beispiele sind:

  • Gestaltung von Grafiken und Websites: KI kann bei der Gestaltung von Grafiken und Websites helfen, indem sie vorgefertigte Design-Elemente anbietet, die auf verschiedene Branchen und Zielgruppen abgestimmt sind. Dies kann den Gestaltungsprozess beschleunigen und Kreativen mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten lassen.
  • Erstellung von Texten: KI kann bei der Erstellung von Texten unterstützen, indem sie vorschlägt, welche Wörter oder Sätze sinnvoll sind und eine kohärente Struktur vorgibt. Dies kann besonders bei der Erstellung von Texten für Social Media oder Marketing-Materialien hilfreich sein.
  • Musikproduktion: KI kann bei der Musikproduktion eine Unterstützung sein, indem sie Musikstücke erstellt oder bestehende Musik bearbeitet. Zum Beispiel könnte KI bei der Erstellung von Remixen helfen, indem sie verschiedene Musikstücke miteinander kombiniert und daraus einen neuen Song erstellt.
  • Übersetzungen: KI kann auch bei der Übersetzung von Texten helfen, indem sie Texte von einer Sprache in eine andere überträgt. Dies kann besonders in der Übersetzung von großen Textmengen hilfreich sein und den Übersetzungsprozess beschleunigen.

Insgesamt bietet KI in der kreativen Branche viele Möglichkeiten, um Aufgaben zu vereinfachen und zu beschleunigen, sodass Kreative mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten haben.

Auswirkungen von KI auf die Arbeit Kreativer

KI kann die Arbeit Kreativer in vielerlei Hinsicht verändern und hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Einige mögliche Auswirkungen sind:

  • Vereinfachung von manuellen Aufgaben: KI kann dazu beitragen, dass Kreative weniger Zeit für manuelle Aufgaben aufwenden müssen, indem sie diese übernimmt. Dies kann dazu beitragen, dass Kreative mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten haben und sich auf die wichtigsten Aufgaben konzentrieren können.
  • Neue Aufgabenbereiche: KI könnte auch neue Aufgabenbereiche eröffnen, die bisher nicht möglich waren. Zum Beispiel könnten Kreative mit KI zusammenarbeiten, um neue Musikstile oder Designs zu erstellen, die ohne KI nicht möglich wären.
  • Bedenken hinsichtlich Arbeitsplätzen: Einige Kreative haben Bedenken, dass KI ihre Arbeitsplätze gefährden könnte, indem sie Aufgaben übernimmt, die bisher von Menschen erledigt wurden. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass KI in vielen Fällen lediglich eine Unterstützung darstellt und nicht die Fähigkeiten von Kreativen ersetzt.

Ausblick

Insgesamt wird KI die Arbeit Kreativer in Zukunft verändern, indem sie manuelle Aufgaben vereinfacht und neue Aufgabenbereiche eröffnet. Es ist jedoch wichtig, dass Kreative sich weiterbilden und ihre Fähigkeiten auf dem neuesten Stand halten, um auf die Veränderungen durch KI vorbereitet zu sein.

KI wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung in der kreativen Branche gewinnen und wird die Arbeit Kreativer verändern. Sie kann dazu beitragen, dass Kreative weniger Zeit für manuelle Aufgaben aufwenden müssen und sich mehr auf die Entwicklung von Ideen und Konzepten konzentrieren können. Zudem könnte sie neue Aufgabenbereiche eröffnen, die bisher nicht möglich waren.

Es ist jedoch wichtig, dass Kreative ihre Fähigkeiten weiter entwickeln und auf dem neuesten Stand halten, um auf die Veränderungen durch KI vorbereitet zu sein. Auch wenn KI manche Aufgaben übernehmen kann, ersetzt sie nicht die Kreativität und das Know-how von Menschen. Kreative sollten daher ihre Stärken nutzen und sich auf die Aufgaben konzentrieren, die nur Menschen leisten können.

Insgesamt wird KI in Zukunft die Arbeit Kreativer verändern, aber sie wird nicht das Ende der kreativen Arbeit bedeuten. Kreative sollten sich auf die Veränderungen einstellen und ihre Fähigkeiten weiter entwickeln, um in der künstlichen Intelligenz-Ära erfolgreich zu sein.

Maschinen werden niemals… Ach, vergiss es!

Alle reden mit und über ChatGPT. Ich auch. Aber ob wir Freunde werden?

Ein Texter ohne Job
Sitzt vor seinem Computer
Nur leere Seiten

Ein Haiku von ChatGPT

KIs komponieren Musik. KIs generieren Bilder, die von Werken professioneller Grafiker kaum zu unterscheiden sind. Und KIs verfassen Texte. Das tun sie schon seit ein paar Jahren, aber mit ChatGPT hat OpenAI jetzt ein Sprachmodell öffentlich gemacht, das die Welt verändern wird.

Längst sind KIs in den Journalismus eingezogen: Bei großen Fußballturnieren etwa sammeln Menschen und Sensoren eine so große Fülle von Daten, dass Sprachmodelle daraus später Spielberichte generieren können, die von denen menschlicher Sportreporter nur noch durch ihre geringere Fehlerzahl zu unterscheiden sind.

ChatGPT verfasst Glossen, Hausaufgaben – und macht Fehler

Doch ChatGPT stellt solche Spezialfälle in den Schatten: Wenn ich das Chat-Tool bitte „Verfasse eine Glosse zum Thema ‚Kälte‘ im Stil von Franz-Josef Wagner“, dann liefert ChatGPT einen Text, der des Boulevard-Urgesteins würdig wäre. Und wenn ich ihn auffordere: „Schreibe eine Hausaufgabe für das Fach Geschichte, siebte Klasse, über den Hitler-Stalin-Pakt“, dann ersinnt die KI eine detaillierte Aufgabenstellung, die mein seliger Geschichtslehrer nicht besser hinbekommen hätte. Um diese Aufgabe im nächsten Schritt fehlerfrei und jahrgangsstufengerecht zu lösen.

Nicht immer arbeitet ChatGPT ganz fehlerfrei: Bei seinen Limericks passen die Reime manchmal nicht, und bei einer Frage nach den Risiken von Identitätsdiebstahl bei Kindern warnte die KI, Kinder würden wahrscheinlich „nicht regelmäßig ihre Kreditberichte überprüfen“, was zwar rein technisch korrekt, aber im Kontext trotzdem Quatsch ist.

Es ist diese Art von Fehlern, die von der KI erstellte Texte von menschlichen Werken (noch) unterscheidbar macht. Falls sie jemandem auffallen.

Autoren werden (demnächst) überflüssig

Warum sollte eine KI kein Gesicht haben? (Bild: Stable Diffusion 2.1)

An dieser Stelle wird’s für mich persönlich: Ich verdiene einen nicht unwichtigen Teil meines Einkommens mit dem Verfassen von Texten. Diesen Markt regeln im wesentlichen Angebot und Nachfrage. Sind KIs erst einmal in der Lage, informative, unterhaltsame und inhaltlich korrekte Texte zu verfassen, können menschliche Texter einpacken. KI-Leistungen sind, anders als menschliche Dienste, skalierbar. Deshalb muss ein Mensch, wenn er von seiner Arbeit leben will, ein Honorar verlangen, das den Preis, den die Betreiber von KIs aufrufen, um ein Vielfaches übertrifft.

Wie gesagt: ChatGPT macht noch Fehler. Aber es ist ein essenzielles Merkmal von KIs, dass sie sehr schnell lernen. Wenn es gut für uns Autoren läuft, dann dauert es noch ein paar Jahre, bevor wir überflüssig werden.

„Und was ist mit dem menschlichen Faktor? Lesen Menschen nicht lieber etwas, wenn sie ein Bild von den Verfassern haben?“ Das stimmt, aber was sollte den Redakteur, der Texte per KI generieren lässt, dazu zwingen, das offenzulegen? Wissen Sie, wie viele AI-Texte Sie schon gelesen haben, die mit dem Namen eines menschlichen Verfassers versehen waren? Oder sogar mit einem Autorenfoto?

Ein Blick in die Geschichte menschlicher Arbeit zeigt: Sobald Maschinen eine solche Arbeit billiger und in vergleichbarer Qualität leisten konnten, ersetzten sie ihre menschlichen Kollegen. Ich muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das auch dieses Mal der Fall sein wird.

Über die Konsequenzen, die ich persönlich daraus ziehen werde, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Die “Gnade der frühen Geburt” lässt mich hoffen, bereits im Ruhestand zu sein, wenn die Kinder und Enkel von ChatGPT meinen Berufsstand ausradieren werden. Aber, verdammt, sie werden so schnell groß!

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Suche nach Texten und Bildern gleichzeitig: Google stellt Multisearch vor

Bislang lässt Google seinen riesigen Datenbestand wahlweise mit Hilfe von Suchbegriffen in Schriftform oder mit Hilfe von Bildern (über die Rückwärtssuchfunktion in der Google-Bildersuche) durchforsten. Google Multisearch kombiniert jetzt die beiden Methoden.

Manches lässt sich besser zeigen als beschreiben. Über die mobile Google-App lässt sich deshalb nicht nur nach eingetippten Wörtern suchen, sondern auch nach gespeicherten oder über die Kamera erfassten Fotos.

In einem nächsten Schritt kombiniert Google diese Suchmöglichkeiten: Auf dem hauseigenen Blog stellt Produktmanagerin Belinda Zeng Google Multisearch vor. Bislang steht die Funktion nur Android- oder iOS-Nutzern in den USA, und auch nur als Beta-Version zur Verfügung, in dem o. g. Blogbeitrag lässt sich aber schon gut erkennen, wie nützlich diese Suchfunktion werden könnte:

In der mobilen Google-App tippt der Nutzer zunächst auf das Bild-Symbol im Suchfeld, und wählt anschließend ein Foto von seinem Smartphone oder richtet seine Kamera auf ein gesuchtes Motiv in seiner Umgebung. Nachdem er ein Bild ausgewählt oder aufgenommen hat, wischt er nach oben, tippt auf eine Schaltfläche “+ Add to your search”, und ergänzt die Aufnahme um eine Texteingabe.

Als Anwendungsbeispiele nennt Zeng unter anderem das Foto eines orangenfarbenen Kleides, begleitet von der Texteingabe “grün”, um ein ähnlich geschnittenes Kleid in grüner Farbe aufzuspüren, oder das Foto einer Zimmerpflanze, ergänzt um die Textsuche “Pflegeanleitung”. Wann die Funktion das Beta-Stadium verlässt und international bereitgestellt wird, war noch nicht in Erfahrung zu bringen.