Es war nicht alles schlecht im Jahr 2016. Aber doch so vieles, dass mancher mit Beginn des neuen Jahres einen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen hat: Schlimmer kann es ja 2017 wohl nicht werden.
Wirklich nicht? Das Ende dieses Trailers zum einem fiktiven Film 2016: The Movie von Friend Dog Studios lässt die Antwort offen:
Live-Videos und flüchtige Nachrichten, die nach dem Ansehen verschwinden: Die Foto- und Videoplattform Instagram zielt mit neuen Aktualisierungen zugleich auf den Markenkern des Konkurrenten Snapchat und startet einen Angriff auf den zu Twitter gehörenden Dienst Periscope: Künftig können Nutzer in ihren Instagram Stories Live-Videos streamen. Die können bis zu einer Stunde dauern und verschwinden, sobald der Livestream endet. Während der Übertragung können Zuschauer den Stream kommentieren und liken. Von vielen angesehene Livestreams sollen auch im Explore-Bereich erscheinen.
Außerdem will Instagram künftig die Möglichkeit bieten, persönliche Nachrichten zu versenden, die wieder verschwinden, nachdem die Empfänger sie angesehen haben. Wie bei Snapchat erhält der Absender eine Benachrichtigung, wenn ein Empfänger eine solche flüchtige Nachricht per Screenshot gesichert hat.
Wer den Messenger- oder Telefonie-Dienst Skype nutzen möchte, muss sich dazu ab sofort nicht mehr registrieren oder anmelden. Es genügt, im Browser Skype.com aufzurufen und auf “Unterhaltung starten” zu klicken. Der Nutzer wird gebeten, einen Namen anzugeben und erhält dann einen Gastzugang zur Webversion von Skype. Dort bekommt er einen Link, den er – mit irgendeinem Messenger oder per E-Mail – an seine Gesprächspartner weitergeben kann.
[aesop_image imgwidth=”content” img=”https://netknowhow.de/wp-content/uploads/2016/11/skype-gast.jpg” alt=”Skype mit Gastzugang” align=”center” lightbox=”on” caption=”Der Gastzugang der Skype-Webanwendung” captionposition=”left” revealfx=”inplaceslow”]
Die Gesprächspartner müssen diesen Link dann nur noch aufrufen, um in die Konversation einzusteigen. Wer will, kann sich aber auch in Zukunft registrieren und anmelden, schon um Zugriff auf die Kontaktliste zu erhalten und selbst für Kontakte erreichbar zu bleiben.
Im Frühjahr 2016 hat der Deutsche Fachjournalisten-Verband das Fachbuch Journalistische Genres veröffentlicht. Nach und nach stellt der Verband nun einzelne der in dem Sammelband genannten Genres in einer Videoreihe vor.
Arbeiten in der schillernden Medienwelt wollen viele. Doch wie sieht der Berufsalltag derjenigen aus, die sich für einen der begehrten Medienberufe entschieden haben? Philipp Walulis hat für ZAPP, das Medienmagazin des NDR, diesen Alltag, geringfügig zugespitzt, in Szene gesetzt. Hier alle bisher erschienen Beiträge:
Als erste Nachrichtenagentur für soziale Medien beschreibt sich Storyful selbst. Das Team des Google News Lab hat den Redaktionsdienstleister an seinem Sitz in Dublin besucht und stellt die Arbeit der Mitarbeiter in einer kurzen Dokumentation vor:
Instagram Stories: Das ist, wenig subtil, der Name einer neuen Funktion, mit der Instagram seinem erstarkenden Konkurrenten Snapchat Paroli bieten will.
Wie die Entwickler erklären, dient die neue Funktion dazu, Augenblicke mit seinen Freunden – oder der ganzen Welt – zu teilen, deren Aufnahmen nicht dauerhaft auf dem Instagram-Profil bleiben sollen. Um eine Instagram Story zu erstellen, reiht der Nutzer beliebig viele Videos und Fotos aneinander, hübscht sie mit Stickern und ähnlichem auf – und 24 Stunden später verschwinden die Inhalte wieder. Instagram Stories sind gewöhnlich für die Nutzer sichtbar, die auch die übrigen Fotos des Urhebers sehen dürfen. Sie lassen sich aber auch gezielt vor einzelnen Nutzern verbergen. Likes oder Kommentare können Nutzer zu den Stories nicht abgeben, aber sie können dem Fotografen/Filmer private Nachrichten senden.
Eine häufige Krux bei der “Berichterstattung” via Snapchat: Viele interessante Dinge passieren innerhalb kurzer Zeit, danach ereignet sich über längere Zeit nichts Berichtenswertes mehr. Um ihre Snapchat-Kontakte bei der Stange zu halten, kann es da durchaus sinnvoll sein, Snaps zeitversetzt zu senden. Wie, das verrät Buffer auf seinem YouTube-Kanal:
Die schlechte Nachricht: Komplett automatisieren lässt sich das zeitversetzte Snappen nicht.
Der Trick, kurz zusammengefasst:
Versetzen Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus.
Snappen Sie alles, was Sie für snappenswert halten, in Ihre Story.
Schalten Sie den Flugmodus wieder ab.
Unter “Meine Story” zeigt Ihnen Snapchat die Snaps als “fehlgeschlagen” an. Tippen Sie zum gewünschten Zeitpunkt auf einen der zuvor aufgenommenen Snaps, um ihn zu verschicken.
Wiederholen Sie Schritt 4 zu späteren Zeitpunkten für die weiteren Snaps.
“Schwerter zu Pflugscharen”, heißt es in der Bibel. Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat das Prinzip aufgegriffen und in “Patronen zu Kugelschreibern” umgesetzt. Es gibt in unserer Zeit kaum ein stärkeres Symbol tödlicher Gewalt als eine abgefeuerte Patronenhülse, aber die hier könnte sogar Leben retten.
https://www.youtube.com/watch?v=8n6qmsCc6Zc
The Weapen – unlimitiert
Die 144 Kugelschreiber der limitierten Auflage waren innerhalb von zehn Stunden ausverkauft. Wer dabei zu kurz gekommen ist, kann dennoch einen solchen Kugelschreiber bekommen. Reporter ohne Grenzen hat eine unlimitierte Auflage des Patronen-Kugelschreibers nachgeschoben, die ab Ende Juli lieferbar sein soll.
Reporter ohne Grenzen dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit weltweit und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalisten und deren Mitarbeiter in Gefahr sind. Die Organisation setzt sich für mehr Sicherheit und besseren Schutz von Journalisten ein, kämpft gegen Zensur, gegen den Einsatz sowie den Export von Zensur-Software und gegen restriktive Mediengesetze.
Die Waffe, mit der der Attentäter in München am 22.Juli neun unschuldige Menschen und sich selbst tötete, hatte er sich im Darknet beschafft. In nur innerhalb des TOR-Netzwerks erreichbaren Onlineshops sind tatsächlich Waffen, Drogen und Co. zu bekommen. Doch die wesentlichen Inhalte des Darknet sind andere:
Weitere technische Hintergründe zum Darknet liefert ein Beitrag der Deutschen Welle vom 9. Juli 2012, der auch heute, vier Jahre nach Veröffentlichung, die Fakten korrekt zusammenfasst:
Mögen Sie Kekse? Ein paar Sachen auf dieser Website würden ohne Cookies nicht funktionieren. Und ein paar andere Cookies helfen uns, zu erfassen, was Sie besonders interessiert, und womit wir Sie eher nerven (wie mit dieser Meldung hier, aber die müssen wir Ihnen zeigen, ist nun mal so).
Welche der Cookies Sie lieber ablehnen, können Sie hier wählen. Was dürfen wir Ihnen anbieten?
Funktionale Cookies
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Mögen Sie Kekse? Ein paar Sachen auf dieser Website würden ohne Cookies nicht funktionieren. Und ein paar andere Cookies helfen uns, zu erfassen, was Sie besonders interessiert, und womit wir Sie eher nerven (wie mit dieser Meldung hier, aber die müssen wir Ihnen zeigen, ist nun mal so).
Welche der Cookies Sie lieber ablehnen, können Sie hier wählen. Was dürfen wir Ihnen anbieten?