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Live-Audio-Streaming jetzt auch bei Spotify

Seit dem anfänglichen Erfolg von Clubhouse sind etliche Dienste entstanden, bei denen Live-Audio eine Rolle spielt, von den Spaces bei Twitter bis zu Amazon Amp. Spotify ist über die separate App Greenroom schon länger dabei. Jetzt nimmt Spotify Live-Audio auch in sein Hauptangebot auf.

Wie das Unternehmen gestern mitteilte, bekommt Greenroom zunächst den neuen Namen Spotify Live. Dieses Angebot wird vorerst als separate App weitergeführt werden. Parallel dazu integriert Spotify ein Live-Audio-Angebot in seine Standard-App. Hörer können sich über die Künstler- oder Podcast-Seite in einen gerade laufenden Livestream schalten. Wer über das reine Hören hinaus in die Konversation einsteigen möchte, kann von da aus zur Spotify Live-App wechseln.

Derzeit können nur ausgewählte Creator direkt auf Spotify live veröffentlichen. Alle übrigen können dazu weiter die frisch in Spotify Live umbenannte App Greenroom nutzen. Der Rollout ist im Gange, die ersten Live-Audio-Events sollen bereits heute stattfinden.

Instagram: Live-Videos können jetzt bis zu 24 Stunden online bleiben

Instagram-Nutzer, die ein Live-Video an ihre Freunde gesendet haben, können die Aufnahme jetzt nach dem Ende der Übertragung in eine Instagram-Story übernehmen und damit 24 Stunden online halten. Das hat das Unternehmen in einem aktuellen Blog-Beitrag mitgeteilt.

Bislang verschwanden Live-Videos auf dieser Plattform unmittelbar, nachdem der Livestream geendet hatte. Möglich ist das auch jetzt noch – wenn der Nutzer sich dazu entschließt, die Aufzeichnung nicht in eine Story zu übernehmen.

Bei der Wiedergabe eines aufgezeichneten Livestreams zeigt Instagram Kommentare und Likes, wie sie während der Übertragung geäußert wurden. Nutzer können in den Aufzeichnungen vor- und zurückspulen und per Nachricht mit dem Filmer Kontakt aufnehmen.

YouTube Live: YouTube schaltet Livestreams per Smartphone frei

YouTuber, deren Kanäle mindestens 10.000 Abonnenten aufweisen, können ab sofort Livestreams per Smartphone starten. Das teilt das Unternehmen im offiziellen YouTube-Blog mit. Die schon im Sommer 2016 angekündigte Funktion soll der Mitteilung zufolge demnächst auch allen anderen Nutzern zur Verfügung stehen.

Wie seinerzeit angekündigt, bieten die mobilen Livestreams alle von anderen YouTube-Videos bekannten Möglichkeiten, sind also über die YouTube-Suche und über Empfehlungen auffindbar, können in Playlists aufgenommen werden, die Ersteller können die Videos aber auch als privat oder nicht gelistet deklarieren und das Einbetten in andere Webangebote unterbinden.

Gleichzeitig startet YouTube in 20 Ländern (für Zuschauer sogar in mehr als 40 Ländern) sein Super Chat-Programm, mit dessen Hilfe YouTuber in Livestreams zusätzliche Einnahmen generieren können. Die Super Chat-Funktion ermöglicht es Zuschauern, ihre Kommentare gegen eine Gebühr hervorgehoben darzustellen und oberhalb des allgemeinen Kommentarstroms anzeigen zu lassen.

Jan Böhmermann bekommt goldene Kamera für “Be Deutsch”

Die goldene Kamera für den besten viralen Clip erhalten in diesem Jahr Jan Böhmermann und sein Team von Neo Magazin Royale. Die Auszeichnung bekommen sie für den Musikclip “BE DEUTSCH”- Achtung! Germans on the rise!

Die in diesem Jahr erstmals verliehenen “Goldene Kamera Digital Awards” werden eigentlich erst am 18. Februar vergeben. Deshalb mag Böhmermanns Überraschung durchaus echt gewesen sein, als Steven Gätjen während der via Periscope live gestreamten Hashtagkonferenz mit einer goldenen Kamera unter dem Arm den Raum betrat.

[aesop_quote type=”block” background=”#c0c0c0″ text=”#000000″ width=”content” align=”left” size=”1″ quote=”Im Rammstein-Style zeigt das Video ein patriotisches Deutschland, das nicht peinlich ist. ‘Achtung, Germans on the Rise!’, warnt Böhmermann alle Fremdenfeinde vor dem braven Deutschen, der in Birkenstocksandalen mit Fahrradhelm auf dem Kopf fleißig Pfanddosen sammelt. Böhmermann hält der Nation in der Flüchtlingskrise den Spiegel vor und erinnert daran, dass es ein weiter Weg war bis zur offenen, solidarischen und liberalen Gesellschaft von heute. ” cite=”Jury Goldene Kamera Digital Awards” parallax=”off” direction=”left” revealfx=”inplaceslow”]

Vergeben werden die übrigen Digital Awards am 18. Februar ab 21:55 Uhr live in ZDFneo und auf Goldenekamera.de.

Elbphilharmonie: YouTube überträgt Eröffnungskonzert live in 360 Grad

Nur einem ausgewählten Publikum ist es vergönnt, das Eröffnungskonzert der Hamburger Elbphilharmonie vor Ort zu genießen. Wer nicht dazu gehört, kann dem Erlebnis aber mit Hilfe von YouTube ziemlich nahe kommen:

https://www.youtube.com/watch?v=__4EmRRYbO8

Heute, am 11. Januar von 18:30 Uhr an, überträgt YouTube das Eröffnungskonzert live und in 360-Grad-Rundumsicht. Unter der Leitung von Thomas Hengelbrock treten zusätzlich zum NDR Elbphilharmonie Orchester eine Reihe hochkarätiger Solisten wie Philippe Jaroussky und Camilla Tilling auf.

Auf einem Desktop-Bildschirm kann der Zuschauer die Perspektive mit der Maus variieren. Wer das Konzert in Virtual Reality erleben möchte, benötigt ein Mobilgerät, die zugehörige YouTube-App (für iOS oder Android) und ein Cardboard. Wer in Hamburg ist, kann die faltbare VR-Brille im Besucherzentrum der Elbphilharmonie oder im Elbphilharmonie Kulturcafé in der Hamburger Innenstadt heute noch kostenlos erhalten.

Live in 360 Grad: Jetzt zeigt auch Periscope Rundum-Videos

Nachdem erst kürzlich YouTube und Facebook diese Möglichkeit geschaffen haben, ermöglicht jetzt auch Twitter über seinen Live-Video-Dienst Periscope Rundum-Videos. Wie die Periscope-Entwickler in einem aktuellen Blog-Eintrag erläutern, sind 360-Grad-Videos mit der Markierung Live 360 gekennzeichnet. Ruft ein Nutzer ein solches Video über sein Smartphone auf, kann er während der Wiedergabe die gezeigte Umgebung erkunden, indem er sein Smartphone in verschiedene Richtungen schwenkt. Aber auch durch Wisch- oder, etwa auf Desktops, durch Mausbewegungen lässt sich die Blickrichtung ändern.

360-Grad-Videos ansehen können ab sofort alle Twitter- oder Periscope-Nutzer, selbst streamen dürfen aber bislang nur ausgewählte Partner. In den kommenden Wochen will Twitter diese Möglichkeit auf weitere Nutzer ausdehnen. Interessenten, die es eilig haben, können sich schon jetzt in eine Warteliste eintragen.

Erst 3D-Fernsehen, dann Radio: Facebook startet Livestreaming von Audio-Inhalten

Es muss nicht immer Bewegtbild sein: Facebook führt Live Audio ein, die Möglichkeit also, einen rein akustischen Livestream zu starten. Wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt, wurde diese Möglichkeit schon in der Vergangenheit häufiger nachgefragt. Bislang haben sich Nutzer, die reine Audio-Livestreams senden wollten, mit Video-Livestreams beholfen, während derer sie Standbilder zeigten. Live Audio soll es Facebook-Nutzern ermöglichen, auch in Gegenden live zu gehen, in denen keine hohe Bandbreite zur Verfügung steht.

Wie bei Video-Livestreams werden Nutzer auch bei Live Audio die Möglichkeit erhalten, die Livestreams in Echtzeit zu kommentieren, zu bewerten und zu teilen. Da Audio-Inhalte oft nebenbei genutzt werden, werden Android-Anwender Livestreams auf ihren Geräten auch dann hören können, wenn sie andere Apps nutzen. iOS-Anwender sollen immerhin den Audio-Stream weiter hören können, während sie sich in der Facebook-App andere Inhalte ansehen.

Facebook startet Live Audio mit ausgewählten Partnern, zu denen der BBC World Service , LBC, Harper Collins, sowie die Autoren Adam Grant und Brit Bennett gehören. Im Laufe des nächsten Jahres sollen dann alle Facebook-Nutzer die Möglichkeit erhalten, Audio-Streams auf den Weg zu bringen.

Instagram forciert Echtzeit-Kommunikation

Live-Videos und flüchtige Nachrichten, die nach dem Ansehen verschwinden: Die Foto- und Videoplattform Instagram zielt mit neuen Aktualisierungen zugleich auf den Markenkern des Konkurrenten Snapchat und startet einen Angriff auf den zu Twitter gehörenden Dienst Periscope: Künftig können Nutzer in ihren Instagram Stories Live-Videos streamen. Die können bis zu einer Stunde dauern und verschwinden, sobald der Livestream endet. Während der Übertragung können Zuschauer den Stream kommentieren und liken. Von vielen angesehene Livestreams sollen auch im Explore-Bereich erscheinen.

Außerdem will Instagram künftig die Möglichkeit bieten, persönliche Nachrichten zu versenden, die wieder verschwinden, nachdem die Empfänger sie angesehen haben. Wie bei Snapchat erhält der Absender eine Benachrichtigung, wenn ein Empfänger eine solche flüchtige Nachricht per Screenshot gesichert hat.