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So präsentierst du YouTube Shorts im Kanal

Video-Creator können jetzt ihre YouTube Shorts im Kanal prominent hervorheben. YouTube bietet in der Kanalansicht dazu jetzt einen Short Shelf. Das zeigt die neuesten Kurz-Videos des entsprechenden Kanals an.

Das Short Shelf des Kanals technisch gesehen, direkt an zweiter Stelle der “Kanalabschnittsempfehlungen”

Nachdem erst TikTok und in der Folge auch Instagram mit kurzen Hochkant-Videos einen Trend gesetzt haben, pusht auch YouTube seit einiger Zeit dieses Format. Creator können direkt aus Smartphone-App heraus Shorts aufnehmen, vertonen und auf ihren Kanal hochladen.

Grundsätzlich lassen sich die Shorts im Kanal Seite an Seite mit längeren Videos im Querformat zu Playlists anordnen. Um YouTube Shorts im Kanal hervorzuheben, ist es auch möglich, sie in einer separaten Playlist zu sammeln. Letzteres ist dank Short Shelf jetzt überflüssig geworden.

YouTuber, die bereits Shorts auf ihrem Kanal veröffentlicht haben, finden das Short Shelf auf der Kanalseite ganz unten. Über die Funktion “Kanal anpassen” (am Desktop) können die YouTuber die Position des Short Shelf variieren – auf Wunsch auch ganz nach oben.

YouTube schiebt Shorts energisch an

Dass Shorts für YouTube von enormer Bedeutung sind, lässt sich auch an einem Tweet von YouTubes Chief Product Officer Neal Mohan ablesen:

So arbeitet das Unternehmen an Möglichkeiten für die Creator, mit ihren Shorts Geld zu verdienen. Bald soll YouTube-Nutzer auch mit eigenen Shorts auf andere Shorts antworten können. Mohan kündigt daneben umfangreichere Bearbeitungsmöglichkeiten, Filter und Effekte an.

Von dem Dreikampf zwischen TikTok, Instagram und YouTube profitieren nicht zuletzt die Creator und die Marketer, die damit bisher unerreichbar geglaubte Reichweiten erzielen können.

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Wie die ARD die “Generation Y” auf YouTube und Facebook abholen will

YouTube-Kanal und Facebook-Seite statt Sendeplatz: Unter dem Namen Y-Kollektiv ist seit Donnerstag ein Netzwerk junger Journalisten am Start. Das Angebot der ARD, ins Leben gerufen und geleitet von Dennis Leiffels, soll mit seinen Dokumentationen vor allem die als “Generation Y” bezeichnete Altersgruppe der in den Achtzigern und Neunzigern Geborenen ansprechen.

Die Macher des “Y-Kollektivs” sind davon überzeugt, dass sich junge Leute für Themen wie Politik und Menschenrechte interessieren, die Geschichten darum müssten nur anders, nämlich aus der Perspektive der Generation Y und im Netz, erzählt werden, sagt Dennis Leiffels im Gespräch mit Radio Bremen. Die Macher wollen Geschichten über die großen Themen der Zeit erzählen: Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Umwelt. Leiffels zum Beispiel wird in einer Dokumentation die Eindrücke und Erlebnisse schildern, die er bei einer Flüchtlingsrettungsmission auf dem Mittelmeer gewonnen hat. Den Anfang hat am Donnerstag Hubertus Koch gemacht, der in Bristol das Vertrauen unterschiedlicher Schichten der englischen Bevölkerung in die Politik unter die Lupe genommen hat.