Alle Beiträge von Dirk Bongardt

Seit 1998 Journalist, habe ich alle bisherigen Phasen des digitalen Wandels in unserer Branche miterlebt. Von der Art, wie wir recherchieren, über unsere Möglichkeiten und Werkzeuge, Geschichten zu erzählen bis hin zu der Art, wie unsere Rezipienten unsere Inhalte aufnehmen, ist nichts davon unberührt geblieben. Als Dozent helfe ich angehenden Online-Redakteuren, das Wissen um diese Möglichkeiten und Fakten für ihre Arbeit zu nutzen.

Datenjournalismus für Einsteiger – Teil 1

Datenjournalismus: Undurchdringliche Zahlendschungel in komplexen, mehrdimensionalen Tabellen, in die sich nur die fähigsten Mathematiker wagen. Ausgerüstet mit Hochleistungsrechnern, in denen ausgefeilte Algorithmen ein endlos mühsames Werk verrichten, ringen sie diesen Dschungeln Stück für Stück ihre Geheimnisse ab – danke, nichts für mich!

Zugegeben, Datenjournalismus ist ein großes Wort, hinter dem sich viel Kleinarbeit verbirgt. Aber nicht jeder, der Datenjournalismus betreibt, muss deshalb gleich Datenberge wie die Wikileaks-Sammlungen oder die Panama Papers analysieren. Für’s erste genügen sicher auch ein paar Erhebungen aus dem Bundesamt für Statistik.

So lässt sich mit Datenjournalismus beispielsweise mancher Stammtischthese auf den Grund gehen. Untersuchen wir die folgende:

In Deutschland leben Männer weniger lang, weil sie höhere Risiken eingehen als Frauen.

Zunächst ein paar Vorüberlegungen: Wer am Stammtisch von “Risiken” spricht, meint damit gewöhnlich nicht Gesundheitsrisiken, hervorgerufen durch Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Nikotin- und Alkoholkonsum. Welche Risiken der Stammtischbruder im einzelnen meint, müssten wir ihn persönlich fragen. Hier gehen wir vereinfachend davon aus, dass unter die Risiken etwa eine sportliche Fahrweise fällt, die Bereitschaft, gefährliche Maschinen zu bedienen oder einen Kopfsprung in ein unbekanntes Gewässer zu wagen – kurz: Risiken, durch äußere Einflüsse Schaden zu erleiden.

Um die Stammtischthese zu prüfen, benötigen wir eine Statistik, die uns verrät, wie hoch der Anteil von Männern im Vergleich zu Frauen ist, die durch solche äußeren Einflüsse ihr Leben verloren haben (wir gehen hier davon aus, dass der Anteil von Männern und Frauen an der Gesamtbevölkerung etwa gleich ist – tatsächlich betrug das Verhältnis von Männern zu Frauen beim Zensus 2011 48,8 Prozent zu 51,2 Prozent).

Eine solche Statistik finden wir in der Datenbank Genesis des Bundesamts für Statistik. Sie trägt den Titel Gestorbene: Deutschland, Jahre, Todesursachen, Geschlecht und den Code 23211-0002.

Über die Datenbank lässt sich der abgefragte Zeitraum eingrenzen: Zehn Jahre, von 2005 bis zum aktuellsten Jahr der Statistik, 2014, dürften ausreichen, um ein hinlänglich verlässliches Ergebnis zu erzielen.

Als zu betrachtende Todesursachen wählen wir

  • Unfälle einschließlich Spätfolgen
  • Transportmittelunfälle
  • Stürze
  • Ertrinken und Untergehen
  • Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen
  • Tätlicher Angriff

Dann erhalten wir diese Tabelle:

Todesursachenstatistik
Deutschland
Gestorbene (Anzahl)
Todesursachen Geschlecht
männlich weiblich Insgesamt
2005
Unfälle einschließlich Spätfolgen 11 133 8 860 19 993
Transportmittelunfälle 4 111 1 524 5 635
Stürze 3 788 4 760 8 548
Ertrinken und Untergehen 280 120 400
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 279 205 484
Tätlicher Angriff 247 206 453
2006
Unfälle einschließlich Spätfolgen 10 999 8 465 19 464
Transportmittelunfälle 3 946 1 413 5 359
Stürze 3 803 4 578 8 381
Ertrinken und Untergehen 298 120 418
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 242 164 406
Tätlicher Angriff 255 229 484
2007
Unfälle einschließlich Spätfolgen 10 367 8 141 18 508
Transportmittelunfälle 3 783 1 387 5 170
Stürze 3 457 4 271 7 728
Ertrinken und Untergehen 250 101 351
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 205 141 346
Tätlicher Angriff 242 209 451
2008
Unfälle einschließlich Spätfolgen 10 613 8 517 19 130
Transportmittelunfälle 3 468 1 306 4 774
Stürze 3 777 4 556 8 333
Ertrinken und Untergehen 269 123 392
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 229 169 398
Tätlicher Angriff 222 221 443
2009
Unfälle einschließlich Spätfolgen 10 673 8 579 19 252
Transportmittelunfälle 3 304 1 167 4 471
Stürze 3 865 4 638 8 503
Ertrinken und Untergehen 284 105 389
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 249 184 433
Tätlicher Angriff 222 225 447
2010
Unfälle einschließlich Spätfolgen 10 987 9 303 20 290
Transportmittelunfälle 2 882 1 060 3 942
Stürze 4 347 5 132 9 479
Ertrinken und Untergehen 282 111 393
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 226 147 373
Tätlicher Angriff 238 240 478
2011
Unfälle einschließlich Spätfolgen 11 176 9 279 20 455
Transportmittelunfälle 3 218 1 118 4 336
Stürze 4 445 5 277 9 722
Ertrinken und Untergehen 269 101 370
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 215 161 376
Tätlicher Angriff 232 199 431
2012
Unfälle einschließlich Spätfolgen 11 255 9 614 20 869
Transportmittelunfälle 2 934 1 045 3 979
Stürze 4 689 5 551 10 240
Ertrinken und Untergehen 297 120 417
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 211 173 384
Tätlicher Angriff 204 199 403
2013
Unfälle einschließlich Spätfolgen 11 844 10 172 22 016
Transportmittelunfälle 2 789 982 3 771
Stürze 4 972 5 870 10 842
Ertrinken und Untergehen 335 130 465
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 241 174 415
Tätlicher Angriff 180 214 394
2014
Unfälle einschließlich Spätfolgen 12 240 10 536 22 776
Transportmittelunfälle 2 796 927 3 723
Stürze 5 363 6 219 11 582
Ertrinken und Untergehen 287 102 389
Exposition gegenüber Rauch, Feuer und Flammen 214 133 347
Tätlicher Angriff 174 194 368

Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2016  | Stand: 17.08.2016 / 14:00:00

Vorsicht vor zu grober Vereinfachung

Bilden wir jetzt die Summen der an den genannten Ursachen gestorbenen Männer und Frauen, stellen wir fest, dass in den zehn Jahren 194.402 Männer, aber nur 159.167 Frauen aus diesen Gründen ihr Leben verloren haben. Rund 55 Prozent der Getöteten waren also Männer, nur 45 Prozent Frauen.

Ein genauerer Blick in die Tabelle verrät jedoch: Die Sachlage verdient eine differenziertere Betrachtung: Feuer, Wasser und Transportunfälle raffen wesentlich mehr Männer dahin als Frauen. Aber Frauen sterben öfter durch Stürze und liegen als Opfer tätlicher Angriffe mit Männern nahezu gleichauf.

Übertragen wir diese Ergebnisse mit dem Infografik-Dienst Infogr.am in eine Bildstatistik, stellt sich das Resultat so dar:

[infogram id=”b7445f24-a482-4371-a23c-fd3dbfa0b4bf” prefix=”rQ8″ format=”interactive” title=””]

Da behaupte noch einmal jemand, differenzierte Betrachtungen seien nichts für den Stammtisch. Datenjournalismus muss nicht aufwändig sein.

Google räumt auf: Live-Events bald nur noch via YouTube

Um einer breiten Öffentlichkeit Live-Events oder Live-Diskussionen zugänglich zu machen, eignen sich sowohl YouTube Live also auch die bislang unter Google+ verfügbaren Hangouts On Air. Das wird sich vom 12. September an ändern, wie Google mitteilt. Von da an stehen die Hangouts On Air als Übertragungsmodus für einen “schnellen” Livestreams unter YouTube Live zur Verfügung, aber nicht mehr unter Google+.

Wer Livestreams unter Google+ für Zeitpunkte ab dem 12. September geplant hat, muss sie zu YouTube Live verschieben. Nach der Übertragung eines Livestreams steht folgerichtig auch die Aufzeichnung künftig auf YouTube bereit. Wie bei anderen YouTube-Videos auch kann der Nutzer entscheiden, ob er sein Video als öffentlich deklariert, als “nicht gelistet” (wie es bei Hangouts on Air unter Google+ auch schon der Fall war), oder als privat. Die Maßnahme gehört zu einem größeren Umbau an Google Hangouts: Künftig soll der Dienst sich vor allem an geschäftliche Nutzer richten, während für private Eins-zu-Eins-Videochats in Zukunft der mobile Dienst Duo (für Android und iOS) bereitsteht.

Bald kann’s jeder: Meinungsvielfalt und gemeinsam erzählte Geschichten in Twitter Moments

Twitter öffnet seinen Kuratierdienst Twitter Moments für einen größeren Nutzerkreis. Bislang konnten nur ein zum Unternehmen gehörendes Redaktionsteam und wenige ausgewählte Medienpartner das Werkzeug nutzen. Jetzt hat Twitter weitere Medienpartner an Bord geholt und will das Werkzeug nach eigener Ankündigung in den nächsten Monaten für alle Nutzer freischalten.

In Moments lassen sich die Tweets verschiedener Nutzer verbinden – etwa um unterschiedliche Reaktionen auf eine aktuelle Meldung zu zeigen, eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen oder den Fortgang eines Ereignisses in aufeinander folgenden Tweets zu dokumentieren. Bislang benötigen die meisten Twitterer für solche Vorhaben ein externes Kuratier-Werkzeug, zum Beispiel Storify.

Zu erkennen sind Moments in der Timeline an einem Blitzsymbol auf blauem Grund. Den kompletten Inhalt bekommt der Nutzer erst nach dem Anklicken zu sehen:

https://twitter.com/TwitterMoments/status/763164093133926400

Diese Videoreihe ist ein Muss für jeden, der für die Medien arbeiten will

Arbeiten in der schillernden Medienwelt wollen viele. Doch wie sieht der Berufsalltag derjenigen aus, die sich für einen der begehrten Medienberufe entschieden haben? Philipp Walulis hat für ZAPP, das Medienmagazin des NDR, diesen Alltag, geringfügig zugespitzt, in Szene gesetzt. Hier alle bisher erschienen Beiträge:

Alle Medienberufe in einer Playlist

https://www.youtube.com/playlist?list=PL7Gb3QsknHt5UAbzAEbvngOZLdbtQklee

Die Medienberufe in einzelnen Beiträgen

Der Sportreporter

Der Pressefotograf

Der Pressesprecher

Der Lokaljournalist

Die Polittalk-Redaktion

Der freie Mitarbeiter

Der Auslandskorrespondent

Die Kulturjournalistin

Der Social-Media-Redakteur

https://www.youtube.com/watch?v=OflseXwnDsk

Der Finanzjournalist

Der Ex-Mitarbeiter

Der Producer

Wenn du erfährst, wie Facebook gegen Clickbaits kämpft, wird es dich umhauen!

Facebook verschärft sein Vorgehen gegen Clickbaits. Das hat das Unternehmen in einem aktuellen Beitrag angekündigt. Schon vor einigen Jahren hat Facebook dazu den Algorithmus angepasst, der entscheidet, wie oft und wie prominent Beiträge im Newsfeed eines Nutzers erscheinen. Schon jetzt fließen in die Bewertung von Links neben der Klickrate Kriterien ein wie die Verweildauer und die Nutzerinteraktionen (Kommentare, Likes und Shares).

Künftig will Facebook einen Clickbait anhand des eigentlichen Textes identifizieren: Enthält der Linktext Phrasen, die typischerweise in Köder-Überschriften verwendet werden, erscheint ein solcher Beitrag seltener und weiter unten in den Newsfeeds. Ziel ist es der Mitteilung zufolge, das Aufkommen von Überschriften zu verhindern, die a) dem Leser wesentliche Informationen vorenthalten, und b) den Leser in die Irre führen.

Zum Informantenschutz gehört ein sicherer Briefkasten. Heise hat jetzt einen.

Chelsea Manning wurde zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt, Edward Snowden musste ins russische Asyl fliehen: Whistleblower gehen mit ihren Enthüllungen oft hohe Risiken ein. Der Heise-Verlag hat deshalb eine Enthüllungsplattform geschaffen, die es Tippgebern ermöglichen soll, Material im Schutz völliger Anonymität an Heises Investigativ-Team zu senden.

Enthüllungsplattform mit PGP-Formular und TOR-Briefkasten

Tippgebern stehen unter heise.de/tipps ein anonymes Kontaktformular und ein sicherer Briefkasten zur Verfügung. Die per Kontaktformular übermittelten Nachrichten werden PGP-verschlüsselt transportiert, der sichere Briefkasten ist als TOR Hidden Service eingerichtet. Wer den Briefkasten nutzen will, muss dazu auf seinem Gerät einen TOR-Client verwenden.

Als erstes deutsches Investigativ-Team bietet Heise einen elektronischen Briefkasten, der auf dem als äußerst sicher geltenden Open Source-Projekt Secure Drop basiert, das unter anderem auch der Guardian einsetzt.

Anders als etwa die Enthüllungsplattform Wikileaks legt das Heise-Investigativteam Wert auf hohe journalistische Standards. Die Journalisten veröffentlichen die erhaltenen Dokumente daher nicht ungefiltert, sondern prüfen alle Informationen zunächst ausgiebig und ergänzen sie durch weitere Recherchen. “Eine anschließende Veröffentlichung erfolgt dann im zugehörigen Kontext und angemessen bearbeitet”, heißt es in der entsprechenden Mitteilung.

Dass einige “Lügenpresse” schreien, ist kein Problem. Dass einige Millionen “Lügenpresse” denken, schon.

Lügenpresse? Es gab eine Zeit, da wollten die meisten mit Aussagen wie “Es stand in der Zeitung” oder “Es kam in den Nachrichten” zum Ausdruck bringen, es handle sich bei einem behaupteten Sachverhalt um eine gesicherte Tatsache. Dieses Vertrauen in die Wahrhaftigkeit medialer Berichterstattung ist verloren gegangen.

Die oben illustrierte Studie des Bayerischen Rundfunks zeigt: Selbst die Medien mit dem insgesamt höchsten Ansehen gelten nicht einmal bei jedem zweiten als unabhängig, und bei den am schlechtesten beleumundeten – den Boulevardzeitungen – glaubt nicht einmal jeder vierte an die Unabhängigkeit, und nur gut jeder achte hält sie inhaltlich für glaubwürdig.

Der Kampfbegriff „Lügenpresse“ markiert seit einigen Jahren das Extrem dieses Vertrauensverlusts. Der „Lügenpresse”-Diskurs wird vor allem im Netz geführt, er findet sich in Blogs und als Leserkommentar unter missliebigen Artikeln. Medienkritik hat sich zu einem politischen Breitensport entwickelt – was aber nicht bedeutet, dass es sportlich zuginge: Journalisten werden teils rabiat beschimpft, teils bedroht, mitunter körperlich attackiert.

Journalisten stellen sich dem Lügenpresse-Vorwurf

In der Ringvorlesung “Lügenpresse”, die den Auftakt zur neuen Reihe „Augstein Lectures“ bildet, will die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Uni Hamburg den Ursachen dafür auf den Grund gehen. Am Ende sollen Antworten auf die Fragen stehen, was getan werden könnte, um die Akzeptanz von Journalismus als Institution gesellschaftlicher Selbstreflexion, als Frühwarnsystem, als kritische Instanz in einer freien Gesellschaft zu retten.

Die Vortragenden sind namhafte Journalistinnen und Journalisten wie Giovanni di Lorenzo (DIE ZEIT) und Jakob Augstein (der freitag) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Kommunikationswissenschaft und anderen sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern wie beispielsweise Prof. Dr. Maria Löblich (FU Berlin) und Prof. Dr. Carsten Reinemann (LMU München). Die Veranstaltung findet vom 17.10.16–30.01.17 immer montags, 18–20 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hamburg statt.

So unverschämt kopiert Instagram seinen schärfsten Konkurrenten

Instagram Stories: Das ist, wenig subtil, der Name einer neuen Funktion, mit der Instagram seinem erstarkenden Konkurrenten Snapchat Paroli bieten will.

Wie die Entwickler erklären, dient die neue Funktion dazu, Augenblicke mit seinen Freunden – oder der ganzen Welt – zu teilen, deren Aufnahmen nicht dauerhaft auf dem Instagram-Profil bleiben sollen. Um eine Instagram Story zu erstellen, reiht der Nutzer beliebig viele Videos und Fotos aneinander, hübscht sie mit Stickern und ähnlichem auf – und 24 Stunden später verschwinden die Inhalte wieder. Instagram Stories sind gewöhnlich für die Nutzer sichtbar, die auch die übrigen Fotos des Urhebers sehen dürfen. Sie lassen sich aber auch gezielt vor einzelnen Nutzern verbergen. Likes oder Kommentare können Nutzer zu den Stories nicht abgeben, aber sie können dem Fotografen/Filmer private Nachrichten senden.

Nicht immer bloß Kurzgeschichten: Buffer verrät, wie Sie es für Ihre Snapchat-Kontakte spannender machen

Eine häufige Krux bei der “Berichterstattung” via Snapchat: Viele interessante Dinge passieren innerhalb kurzer Zeit, danach ereignet sich über längere Zeit nichts Berichtenswertes mehr. Um ihre Snapchat-Kontakte bei der Stange zu halten, kann es da durchaus sinnvoll sein, Snaps zeitversetzt zu senden. Wie, das verrät Buffer auf seinem YouTube-Kanal:

Die schlechte Nachricht: Komplett automatisieren lässt sich das zeitversetzte Snappen nicht.
Der Trick, kurz zusammengefasst:

  1. Versetzen Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus.
  2. Snappen Sie alles, was Sie für snappenswert halten, in Ihre Story.
  3. Schalten Sie den Flugmodus wieder ab.
  4. Unter “Meine Story” zeigt Ihnen Snapchat die Snaps als “fehlgeschlagen” an. Tippen Sie zum gewünschten Zeitpunkt auf einen der zuvor aufgenommenen Snaps, um ihn zu verschicken.
  5. Wiederholen Sie Schritt 4 zu späteren Zeitpunkten für die weiteren Snaps.

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Onlinerecherche: Wo sich Journalisten informieren, bevor sie informieren

Onlinerecherche ist mehr das Eintippen passender Begriffe in das Eingabefeld einer Suchmaschine. Bei der Suche nach Informationen im Internet bedienen sich Journalisten einer ganzen Reihe von Quellen von YouTube bis zum persönlichen Online-Handarchiv. Die von news aktuell veröffentlichte Erhebung zeigt, wie wichtige welche Onlinequellen für Journalisten sind:


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