Schlagwort-Archiv: algorithmus

Mit Mathematik gegen Fake News -
Buchtipp: How Not To Be Wrong

How Not to Be Wrong: The Power of Mathematical Thinking“* von Jordan Ellenberg ist ein leicht verständliches Buch über Mathematik und wie sie unser tägliches Denken und Entscheidungen beeinflusst.

Auch als Hörbuch bei Audible

Ellenberg betont, wie wichtig es ist, ein grundlegendes Verständnis von Mathematik zu haben, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Das Buch zeigt, wie Mathematik in vielen Bereichen des Lebens eingesetzt werden kann, einschließlich Politik, Wirtschaft, Medizin und mehr.

Das Buch ist gespickt mit einfachen und leicht verständlichen Beispielen und Geschichten, die das Konzept der Mathematik veranschaulichen. Es zeigt auch, wie sich mathematisches Denken in alltäglichen Entscheidungen anwenden lässt, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Insgesamt ist „How Not to Be Wrong“ ein informatives und unterhaltsames Buch für alle, die ihr Verständnis von Mathematik verbessern und wie sie ihr tägliches Denken und Entscheidungen beeinflusst, erweitern möchten. Mathematische Fähigkeiten können unser Leben bereichern und uns bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen unterstützen.

Jetzt ansehen bei Amazon*

*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Prüfe deinen Posteingang oder Spam-Ordner, um dein Abonnement zu bestätigen.

Entscheidungssysteme -
Buchtipp: Algorithms To Live By

Algorithms to Live By“* ist ein Buch, das die Verwendung von Algorithmen in unserem täglichen Leben erklärt. Der Autor Brian Christian und der Informatiker Tom Griffiths nutzen Beispiele aus der Computerwissenschaft und zeigen, wie solche Algorithmen auch in Bereichen wie Zeitmanagement, Entscheidungsfindung und Liebesbeziehungen angewendet werden können.

Auch als Hörbuch bei Audible

Das Buch untersucht verschiedene Algorithmen und zeigt, wie sie uns helfen können, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen und Probleme zu lösen. Dieses Buch gibt praktische Tipps und Tricks, wie sich die Algorithmen ins alltägliche Leben integrieren lassen.

Zusammenfassend ist „Algorithms to Live By“ ein innovatives und informatives Buch, das den Lesern eine neue Perspektive auf die Verwendung derartiger Prinzipien im Alltag vermittelt und zeigt, wie sie unser Leben verbessern und vereinfachen können.

Jetzt ansehen bei Amazon*

*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Prüfe deinen Posteingang oder Spam-Ordner, um dein Abonnement zu bestätigen.

Personalisierter Content: Wenn der Algorithmus dich besser kennt als deine Eltern

Filmempfehlungen von Netflix, Kauftipps von Amazon, Hörtipps von Spotifiy haben eines gemeinsam: Sie treffen sehr oft präzise die Wünsche des einzelnen Konsumenten. Und denen ist das ganz recht, ersparen ihnen die Vorschläge doch viel Zeit, die sie sonst beim Durchstöbern der Inhalte verbringen würden. Suspekt ist den meisten derart personalisierter Content dennoch. Zu Recht.

“Heute wieder die Calamaris?” – Die Kellnerin in unserem Stammrestaurant weiß längst, was meine Frau bestellen wird, als sie an unseren Tisch kommt. Sie liegt, wie meistens, richtig. Das ist gut für’s Geschäft, und gut für uns. Mit seinen Bedürfnissen und Wünschen wahrgenommen zu werden, sorgt bei den meisten Konsumenten für ein behagliches Gefühl, und die geben deshalb bereitwillig Geld aus und noch ein großzügiges Trinkgeld obendrauf.

Ein Algorithmus vergisst nicht

Nun ist es eine Sache, ob die Kellnerin in unserem Stammrestaurant weiß, welche Gerichte Schatz und ich bevorzugen, und dass ich nach jedem Essen noch einen doppelten Espresso bestelle. Und eine ganz andere Sache, welche Datenmengen die Algorithmen der sozialen Netze, Onlineshopping-Anbieter und Streaming-Dienstleister von mir kennen.

Allein aus den Titeln der Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, ließe sich eine ziemlich präzise Persönlichkeitsstudie erstellen (lassen wir einmal außer acht, dass ich den Inhalt einiger weniger davon für derart verachtenswert hielt, dass ich sie sorgfältig zerfetzt dem Altpapier zuführte). Nehmen wir dazu die Filme, die ich mir angesehen, und die, deren Ansehen ich abgebrochen habe, die Tweets, auf die ich reagiert und die Twitter-Nutzer, die ich geblockt habe, meine favorisierten YouTube-Videos und meinen Suchverlauf.

In Summe dürften diese Informationen ausreichen, um einen ziemlich perfekten Klon meines Bewusstseins zu schaffen. Zweifellos ein Segen für die Menschheit, aber irgendwie auch gruselig.

“Irgendwie auch gruselig” war zwar keine zur Wahl stehende Antwort, die der Marktforscher Toluna bei der Arbeit am Social-Media-Atlas 2022 der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor vorgegeben hatte, dennoch fasst diese Aussage gut zusammen, wie personalisierter Content bei den Nutzern ankommt.

Tatsächlich sehen rund drei von vier der befragten Nutzer personalisierten Content kritisch: 79 Prozent der Social-Media-Nutzer, würden lieber im Web 2.0 surfen, ohne dass die Anbieter dabei ihr Nutzungsverhalten tracken. 75 Prozent fühlen sich dabei regelrecht “beobachtet”, wenn ihnen Vorschläge angezeigt werden, die sich klar mit ihrem Nutzungsverhalten decken. Aber: Mehr als die Hälfte der Nutzer gaben an, den Vorschlägen des Algorithmus manchmal bis häufig zu folgen.

Wer jetzt denkt “Genau wie bei der Kellnerin”, der übersieht eine Kleinigkeit: Restaurants müssen hierzulande strenge Kontrollen über sich ergehen lassen. Die Kellnerin dürfte uns nicht vergiften, selbst wenn wir das wollten. Der Algorithmus schon.

Für den aktuellen Social-Media-Atlas (Hamburg, Mai 2022) wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 16 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Umfrage führte Marktforscher Toluna im Dezember 2021 und Januar 2022 durch.

Selbstlernender Sortier-Algorithmus: Twitter sortiert Suchergebnisse neu

Die Suchfunktion von Twitter liefert Resultate künftig nicht mehr in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, sondern stellt die relevantesten Ergebnisse an den Anfang. Das hat Lisa Huang, Senior Software Engineer, im Blog des Unternehmens angekündigt. Über die Relevanz entscheidet ein selbstlernender Sortier-Algorithmus.

Die neue Ergebnisseite soll auch ein ausgewogeneres Verhältnis von zum Suchbegriff passenden Tweets und Nutzerkonten liefern, außerdem wurde an der Balance zwischen Tweets mit und ohne Medien-Inhalte gefeilt. Die Entwickler versprechen sich von der relevanz-basierten Auflistung der Suchergebnisse ein stärkeres Engagement der Nutzer, eine höhere Bereitschaft, selbst per Tweet in die Diskussion einzusteigen, und insgesamt eine höhere Verweildauer auf Twitter.

Wenn du erfährst, wie Facebook gegen Clickbaits kämpft, wird es dich umhauen!

Facebook verschärft sein Vorgehen gegen Clickbaits. Das hat das Unternehmen in einem aktuellen Beitrag angekündigt. Schon vor einigen Jahren hat Facebook dazu den Algorithmus angepasst, der entscheidet, wie oft und wie prominent Beiträge im Newsfeed eines Nutzers erscheinen. Schon jetzt fließen in die Bewertung von Links neben der Klickrate Kriterien ein wie die Verweildauer und die Nutzerinteraktionen (Kommentare, Likes und Shares).

Künftig will Facebook einen Clickbait anhand des eigentlichen Textes identifizieren: Enthält der Linktext Phrasen, die typischerweise in Köder-Überschriften verwendet werden, erscheint ein solcher Beitrag seltener und weiter unten in den Newsfeeds. Ziel ist es der Mitteilung zufolge, das Aufkommen von Überschriften zu verhindern, die a) dem Leser wesentliche Informationen vorenthalten, und b) den Leser in die Irre führen.