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Selbstlernender Sortier-Algorithmus: Twitter sortiert Suchergebnisse neu

Die Suchfunktion von Twitter liefert Resultate künftig nicht mehr in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, sondern stellt die relevantesten Ergebnisse an den Anfang. Das hat Lisa Huang, Senior Software Engineer, im Blog des Unternehmens angekündigt. Über die Relevanz entscheidet ein selbstlernender Sortier-Algorithmus.

Die neue Ergebnisseite soll auch ein ausgewogeneres Verhältnis von zum Suchbegriff passenden Tweets und Nutzerkonten liefern, außerdem wurde an der Balance zwischen Tweets mit und ohne Medien-Inhalte gefeilt. Die Entwickler versprechen sich von der relevanz-basierten Auflistung der Suchergebnisse ein stärkeres Engagement der Nutzer, eine höhere Bereitschaft, selbst per Tweet in die Diskussion einzusteigen, und insgesamt eine höhere Verweildauer auf Twitter.

Die Plattform geht, die App bleibt: Aus Vine wird Vine Camera

Anders als ursprünglich angekündigt, nimmt Twitter die Kurz-Video-App Vine nicht komplett aus dem Netz: Ab Januar wird die App Vine Camera heißen. Das geht aus einem Blog-Eintrag der beteiligten Teams hervor. Unter der Adresse Vine.co soll der Zugriff auf alle bis dahin veröffentlichten Kurz-Videos erhalten bleiben – das soziale Netzwerk Vine wird dann allerdings Geschichte sein.

Mit Vine Camera haben Nutzer weiterhin die Möglichkeit, Videos von maximal sechs Sekunden Dauer aufzunehmen. Die lassen sich dann lokal auf dem Smartphone des Nutzers speichern oder direkt auf Twitter teilen. In der Mitteilung heißt es weiter, Vine-Nutzer würden in den nächsten Tagen eine einfache Möglichkeit erhalten, den Nutzern, denen sie bisher auf Vine folgen, künftig auf Twitter zu folgen. Ihre eigenen älteren Werke können Nutzer inzwischen via App oder Website auf ihre Geräte herunterladen.

Vine für iOS

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Vine für Android

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Twitter integriert Video-Livestreams in die Standard-App

Wer Video-Livestreams über Twitter verbreiten möchte, ist künftig nicht mehr auf die separate App Periscope angewiesen. Twitter hat die Livestream-Funktion in seine Apps für iOS und Android integriert. Um auf Twitter live zu gehen, genügt es, den Dialog zum Verfassen eines neuen Tweet aufzurufen, auf das Kamerasymbol und dann in der anschließenden Medienübersicht auf “Live” zu tippen. Handhaben lässt sich die in Twitter integrierte Livestream-Funktion so, wie Nutzer es von Periscope gewohnt sind.

Die separate Periscope-App soll dennoch erhalten bleiben, wie Sara Haider, Senior Engineering Manager bei Periscope gegenüber dem Online-Magazin The Verge sagt. Periscope werde weiter entwickelt, neue Funktionen würden als erstes in der Standalone-App verfügbar gemacht. Wie sie anmerkt, verwenden längst nicht alle Periscope-Nutzer regelmäßig Twitter.

Twitter für iOS

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Periscope für iOS

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Twitter für Android

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Periscope für Android

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Bald kann’s jeder: Meinungsvielfalt und gemeinsam erzählte Geschichten in Twitter Moments

Twitter öffnet seinen Kuratierdienst Twitter Moments für einen größeren Nutzerkreis. Bislang konnten nur ein zum Unternehmen gehörendes Redaktionsteam und wenige ausgewählte Medienpartner das Werkzeug nutzen. Jetzt hat Twitter weitere Medienpartner an Bord geholt und will das Werkzeug nach eigener Ankündigung in den nächsten Monaten für alle Nutzer freischalten.

In Moments lassen sich die Tweets verschiedener Nutzer verbinden – etwa um unterschiedliche Reaktionen auf eine aktuelle Meldung zu zeigen, eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen oder den Fortgang eines Ereignisses in aufeinander folgenden Tweets zu dokumentieren. Bislang benötigen die meisten Twitterer für solche Vorhaben ein externes Kuratier-Werkzeug, zum Beispiel Storify.

Zu erkennen sind Moments in der Timeline an einem Blitzsymbol auf blauem Grund. Den kompletten Inhalt bekommt der Nutzer erst nach dem Anklicken zu sehen:

https://twitter.com/TwitterMoments/status/763164093133926400

Nur die auf Twitter sahen seine Liveshows. Bis er diese Funktion entdeckte!

Code, um Tweets mit Livestreams einzubettenBis gestern waren mit Periscope gedrehte Livestreams nur an zwei Orten im Web zu finden: Auf Twitter und auf Periscope.tv. Das ist seit heute anders: Wie Periscope in einem Blog-Beitrag auf Medium.com mitteilt, können Nutzer Tweets mit Periscope-Streams jetzt in ihre Websites einbetten. Besucher dieser Websites können sich die Livestreams oder deren Aufzeichnungen dann direkt dort ansehen:

In die meisten WordPress-Installationen lassen sich Tweets einfach durch Angabe der Tweet-Url einbetten. Online-Redakteure, deren CMS keine solche Funktion bietet, können den HTML-Code von Twitter verwenden. Nach einem Klick auf die drei Punkte am Fuß des Tweets und den Menüpunkt “Tweet einbetten” erscheint der benötigte Code.

Sticker sind Twitters neue Hashtags

Sticker auf TwitterWer Fotos per Twitter veröffentlicht, kann diese künftig – aus der Android- oder iOS-App heraus – mit klick- respektive antippbaren Stickern aufhübschen. Wie Produktmanager Sasank Reddy in einem aktuellen Blogbeitrag schreibt, sollen die Sticker Fotos nicht nur unterhaltsam ergänzen, sondern auch eine ganz neue Möglichkeit bieten, in aktuellen Tweets zu stöbern.

Tippt oder klickt ein Twitterer gezielt darauf, erhält er eine Übersicht der Foto-Tweets, die mit dem selben Symbol versehen wurden. Twitterer können durch die Wahl beliebter Sticker künftig wohl die Reichweite ihrer Tweets deutlich verbessern. Die Funktion soll innerhalb der nächsten Wochen weltweit zur Verfügung stehen. Unter dem Hashtag #stickers können Nutzer schon jetzt in solchen Tweets stöbern.

Update 28.07.2016: Die Sticker stehen jetzt weltweit zur Verfügung. Twitter stellt die Funktion in einem Video vor.

https://www.youtube.com/watch?v=ABA15RfDifM