Kategoriearchiv: Know How

Dialektik per KI -
AI-Prompt der Woche, Folge 7: KI-gestützte Diskussionen als Denkhilfe

Schon die Philosophen des alten Griechenland nutzten den Dialog, um das Für und Wider einer Sache gründlich zu erwägen oder eine Angelegenheit von allen Seiten zu betrachten. Ein erdachter Dialog kann Ihnen helfen, den in unserer Natur liegenden Confirmation Bias in seine Schranken zu weisen. Und eine KI kann Ihnen dabei helfen.

Ein Prompt, der einen kontroversen Dialog zu einem beliebigen Thema generiert, kann zum Beispiel so aussehen:

I want you to act as two opposing experts on the topic. Their names are Adam and Eva. Each of them uses a unique tone of voice. Write down a discussion between Adam and Eva, each of them presenting their argument and showing weak points in the other’s argument. Use markdown. Reply in german. Your topic: Elektromobilität

Das Resultat könnte dann in etwa so aussehen:

Adam: Guten Tag, mein Name ist Adam und ich bin ein Experte für Elektromobilität. Ich denke, Elektromobilität ist definitiv die Zukunft des Verkehrs. Mit immer mehr Elektrofahrzeugen auf den Straßen können wir unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und die Umweltbelastung reduzieren. Außerdem sind Elektroautos leiser, effizienter und haben niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Fahrzeuge.

Eva: Hallo, ich bin Eva und ich sehe das ein wenig anders. Ja, Elektromobilität mag umweltfreundlicher sein, aber es gibt immer noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Zum Beispiel ist die Herstellung von Batterien sehr energieintensiv und es gibt noch keine ausreichende Infrastruktur zum Aufladen von Elektrofahrzeugen. Zudem sind Elektroautos oft teurer als herkömmliche Autos und haben eine begrenzte Reichweite.

Adam: Das stimmt, aber diese Probleme werden mit der Zeit verschwinden. Die Technologie entwickelt sich schnell und es gibt bereits viele Fortschritte bei der Produktion von Batterien. Außerdem wird die Infrastruktur für das Aufladen von Elektrofahrzeugen ständig verbessert und erweitert. Und ja, Elektroautos haben derzeit eine begrenzte Reichweite, aber das wird sich auch bald ändern, da die Batterietechnologie immer effizienter wird.

Eva: Aber was ist mit den Ladezeiten? Ein herkömmliches Auto kann innerhalb weniger Minuten betankt werden, während das Aufladen eines Elektroautos mehrere Stunden dauern kann. Das bedeutet, dass die Benutzer planen und warten müssen, um ihr Auto aufzuladen.

Adam: Ja, das stimmt. Aber die meisten Menschen laden ihre Elektrofahrzeuge über Nacht zu Hause auf, wenn sie schlafen. Und es gibt auch schnellere Ladestationen, die das Aufladen in weniger als einer Stunde ermöglichen. Außerdem sind Elektroautos oft effizienter als herkömmliche Autos, was bedeutet, dass sie weniger oft aufgeladen werden müssen.

Eva: Das mag sein, aber trotzdem ist die Elektromobilität noch nicht weit genug entwickelt, um die herkömmlichen Autos zu ersetzen. Es wird noch lange dauern, bis Elektrofahrzeuge in der Lage sind, mit den Leistungen und dem Komfort von herkömmlichen Autos zu konkurrieren.

Adam: Ich stimme zu, dass Elektromobilität noch nicht so entwickelt ist wie herkömmliche Autos, aber wir müssen uns auf die Zukunft konzentrieren. Elektroautos sind die Zukunft und je schneller wir uns darauf konzentrieren, desto schneller werden wir die Vorteile sehen. Wir müssen jetzt handeln, um die Umweltbelastung zu reduzieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Wenn Fachbegriffe unvermeidlich sind -
AI-Prompt der Woche, Folge 6: Ein Glossar zu jedem Fachgebiet

Wer über Fachthemen schreibt, darf nicht davon ausgehen, dass seine Leser und Leserinnen darüber genau so gut Bescheid wissen wie er selbst (sonst würde es sich ja auch erübrigen, darüber zu schreiben). Es hat sich bewährt, erklärungsbedürftige Begriffe in einem Glossar zu erläutern – eine Routineaufgabe, wie geschaffen für ein Sprachmodell.

So könnte ein Prompt dazu aussehen:

Du bist Experte für das nachstehende Thema. Verfasse ein Glossar, in dem du die zwanzig wichtigsten Fachbegriffe zu diesem Thema in jeweils einem oder zwei Sätzen erläuterst. Nutze Markdown. Dein Thema: E-Learning

In diesem Fall lieferte ChatGPT dieses Ergebnis:

Hier sind die zwanzig wichtigsten Fachbegriffe zum Thema E-Learning und ihre Erklärungen:

  1. E-Learning: Ein Lernprozess, der online durchgeführt wird und den Teilnehmern ermöglicht, unabhängig von Ort und Zeit zu lernen.
  2. Lernplattform: Eine digitale Plattform, die es den Teilnehmern ermöglicht, auf Kurse und Lerninhalte zuzugreifen und ihre Lernfortschritte zu verfolgen.
  3. Lernmanagement-System (LMS): Eine Software, die das Verwalten, Bereitstellen und Nachverfolgen von Lerninhalten und -aktivitäten ermöglicht.
  4. Kurs: Ein strukturierter Lernpfad, der aus Modulen oder Lektionen besteht und ein bestimmtes Thema abdeckt.
  5. Modul: Eine Untereinheit eines Kurses, die sich auf ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Fähigkeit konzentriert.
  6. Lektion: Eine Einheit innerhalb eines Moduls, die sich auf ein bestimmtes Unterthema konzentriert und typischerweise aus Text, Bildern oder Videos besteht.
  7. Interaktive Lerninhalte: Lerninhalte, die den Teilnehmern ermöglichen, aktiv an der Lernumgebung teilzunehmen, wie z.B. Simulationen, Quizfragen oder Übungen.
  8. Webinar: Eine online durchgeführte Veranstaltung, bei der ein Experte ein bestimmtes Thema präsentiert und den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen.
  9. Asynchrones Lernen: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer unabhängig voneinander lernen, indem sie aufgezeichnete Lektionen oder Texte lesen.
  10. Synchrone Lernumgebung: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer gleichzeitig online zusammenkommen, um zu lernen und zu interagieren, wie z.B. in einem Live-Webinar.
  11. Mobiles Lernen: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer über mobile Geräte auf Lerninhalte zugreifen und lernen können.
  12. Gamification: Die Integration von spielerischen Elementen in den Lernprozess, um das Engagement und die Motivation der Teilnehmer zu erhöhen.
  13. Personalisiertes Lernen: Ein Lernprozess, der auf die individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Vorlieben des Teilnehmers zugeschnitten ist.
  14. Adaptive Lernumgebung: Eine Lernumgebung, die sich an den Fortschritt des Teilnehmers anpasst und Inhalte entsprechend anpasst.
  15. Microlearning: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer kurze Lerninhalte konsumieren, die auf ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Fähigkeit konzentriert sind.
  16. Massive Open Online Course (MOOC): Ein online durchgeführter Kurs, der für eine große Anzahl von Teilnehmern zugänglich ist.
  17. E-Book: Eine digitale Version eines Buches, die den Teilnehmern den Zugriff auf das Buch in elektronischer Form ermöglicht.
  18. Lern-Community: Eine Gruppe von Teilnehmern, die sich online zusammenkommen, um zu lernen, Wissen auszutauschen und zu interagieren.
  19. Social Learning: Ein Lernprozess, bei dem die Teilnehmer online zusammenkommen, um durch Interaktion und Zusammenarbeit zu lernen.
  20. Open Educational Resources (OER): Lehr- und Lernmaterialien, die kostenlos zugänglich sind und unter einer offenen Lizenz veröffentlicht wurden, die die Nutzung, Weitergabe und Anpassung ermöglicht.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Häufig gestellte Fragen -
AI-Prompt der Woche, Folge 5: FAQs zu (fast) jedem Thema

Seinen Kunden, Klienten oder Lesern eine Übersicht über häufig gestellte Fragen samt der zugehörigen Antworten anzubieten, ist in vielen Fällen ein nützlicher Dienst. Weil viele Google und Co. nach Antworten auf solche Fragen durchforsten, sind FAQs obendrein nützliche Inhalte zur Suchmaschinenoptimierung. Wenn Ihnen einmal keine passenden Fragen in den Sinn kommen, lassen Sie eine solche Übersicht doch einfach von einer KI entwerfen. Die sehr allgemein gehaltenen Antworten überarbeiten Sie aber anschließend besser im Sinne Ihres Unternehmens.

Ein geeigneter Prompt, der die KI dazu bringt, FAQs zu verfassen, sieht so aus:

I want you to act as an faq generator. Reply with ten most common questions to the following topic. Answer each question in one short paragraph. Reply in German. Your topic is “Lesebrille”.

Die FAQs zur Lesebrille sehen dann übrigens so aus:

  1. Was ist eine Lesebrille?
    Eine Lesebrille ist eine Sehhilfe, die verwendet wird, um das Lesen von Texten zu erleichtern. Sie korrigiert die Sehkraft von Menschen mit Alterssichtigkeit oder Presbyopie.
  2. Ab welchem Alter braucht man eine Lesebrille?
    Die meisten Menschen benötigen eine Lesebrille ab dem Alter von 40 Jahren. In diesem Alter beginnt die Alterssichtigkeit, die dazu führt, dass der Nahpunkt der Sehkraft sich vergrößert.
  3. Wie finde ich die richtige Stärke meiner Lesebrille?
    Die richtige Stärke der Lesebrille hängt von der individuellen Sehkraft ab. Es wird empfohlen, eine Augenuntersuchung bei einem Optiker oder Augenarzt durchzuführen, um die genaue Stärke der Lesebrille zu ermitteln.
  4. Kann ich eine Lesebrille online kaufen?
    Ja, es ist möglich, eine Lesebrille online zu kaufen. Es ist jedoch wichtig, die richtige Stärke zu kennen und die Qualität der Brille zu überprüfen, bevor man eine Bestellung aufgibt.
  5. Kann ich meine Lesebrille beim Autofahren verwenden?
    Nein, es wird nicht empfohlen, eine Lesebrille beim Autofahren zu verwenden, da sie nur für das Lesen von Texten ausgelegt ist. Für das Autofahren ist eine Fernbrille oder eine Gleitsichtbrille empfohlen.
  6. Wie kann ich meine Lesebrille pflegen?
    Um die Lesebrille in gutem Zustand zu halten, sollte man sie regelmäßig mit einem weichen Tuch reinigen und in einer Schutzhülle aufbewahren.
  7. Kann ich eine Lesebrille tragen, wenn ich Kontaktlinsen trage?
    Ja, es ist möglich, eine Lesebrille zu tragen, während man Kontaktlinsen trägt. Es ist jedoch wichtig, die richtige Stärke der Brille zu kennen, um eine Überkorrektur zu vermeiden.
  8. Kann ich meine Lesebrille für längere Zeit tragen?
    Ja, es ist möglich, die Lesebrille für längere Zeit zu tragen. Es wird jedoch empfohlen, regelmäßig eine Pause einzulegen, um die Augen zu entspannen.
  9. Was ist der Unterschied zwischen einer Lesebrille und einer Gleitsichtbrille?
    Eine Lesebrille ist nur für das Lesen von Texten ausgelegt, während eine Gleitsichtbrille für die Korrektur von Sehkraft in verschiedenen Entfernungen geeignet ist.
  10. Kann ich meine Lesebrille anpassen lassen?
    Ja, es ist möglich, die Lesebrille anpassen zu lassen, um einen besseren Sitz und Komfort zu gewährleisten. Ein Optiker oder Augenarzt kann die Brille an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Hollywoods Ideen-Generator -
AI-Prompt der Woche, Folge 4: Prequels und Sequels für Klassiker der Filmgeschichte

ChatGPT kennt sich auch in der Welt des Films aus. Wer sich ansieht, wie ChatGPT Fortsetzungen oder Prequels zu Blockbustern verfasst, könnte auf den Gedanken kommen, die KI sei in der Filmindustrie schon seit Jahren in Gebrauch.

Ein Prompt, um die Handlung eines Films fortzuschreiben, sieht etwa so aus:

Write a sequel about the ‘Casablanca’ movie.

Die Antwort fällt erstaunlich detailliert aus:

As the sun set on the dusty streets of Casablanca, Rick Blaine sat alone at his usual table in his café. He had lost Ilsa, the love of his life, but he had regained his sense of purpose. With his trusty piano and a bottle of whiskey by his side, he entertained the locals and the occasional visitor passing through Casablanca.

One evening, a familiar face walked into Rick’s café. It was Victor Laszlo, the leader of the Resistance and Ilsa’s husband. Victor had come to ask for Rick’s help once again. This time, it was to locate a valuable artifact that the Nazis were after. Rick, still bitter about losing Ilsa, initially refused to help. However, when he realized that the artifact could help the Resistance win the war, he agreed to help Victor.

Together, Rick, Victor, and a group of Resistance fighters set out on a dangerous journey across Europe to find the artifact. They faced numerous obstacles and close calls, but eventually, they succeeded in acquiring it. However, the Nazis were hot on their trail, and the group had to fight their way out of Germany.

Back in Casablanca, Rick had a newfound sense of purpose. He had helped the Resistance and made a difference in the world. He even found love again with a local woman who had been a loyal customer at his café. As he sat at his piano, playing “As Time Goes By,” he realized that although his past with Ilsa would always be a part of him, he could move on and make a new life for himself.

The film closes with Rick and his new love walking down the streets of Casablanca, hand in hand, as the sun sets on the city. The famous line “We’ll always have Paris” is replaced by a new line, “We’ll always have Casablanca.” The camera zooms out to show the bustling city and its people, a symbol of hope and resilience in the face of war and adversity.

Freilich geht das auch in deutscher Sprache – und mit einem anderen, aber nicht schlechteren Resultat:

Rick Blaine, der Besitzer des berühmten Nachtclubs in Casablanca, hatte endlich Frieden gefunden. Er hatte Ilsa zurück nach Paris ziehen lassen und sich selbst in die Arbeit gestürzt. Er hatte den Club erweitert und neue Bands engagiert. Er hatte wieder eine neue Liebe gefunden. Ihr Name war Marie und sie war eine junge, talentierte Sängerin, die er vor ein paar Monaten auf einem seiner Reisen kennengelernt hatte.

Aber das Glück sollte nicht lange anhalten. Eines Tages tauchte ein Mann in seinem Club auf, der ihn an einen alten Freund erinnerte – Victor Laszlo. Rick wusste, dass er Probleme bekommen würde, wenn er sich mit Victor einließ. Victor war ein bekannter Widerstandskämpfer gegen die Nazis und die Gestapo war ihm auf den Fersen.

Rick wollte eigentlich nichts damit zu tun haben, aber er konnte Victor nicht im Stich lassen. Er bot ihm an, ihn und seine Frau Ilsa nach Lissabon zu bringen, wo sie dann in die USA fliehen konnten. Doch das war leichter gesagt als getan. Die Gestapo hatte ihre Spione in ganz Casablanca und Rick und Victor mussten sich auf eine gefährliche Flucht vorbereiten.

Mit Hilfe von Maries Kontakten und Ricks alten Freunden, schafften sie es, die Gestapo zu täuschen und sich auf einen Zug nach Lissabon zu schleichen. Aber die Reise war nicht ohne Hindernisse. Sie wurden mehrmals von den Nazis angehalten und mussten untertauchen.

Als sie endlich in Lissabon ankamen, waren sie erschöpft, aber erleichtert. Rick brachte Victor und Ilsa zu einem Schiff, das sie in die USA bringen würde. Als er sich von Ilsa verabschiedete, sagte sie zu ihm: “Ich werde immer in deinem Herzen sein, Rick.”

Rick wusste, dass er sie nie vergessen würde. Aber er wusste auch, dass er Marie hatte, die ihn glücklich machte. Er kehrte zurück nach Casablanca, mit dem Wissen, dass er das Richtige getan hatte. Er hatte einem Freund geholfen und hatte sich selbst eine Chance auf Liebe gegeben.

Fast schon schade, dass Humphrey Bogart nicht mehr zur Verfügung steht. Oder etwa doch?

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

KI als Etymologe -
AI-Prompt der Woche, Folge 3: Was weiß das Sprachmodell über Sprache?

Woher kommt eigentlich das Wörtchen “Okay”? Warum nennen wir die Pommesknolle “Kartoffel”? Wer das schon immer wissen wollte, konnte das betreffende Wort natürlich schon immer nachschlagen oder googeln. Jetzt kann das Sprachmodell ChatGPT zu vielen Wörtern den etymologischen Ursprung liefern. Der Prompt dazu:

I want you to act as an etymologist. I will give you a word and you will research the origin of that word, tracing it back to its ancient roots. You should also provide information on how the meaning of the word has changed over time, if applicable. My first request is I want to trace the origins of the word ‘okay’.

ChatGPT beantwortete meine Frage erstaunlich wortreich:

The word “okay” has an unclear origin, but most linguists agree that it became popular in the United States in the mid-19th century. A popular theory is that “okay” is derived from the Haitian French phrase “tout kai,” which means “all correct.” Another theory is that “okay” comes from the Scottish expression “och aye,” meaning “oh yes.”

The first recorded use of “okay” in print was in 1839 in the Boston Morning Post, where it appeared as “o.k.” The abbreviation was a humorous misspelling of “all correct.” It quickly caught on, and by the 1850s, “okay” had become a widely used term in America.

Over time, the meaning of “okay” has shifted from simply meaning “all correct” to more commonly being used as an expression of agreement or approval. It is now a ubiquitous term in English, used in everyday conversation and even in many other languages.

Und noch ausführlicher wird ChatGPT, als ich an den ursprünglichen Prompt die Anweisung anhähge “Reply in german”:

Das Wort “okay” hat eine interessante Herkunft. Es ist eigentlich ein amerikanisches Slang-Wort aus dem 19. Jahrhundert und hat sich seitdem in der englischen Sprache verbreitet.

Die genaue Herkunft des Wortes ist jedoch umstritten. Einige Sprachwissenschaftler glauben, dass es sich von der afrikanischen Sprache Wolof ableitet, in der “waw kay” so viel wie “es ist gut” bedeutet. Andere glauben, dass es aus dem griechischen Wort “ὀλοκαίνω” stammt, was “vollständig verbrennen” bedeutet, da es in den USA zur Zeit der Entstehung des Wortes auch als Abkürzung für “all correct” verwendet wurde.

Wie auch immer, das Wort “okay” hat sich zu einem beliebten Ausdruck entwickelt, der im Laufe der Zeit viele Bedeutungen angenommen hat. Es wird oft als Bestätigung oder Zustimmung verwendet, aber es kann auch verwendet werden, um die Akzeptanz oder Zufriedenheit auszudrücken. In einigen Fällen kann es auch als ironische oder sarkastische Bemerkung verwendet werden.

Insgesamt ist “okay” ein Sprachphänomen, das zeigt, wie Wörter im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Bedeutungen annehmen können und wie die Herkunft eines Wortes manchmal schwer zu bestimmen ist.

Was ein echter, äh, künstlicher Etymologe ist, der gibt sich eben nicht mit einer knappen Auskunft zufrieden. Ist ja auch okay, GPT ist schließlich ein Sprachmodell.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Übersetzen von und in Bildersprache -
AI-Prompt der Woche, Folge 2: Worte in Emojis ausdrücken – und umgekehrt

Es könnte eine Frage der Zeit sein, bis WhatsApp und andere Messenger diese Funktion einbauen: Einen Satz aus schnöden Wörtern in Emojis übersetzen, das kann ChatGPT tatsächlich, mal mehr, mal weniger gut. Der entsprechende Prompt:

I want you to translate the sentences I wrote into emojis. I will write the sentence, and you will express it with emojis. I just want you to express it with emojis. I don’t want you to reply with anything but emoji. My first sentence is ‘Was gibt es zum Abendessen?’

Die erstaunlich Emoji-eloquente Antwort:

🍽️🕰️👀🤔❓

Das geht auch in die Gegenrichtung. Schreiben Sie dazu folgenden Prompt:

I want you to translate a sequence of emojis I give you into a sentence. I will write the sequence, and you will express it with words. My first sequence is ‘🍽️🕰️👀🤔❓’

In meinem Fall machte ChatGPT aus diesen Emojis den nahezu literarischen Satz:

“I am looking at the empty plate on the table and wondering what time it is, what should I eat next?”

Und, nachdem ich “german” in den Prompt eingefügt hatte, fast schon etwas lyrisch:

“Es ist Essenszeit, aber ich frage mich, ob es zu spät ist?”

Dass ChatGPT damit einen bedeutenden Beitrag zur generationsübergreifenden Verständigung leisten könnte, lässt sich zwar dank der nicht wirklich kohärenten Übersetzungsleistung nicht behaupten – zumal es zwar “offizielle” Deutungen der Emoji-Sprache gibt, um die sich Nutzer aber nicht scheren. Immerhin: Die Antworten haben Unterhaltungswert.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Musikauswahl per KI -
AI-Prompt der Woche, Folge 1: Playlists für jeden Musikgeschmack

Ja, künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Arbeitsplätze zu vernichten und die Welt, wie wir sie kennen, drastisch zu verändern. Da in der Geschichte der Menschheit aber alle Bemühungen, neue Technologien zu verhindern, früher oder später gescheitert sind, startet hier – anstelle glühender Plädoyers wider die Algorithmen – eine neue Serie: der AI-Prompt der Woche. Zum Auftakt: Musik!

Wenn die KI die Musik auswählt

Ausgangssituation: Sie haben einen Ohrwurm im besten Sinne, und würden gern mehr Songs hören, die von Klang, Stimmung und Musikrichtung zu Ihrem aktuellen Song passen. Natürlich fallen Ihnen selbst ein paar Songs ein, die in eine ähnliche Richtung gehen, aber ChatGPT und seine Verwandten kennen wahrscheinlich mehr Musik als viele professionelle DJs. Also füttern Sie ChatGPT mit folgendem Prompt:

I want you to act as a song recommender. I will provide you with a song and you will create a playlist of 10 songs that are similar to the given song. And you will provide a playlist name and description for the playlist. Do not choose songs that are same name or artist. Do not write any explanations or other words, just reply with the playlist name, description and the songs. My first song is ‘Polonaise Blankenese’.

Sie können statt ‘Polonaise Blankenese’ natürlich ebenso ‘Dance Monkey’ oder ‘Highway to Hell’ einsetzen. In jedem Fall wird ChatGPT Ihnen eine Playlist mit zehn musikalisch passenden Songs liefern, die dann zum Beispiel so aussehen könnte:

Playlist Name: German Party Classics

Description: Get ready to dance and sing along with this playlist of classic German party songs! From traditional folk music to modern pop hits, this selection will have you tapping your feet and raising your voice.

  1. Cowboy Und Indianer – Olaf Henning
  2. Atemlos Durch Die Nacht – Helene Fischer
  3. Schatzi Schenk Mir Ein Foto – Mickie Krause
  4. Das Rote Pferd – Markus Becker
  5. 1000 Träume Weit (Tornerò) – Anna-Maria Zimmermann
  6. Viva Colonia – Höhner
  7. So A Schöner Tag (Fliegerlied) – Tim Toupet
  8. Ein Stern (Der Deinen Namen Trägt) – DJ Ötzi & Nik P.
  9. Joana – Peter Wackel
  10. Wahnsinn – Wolfgang Petry

Die Geschmäcker sind natürlich verschieden – nichtsdestoweniger: Gut für die KI, dass sie sich die von ihr vorgeschlagenen Songs nicht selbst anhören muss 😉

Nach diesem Prinzip arbeitet übrigens auch die iPhone-App PlaylistAI, deren Resultate sich dann auch gleich auf Spotify oder Apple Music anhören lassen. Da die Entwickler der App und die genannten Musikdienste nicht offiziell zusammen arbeiten, wird letzteres allerdings vielleicht nicht dauerhaft funktionieren.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Künstliche Intelligenz im Griff -
Gratis-Leitfaden zu ChatGPT: 10 Tipps und Tricks, um noch bessere Antworten von der KI zu erhalten (komplett in Deutsch)

ChatGPT ist in aller Munde. Doch der anfänglichen Faszination folgt oft die Ernüchterung: Ja, ChatGPT gibt mehr oder weniger eloquente Antworten, aber der Informationsgehalt ist oft überschaubar, und sprachlich macht sich schnell Langeweile breit.

Doch wer gute Antworten will, muss bessere Fragen stellen. Lassen Sie die KI die Perspektive wechseln, weisen Sie ihr Rollen und Expertisen zu, lassen Sie sie nachfragen, wenn sie für eine gute Antwort mehr Informationen benötigt – wie, das erläutert dieser Leitfaden, und noch einiges mehr. Komplett in deutscher Sprache, und mit ebenso deutschsprachigen Prompt-Beispielen, die Sie problemlos an Ihr Vorhaben anpassen können.

Stöbern Sie auch in den bisherigen Folgen unserer Serie AI-Prompt der Woche, um noch weitere Tipps und Tricks zu ChatGPT kennenzulernen. Auch schon wegen dieser Serie lohnt es sich, den Newsletter zu abonnieren.

Laden Sie den Leitfaden jetzt herunter und abonnieren Sie den Newsletter!

Einmal im Monat bekommen Sie kurze

  • praktische Tipps aus den Themen Zeit- und Lifemanagement, Social Media und Online-Tools
  • Informationen zu aktuellen Trends auf diesen Gebieten
  • wertvolle Downloads, Gratis-Webinare und andere Überraschungen.

Tragen Sie einfach hier unten Ihre E-Mail-Adresse ein. Es lohnt sich doppelt!

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Modelle im Content-Marketing -
Inhalte planen mit System

Das Content-Marketing kennt eine ganze Reihe Modelle zur strategischen Planung von Content. Sowohl in der Literatur als auch in der Praxis ist die Bandbreite enorm, und selbst unter ein und der selben Bezeichnung verstehen verschiedene Marketer oft nicht das gleiche. Die folgende Übersicht kann naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

Die Basis: Content planen mit der Customer Journey

Die Customer-Journey - ein grundlegendes Modell, auf dem weitere Modelle des Content-Marketing basieren
Eines von mehreren Modellen der Customer Journey

Das Modell der Customer Journey beschreibt die verschiedenen Schritte, die ein Kunde durchläuft, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erwerben. Es gibt verschiedene Modelle, die die Customer Journey beschreiben, aber eine gängige Struktur besteht aus den folgenden Schritten:

Bewusstsein: In dieser Phase wird der Kunde auf das Produkt oder die Dienstleistung aufmerksam. Hier ist das Ziel, das Interesse des Kunden zu wecken und ihm die Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung zu vermitteln. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:

  • Social-Media-Posts
  • Blog-Artikel
  • Infografiken
  • Videos

Interesse: Sobald der Kunde auf das Produkt oder die Dienstleistung aufmerksam geworden ist, möchte er mehr darüber erfahren. Hier ist das Ziel, das Interesse des Kunden weiter zu steigern und ihm zu helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:

  • Whitepapers
  • E-Books
  • Webinare
  • Produktvideos

Bewertung: In dieser Phase vergleicht der Kunde das Produkt oder die Dienstleistung mit anderen Optionen auf dem Markt. Hier ist das Ziel, den Kunden davon zu überzeugen, dass das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung die beste Option ist. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:

  • Kundenbewertungen und -referenzen
  • Produktvergleiche
  • Demo-Videos
  • Fallstudien

Kauf: In dieser Phase trifft der Kunde die Entscheidung, das Produkt oder die Dienstleistung zu erwerben. Hier ist das Ziel, den Kaufprozess so einfach wie möglich zu gestalten und dem Kunden ein gutes Kauferlebnis zu bieten. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:

  • Kaufanleitungen
  • FAQ-Seiten
  • Support-Handbücher
  • Checkout-Prozesse

Loyalität: Nach dem Kauf ist es wichtig, den Kunden zu halten und ihn zu einem Wiederholungskäufer oder Botschafter für das Produkt oder die Dienstleistung zu machen. Hier ist das Ziel, den Kunden zufrieden zu stellen und ihn dazu zu bringen, das Produkt oder die Dienstleistung weiterzuempfehlen. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:

  • Kundenfeedback-Umfragen
  • Newsletter
  • Bonusprogramme
  • Social-Media-Interaktionen

Es ist wichtig zu beachten, dass die Customer Journey je nach Branche und Produkt unterschiedlich sein kann. Unternehmen sollten ihre eigene Customer Journey für ihr Content-Marketing identifizieren und ihre Content-Strategie entsprechend anpassen, um sicherzustellen, dass sie Kunden auf jedem Schritt der Reise ansprechen.

Herz und Kopf der Kunden: Das Hero-Hub-Help-Modell

Hero-Hub-Help, ein weiteres der Modelle im Content-Marketing, das Google ursprünglich für YouTube-Content entwickelt hat
Die Content-Arten im Help-Hub-Hero-Modell, das von Google ursprünglich zur Klassifizierung von Youtube-Inhalten entwickelt wurde

Das Modell Hero-Hub-Help ist ein Rahmenkonzept für die strategische Planung von Content, und eines der Modelle, die Google für das Content-Marketing entwickelt hat. Es basiert auf der Idee, dass es drei Haupttypen von Content gibt, die ein Unternehmen erstellen kann, um seine Zielgruppe zu erreichen und zu binden:

Hero-Content: Dies sind spektakuläre, aufwendig produzierte Inhalte, die auf große Aufmerksamkeit abzielen und virales Potenzial haben. Ihr Ziel ist es, das Markenbewusstsein zu erhöhen und neue Zielgruppen zu erreichen. Beispiele für Hero-Content sind:

  • Videos mit prominenten Persönlichkeiten oder Influencern
  • Aufwendige Werbespots
  • Kampagnen mit hoher Emotionalität oder Storytelling

Hub-Content: Dies sind regelmäßig erstellte Inhalte, die auf die Zielgruppe ausgerichtet sind und die Bindung an die Marke stärken sollen. Hub-Content kann in Form von Blogs, Videos, Podcasts oder Social-Media-Beiträgen erstellt werden und zielt darauf ab, ein Publikum aufzubauen und zu halten. Beispiele für Hub-Content sind:

  • Branchen-News und -Trends
  • Tipps und Anleitungen für die Zielgruppe
  • Experteninterviews
  • Kundenbewertungen und Erfahrungen

Help-Content: Dies sind nützliche Inhalte, die dazu dienen, den Zielgruppen konkrete Probleme zu lösen und ihnen bei der Verwendung des Produkts oder der Dienstleistung zu helfen. Der Fokus liegt hier auf einem praktischen Nutzen für die Zielgruppe. Beispiele für Help-Content sind:
Anleitungen und Tutorials

  • FAQ-Seiten
  • Kundensupport und Hilfe-Center
  • Community-Foren und Gruppen

Die strategischen Ziele, die mit Hero-Hub-Help-Content erreicht werden können, sind vielfältig:

  • Steigerung des Markenbewusstseins und der Bekanntheit durch Hero-Content
  • Aufbau und Bindung einer Zielgruppe durch regelmäßigen Hub-Content
  • Kundenbindung und -zufriedenheit durch hilfreichen Help-Content
  • Erhöhung der Klickzahlen und Conversions durch gezielte Platzierung von Inhalten an den verschiedenen Touchpoints der Customer Journey.

Das Modell Hero-Hub-Help ist eine nützliche Methode, um eine abgestimmte Content-Strategie zu entwickeln, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Zielgruppe adressiert und gleichzeitig die Geschäftsziele des Unternehmens unterstützt.

Das Unternehmen als Sonne, Content als Planeten: Das Content-Sonnensystem

Unter dem Namen "Content-Sonnensystem" gibt es mehr als ein Modell.
Das Content-Sonnensystem existiert, wie andere Modelle auch, in einer Reihe von Varianten

Es gibt verschiedene Versionen und Interpretationen des Content-Sonnensystems, und einige dieser Modelle für das Content-Marketing verwenden unterschiedliche Namen oder Beschreibungen für die verschiedenen Arten von Content. In den meisten Versionen des Modells wird zwischen den Arten von Content unterschieden, die in konzentrischen Kreisen angeordnet sind, die von innen nach außen verlaufen.

Eine mögliche Interpretation des Modells könnte sein:

Die Sonne: Dies ist das zentrale Thema oder die Hauptbotschaft des Unternehmens, um das sich alle anderen Arten von Content drehen. Die strategischen Ziele, die mit der Sonnen-Content erreicht werden können, sind:

  • Stärkung der Markenidentität
  • Aufbau einer Expertise-Positionierung
  • Förderung von Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Kennenlern-Content: Dieser Typ von Content soll die Aufmerksamkeit neuer Zielgruppen auf sich ziehen und ihnen helfen, das Unternehmen und seine Angebote besser kennenzulernen. Die strategischen Ziele, die mit Kennenlern-Content erreicht werden können, sind:

  • Generierung von Traffic und Awareness
  • Gewinnung neuer Leads und Kunden
  • Aufbau von Vertrauen und Sympathie

Beispiele für Kennenlern-Content sind:

  • Infografiken und Anleitungen
  • Video-Tutorials und Erklärvideos
  • Produktvergleiche und Bewertungen
  • Quizze und Umfragen

Neugierde-Content: Dieser Typ von Content soll das Interesse und die Neugier der Zielgruppe wecken und sie dazu bringen, mehr über das Unternehmen und seine Angebote zu erfahren. Die strategischen Ziele, die mit Neugierde-Content erreicht werden können, sind:

  • Steigerung der Aufmerksamkeit und des Engagements
  • Förderung von Wiedererkennung und Identifikation
  • Differenzierung von der Konkurrenz

Beispiele für Neugierde-Content sind:

  • Blog-Beiträge und Artikel
  • Podcast-Episoden und Interviews
  • Infografiken und interaktive Inhalte
  • Social-Media-Posts und -Geschichten

Entscheidungs-Content: Dieser Typ von Content soll die Zielgruppe dabei unterstützen, eine informierte Entscheidung über den Kauf oder die Nutzung eines Angebots zu treffen. Die strategischen Ziele, die mit Entscheidungs-Content erreicht werden können, sind:

  • Erhöhung der Konversionsrate und des Umsatzes
  • Reduzierung von Unsicherheiten und Zweifeln
  • Stärkung der Kundenbindung und -loyalität

Beispiele für Entscheidungs-Content sind:

  • Produktbeschreibungen und -vergleiche
  • Kundenbewertungen und Testimonials
  • Demo-Videos und kostenlose Testversionen
  • FAQs und Support-Informationen

Loyalitäts-Content: Dieser Typ von Content soll die bestehenden Kunden des Unternehmens binden und stärken und sie dazu bringen, das Unternehmen weiterzuempfehlen. Die strategischen Ziele, die mit Loyalitäts-Content erreicht werden können, sind:

  • Steigerung der Kundenbindung und -loyalität
  • Förderung von Mundpropaganda und Empfehlungen
  • Generierung von wiederkehrendem Geschäft und Upselling

Beispiele für Loyalitäts-Content sind:

  • Kunden-Newsletter und Updates
  • VIP-Programme und Treueaktionen
  • exklusive Angebote und Rabatte
  • Social-Media-Interaktionen und -Wettbewerbe

Das klingt zunächst, als handle es sich lediglich um eine Projektion der guten alten Customer Journey. Der entscheidende Unterschied ist, dass hier die Stationen vom Kunden nicht in einer festen Abfolge durchlaufen werden, sondern als jederzeit frei anzusteuern gedacht sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Unternehmen und jede Zielgruppe unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben hat und dass sich die Inhalte, die für eine bestimmte Art von Content-Typ geeignet sind, je nach Branche, Produkt oder Dienstleistung und Zielgruppe unterscheiden können. Es kann auch vorkommen, dass ein bestimmter Content-Typ in mehrere der konzentrischen Kreise des Content-Sonnensystems passt, je nachdem, welches Ziel er verfolgt und welche Rolle er in der Customer Journey spielt.

Vier Sorten Content für alle Marketing-Ziele: Das FISH-Modell

Das FISH-Modell von Mirko Lange ist eines der bekanntesten Modelle im Content-Marketing.
Das FISH-Modell von Mirco Lange

Das FISH-Modell ist ein Modell zur Erstellung von Inhalten, das vier verschiedene Arten von Inhalten identifiziert, die Unternehmen in ihre Content-Strategie integrieren können. Hier sind die Erklärungen und Beispiele für jeden der Content-Typen:

Follow-Content: Follow-Content ist Content, der dazu dient, eine engagierte Follower-Community aufzubauen. Dieser Content sollte in erster Linie unterhaltsam oder inspirierend sein und darauf abzielen, eine Beziehung zwischen dem Unternehmen und seinen Followern aufzubauen. Beispiele für Follow-Content sind:

  • Videos, die Einblicke in das Unternehmen oder seine Mitarbeiter geben
  • Live-Streams von Events oder Produkten
  • Unterhaltsame Bilder oder Memes
  • Inspirierende Zitate oder Sprüche

Strategische Ziele von Follow-Content sind:

  • Aufbau und Pflege einer engagierten Community von Followern
  • Verbesserung der Markenbekanntheit und -reputation
  • Steigerung der Interaktionen und des Engagements auf den Social-Media-Kanälen des Unternehmens

Inbound-Content: Inbound-Content ist Content, der darauf abzielt, Besucher auf die Website des Unternehmens zu locken und sie dort zu halten. Dieser Content sollte informativ und relevant sein und auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe zugeschnitten sein. Beispiele für Inbound-Content sind:

  • Blog-Artikel, die Probleme der Zielgruppe lösen oder Fragen beantworten
  • Infografiken, die komplexe Informationen auf einfache Weise darstellen
  • E-Books oder Whitepapers, die tiefergehende Informationen zu einem bestimmten Thema liefern
  • Webinare oder Online-Kurse, die die Zielgruppe weiterbilden

Strategische Ziele von Inbound-Content sind:

  • Erhöhung des Traffics auf der Website des Unternehmens
  • Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings des Unternehmens
  • Gewinnung von Leads und potenziellen Kunden

Search-Content: Search-Content ist Content, der darauf abzielt, von Suchmaschinen gefunden und angezeigt zu werden. Dieser Content sollte auf die Keywords und Suchanfragen der Zielgruppe abgestimmt sein und relevante Antworten auf deren Fragen liefern. Beispiele für Search-Content sind:

  • Landing Pages, die auf bestimmte Keywords optimiert sind
  • Produktbeschreibungen und Anleitungen
  • FAQ-Seiten, die häufig gestellte Fragen beantworten
  • How-to-Artikel und Anleitungen

Strategische Ziele von Search-Content sind:

  • Verbesserung der Sichtbarkeit des Unternehmens in Suchmaschinen
  • Erhöhung des organischen Traffics auf der Website des Unternehmens
  • Gewinnung von potenziellen Kunden und Leads

Highlight-Content: Highlight-Content ist Content, der darauf abzielt, Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens hervorzuheben und zu bewerben. Dieser Content sollte ansprechend und überzeugend sein und auf die Vorteile und Alleinstellungsmerkmale der Produkte oder Dienstleistungen eingehen.

  • Beispiele für Highlight-Content sind:
  • Produktvideos und -bilder
  • Kundenbewertungen und -referenzen
  • Vergleichstabellen und -grafiken
  • Fallstudien und Erfolgsgeschichten

Strategische Ziele von Highlight-Content sind:

  • Erhöhung der Konversionsrate auf der Website des Unternehmens
  • Steigerung des Absatzes von Produkten oder Dienstleistungen
  • Stärkung des Markenimages und der Markenbekanntheit

Das FISH-Modell ist ein hilfreiches Werkzeug zur Erstellung einer ausgewogenen und erfolgreichen Content-Strategie, die auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe abgestimmt ist. Indem Unternehmen diese vier Arten von Content in ihre Strategie integrieren, können sie ihre Reichweite erhöhen, ihre Zielgruppe ansprechen und den Erfolg ihrer Marketingaktivitäten steigern.

Impulse nutzen: Googles „Momente der Entscheidung“

"Micro Moments" nennt Google dieses Modell.
Googles Modell “Momente der Entscheidung” sieht Content vor, der Kunden dabei unterstützt, momentanen Impulsen zu folgen

Das von Google entwickelte Modell „Momente der Entscheidung“, auch „Micro Moments“ genannt, beschreibt eine Reihe von Schlüsselmomenten, in denen potenzielle Kunden auf der Suche nach Informationen oder Lösungen sind. Unternehmen können diese Momente nutzen, um relevante Inhalte bereitzustellen und potenzielle Kunden bei ihren Entscheidungen zu unterstützen. Zu diesen Momenten gehören:

  • „Ich möchte wissen“ – In diesem Moment suchen die Kunden nach Informationen über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Hier können Unternehmen beispielsweise Blog-Artikel, Infografiken oder Erklärvideos bereitstellen, um die Fragen der Kunden zu beantworten.
  • „Ich möchte kaufen“ – In diesem Moment haben die Kunden bereits eine Entscheidung getroffen und sind bereit, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen. Unternehmen können hier z.B. Bestellformulare oder Kaufempfehlungen bereitstellen, um den Kaufprozess so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten.
  • „Ich möchte dahin“ – In diesem Moment suchen die Kunden nach einer bestimmten Location oder einer Möglichkeit, an einem bestimmten Ort zu sein. Unternehmen können hier z.B. durch lokale Suchmaschinenoptimierung, Google-My-Business-Einträge oder Standort-basierte Anzeigen die Kunden auf ihre Geschäfte aufmerksam machen.
  • „Ich möchte das machen“ – In diesem Moment suchen die Kunden nach Anleitungen oder Tipps, um etwas zu tun oder zu erledigen. Unternehmen können hier z.B. durch Tutorials, How-to-Videos oder Anleitungen unterstützen und sich als Experten in ihrem Fachgebiet positionieren.

Indem Unternehmen diese Momente in ihre Content-Strategie einbeziehen und relevante Inhalte bereitstellen, können sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden noch besser erfüllen und ihnen in jeder Phase ihrer Customer Journey zur Seite stehen.

Mit eigenem und fremden Content: Das Content Polygon

Das Content-Polygon berücksichtigt nicht nur den selbst produzierten, sondern auch Content dritter.

Das Content-Polygon ist eines der Modelle im Content-Marketing, bei denen fremder Content eine Rolle bei der Planung und Umsetzung einer umfassenden Content-Strategie spielt. Es besteht aus sechs verschiedenen Content-Arten, die jeweils spezifische Ziele und Vorteile haben.

  • Story-Content: Dieser Content erzählt Geschichten und schafft emotionale Verbindungen zwischen der Marke und den Kunden. Beispiele für Story-Content sind Erfolgsgeschichten, Markenfilme oder Hintergrundgeschichten zu Produkten. Der Nutzen besteht darin, das Markenimage zu verbessern, Vertrauen aufzubauen und Kunden zu binden.
  • Curated-Content: Curated-Content bezieht sich auf Inhalte, die von anderen Quellen stammen und vom Unternehmen kuratiert und geteilt werden. Beispiele für Curated-Content sind Infografiken, Statistiken oder Artikel von Experten. Der Nutzen besteht darin, die Glaubwürdigkeit der Marke zu steigern, die Kundenbindung zu erhöhen und die Reichweite zu erweitern.
  • Highlight-Content: Highlight-Content ist darauf ausgerichtet, die Vorzüge eines Produkts oder einer Dienstleistung herauszustellen. Beispiele hierfür sind Produktvideos, Features-Listen oder Testimonials. Der Nutzen besteht darin, das Interesse der Kunden zu wecken und sie zur Kaufentscheidung zu motivieren.
  • Trust-Content: Trust-Content zielt darauf ab, das Vertrauen der Kunden in die Marke zu stärken. Beispiele hierfür sind Kundenbewertungen, Zertifikate oder Auszeichnungen. Der Nutzen besteht darin, die Glaubwürdigkeit der Marke zu erhöhen, Kundenfeedback zu sammeln und Kundenbindung aufzubauen.
  • Conversion-Content: Conversion-Content soll potenzielle Kunden dazu bewegen, eine konkrete Handlung auszuführen, z.B. ein Produkt zu kaufen oder sich für einen Newsletter anzumelden. Beispiele hierfür sind Call-to-Action-Buttons, Landing Pages oder Angebote. Der Nutzen besteht darin, den Umsatz zu steigern und die Conversion-Rate zu erhöhen.
  • Community-Content: Community-Content bezieht sich auf Inhalte, die von der Community erstellt oder geteilt werden. Beispiele hierfür sind Kundenbewertungen, User-Generated-Content oder Diskussionen in Foren. Der Nutzen besteht darin, das Engagement der Kunden zu erhöhen, Kundenfeedback zu sammeln und das Markenimage zu verbessern.

Auch hier gilt: Indem Unternehmen alle sechs Content-Typen in ihre Content-Strategie einbeziehen, können sie potenzielle Kunden in allen Phasen ihrer Customer Journey ansprechen und deren Bedürfnisse und Wünsche erfüllen.

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.

Prebunking: Hilft Denken gegen gefühlte Wahrheiten?

Nicht Fake News sind das Problem, sondern Menschen, die solchen Geschichten Glauben schenken. Nur: Selbst Qualitätsmedien verbreiten mitunter Falschmeldungen, während übelste Verschwörungsmystiker manchmal richtig liegen. Wer nicht selbst Zugang zu den Ursprungsquellen hat (und das dürfte auf eine deutliche Mehrheit zutreffen), muss vertrauen. Aber wem? Die Google-Tochter Jigsaw hat eine Kampagne gestartet – Prebunking –, die Menschen gegen Manipulationsversuche sensibilisieren soll. Ob der Erfolg dieser Kampagne nachhaltig ist? Ich habe Zweifel.

Immerhin, die Absicht ist edel, und wer das Muster, nach dem viele Manipulationsversuche gestrickt sind, vor Augen geführt bekommen hat, fällt zumindest in der nächsten Zeit nicht mehr so leicht darauf herein. Prebunking nennt Jigsaw seine Kampagne.

Prebunking hilft – erstmal

Das sei „eine wissenschaftlich erforschte Kommunikationstechnik, die Nutzerinnen und Nutzern dabei hilft, künftige Versuche, sie mit falschen Informationen zu manipulieren, zu erkennen und zurückzuweisen. Dies trägt dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft gegen Desinformation und entsprechende Narrative und Manipulationstechniken zu erhöhen.“

Die Kampagne soll vor allem hierzulande verbreitete Taktiken vorstellen, etwa das Zeigen bewusst aus dem Kontext gerissener Videos oder Fotos. Kurze Videoclips sollen erklären, wie Fake News aufgebaut sind, und mit welchen Fallen die Manipulatoren arbeiten. Die Clips werden als Pre-Roll oder andere Anzeigenformate auf Social-Media-Plattformen gezeigt, voraussichtlich unter anderem auf YouTube, Facebook und TikTok.

Vor Deutschland hat Jigsaw mit seiner Prebunking-Initiative bereits in Polen, Tschechien und der Slowakei Erfahrungen gesammelt – mit teils ermutigenden Ergebnissen. Tests ergaben, dass unter denen, die eines der Prebunking-Videos gesehen hatten, die Zahl derer, die manipulative Fake News als solche erkennen konnten, um acht Prozent höher lag als in einer Kontrollgruppe.

Was die Tests nicht belegen konnten, war, ob sich mit der Fähigkeit, Fake News zu erkennen, der Glaube an die Inhalte verändert hatte. Prebunking packt Nutzer bei ihrem Intellekt. Hassbotschaften packen Nutzer bei ihren Emotionen. Und wenn die zwei in unterschiedliche Richtungen wollen, übernehmen (fast) immer die Emotionen das Ruder.

Natürlich wünsche ich der Prebunking-Kampagne Erfolg. Ich hoffe das Beste. Aber ich befürchte das Schlimmste.

Wie künstliche Intelligenz die Arbeit Kreativer verändern wird

Disclaimer: Den folgenden Beitrag hat ChatGPT verfasst, ich habe lediglich das Thema vorgegeben. Das Bild unten hat die KI StableDiffusion generiert. Beides veranschaulicht, worauf sich Kreative künftig einstellen müssen.

In den letzten Jahren hat sich Künstliche Intelligenz (KI) rasant entwickelt und hat Auswirkungen auf viele Branchen, darunter auch die kreative Branche. Von der Gestaltung von Grafiken und Websites bis hin zur Erstellung von Texten und Musik – KI kann in vielen Bereichen der kreativen Arbeit eine Unterstützung sein. Doch wie wird KI die Arbeit Kreativer in Zukunft verändern? Wird sie ihnen das Leben erleichtern oder ihre Arbeitsplätze gefährden? In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die Möglichkeiten von KI in der kreativen Branche und diskutieren die Auswirkungen auf die Arbeit Kreativer.

Was KI in der kreativen Branche leisten kann

KI hat in der kreativen Branche bereits viele Anwendungsmöglichkeiten gefunden. Einige Beispiele sind:

  • Gestaltung von Grafiken und Websites: KI kann bei der Gestaltung von Grafiken und Websites helfen, indem sie vorgefertigte Design-Elemente anbietet, die auf verschiedene Branchen und Zielgruppen abgestimmt sind. Dies kann den Gestaltungsprozess beschleunigen und Kreativen mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten lassen.
Kreative nutzen längst KI-Technologie, um Bilder zu gestalten. Mit Midjourney, Dall-E und Stablediffusion ist das seit kurzem in nie dagewesener Qualität möglich.
  • Erstellung von Texten: KI kann bei der Erstellung von Texten unterstützen, indem sie vorschlägt, welche Wörter oder Sätze sinnvoll sind und eine kohärente Struktur vorgibt. Dies kann besonders bei der Erstellung von Texten für Social Media oder Marketing-Materialien hilfreich sein.
  • Musikproduktion: KI kann bei der Musikproduktion eine Unterstützung sein, indem sie Musikstücke erstellt oder bestehende Musik bearbeitet. Zum Beispiel könnte KI bei der Erstellung von Remixen helfen, indem sie verschiedene Musikstücke miteinander kombiniert und daraus einen neuen Song erstellt.
  • Übersetzungen: KI kann auch bei der Übersetzung von Texten helfen, indem sie Texte von einer Sprache in eine andere überträgt. Dies kann besonders in der Übersetzung von großen Textmengen hilfreich sein und den Übersetzungsprozess beschleunigen.

Insgesamt bietet KI in der kreativen Branche viele Möglichkeiten, um Aufgaben zu vereinfachen und zu beschleunigen, sodass Kreative mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten haben.

Auswirkungen von KI auf die Arbeit Kreativer

KI kann die Arbeit Kreativer in vielerlei Hinsicht verändern und hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Einige mögliche Auswirkungen sind:

  • Vereinfachung von manuellen Aufgaben: KI kann dazu beitragen, dass Kreative weniger Zeit für manuelle Aufgaben aufwenden müssen, indem sie diese übernimmt. Dies kann dazu beitragen, dass Kreative mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten haben und sich auf die wichtigsten Aufgaben konzentrieren können.
  • Neue Aufgabenbereiche: KI könnte auch neue Aufgabenbereiche eröffnen, die bisher nicht möglich waren. Zum Beispiel könnten Kreative mit KI zusammenarbeiten, um neue Musikstile oder Designs zu erstellen, die ohne KI nicht möglich wären.
  • Bedenken hinsichtlich Arbeitsplätzen: Einige Kreative haben Bedenken, dass KI ihre Arbeitsplätze gefährden könnte, indem sie Aufgaben übernimmt, die bisher von Menschen erledigt wurden. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass KI in vielen Fällen lediglich eine Unterstützung darstellt und nicht die Fähigkeiten von Kreativen ersetzt.

Ausblick

Insgesamt wird KI die Arbeit Kreativer in Zukunft verändern, indem sie manuelle Aufgaben vereinfacht und neue Aufgabenbereiche eröffnet. Es ist jedoch wichtig, dass Kreative sich weiterbilden und ihre Fähigkeiten auf dem neuesten Stand halten, um auf die Veränderungen durch KI vorbereitet zu sein.

KI wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung in der kreativen Branche gewinnen und wird die Arbeit Kreativer verändern. Sie kann dazu beitragen, dass Kreative weniger Zeit für manuelle Aufgaben aufwenden müssen und sich mehr auf die Entwicklung von Ideen und Konzepten konzentrieren können. Zudem könnte sie neue Aufgabenbereiche eröffnen, die bisher nicht möglich waren.

Es ist jedoch wichtig, dass Kreative ihre Fähigkeiten weiter entwickeln und auf dem neuesten Stand halten, um auf die Veränderungen durch KI vorbereitet zu sein. Auch wenn KI manche Aufgaben übernehmen kann, ersetzt sie nicht die Kreativität und das Know-how von Menschen. Kreative sollten daher ihre Stärken nutzen und sich auf die Aufgaben konzentrieren, die nur Menschen leisten können.

Insgesamt wird KI in Zukunft die Arbeit Kreativer verändern, aber sie wird nicht das Ende der kreativen Arbeit bedeuten. Kreative sollten sich auf die Veränderungen einstellen und ihre Fähigkeiten weiter entwickeln, um in der künstlichen Intelligenz-Ära erfolgreich zu sein.

Maschinen werden niemals… Ach, vergiss es!

Alle reden mit und über ChatGPT. Ich auch. Aber ob wir Freunde werden?

Ein Texter ohne Job
Sitzt vor seinem Computer
Nur leere Seiten

Ein Haiku von ChatGPT

KIs komponieren Musik. KIs generieren Bilder, die von Werken professioneller Grafiker kaum zu unterscheiden sind. Und KIs verfassen Texte. Das tun sie schon seit ein paar Jahren, aber mit ChatGPT hat OpenAI jetzt ein Sprachmodell öffentlich gemacht, das die Welt verändern wird.

Längst sind KIs in den Journalismus eingezogen: Bei großen Fußballturnieren etwa sammeln Menschen und Sensoren eine so große Fülle von Daten, dass Sprachmodelle daraus später Spielberichte generieren können, die von denen menschlicher Sportreporter nur noch durch ihre geringere Fehlerzahl zu unterscheiden sind.

ChatGPT verfasst Glossen, Hausaufgaben – und macht Fehler

Doch ChatGPT stellt solche Spezialfälle in den Schatten: Wenn ich das Chat-Tool bitte „Verfasse eine Glosse zum Thema ‚Kälte‘ im Stil von Franz-Josef Wagner“, dann liefert ChatGPT einen Text, der des Boulevard-Urgesteins würdig wäre. Und wenn ich ihn auffordere: „Schreibe eine Hausaufgabe für das Fach Geschichte, siebte Klasse, über den Hitler-Stalin-Pakt“, dann ersinnt die KI eine detaillierte Aufgabenstellung, die mein seliger Geschichtslehrer nicht besser hinbekommen hätte. Um diese Aufgabe im nächsten Schritt fehlerfrei und jahrgangsstufengerecht zu lösen.

Nicht immer arbeitet ChatGPT ganz fehlerfrei: Bei seinen Limericks passen die Reime manchmal nicht, und bei einer Frage nach den Risiken von Identitätsdiebstahl bei Kindern warnte die KI, Kinder würden wahrscheinlich „nicht regelmäßig ihre Kreditberichte überprüfen“, was zwar rein technisch korrekt, aber im Kontext trotzdem Quatsch ist.

Es ist diese Art von Fehlern, die von der KI erstellte Texte von menschlichen Werken (noch) unterscheidbar macht. Falls sie jemandem auffallen.

Autoren werden (demnächst) überflüssig

Ein KI-generiertes Porträt. Warum sollten ChatGPT und Co. kein Gesicht bekommen?
Warum sollte eine KI kein Gesicht haben? (Bild: Stable Diffusion 2.1)

An dieser Stelle wird’s für mich persönlich: Ich verdiene einen nicht unwichtigen Teil meines Einkommens mit dem Verfassen von Texten. Diesen Markt regeln im wesentlichen Angebot und Nachfrage. Sind KIs erst einmal in der Lage, informative, unterhaltsame und inhaltlich korrekte Texte zu verfassen, können menschliche Texter einpacken. KI-Leistungen sind, anders als menschliche Dienste, skalierbar. Deshalb muss ein Mensch, wenn er von seiner Arbeit leben will, ein Honorar verlangen, das den Preis, den die Betreiber von KIs aufrufen, um ein Vielfaches übertrifft.

Wie gesagt: ChatGPT macht noch Fehler. Aber es ist ein essenzielles Merkmal von KIs, dass sie sehr schnell lernen. Wenn es gut für uns Autoren läuft, dann dauert es noch ein paar Jahre, bevor wir überflüssig werden.

„Und was ist mit dem menschlichen Faktor? Lesen Menschen nicht lieber etwas, wenn sie ein Bild von den Verfassern haben?“ Das stimmt, aber was sollte den Redakteur, der Texte per KI generieren lässt, dazu zwingen, das offenzulegen? Wissen Sie, wie viele AI-Texte Sie schon gelesen haben, die mit dem Namen eines menschlichen Verfassers versehen waren? Oder sogar mit einem Autorenfoto?

Ein Blick in die Geschichte menschlicher Arbeit zeigt: Sobald Maschinen eine solche Arbeit billiger und in vergleichbarer Qualität leisten konnten, ersetzten sie ihre menschlichen Kollegen. Ich muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das auch dieses Mal der Fall sein wird.

Über die Konsequenzen, die ich persönlich daraus ziehen werde, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Die “Gnade der frühen Geburt” lässt mich hoffen, bereits im Ruhestand zu sein, wenn die Kinder und Enkel von ChatGPT meinen Berufsstand ausradieren werden. Aber, verdammt, sie werden so schnell groß!

Newsletter abonnieren, Leitfaden „ChatGPT: 10 Tipps für bessere Antworten“ (in Deutsch) sofort gratis!

Einmal pro Monat liefert der Newsletter Ihnen Nachdenkenswertes, aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um alles, was Sie weiter bringt. Ihre E-Mail-Adresse ist bei uns in besten Händen. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.