Bestseller zu schreiben ist der Traum aller Autoren – aber wie genau schafft man das? Jodie Archer und Matthew L. Jockers haben sich dieser Frage angenommen und in ihrem Buch „Der Bestseller-Code“ die Geheimnisse hinter den erfolgreichsten Büchern entschlüsselt. Doch nicht nur Autoren können von diesem Werk profitieren, auch Buchliebhaber können durch die Analyse der Bestsellerliste mehr über ihre eigenen Lesegewohnheiten erfahren.
Die Geheimnisse hinter den Bestsellern enthüllt
In „Der Bestseller-Code“ gehen Archer und Jockers auf eine aufregende Recherche-Reise und analysieren Tausende von Büchern, um die Geheimnisse hinter den Bestsellern zu lüften. Dabei fanden sie heraus, dass erfolgreiche Bücher bestimmte Merkmale gemeinsam haben – egal ob es sich um Romane, Sachbücher oder Krimis handelt. So spielen beispielsweise bestimmte Themen, Sprachstile und sogar die Anzahl der Wörter eine wichtige Rolle. Doch auch äußere Faktoren wie Marketing und Vertrieb können entscheidend für den Erfolg eines Buches sein.
Wie man den Bestseller-Code knackt
Doch wie können Autoren diese Erkenntnisse in ihren eigenen Büchern nutzen? Archer und Jockers geben in „Der Bestseller-Code“ zahlreiche Tipps und Tricks, wie man den Bestseller-Code knackt und erfolgreiche Bücher schreibt. Dabei betonen sie aber auch, dass der Schreibprozess nicht vollständig durch eine Formel ersetzt werden kann und das Schreiben letztendlich auch eine Kunst bleibt.
Ein Buch für Autoren und Buchliebhaber gleichermaßen
„Der Bestseller-Code“ ist jedoch nicht nur für Autoren interessant. Durch die Analyse der Bestsellerliste können auch Leser etwas über ihre eigenen Vorlieben und Lesegewohnheiten erfahren. Zudem ist das Buch unterhaltsam und anschaulich geschrieben und gibt einen faszinierenden Einblick in die Welt des Buchmarkts. Wer also mehr über die Geheimnisse der Bestseller erfahren und erfolgreiche Bücher schreiben oder lesen möchte, sollte unbedingt „Der Bestseller-Code“ lesen.
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Wie kann man also erfolgreich posten und als Influencer oder Unternehmen auf Instagram und Co. erfolgreich sein? Der Ratgeber „Was soll ich bloß posten?“ von Roman Kmenta gibt wertvolle Tipps und Tricks, um im Dschungel der Social-Media-Plattformen erfolgreich zu sein.
Ein Ratgeber für den Social-Media-Dschungel
Roman Kmenta, selbst erfolgreicher Blogger und Influencer, gibt in seinem Ratgeber “Was soll ich bloß posten?” einen Einblick in die Welt der Social-Media-Plattformen. Er erklärt, wie man mit seinen Posts Aufmerksamkeit erregt und wie man eine Community aufbaut. Dabei geht er auf verschiedene Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube ein und zeigt auf, welche Inhalte auf welcher Plattform am besten funktionieren. Für Einsteiger in die Social-Media-Welt bietet Kmenta praktische Tipps zum Umgang mit den Plattformen und zur Erstellung von Inhalten.
Tipps und Tricks für erfolgreiches Posting
Ein erfolgreiches Posting ist nicht einfach nur ein Foto oder eine Beschreibung. Es geht darum, mit dem Post eine Geschichte zu erzählen und Emotionen beim Betrachter auszulösen. Roman Kmenta zeigt in seinem Ratgeber, wie man dies erreicht. Er gibt Tipps zur Erstellung von guten Bildern und Videos, aber auch zur richtigen Bildbearbeitung und zum Einsatz von Hashtags. Darüber hinaus erklärt er, wie man mit seinen Followern interagiert und welche Bedeutung der Algorithmus der Plattformen hat.
Vom Influencer zum erfolgreichen Business-Profil
Die Social-Media-Plattformen bieten auch Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben und somit Kunden zu gewinnen. Roman Kmenta geht in seinem Ratgeber auch auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Monetarisierung ein und zeigt auf, wie man als Influencer oder Unternehmen ein erfolgreiches Business-Profil aufbaut. Dabei gibt er Einblicke in die Welt der Sponsored Posts und Affiliate-Marketing.
Der Ratgeber “Was soll ich bloß posten?” von Roman Kmenta bietet wertvolle Tipps und Tricks für alle, die in der Social-Media-Welt erfolgreich sein wollen. Egal ob Influencer oder Unternehmen, mit diesem Ratgeber lernt man, wie man erfolgreich postet und als Business-Profil durchstartet.
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In einer Welt, in der Aufmerksamkeit immer knapper wird, ist es entscheidend, Geschichten zu erzählen, die die Menschen fesseln und bewegen. „Visual Storytelling“ ist ein Buch, das zeigt, wie Sie Ihre Kommunikation auf ein neues Level bringen können, indem Sie eine kreative Konzeption und eine visuelle Umsetzung für erfolgreiche Kampagnen nutzen. Die Autorinnen Petra Sammer und Ulrike Heppel sind beide Expertinnen auf diesem Gebiet und zeigen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe gewinnen können.
„Visual Storytelling“: neue Wege der Markenkommunikation
In „Visual Storytelling“ präsentieren Sammer und Heppel neue Wege der Markenkommunikation. Sie zeigen, wie Sie durch den Einsatz von emotionalen Geschichten und visuellen Elementen eine starke Bindung zu Ihrer Zielgruppe aufbauen können. Das Buch gibt Ihnen einen Einblick in den aktuellen Stand der visuellen Kommunikation und vermittelt Ihnen das notwendige Know-how, um Ihre Markenbotschaften effektiv zu verbreiten.
Kreative Konzepte und visuelle Umsetzung für erfolgreiche Kampagnen
Das Buch bietet eine Vielzahl von kreativen Konzepten und visuellen Umsetzungen für erfolgreiche Kampagnen. Es zeigt, wie Sie Ihre Markenbotschaften auf eine kreative und visuelle Art und Weise vermitteln können, die die Menschen berührt und motiviert. Die Autorinnen erklären, wie Sie die verschiedenen visuellen Elemente wie Bilder, Videos, Infografiken und Animationen einsetzen, um Ihre Botschaften erfolgreich zu vermitteln.
Expertinnen zeigen: So gewinnen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe
Sammer und Heppel sind Expertinnen auf dem Gebiet des visuellen Geschichtenerzählens. Sie zeigen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe gewinnen können, indem Sie Ihre Markenbotschaften auf eine einfache, aber beeindruckende Art und Weise vermitteln. „Visual Storytelling“ ist ein unverzichtbares Buch für alle, die in der Markenkommunikation tätig sind und ihre Botschaften auf eine kreative und visuelle Art und Weise vermitteln möchten. Das Buch vermittelt Ihnen, wie Sie Ihre Geschichten so erzählen können, dass sie die Menschen bewegen und beeindrucken.
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ChatGPT ist in aller Munde. Doch der anfänglichen Faszination folgt oft die Ernüchterung: Ja, ChatGPT gibt mehr oder weniger eloquente Antworten, aber der Informationsgehalt ist oft überschaubar, und sprachlich macht sich schnell Langeweile breit.
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Das Content-Marketing kennt eine ganze Reihe Modelle zur strategischen Planung von Content. Sowohl in der Literatur als auch in der Praxis ist die Bandbreite enorm, und selbst unter ein und der selben Bezeichnung verstehen verschiedene Marketer oft nicht das gleiche. Die folgende Übersicht kann naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
Die Basis: Content planen mit der Customer Journey
Eines von mehreren Modellen der Customer Journey
Das Modell der Customer Journey beschreibt die verschiedenen Schritte, die ein Kunde durchläuft, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erwerben. Es gibt verschiedene Modelle, die die Customer Journey beschreiben, aber eine gängige Struktur besteht aus den folgenden Schritten:
Bewusstsein: In dieser Phase wird der Kunde auf das Produkt oder die Dienstleistung aufmerksam. Hier ist das Ziel, das Interesse des Kunden zu wecken und ihm die Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung zu vermitteln. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:
Social-Media-Posts
Blog-Artikel
Infografiken
Videos
Interesse: Sobald der Kunde auf das Produkt oder die Dienstleistung aufmerksam geworden ist, möchte er mehr darüber erfahren. Hier ist das Ziel, das Interesse des Kunden weiter zu steigern und ihm zu helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:
Whitepapers
E-Books
Webinare
Produktvideos
Bewertung: In dieser Phase vergleicht der Kunde das Produkt oder die Dienstleistung mit anderen Optionen auf dem Markt. Hier ist das Ziel, den Kunden davon zu überzeugen, dass das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung die beste Option ist. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:
Kundenbewertungen und -referenzen
Produktvergleiche
Demo-Videos
Fallstudien
Kauf: In dieser Phase trifft der Kunde die Entscheidung, das Produkt oder die Dienstleistung zu erwerben. Hier ist das Ziel, den Kaufprozess so einfach wie möglich zu gestalten und dem Kunden ein gutes Kauferlebnis zu bieten. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:
Kaufanleitungen
FAQ-Seiten
Support-Handbücher
Checkout-Prozesse
Loyalität: Nach dem Kauf ist es wichtig, den Kunden zu halten und ihn zu einem Wiederholungskäufer oder Botschafter für das Produkt oder die Dienstleistung zu machen. Hier ist das Ziel, den Kunden zufrieden zu stellen und ihn dazu zu bringen, das Produkt oder die Dienstleistung weiterzuempfehlen. Mögliche Arten von Content, die Kunden zur nächsten Station führen können, sind:
Kundenfeedback-Umfragen
Newsletter
Bonusprogramme
Social-Media-Interaktionen
Es ist wichtig zu beachten, dass die Customer Journey je nach Branche und Produkt unterschiedlich sein kann. Unternehmen sollten ihre eigene Customer Journey für ihr Content-Marketing identifizieren und ihre Content-Strategie entsprechend anpassen, um sicherzustellen, dass sie Kunden auf jedem Schritt der Reise ansprechen.
Herz und Kopf der Kunden: Das Hero-Hub-Help-Modell
Die Content-Arten im Help-Hub-Hero-Modell, das von Google ursprünglich zur Klassifizierung von Youtube-Inhalten entwickelt wurde
Das Modell Hero-Hub-Help ist ein Rahmenkonzept für die strategische Planung von Content, und eines der Modelle, die Google für das Content-Marketing entwickelt hat. Es basiert auf der Idee, dass es drei Haupttypen von Content gibt, die ein Unternehmen erstellen kann, um seine Zielgruppe zu erreichen und zu binden:
Hero-Content: Dies sind spektakuläre, aufwendig produzierte Inhalte, die auf große Aufmerksamkeit abzielen und virales Potenzial haben. Ihr Ziel ist es, das Markenbewusstsein zu erhöhen und neue Zielgruppen zu erreichen. Beispiele für Hero-Content sind:
Videos mit prominenten Persönlichkeiten oder Influencern
Aufwendige Werbespots
Kampagnen mit hoher Emotionalität oder Storytelling
Hub-Content: Dies sind regelmäßig erstellte Inhalte, die auf die Zielgruppe ausgerichtet sind und die Bindung an die Marke stärken sollen. Hub-Content kann in Form von Blogs, Videos, Podcasts oder Social-Media-Beiträgen erstellt werden und zielt darauf ab, ein Publikum aufzubauen und zu halten. Beispiele für Hub-Content sind:
Branchen-News und -Trends
Tipps und Anleitungen für die Zielgruppe
Experteninterviews
Kundenbewertungen und Erfahrungen
Help-Content: Dies sind nützliche Inhalte, die dazu dienen, den Zielgruppen konkrete Probleme zu lösen und ihnen bei der Verwendung des Produkts oder der Dienstleistung zu helfen. Der Fokus liegt hier auf einem praktischen Nutzen für die Zielgruppe. Beispiele für Help-Content sind: Anleitungen und Tutorials
FAQ-Seiten
Kundensupport und Hilfe-Center
Community-Foren und Gruppen
Die strategischen Ziele, die mit Hero-Hub-Help-Content erreicht werden können, sind vielfältig:
Steigerung des Markenbewusstseins und der Bekanntheit durch Hero-Content
Aufbau und Bindung einer Zielgruppe durch regelmäßigen Hub-Content
Kundenbindung und -zufriedenheit durch hilfreichen Help-Content
Erhöhung der Klickzahlen und Conversions durch gezielte Platzierung von Inhalten an den verschiedenen Touchpoints der Customer Journey.
Das Modell Hero-Hub-Help ist eine nützliche Methode, um eine abgestimmte Content-Strategie zu entwickeln, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Zielgruppe adressiert und gleichzeitig die Geschäftsziele des Unternehmens unterstützt.
Das Unternehmen als Sonne, Content als Planeten: Das Content-Sonnensystem
Das Content-Sonnensystem existiert, wie andere Modelle auch, in einer Reihe von Varianten
Es gibt verschiedene Versionen und Interpretationen des Content-Sonnensystems, und einige dieser Modelle für das Content-Marketing verwenden unterschiedliche Namen oder Beschreibungen für die verschiedenen Arten von Content. In den meisten Versionen des Modells wird zwischen den Arten von Content unterschieden, die in konzentrischen Kreisen angeordnet sind, die von innen nach außen verlaufen.
Eine mögliche Interpretation des Modells könnte sein:
Die Sonne: Dies ist das zentrale Thema oder die Hauptbotschaft des Unternehmens, um das sich alle anderen Arten von Content drehen. Die strategischen Ziele, die mit der Sonnen-Content erreicht werden können, sind:
Stärkung der Markenidentität
Aufbau einer Expertise-Positionierung
Förderung von Vertrauen und Glaubwürdigkeit
Kennenlern-Content: Dieser Typ von Content soll die Aufmerksamkeit neuer Zielgruppen auf sich ziehen und ihnen helfen, das Unternehmen und seine Angebote besser kennenzulernen. Die strategischen Ziele, die mit Kennenlern-Content erreicht werden können, sind:
Generierung von Traffic und Awareness
Gewinnung neuer Leads und Kunden
Aufbau von Vertrauen und Sympathie
Beispiele für Kennenlern-Content sind:
Infografiken und Anleitungen
Video-Tutorials und Erklärvideos
Produktvergleiche und Bewertungen
Quizze und Umfragen
Neugierde-Content: Dieser Typ von Content soll das Interesse und die Neugier der Zielgruppe wecken und sie dazu bringen, mehr über das Unternehmen und seine Angebote zu erfahren. Die strategischen Ziele, die mit Neugierde-Content erreicht werden können, sind:
Steigerung der Aufmerksamkeit und des Engagements
Förderung von Wiedererkennung und Identifikation
Differenzierung von der Konkurrenz
Beispiele für Neugierde-Content sind:
Blog-Beiträge und Artikel
Podcast-Episoden und Interviews
Infografiken und interaktive Inhalte
Social-Media-Posts und -Geschichten
Entscheidungs-Content: Dieser Typ von Content soll die Zielgruppe dabei unterstützen, eine informierte Entscheidung über den Kauf oder die Nutzung eines Angebots zu treffen. Die strategischen Ziele, die mit Entscheidungs-Content erreicht werden können, sind:
Erhöhung der Konversionsrate und des Umsatzes
Reduzierung von Unsicherheiten und Zweifeln
Stärkung der Kundenbindung und -loyalität
Beispiele für Entscheidungs-Content sind:
Produktbeschreibungen und -vergleiche
Kundenbewertungen und Testimonials
Demo-Videos und kostenlose Testversionen
FAQs und Support-Informationen
Loyalitäts-Content: Dieser Typ von Content soll die bestehenden Kunden des Unternehmens binden und stärken und sie dazu bringen, das Unternehmen weiterzuempfehlen. Die strategischen Ziele, die mit Loyalitäts-Content erreicht werden können, sind:
Steigerung der Kundenbindung und -loyalität
Förderung von Mundpropaganda und Empfehlungen
Generierung von wiederkehrendem Geschäft und Upselling
Beispiele für Loyalitäts-Content sind:
Kunden-Newsletter und Updates
VIP-Programme und Treueaktionen
exklusive Angebote und Rabatte
Social-Media-Interaktionen und -Wettbewerbe
Das klingt zunächst, als handle es sich lediglich um eine Projektion der guten alten Customer Journey. Der entscheidende Unterschied ist, dass hier die Stationen vom Kunden nicht in einer festen Abfolge durchlaufen werden, sondern als jederzeit frei anzusteuern gedacht sind.
Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Unternehmen und jede Zielgruppe unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben hat und dass sich die Inhalte, die für eine bestimmte Art von Content-Typ geeignet sind, je nach Branche, Produkt oder Dienstleistung und Zielgruppe unterscheiden können. Es kann auch vorkommen, dass ein bestimmter Content-Typ in mehrere der konzentrischen Kreise des Content-Sonnensystems passt, je nachdem, welches Ziel er verfolgt und welche Rolle er in der Customer Journey spielt.
Vier Sorten Content für alle Marketing-Ziele: Das FISH-Modell
Das FISH-Modell ist ein Modell zur Erstellung von Inhalten, das vier verschiedene Arten von Inhalten identifiziert, die Unternehmen in ihre Content-Strategie integrieren können. Hier sind die Erklärungen und Beispiele für jeden der Content-Typen:
Follow-Content: Follow-Content ist Content, der dazu dient, eine engagierte Follower-Community aufzubauen. Dieser Content sollte in erster Linie unterhaltsam oder inspirierend sein und darauf abzielen, eine Beziehung zwischen dem Unternehmen und seinen Followern aufzubauen. Beispiele für Follow-Content sind:
Videos, die Einblicke in das Unternehmen oder seine Mitarbeiter geben
Live-Streams von Events oder Produkten
Unterhaltsame Bilder oder Memes
Inspirierende Zitate oder Sprüche
Strategische Ziele von Follow-Content sind:
Aufbau und Pflege einer engagierten Community von Followern
Verbesserung der Markenbekanntheit und -reputation
Steigerung der Interaktionen und des Engagements auf den Social-Media-Kanälen des Unternehmens
Inbound-Content: Inbound-Content ist Content, der darauf abzielt, Besucher auf die Website des Unternehmens zu locken und sie dort zu halten. Dieser Content sollte informativ und relevant sein und auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe zugeschnitten sein. Beispiele für Inbound-Content sind:
Blog-Artikel, die Probleme der Zielgruppe lösen oder Fragen beantworten
Infografiken, die komplexe Informationen auf einfache Weise darstellen
E-Books oder Whitepapers, die tiefergehende Informationen zu einem bestimmten Thema liefern
Webinare oder Online-Kurse, die die Zielgruppe weiterbilden
Strategische Ziele von Inbound-Content sind:
Erhöhung des Traffics auf der Website des Unternehmens
Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings des Unternehmens
Gewinnung von Leads und potenziellen Kunden
Search-Content: Search-Content ist Content, der darauf abzielt, von Suchmaschinen gefunden und angezeigt zu werden. Dieser Content sollte auf die Keywords und Suchanfragen der Zielgruppe abgestimmt sein und relevante Antworten auf deren Fragen liefern. Beispiele für Search-Content sind:
Landing Pages, die auf bestimmte Keywords optimiert sind
Produktbeschreibungen und Anleitungen
FAQ-Seiten, die häufig gestellte Fragen beantworten
How-to-Artikel und Anleitungen
Strategische Ziele von Search-Content sind:
Verbesserung der Sichtbarkeit des Unternehmens in Suchmaschinen
Erhöhung des organischen Traffics auf der Website des Unternehmens
Gewinnung von potenziellen Kunden und Leads
Highlight-Content: Highlight-Content ist Content, der darauf abzielt, Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens hervorzuheben und zu bewerben. Dieser Content sollte ansprechend und überzeugend sein und auf die Vorteile und Alleinstellungsmerkmale der Produkte oder Dienstleistungen eingehen.
Beispiele für Highlight-Content sind:
Produktvideos und -bilder
Kundenbewertungen und -referenzen
Vergleichstabellen und -grafiken
Fallstudien und Erfolgsgeschichten
Strategische Ziele von Highlight-Content sind:
Erhöhung der Konversionsrate auf der Website des Unternehmens
Steigerung des Absatzes von Produkten oder Dienstleistungen
Stärkung des Markenimages und der Markenbekanntheit
Das FISH-Modell ist ein hilfreiches Werkzeug zur Erstellung einer ausgewogenen und erfolgreichen Content-Strategie, die auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe abgestimmt ist. Indem Unternehmen diese vier Arten von Content in ihre Strategie integrieren, können sie ihre Reichweite erhöhen, ihre Zielgruppe ansprechen und den Erfolg ihrer Marketingaktivitäten steigern.
Impulse nutzen: Googles „Momente der Entscheidung“
Googles Modell “Momente der Entscheidung” sieht Content vor, der Kunden dabei unterstützt, momentanen Impulsen zu folgen
Das von Google entwickelte Modell „Momente der Entscheidung“, auch „Micro Moments“ genannt, beschreibt eine Reihe von Schlüsselmomenten, in denen potenzielle Kunden auf der Suche nach Informationen oder Lösungen sind. Unternehmen können diese Momente nutzen, um relevante Inhalte bereitzustellen und potenzielle Kunden bei ihren Entscheidungen zu unterstützen. Zu diesen Momenten gehören:
„Ich möchte wissen“ – In diesem Moment suchen die Kunden nach Informationen über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Hier können Unternehmen beispielsweise Blog-Artikel, Infografiken oder Erklärvideos bereitstellen, um die Fragen der Kunden zu beantworten.
„Ich möchte kaufen“ – In diesem Moment haben die Kunden bereits eine Entscheidung getroffen und sind bereit, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen. Unternehmen können hier z.B. Bestellformulare oder Kaufempfehlungen bereitstellen, um den Kaufprozess so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten.
„Ich möchte dahin“ – In diesem Moment suchen die Kunden nach einer bestimmten Location oder einer Möglichkeit, an einem bestimmten Ort zu sein. Unternehmen können hier z.B. durch lokale Suchmaschinenoptimierung, Google-My-Business-Einträge oder Standort-basierte Anzeigen die Kunden auf ihre Geschäfte aufmerksam machen.
„Ich möchte das machen“ – In diesem Moment suchen die Kunden nach Anleitungen oder Tipps, um etwas zu tun oder zu erledigen. Unternehmen können hier z.B. durch Tutorials, How-to-Videos oder Anleitungen unterstützen und sich als Experten in ihrem Fachgebiet positionieren.
Indem Unternehmen diese Momente in ihre Content-Strategie einbeziehen und relevante Inhalte bereitstellen, können sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden noch besser erfüllen und ihnen in jeder Phase ihrer Customer Journey zur Seite stehen.
Mit eigenem und fremden Content: Das Content Polygon
Das Content-Polygon ist eines der Modelle im Content-Marketing, bei denen fremder Content eine Rolle bei der Planung und Umsetzung einer umfassenden Content-Strategie spielt. Es besteht aus sechs verschiedenen Content-Arten, die jeweils spezifische Ziele und Vorteile haben.
Story-Content: Dieser Content erzählt Geschichten und schafft emotionale Verbindungen zwischen der Marke und den Kunden. Beispiele für Story-Content sind Erfolgsgeschichten, Markenfilme oder Hintergrundgeschichten zu Produkten. Der Nutzen besteht darin, das Markenimage zu verbessern, Vertrauen aufzubauen und Kunden zu binden.
Curated-Content: Curated-Content bezieht sich auf Inhalte, die von anderen Quellen stammen und vom Unternehmen kuratiert und geteilt werden. Beispiele für Curated-Content sind Infografiken, Statistiken oder Artikel von Experten. Der Nutzen besteht darin, die Glaubwürdigkeit der Marke zu steigern, die Kundenbindung zu erhöhen und die Reichweite zu erweitern.
Highlight-Content: Highlight-Content ist darauf ausgerichtet, die Vorzüge eines Produkts oder einer Dienstleistung herauszustellen. Beispiele hierfür sind Produktvideos, Features-Listen oder Testimonials. Der Nutzen besteht darin, das Interesse der Kunden zu wecken und sie zur Kaufentscheidung zu motivieren.
Trust-Content: Trust-Content zielt darauf ab, das Vertrauen der Kunden in die Marke zu stärken. Beispiele hierfür sind Kundenbewertungen, Zertifikate oder Auszeichnungen. Der Nutzen besteht darin, die Glaubwürdigkeit der Marke zu erhöhen, Kundenfeedback zu sammeln und Kundenbindung aufzubauen.
Conversion-Content: Conversion-Content soll potenzielle Kunden dazu bewegen, eine konkrete Handlung auszuführen, z.B. ein Produkt zu kaufen oder sich für einen Newsletter anzumelden. Beispiele hierfür sind Call-to-Action-Buttons, Landing Pages oder Angebote. Der Nutzen besteht darin, den Umsatz zu steigern und die Conversion-Rate zu erhöhen.
Community-Content: Community-Content bezieht sich auf Inhalte, die von der Community erstellt oder geteilt werden. Beispiele hierfür sind Kundenbewertungen, User-Generated-Content oder Diskussionen in Foren. Der Nutzen besteht darin, das Engagement der Kunden zu erhöhen, Kundenfeedback zu sammeln und das Markenimage zu verbessern.
Auch hier gilt: Indem Unternehmen alle sechs Content-Typen in ihre Content-Strategie einbeziehen, können sie potenzielle Kunden in allen Phasen ihrer Customer Journey ansprechen und deren Bedürfnisse und Wünsche erfüllen.
Das Buch „Content Marketing – das Workbook“* von Ines Eschbacher ist ein praxisorientierter Leitfaden für Unternehmen und Marketing-Verantwortliche, die ihr Content-Marketing verbessern möchten. Es bietet eine umfassende Anleitung, wie man eine Contentmarketing-Strategie entwickelt und erfolgreich umsetzt.
Hier sind einige wichtige Punkte, die das Buch abdeckt:
Eine gute Content-Strategie erfordert eine klare Definition der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse.
Es ist wichtig, relevante Themen und Formate für den Content zu identifizieren.
Eine gute Planung ist entscheidend für den Erfolg der Content-Strategie.
Die Erstellung von qualitativ hochwertigem Content erfordert sorgfältige Recherche und eine klare Zielsetzung.
Es ist wichtig, den Erfolg der Content-Strategie zu messen und regelmäßig zu überprüfen.
Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen und externen Partnern kann dazu beitragen, die Effektivität der Content-Strategie zu steigern.
Zusammenfassend bietet „Content Marketing – das Workbook“ von Ines Eschbacher eine praktische Anleitung für die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgreichen Contentmarketing-Strategie. Es ist ein empfehlenswertes Buch für Unternehmen und Marketing-Verantwortliche. Es bietet eine klare Anleitung für die Identifikation der Zielgruppe, die Planung und Erstellung von qualitativ hochwertigem Content sowie die Messung des Erfolgs der Strategie. Durch die praktischen Tipps und Übungen in diesem Buch können die Leser ihre Content-Strategie verbessern und effektiver machen.
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„Think Content!“* ist ein Buch von Miriam Löffler und Irene Michl, das sich mit dem Thema Contentmarketing auseinandersetzt. Die Autorinnen gehen dabei auf die verschiedenen Aspekte ein, die für eine erfolgreiche Content-Strategie wichtig sind.
Zunächst erklären sie, was Contentmarketing überhaupt bedeutet und welche Ziele damit verfolgt werden können. Dabei betonen sie, dass es vor allem darum geht, eine Beziehung zum Kunden aufzubauen und ihm relevante Inhalte anzubieten, die ihm einen Mehrwert bieten.
Anschließend geht es um die Planung und Umsetzung einer Content-Strategie. Hierzu erklären die Autorinnen, wie man eine Zielgruppenanalyse durchführt, welche Arten von Inhalten es gibt und wie man sie produziert. Sie geben auch Tipps zur Distribution und Promotion der Inhalte.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Messung des Erfolgs der Content-Strategie. Die Autorinnen zeigen, welche Kennzahlen Content-Marketer dabei berücksichtigen sollten und wie man diese erfasst und interpretiert. Sie beschäftigen sich zudem mit der Frage, wie die Strategie kontinuierlich verbessert werden kann.
Insgesamt ist „Think Content!“ ein praxisnahes Buch, das sich an Menschen richtet, die eine erfolgreiche Content-Strategie aufbauen möchten und sich mehr als nur Grundlagenwissen zum Thema Contentmarketing aneignen wollen. Es bietet zahlreiche Tipps und Anregungen, die dabei helfen, die eigenen Inhalte zielgerichtet zu produzieren und zu vermarkten. Die meisten werden das Buch wohl nicht in einem Rutsch durchlesen (dazu ist es auch entschieden zu umfangreich), sondern sich gezielt mit den Kapiteln beschäftigen, die für die eigenen Aufgaben gerade eine Rolle spielen. In diesem Sinne ist „Think Content!“ auch ein hervorragendes Nachschlagewerk. Bei denen, die eine Contentmarketing-Strategie verantworten, gehört es nicht ins Regal – sondern auf den Schreibtisch!
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Filmempfehlungen von Netflix, Kauftipps von Amazon, Hörtipps von Spotifiy haben eines gemeinsam: Sie treffen sehr oft präzise die Wünsche des einzelnen Konsumenten. Und denen ist das ganz recht, ersparen ihnen die Vorschläge doch viel Zeit, die sie sonst beim Durchstöbern der Inhalte verbringen würden. Suspekt ist den meisten derart personalisierter Content dennoch. Zu Recht.
“Heute wieder die Calamaris?” – Die Kellnerin in unserem Stammrestaurant weiß längst, was meine Frau bestellen wird, als sie an unseren Tisch kommt. Sie liegt, wie meistens, richtig. Das ist gut für’s Geschäft, und gut für uns. Mit seinen Bedürfnissen und Wünschen wahrgenommen zu werden, sorgt bei den meisten Konsumenten für ein behagliches Gefühl, und die geben deshalb bereitwillig Geld aus und noch ein großzügiges Trinkgeld obendrauf.
Ein Algorithmus vergisst nicht
Nun ist es eine Sache, ob die Kellnerin in unserem Stammrestaurant weiß, welche Gerichte Schatz und ich bevorzugen, und dass ich nach jedem Essen noch einen doppelten Espresso bestelle. Und eine ganz andere Sache, welche Datenmengen die Algorithmen der sozialen Netze, Onlineshopping-Anbieter und Streaming-Dienstleister von mir kennen.
Allein aus den Titeln der Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, ließe sich eine ziemlich präzise Persönlichkeitsstudie erstellen (lassen wir einmal außer acht, dass ich den Inhalt einiger weniger davon für derart verachtenswert hielt, dass ich sie sorgfältig zerfetzt dem Altpapier zuführte). Nehmen wir dazu die Filme, die ich mir angesehen, und die, deren Ansehen ich abgebrochen habe, die Tweets, auf die ich reagiert und die Twitter-Nutzer, die ich geblockt habe, meine favorisierten YouTube-Videos und meinen Suchverlauf.
In Summe dürften diese Informationen ausreichen, um einen ziemlich perfekten Klon meines Bewusstseins zu schaffen. Zweifellos ein Segen für die Menschheit, aber irgendwie auch gruselig.
“Irgendwie auch gruselig” war zwar keine zur Wahl stehende Antwort, die der Marktforscher Toluna bei der Arbeit am Social-Media-Atlas 2022 der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor vorgegeben hatte, dennoch fasst diese Aussage gut zusammen, wie personalisierter Content bei den Nutzern ankommt.
Tatsächlich sehen rund drei von vier der befragten Nutzer personalisierten Content kritisch: 79 Prozent der Social-Media-Nutzer, würden lieber im Web 2.0 surfen, ohne dass die Anbieter dabei ihr Nutzungsverhalten tracken. 75 Prozent fühlen sich dabei regelrecht “beobachtet”, wenn ihnen Vorschläge angezeigt werden, die sich klar mit ihrem Nutzungsverhalten decken. Aber: Mehr als die Hälfte der Nutzer gaben an, den Vorschlägen des Algorithmus manchmal bis häufig zu folgen.
Wer jetzt denkt “Genau wie bei der Kellnerin”, der übersieht eine Kleinigkeit: Restaurants müssen hierzulande strenge Kontrollen über sich ergehen lassen. Die Kellnerin dürfte uns nicht vergiften, selbst wenn wir das wollten. Der Algorithmus schon.
Für den aktuellen Social-Media-Atlas (Hamburg, Mai 2022) wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 16 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Umfrage führte Marktforscher Toluna im Dezember 2021 und Januar 2022 durch.
Die Zusammenarbeit per Videokonferenz ist seit dem Coronajahr 2020 von der Ausnahme zur Regel geworden. Für kreatives Teamwork hat diese Art der Zusammenarbeit aber deutliche Nachteile. Das zeigt eine Studie von Melanie S. Brucks (Columbia University) und Jonathan Levav (Stanford University).
Die beiden Forscher haben ihre These zunächst in einem Laborexperiment mit 602 Probanden auf den Prüfstand gestellt. Die Probanden wurden nach dem Zufallsprinzip zu zweiköpfigen Teams zusammengestellt. Sie hatten die Aufgabe, innerhalb von fünf Minuten möglichst viele kreative Ideen zu einem Produkt zu entwickeln, und dann eine weitere Minute, um die beste dieser Ideen auszuwählen. Etwa die Hälfte der Teams arbeiteten in Präsenz an der Aufgabe, die andere Hälfte waren per Videokonferenz miteinander verbunden.
Dabei, und bei einem nachfolgenden Experiment mit 1.490 Probanden, zeigte sich, dass die virtuellen Teams im Durchschnitt deutlich weniger Ideen hervorbrachten als jene, die sich physisch im selben Raum befanden. Die Forscher sehen als einen Grund, dass der gemeinsame Raum in Videokonferenzen auf die Breite des Bildschirms begrenzt ist. Das führe zu einer stärkeren mentalen Fokussierung, die speziell für kreatives Teamwork nicht förderlich sei, so die Annahme. Die weiteren Ergebnisse scheinen den Forschern recht zu geben: Sie konnten keine Unterschiede in der Qualität der Ergebnisse feststellen, wenn es um die Auswahl der jeweils besten Ideen ging. Für Entscheidungsprozesse scheint ein enger Fokus nicht von Nachteil zu sein.
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