Nachdem erst kürzlich YouTube und Facebook diese Möglichkeit geschaffen haben, ermöglicht jetzt auch Twitter über seinen Live-Video-Dienst Periscope Rundum-Videos. Wie die Periscope-Entwickler in einem aktuellen Blog-Eintrag erläutern, sind 360-Grad-Videos mit der Markierung Live 360 gekennzeichnet. Ruft ein Nutzer ein solches Video über sein Smartphone auf, kann er während der Wiedergabe die gezeigte Umgebung erkunden, indem er sein Smartphone in verschiedene Richtungen schwenkt. Aber auch durch Wisch- oder, etwa auf Desktops, durch Mausbewegungen lässt sich die Blickrichtung ändern.
360-Grad-Videos ansehen können ab sofort alle Twitter- oder Periscope-Nutzer, selbst streamen dürfen aber bislang nur ausgewählte Partner. In den kommenden Wochen will Twitter diese Möglichkeit auf weitere Nutzer ausdehnen. Interessenten, die es eilig haben, können sich schon jetzt in eine Warteliste eintragen.
Seitenbetreiber, die für ihre Websites das gehostete Angebot bei WordPress.com nutzen, können deren Besuchern ab sofort mit relativ geringem Aufwand VR-Inhalte, insbesondere 360-Grad-Fotos und eingeschränkt auch 360-Grad-Videos, zugänglich machen. Das geht aus einem aktuellen Blogeintrag des Dienstes hervor. Ziel sei es, das Veröffentlichen von VR-Inhalten so einfach zu machen wie das Veröffentlichen von Texten und Fotos.
Toni Schneider, der die Mitteilung verfasst hat, zeigt darin eine Reihe von Beispielen. Sieht sich ein Nutzer diese Beispiele am Desktop an, kann er sich darin mit Hilfe von Mausbewegungen in alle Richtungen umschauen. Betrachtet er sie auf einem Mobilgerät, kann er die Inhalte in vollem 3D für eine VR-Brille – zum Beispiel Cardboard, Gear, Daydream, Rift oder Vive – rendern lassen und darin betrachten.
‘Live 360’ heißt Facebooks neueste Möglichkeit, Bewegtbilder live in die Welt zu senden: Während das mit konventionellen Videos schon länger möglich ist, können Facebook-Nutzer von jetzt an auch 360-Grad-Videos live streamen. Die Zuschauer sollen so die Möglichkeit erhalten, noch tiefer ins Geschehen einzutauchen. Den Anfang macht ein Rundum-Video von der Mars Desert Research Station in Utah, USA, das National Geographic am Dienstagabend aussendet.
Bislang können nur ausgewählte Facebook-Nutzer respektive Betreiber von Facebook-Seiten die Live-API nutzen, um Livestreams mit 360-Grad-Videos zu zeigen. In den kommenden Monaten will Facebook diese Möglichkeit ausweiten, irgendwann im Jahr 2017 soll die Funktion dann für alle Profile und Seiten zur Verfügung stehen.
Maximal 3840 x 2160 Pixel, maximal 60 Bilder pro Sekunde, und auf Wunsch auch eine 360-Grad-Rundumsicht: Das sind die neuen Grenzen, die YouTube für Livestreams festgelegt hat. Aufgezeichnete Videos in 4K-Auflösung sind bereits seit 2010 möglich, seit 2015 auch mit einer Bildrate von 60 FPS. Wer Livestreams auf YouTube zeigen wollte, musste sich aber bislang mit einer Auflösung von höchstens 2560 x 1440 Pixeln bescheiden.
Sowohl Zuschauer als auch YouTuber, die selbst einen Livestream in 4K-Auflösung zeigen wollen, sind allerdings auf eine stabile Internetverbindung mit hoher Bandbreite angewiesen: YouTube nennt bei höchster Auflösung und Bildrate eine Datenrate von bis zu 51.000 Kilobit pro Sekunde. Dass zudem auch die verwendete Hardware 4K-tauglich sein muss, versteht sich von selbst.
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