Seit 1998 Journalist, habe ich alle bisherigen Phasen des digitalen Wandels in unserer Branche miterlebt. Von der Art, wie wir recherchieren, über unsere Möglichkeiten und Werkzeuge, Geschichten zu erzählen bis hin zu der Art, wie unsere Rezipienten unsere Inhalte aufnehmen, ist nichts davon unberührt geblieben. Als Dozent helfe ich angehenden Online-Redakteuren, das Wissen um diese Möglichkeiten und Fakten für ihre Arbeit zu nutzen.
„The $100 Startup“* von Chris Guillebeau ist ein Leitfaden für diejenigen, die ihr eigenes Unternehmen gründen möchten, aber nicht viel Kapital haben. Das Buch zeigt, wie man mit wenig Geld ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen kann.
Guillebeau stellt die These auf, dass man ein erfolgreiches Unternehmen gründen kann, indem man ein Bedürfnis in der Gesellschaft erkennt und eine Lösung dafür anbietet. Er gibt praktische Tipps und Beispiele für die Umsetzung einer Geschäftsidee mit nur 100 Dollar Startkapital – oder etwas mehr oder etwas weniger.
Das Buch ist eine Anleitung für Menschen, die den Sprung ins Unternehmertum wagen möchten, aber nicht über ein großes Kapital verfügen. Es bietet praktische Tipps und Inspiration, wie sich ein erfolgreiches Unternehmen mit wenig Geld aufbauen lässt. “The $100 Startup” ist ein Lesetipp für alle, die den Sprung in die Selbständigkeit in Erwägung ziehen, aber weder Kredite aufnehmen wollen, noch selbst über enormes Kapital verfügen.
*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.
Ellenberg betont, wie wichtig es ist, ein grundlegendes Verständnis von Mathematik zu haben, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Das Buch zeigt, wie Mathematik in vielen Bereichen des Lebens eingesetzt werden kann, einschließlich Politik, Wirtschaft, Medizin und mehr.
Das Buch ist gespickt mit einfachen und leicht verständlichen Beispielen und Geschichten, die das Konzept der Mathematik veranschaulichen. Es zeigt auch, wie sich mathematisches Denken in alltäglichen Entscheidungen anwenden lässt, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Insgesamt ist „How Not to Be Wrong“ ein informatives und unterhaltsames Buch für alle, die ihr Verständnis von Mathematik verbessern und wie sie ihr tägliches Denken und Entscheidungen beeinflusst, erweitern möchten. Mathematische Fähigkeiten können unser Leben bereichern und uns bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen unterstützen.
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„Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“ ist ein Buch von Hans Rosling, Ola Rosling und Anna Rosling Rönnlund, das einen neuen Ansatz für die Betrachtung der Welt vorschlägt. Die Autoren argumentieren, dass die meisten Menschen ein falsches Bild von der Welt haben, das durch Negativität, Vorurteile und übertriebene Dramatisierung von Ereignissen geprägt ist. Sie stellen vor, wie man „Factfulness“ erreichen kann, indem man sich auf Fakten und Zahlen konzentriert und sich von einer negativen Sichtweise befreit.
Das Buch beschreibt zehn Instinkte, die die meisten Menschen haben, die jedoch ihre Wahrnehmung verzerren, und zeigt, wie man diese Instinkte überwinden kann, um ein realistischeres Bild der Welt zu bekommen. Es legt auch den Schwerpunkt auf die positive Entwicklung, die in vielen Bereichen stattfindet, einschließlich Gesundheit, Bildung und Armut.
„Factfulness“ möchte die Leser dazu befähigen, bessere Entscheidungen zu treffen, indem sie ein auf Fakten gestütztes Verständnis der Welt erlangen. Es ist ein Aufruf dazu, die Dinge mit einer offenen und neugierigen Haltung zu betrachten und sich nicht von negativen Vorurteilen und Klischees leiten zu lassen.
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„Building a Second Brain“* von Tiago Forte ist ein Leitfaden für moderne Informationsmanagement-Techniken und -Methoden. Das Buch beschreibt, wie der Leser ein digitales System aufbauen kann, um Wissen, Ideen und Aufgaben zu sammeln, zu organisieren und zu nutzen.
Forte stellt einen Prozess vor, bei dem man sein digitales System Schritt für Schritt aufbaut, angefangen von der Sammlung von Informationen bis hin zur Verwendung von Tools und Technologien, um sein Wissen zu verwalten und zu nutzen.
Der Autor legt großen Wert auf die Verwendung von Systemen, die die menschliche Kognition unterstützen und dem Leser helfen, sein Gedächtnis zu stärken und seine kreativen Fähigkeiten zu fördern.
Insgesamt ist „Building a Second Brain“ ein umfassendes und praktisches Handbuch für alle, die ihr Wissen und ihre Kreativität steigern möchten, indem sie ein digitales System aufbauen, das ihnen dabei hilft. Jeder, der sich für Informationsmanagement und produktives Arbeiten interessiert, sollte dieses Buch lesen.
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„Algorithms to Live By“* ist ein Buch, das die Verwendung von Algorithmen in unserem täglichen Leben erklärt. Der Autor Brian Christian und der Informatiker Tom Griffiths nutzen Beispiele aus der Computerwissenschaft und zeigen, wie solche Algorithmen auch in Bereichen wie Zeitmanagement, Entscheidungsfindung und Liebesbeziehungen angewendet werden können.
Das Buch untersucht verschiedene Algorithmen und zeigt, wie sie uns helfen können, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen und Probleme zu lösen. Dieses Buch gibt praktische Tipps und Tricks, wie sich die Algorithmen ins alltägliche Leben integrieren lassen.
Zusammenfassend ist „Algorithms to Live By“ ein innovatives und informatives Buch, das den Lesern eine neue Perspektive auf die Verwendung derartiger Prinzipien im Alltag vermittelt und zeigt, wie sie unser Leben verbessern und vereinfachen können.
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Nicht Fake News sind das Problem, sondern Menschen, die solchen Geschichten Glauben schenken. Nur: Selbst Qualitätsmedien verbreiten mitunter Falschmeldungen, während übelste Verschwörungsmystiker manchmal richtig liegen. Wer nicht selbst Zugang zu den Ursprungsquellen hat (und das dürfte auf eine deutliche Mehrheit zutreffen), muss vertrauen. Aber wem? Die Google-Tochter Jigsaw hat eine Kampagne gestartet – Prebunking –, die Menschen gegen Manipulationsversuche sensibilisieren soll. Ob der Erfolg dieser Kampagne nachhaltig ist? Ich habe Zweifel.
Immerhin, die Absicht ist edel, und wer das Muster, nach dem viele Manipulationsversuche gestrickt sind, vor Augen geführt bekommen hat, fällt zumindest in der nächsten Zeit nicht mehr so leicht darauf herein. Prebunking nennt Jigsaw seine Kampagne.
Prebunking hilft – erstmal
Das sei „eine wissenschaftlich erforschte Kommunikationstechnik, die Nutzerinnen und Nutzern dabei hilft, künftige Versuche, sie mit falschen Informationen zu manipulieren, zu erkennen und zurückzuweisen. Dies trägt dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft gegen Desinformation und entsprechende Narrative und Manipulationstechniken zu erhöhen.“
Die Kampagne soll vor allem hierzulande verbreitete Taktiken vorstellen, etwa das Zeigen bewusst aus dem Kontext gerissener Videos oder Fotos. Kurze Videoclips sollen erklären, wie Fake News aufgebaut sind, und mit welchen Fallen die Manipulatoren arbeiten. Die Clips werden als Pre-Roll oder andere Anzeigenformate auf Social-Media-Plattformen gezeigt, voraussichtlich unter anderem auf YouTube, Facebook und TikTok.
Vor Deutschland hat Jigsaw mit seiner Prebunking-Initiative bereits in Polen, Tschechien und der Slowakei Erfahrungen gesammelt – mit teils ermutigenden Ergebnissen. Tests ergaben, dass unter denen, die eines der Prebunking-Videos gesehen hatten, die Zahl derer, die manipulative Fake News als solche erkennen konnten, um acht Prozent höher lag als in einer Kontrollgruppe.
Was die Tests nicht belegen konnten, war, ob sich mit der Fähigkeit, Fake News zu erkennen, der Glaube an die Inhalte verändert hatte. Prebunking packt Nutzer bei ihrem Intellekt. Hassbotschaften packen Nutzer bei ihren Emotionen. Und wenn die zwei in unterschiedliche Richtungen wollen, übernehmen (fast) immer die Emotionen das Ruder.
Natürlich wünsche ich der Prebunking-Kampagne Erfolg. Ich hoffe das Beste. Aber ich befürchte das Schlimmste.
„Narren des Zufalls”*, englischer Originaltitel „Fooled by Randomness“ ist ein Buch von Nassim Nicholas Taleb, in dem er die Bedeutung von Zufall und Unsicherheit in unserem Leben untersucht. Er argumentiert, dass viele Menschen die Bedeutung von Zufall und Unvorhersehbarkeit in ihren Entscheidungen und Schätzungen ignorieren, was zu falschen Annahmen und Fehleinschätzungen führt.
Taleb zeigt auf, wie Zufall und Unvorhersehbarkeit in Bereichen wie Finanzen, Technologie und Geschichte eine entscheidende Rolle spielen. Er erklärt, dass manche Menschen erfolgreich werden, obwohl sie keine besonderen Fähigkeiten besitzen, während andere trotz hoher Begabung und harter Arbeit scheitern.
Das Buch ist eine Aufforderung an den Leser, sich bewusster mit Zufall und Unvorhersehbarkeit auseinanderzusetzen und ihre Bedeutung in Entscheidungen und Schätzungen zu berücksichtigen. „Fooled by Randomness“ bietet eine andere Perspektive auf Erfolg und Misserfolg und zeigt, dass es oft nicht das eigene Können oder Talent ist, das den Ausschlag gibt, sondern nicht selten Glück über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.
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Google hat die Konkurrenz deklassiert: Auf Mobilgeräten kommen in Deutschland nur in 3 von 100 Suchvorgängen andere Suchmaschinen zum Zuge, und auch auf dem Desktop kann einzig Bing dem Suchmaschinenriesen einen signifikanten Anteil von rund 13 Prozent abtrotzen. Doch die einzige verlässliche Konstante ist der Wandel: Wenn Microsoft seine Karten geschickt ausspielt, könnten sich die Dominanzverhältnisse bald umkehren.
Microsofts Suchmaschine Bing nutzt künftig die Fähigkeiten von ChatGPT, so erfahren es Nutzer dieser Tage und können sich auch gleich auf die Warteliste setzen lassen, um das chatbasierte Suchen demnächst auszuprobieren. Wer ChatGPT kennt, weiß, wie sich das anfühlen wird: Sucher stellen der Suchmaschine ihre Fragen oder formulieren ihre Anliegen (“Ich möchte ein Omelette zubereiten, es sollte aber vegan und für eine Low-Protein-Ernährung geeignet sein”), und statt einer Liste von Links erhalten sie eine konkrete Antwort. In diesem Fall ein Omelette-Rezept ohne Eier.
Googles Konter wird zum Eigentor
Für viele Anwender wird damit ein Traum wahr: Statt sich durch schlimmstenfalls ein paar dutzend Websites klicken zu müssen, um die gesuchten Informationen zusammenzutragen, und ohne sich viele Gedanken über die geeignetste Kombination von Suchbegriffen machen zu müssen, bekommen sie, wonach sie gesucht haben. Einen Luxus, den Google selbst mit seinen Rich Results nicht in diesem Umfang bieten kann.
Natürlich will Google das nicht auf sich sitzen lassen und hält mit seiner eigenen sprechende KI namens Bard dagegen. Respektive versucht es, denn die Vorstellung gerät zum Desaster, weil Bard ein Fehler unterläuft. Alphabeths Börsenkurs rauscht darauf in den Keller. Die Reaktion der Börsianer ist natürlich ein wenig überzogen: ChatGPT, der in Bing das Denken übernimmt, macht ja ebenfalls Fehler. Aber von dem hat sein Entwickler, OpenAI, auch nichts anderes behauptet.
Und so bleibt der First Mover Advantage dieses Mal bei Microsoft. Auch wenn Google sicher bald seinen nächsten Gegenangriff starten wird.
Kollateralschäden? Garantiert!
Konsumenten werden von dieser Konkurrenzsituation profitieren. Wer tatsächlich darunter leidet, das sind die Content-Produzenten, die Blogger, die Betreiber von Online-Magazinen und -Enzyklopädien und alle anderen, die bislang ihr Geld mit Informationsdienstleistungen verdient haben. Informationen sind, einmal in der Welt, nicht urheberrechtlich zu schützen.
Dass Bing, Google oder sonstwer das, was deren Crawler auf irgendwelchen Websites gelesen haben, anderswo mit eigenen Worten wiedergeben, verstößt erst einmal gegen kein Gesetz. Aber der Traffic, den die Content-Produzenten bislang auf die eine oder andere Art zu Geld machen konnten, der geht ihnen verloren. Und damit am Ende der wichtigste Anreiz, Content zu veröffentlichen. Vielleicht werden bald nur noch wahre Idealisten mit ausgesprochenem Sendungsbewusstsein Content ins Netz stellen. Und für Suchmaschinentraffic bezahlen. Keine Win-Win-Situation.
Ach ja, und wer beim Lesen tatsächlich Lust auf ein Omelette bekommen hat, hier ist ein KI-generiertes Rezept dafür (wenn’s nicht schmecken sollte, wende dich bitte direkt an OpenAI):
Zutaten:
-1 Banane, geschält und in kleine Stücke geschnitten -1/2 Tasse Haferflocken -1/4 Tasse Mandelmilch -1 Prise Salz -Für die Füllung: 1/2 Tasse veganer Schmelzkäse, gehackte Paprika, Zwiebeln und Erbsen nach Belieben
Zubereitung:
Mischen Sie die Banane, Haferflocken und Mandelmilch in einer großen Schüssel. Fügen Sie eine Prise Salz hinzu und rühren Sie alles gut um. Lassen Sie es bei Raumtemperatur stehen, bis es dick wird.
Erhitzen Sie etwas Öl oder vegane Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie den Teig hinein und verteilen ihn gleichmäßig auf der Oberfläche der Pfanne. Lassen sie ihn auf jeder Seite ca 5 Minuten braten oder bis er goldbraun ist (schau immer mal wieder).
Wenn das Omelett fertig ist, verteilen sie die Füllung gleichmäßig darauf und schließlich legt man den Deckel darauf um es warm zu halten, bis man es serviert hat!
“Moonwalking with Einstein“* von Joshua Foer ist ein Buch über das menschliche Gedächtnis und die Kunst der Mnemotechnik. Der Autor beschreibt seine Reise als unbedarfter Journalist, der an einem US-amerikanischen Meisterschaftswettbewerb für Gedächtnissportler teilnimmt und dabei die Techniken und Methoden der Teilnehmer kennenlernt.
Das Buch zeigt, wie man sein Gedächtnis trainieren und verbessern kann, vergleichbar mit einem Muskel, der durch regelmäßige gezielte Belastung stärker wird. Der Autor beschreibt auch, wie Mnemotechniken von antiken Rhetorikern und Schauspielern verwendet wurden und wie sie heute von Menschen eingesetzt werden, die sich an große Mengen an Informationen erinnern müssen, wie Gedächtnissportler, Studenten und beispielsweise Schachspieler.
Das Buch ist sowohl unterhaltsam als auch informativ und bietet einen Einblick in die Welt des Gedächtnissports und die Faszination, die dahintersteckt. Es ist eine Inspiration für jeden, der sein Gedächtnis verbessern und sich dafür interessiert, wie Menschen Wissen speichern, verarbeiten und erinnern.
*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.
(Disclaimer: Bei den Links in diesem Beitrag handelt es sich um Affiliate Links. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.)
„Viele klagen über ihr schwaches Gedächtnis, aber niemand über seinen schwachen Verstand“, heißt es. Wenn es Ihnen ähnlich geht, kann Ihnen Gregor Staubs Buch ziemlich nützlich sein. Darin bietet er ein Trainingsprogramm, mit denen sich unterschiedlichste Informationen, vom Inhalt eines Einkaufszettels bis zur Handynummer, im Gedächtnis verankern lassen. Seit ich das Buch gelesen habe, kann ich mir endlich meine eigene Handynummer merken – auch wenn ich mir dazu eine kurze Geschichte erzählen muss, in der ein Ritter, unser Sodastreamer und Schneewittchen eine Rolle spielen.
Eine Videokamera hat heutzutage (fast) jeder, steckt sie doch in praktisch jedem Smartphone. Ob es gelingt, damit Aufnahmen zu machen, die sich andere gern, und vielleicht sogar mehr als einmal, ansehen, steht aber auf einem anderen Blatt. Steve Stockman erklärt in leicht verständlichen, kurzen Kapiteln, worauf es beim Dreh ankommt. Er hält sich nicht mit Filmtheorie auf, und erspart sich auch die Beschreibung spezieller Technik. Stattdessen bietet er Übungen rund um Aufnahme und Schnitt, die jeder mit jeder Kamera sofort umsetzen kann, ob er nun eine Hochzeit, den Familienurlaub, einen Werbeclip oder ein Video für TikTok aufnehmen will.
Wer in Vertrieb oder Marketing tätig ist, wird Dan Arielys Erkenntnisse aus diesem Buch lieben (aber viele davon wahrscheinlich auch schon kennen): Der Autor erklärt, warum das Wort „kostenlos“ Menschen magisch anzieht, auf welcher Grundlage unser Gehirn einen als fair empfundenen Preis ermittelt (Spoiler: Das hat selten etwas mit dem tatsächlichen Wert einer Sache zu tun) und warum jemand, der im Restaurant als erster bestellt, meist die beste Wahl trifft.
Disclaimer: Den folgenden Beitrag hat ChatGPT verfasst, ich habe lediglich das Thema vorgegeben. Das Bild unten hat die KI StableDiffusion generiert. Beides veranschaulicht, worauf sich Kreative künftig einstellen müssen.
In den letzten Jahren hat sich Künstliche Intelligenz (KI) rasant entwickelt und hat Auswirkungen auf viele Branchen, darunter auch die kreative Branche. Von der Gestaltung von Grafiken und Websites bis hin zur Erstellung von Texten und Musik – KI kann in vielen Bereichen der kreativen Arbeit eine Unterstützung sein. Doch wie wird KI die Arbeit Kreativer in Zukunft verändern? Wird sie ihnen das Leben erleichtern oder ihre Arbeitsplätze gefährden? In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die Möglichkeiten von KI in der kreativen Branche und diskutieren die Auswirkungen auf die Arbeit Kreativer.
Was KI in der kreativen Branche leisten kann
KI hat in der kreativen Branche bereits viele Anwendungsmöglichkeiten gefunden. Einige Beispiele sind:
Gestaltung von Grafiken und Websites: KI kann bei der Gestaltung von Grafiken und Websites helfen, indem sie vorgefertigte Design-Elemente anbietet, die auf verschiedene Branchen und Zielgruppen abgestimmt sind. Dies kann den Gestaltungsprozess beschleunigen und Kreativen mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten lassen.
Erstellung von Texten: KI kann bei der Erstellung von Texten unterstützen, indem sie vorschlägt, welche Wörter oder Sätze sinnvoll sind und eine kohärente Struktur vorgibt. Dies kann besonders bei der Erstellung von Texten für Social Media oder Marketing-Materialien hilfreich sein.
Musikproduktion: KI kann bei der Musikproduktion eine Unterstützung sein, indem sie Musikstücke erstellt oder bestehende Musik bearbeitet. Zum Beispiel könnte KI bei der Erstellung von Remixen helfen, indem sie verschiedene Musikstücke miteinander kombiniert und daraus einen neuen Song erstellt.
Übersetzungen: KI kann auch bei der Übersetzung von Texten helfen, indem sie Texte von einer Sprache in eine andere überträgt. Dies kann besonders in der Übersetzung von großen Textmengen hilfreich sein und den Übersetzungsprozess beschleunigen.
Insgesamt bietet KI in der kreativen Branche viele Möglichkeiten, um Aufgaben zu vereinfachen und zu beschleunigen, sodass Kreative mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten haben.
Auswirkungen von KI auf die Arbeit Kreativer
KI kann die Arbeit Kreativer in vielerlei Hinsicht verändern und hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Einige mögliche Auswirkungen sind:
Vereinfachung von manuellen Aufgaben: KI kann dazu beitragen, dass Kreative weniger Zeit für manuelle Aufgaben aufwenden müssen, indem sie diese übernimmt. Dies kann dazu beitragen, dass Kreative mehr Zeit für die Entwicklung von Ideen und Konzepten haben und sich auf die wichtigsten Aufgaben konzentrieren können.
Neue Aufgabenbereiche: KI könnte auch neue Aufgabenbereiche eröffnen, die bisher nicht möglich waren. Zum Beispiel könnten Kreative mit KI zusammenarbeiten, um neue Musikstile oder Designs zu erstellen, die ohne KI nicht möglich wären.
Bedenken hinsichtlich Arbeitsplätzen: Einige Kreative haben Bedenken, dass KI ihre Arbeitsplätze gefährden könnte, indem sie Aufgaben übernimmt, die bisher von Menschen erledigt wurden. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass KI in vielen Fällen lediglich eine Unterstützung darstellt und nicht die Fähigkeiten von Kreativen ersetzt.
Ausblick
Insgesamt wird KI die Arbeit Kreativer in Zukunft verändern, indem sie manuelle Aufgaben vereinfacht und neue Aufgabenbereiche eröffnet. Es ist jedoch wichtig, dass Kreative sich weiterbilden und ihre Fähigkeiten auf dem neuesten Stand halten, um auf die Veränderungen durch KI vorbereitet zu sein.
KI wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung in der kreativen Branche gewinnen und wird die Arbeit Kreativer verändern. Sie kann dazu beitragen, dass Kreative weniger Zeit für manuelle Aufgaben aufwenden müssen und sich mehr auf die Entwicklung von Ideen und Konzepten konzentrieren können. Zudem könnte sie neue Aufgabenbereiche eröffnen, die bisher nicht möglich waren.
Es ist jedoch wichtig, dass Kreative ihre Fähigkeiten weiter entwickeln und auf dem neuesten Stand halten, um auf die Veränderungen durch KI vorbereitet zu sein. Auch wenn KI manche Aufgaben übernehmen kann, ersetzt sie nicht die Kreativität und das Know-how von Menschen. Kreative sollten daher ihre Stärken nutzen und sich auf die Aufgaben konzentrieren, die nur Menschen leisten können.
Insgesamt wird KI in Zukunft die Arbeit Kreativer verändern, aber sie wird nicht das Ende der kreativen Arbeit bedeuten. Kreative sollten sich auf die Veränderungen einstellen und ihre Fähigkeiten weiter entwickeln, um in der künstlichen Intelligenz-Ära erfolgreich zu sein.
Alle reden mit und über ChatGPT. Ich auch. Aber ob wir Freunde werden?
Ein Texter ohne Job Sitzt vor seinem Computer Nur leere Seiten
Ein Haiku von ChatGPT
KIs komponieren Musik. KIs generieren Bilder, die von Werken professioneller Grafiker kaum zu unterscheiden sind. Und KIs verfassen Texte. Das tun sie schon seit ein paar Jahren, aber mit ChatGPT hat OpenAI jetzt ein Sprachmodell öffentlich gemacht, das die Welt verändern wird.
Längst sind KIs in den Journalismus eingezogen: Bei großen Fußballturnieren etwa sammeln Menschen und Sensoren eine so große Fülle von Daten, dass Sprachmodelle daraus später Spielberichte generieren können, die von denen menschlicher Sportreporter nur noch durch ihre geringere Fehlerzahl zu unterscheiden sind.
ChatGPT verfasst Glossen, Hausaufgaben – und macht Fehler
Doch ChatGPT stellt solche Spezialfälle in den Schatten: Wenn ich das Chat-Tool bitte „Verfasse eine Glosse zum Thema ‚Kälte‘ im Stil von Franz-Josef Wagner“, dann liefert ChatGPT einen Text, der des Boulevard-Urgesteins würdig wäre. Und wenn ich ihn auffordere: „Schreibe eine Hausaufgabe für das Fach Geschichte, siebte Klasse, über den Hitler-Stalin-Pakt“, dann ersinnt die KI eine detaillierte Aufgabenstellung, die mein seliger Geschichtslehrer nicht besser hinbekommen hätte. Um diese Aufgabe im nächsten Schritt fehlerfrei und jahrgangsstufengerecht zu lösen.
Nicht immer arbeitet ChatGPT ganz fehlerfrei: Bei seinen Limericks passen die Reime manchmal nicht, und bei einer Frage nach den Risiken von Identitätsdiebstahl bei Kindern warnte die KI, Kinder würden wahrscheinlich „nicht regelmäßig ihre Kreditberichte überprüfen“, was zwar rein technisch korrekt, aber im Kontext trotzdem Quatsch ist.
Es ist diese Art von Fehlern, die von der KI erstellte Texte von menschlichen Werken (noch) unterscheidbar macht. Falls sie jemandem auffallen.
Autoren werden (demnächst) überflüssig
Warum sollte eine KI kein Gesicht haben? (Bild: Stable Diffusion 2.1)
An dieser Stelle wird’s für mich persönlich: Ich verdiene einen nicht unwichtigen Teil meines Einkommens mit dem Verfassen von Texten. Diesen Markt regeln im wesentlichen Angebot und Nachfrage. Sind KIs erst einmal in der Lage, informative, unterhaltsame und inhaltlich korrekte Texte zu verfassen, können menschliche Texter einpacken. KI-Leistungen sind, anders als menschliche Dienste, skalierbar. Deshalb muss ein Mensch, wenn er von seiner Arbeit leben will, ein Honorar verlangen, das den Preis, den die Betreiber von KIs aufrufen, um ein Vielfaches übertrifft.
Wie gesagt: ChatGPT macht noch Fehler. Aber es ist ein essenzielles Merkmal von KIs, dass sie sehr schnell lernen. Wenn es gut für uns Autoren läuft, dann dauert es noch ein paar Jahre, bevor wir überflüssig werden.
„Und was ist mit dem menschlichen Faktor? Lesen Menschen nicht lieber etwas, wenn sie ein Bild von den Verfassern haben?“ Das stimmt, aber was sollte den Redakteur, der Texte per KI generieren lässt, dazu zwingen, das offenzulegen? Wissen Sie, wie viele AI-Texte Sie schon gelesen haben, die mit dem Namen eines menschlichen Verfassers versehen waren? Oder sogar mit einem Autorenfoto?
Ein Blick in die Geschichte menschlicher Arbeit zeigt: Sobald Maschinen eine solche Arbeit billiger und in vergleichbarer Qualität leisten konnten, ersetzten sie ihre menschlichen Kollegen. Ich muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das auch dieses Mal der Fall sein wird.
Über die Konsequenzen, die ich persönlich daraus ziehen werde, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Die “Gnade der frühen Geburt” lässt mich hoffen, bereits im Ruhestand zu sein, wenn die Kinder und Enkel von ChatGPT meinen Berufsstand ausradieren werden. Aber, verdammt, sie werden so schnell groß!
Wissen und News zu KI, Social Media und Co.
Kekse?!
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