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Mit Mathematik gegen Fake News -
Buchtipp: How Not To Be Wrong

How Not to Be Wrong: The Power of Mathematical Thinking“* von Jordan Ellenberg ist ein leicht verständliches Buch über Mathematik und wie sie unser tägliches Denken und Entscheidungen beeinflusst.

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Ellenberg betont, wie wichtig es ist, ein grundlegendes Verständnis von Mathematik zu haben, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Das Buch zeigt, wie Mathematik in vielen Bereichen des Lebens eingesetzt werden kann, einschließlich Politik, Wirtschaft, Medizin und mehr.

Das Buch ist gespickt mit einfachen und leicht verständlichen Beispielen und Geschichten, die das Konzept der Mathematik veranschaulichen. Es zeigt auch, wie sich mathematisches Denken in alltäglichen Entscheidungen anwenden lässt, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Insgesamt ist „How Not to Be Wrong“ ein informatives und unterhaltsames Buch für alle, die ihr Verständnis von Mathematik verbessern und wie sie ihr tägliches Denken und Entscheidungen beeinflusst, erweitern möchten. Mathematische Fähigkeiten können unser Leben bereichern und uns bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen unterstützen.

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*Disclaimer: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Sie ein Buch darüber kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.

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Bösartige Bots verursachen ein mehr als ein Viertel des Traffic im Internet

Bots verbreiten Propaganda, stehlen Content, verbreiten E-Mail- und Social-Media-Spam und dienen als Werkzeuge für eine Reihe weiterer krimineller Aktionen. Inzwischen verursachen schädliche Bots 27,7 Prozent des Datenverkehrs im Internet. Zusammen mit ihren gutartigen Pendants kommen sie sogar auf über vierzig Prozent.

Die Zahlen hat das Sicherheitsunternehmen Imperva veröffentlicht und in seinem Bad Bot Report für 2022 veröffentlicht. Der Anteil der Aktivitäten schädlicher Bots am gesamten Internet-Traffic ist damit gegenüber dem Vorjahr erneut um 2,1 Prozentpunkte gestiegen, während der von gutartigen (wie zum Beispiel den Crawlern von Suchmaschinen) sogar geringfügig um 0,6 Prozentpunkte zurückgegangen ist.

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Wie der Report ausführt, gehören Kontenübernahmen zu den Hauptaktivitäten bösartiger Bots. Betrug durch die Übernahme fremder Konten ist im vergangenen Jahr um 148 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Betroffen waren Finanzdienstleister, Reiseunternehmen, alle Arten von Business-Dienstleistern und nicht zuletzt der Online-Handel.

Smartphonestudie: Weniger Smartphone, bessere Laune

Dass die permanente Nutzung von Smartphones nicht nur positive Auswirkungen hat, ist keine neue Erkenntnis. In einer aktuellen Smartphonestudie wollten Forscher der Ruhr Universität Bochum herausfinden, wie viel Smartphone guttut.

Sie gewannen für die Untersuchung 619 Probanden. Die teilten sie in drei Gruppen auf: 200 verzichteten für eine Woche komplett auf ihr Smartphone. 226 reduzierten stattdessen die Nutzungsdauer pro Tag um eine Stunde. Und eine Kontrollgruppe von 193 Personen nutzten ihre Smartphones in diesem Zeitraum unverändert.

„Wir konnten zeigen, dass sowohl der komplette Verzicht auf das Smartphone, aber auch die einstündige Reduktion seiner täglichen Nutzung positive Effekte auf den Lebensstil und das Wohlbefinden der Teilnehmenden hatte“, fasst Privatdozentin Dr. Julia Brailovskaia zusammen, unter deren Leitung die Studie stattfand. Die Forscher hatten die Probanden unmittelbar nach der Maßnahme, sowie einen und vier Monate später zu ihren Lebensgewohnheiten und ihrem Wohlbefinden befragt.

Und wie lange nutzen Sie Ihr Smartphone pro Tag?

Den nachhaltigsten Effekt zeigte in der Studie nicht der Totalverzicht: Die Gruppe derer, die im Experiment täglich eine Stunde weniger mit dem Smartphone verbracht hatten, nutzten es nach vier Monaten 45 Minuten weniger pro Tag als zuvor. Sie berichteten von einer gesteigerten Lebenszufriedenheit und mehr Zeit körperlicher Aktivität. Depressions- und Angstsymptome sowie der Nikotinkonsum gingen zurück.

Die Smartphonestudie ist nicht repräsentativ. Die Ergebnisse legen jedoch die Vermutung nahe, dass es so etwas wie eine optimale tägliche Nutzungsdauer geben könnte – und dass Totalverzicht nicht immer die beste Lösung ist.

BDZV-Studie: Zeitungsverlage wollen journalistische Angebote ausbauen

Bei 70 Prozent der Zeitungsverlage in Deutschland steht die Entwicklung neuer journalistischer Produkte ganz oben auf der Agenda. Das ist eines der Ergebnisse der repräsentativen Studie “Trends der Zeitungsbranche 2017”, die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) heute in Berlin gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCHICKLER vorgestellt hat.

“Die Verlage wollen ihre redaktionellen Angebote vor allem im Digitalen ausbauen und hier auch signifikante Umsätze erzielen”, erläutert BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. 71 Prozent der Verlage strebten ein deutliches Plus bei den Erlösen aus ihren digitalen Angeboten an. Im wesentlichen zeige die Studie drei Trends auf:

  1. Social Distribution wird gezielt eingesetzt und ausgebaut.
  2. Big Data – die Nutzung von Algorithmen zur Datenanalyse – wird in Verlagen zur Realität.
  3. Die digitale DNA setzt sich immer weiter durch.

So gab die Hälfte der Verlage beispielsweise an, Inhalte ausschließlich für Social Media aufzubereiten, oder dies zu planen. Außerdem hieß es aus beinahe jedem zweiten Verlag, man wolle künftig Redakteure einsetzen, die sich ausschließlich mit Social Media beschäftigten.

An der Studie “Trends der Zeitungsbranche 2017” haben 90 Verleger und Geschäftsführer teilgenommen. Sie repräsentieren nach Verlagen ein gutes Drittel der Branche (36 Prozent), nach Auflage die Hälfte (49 Prozent).