Als Instagram im August den Klon der gleichnamigen Snapchat-Funktion vorgestellt hat, konnten zunächst nur diejenigen die Stories eines Nutzers ansehen, die ihm bei Instagram folgten. Das ist ab sofort anders: Die Instagram Stories, deren Urheber öffentliche Profile nutzen, erscheinen jetzt auch im Bereich Explore. Nutzer, die zuvor ähnliche Bilder und Videos angesehen, kommentiert oder für gut befunden haben, oder Nutzern mit ähnlichen Profilen folgen, finden oberhalb der vorgeschlagenen Fotos und Videos jetzt auch eine Reihe passender Instagram Stories.
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So unverschämt kopiert Instagram seinen schärfsten Konkurrenten
Instagram Stories: Das ist, wenig subtil, der Name einer neuen Funktion, mit der Instagram seinem erstarkenden Konkurrenten Snapchat Paroli bieten will.
Wie die Entwickler erklären, dient die neue Funktion dazu, Augenblicke mit seinen Freunden – oder der ganzen Welt – zu teilen, deren Aufnahmen nicht dauerhaft auf dem Instagram-Profil bleiben sollen. Um eine Instagram Story zu erstellen, reiht der Nutzer beliebig viele Videos und Fotos aneinander, hübscht sie mit Stickern und ähnlichem auf – und 24 Stunden später verschwinden die Inhalte wieder. Instagram Stories sind gewöhnlich für die Nutzer sichtbar, die auch die übrigen Fotos des Urhebers sehen dürfen. Sie lassen sich aber auch gezielt vor einzelnen Nutzern verbergen. Likes oder Kommentare können Nutzer zu den Stories nicht abgeben, aber sie können dem Fotografen/Filmer private Nachrichten senden.
So will Instagram den Video-Konsum auf seiner Plattform ankurbeln

Empfohlene Beiträge zeigt Instagram nach Antippen der Lupen-Schaltfläche. In der Vergangenheit waren empfohlene Videos lediglich durch ein kleines Kamerasymbol auf der Vorschau-Kachel kenntlich gemacht worden. US-Nutzer kennen die neuen Video-Empfehlungen schon seit April, aber erst jetzt hat Instagram die Funktion weltweit eingeführt. In den vergangenen sechs Monaten soll sich die Zeit, die Nutzer mit dem Ansehen von Videos auf der Plattform verbringen, um 150 Prozent verlängert haben. Nicht ganz zufällig: Im März diesen Jahres hat die Plattform die maximale Länge von Videos von ursprünglich 15 Sekunden auf eine Minute vervierfacht.
Buffer kann jetzt auch Instagram
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