Y-Kollektiv: Die erste Doku zeigt England nach dem Brexit

Wie die ARD die „Generation Y“ auf YouTube und Facebook abholen will

YouTube-Kanal und Facebook-Seite statt Sendeplatz: Unter dem Namen Y-Kollektiv ist seit Donnerstag ein Netzwerk junger Journalisten am Start. Das Angebot der ARD, ins Leben gerufen und geleitet von Dennis Leiffels, soll mit seinen Dokumentationen vor allem die als „Generation Y“ bezeichnete Altersgruppe der in den Achtzigern und Neunzigern Geborenen ansprechen.

Die Macher des „Y-Kollektivs“ sind davon überzeugt, dass sich junge Leute für Themen wie Politik und Menschenrechte interessieren, die Geschichten darum müssten nur anders, nämlich aus der Perspektive der Generation Y und im Netz, erzählt werden, sagt Dennis Leiffels im Gespräch mit Radio Bremen. Die Macher wollen Geschichten über die großen Themen der Zeit erzählen: Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Umwelt. Leiffels zum Beispiel wird in einer Dokumentation die Eindrücke und Erlebnisse schildern, die er bei einer Flüchtlingsrettungsmission auf dem Mittelmeer gewonnen hat. Den Anfang hat am Donnerstag Hubertus Koch gemacht, der in Bristol das Vertrauen unterschiedlicher Schichten der englischen Bevölkerung in die Politik unter die Lupe genommen hat.