<span style='font-weight:normal;font-size:smaller;'>Net-News der Woche 49'2023 - </span><br/>60er-Jahre-KI schlägt ChatGPT, Meta mit eigenem Bildgenerator, Google stellt multimodales Sprachmodell vor – und mehr

Net-News der Woche 49'2023 -
60er-Jahre-KI schlägt ChatGPT, Meta mit eigenem Bildgenerator, Google stellt multimodales Sprachmodell vor – und mehr

Eliza überrascht im Turing-Test

Eine neue Studie zeigt, dass das Programm Eliza aus dem Jahr 1966 in einem Turing-Test besser abschnitt als das moderne KI-Modell GPT-3.5 von Open AI. Im Online-Test mussten menschliche „Richter“ entscheiden, ob sie mit einem Menschen oder einer KI kommunizierten. Die menschlichen Teilnehmer hielten Eliza häufiger für menschlich als GPT-3.5, jedoch konnte das aktuellere GPT-4.0 seine Vorgängerversion übertreffen. Keine KI erreichte die 50-Prozent-Erfolgsquote, um den Test zu bestehen. Die Studie birgt potenzielle Schwachpunkte und unterliegt noch keiner Peer-Review (Quelle: Heise).


Google verschiebt Gemini-Start auf 2024

Google hat die Veröffentlichung von Gemini, einem fortschrittlichen Sprachmodell ähnlich wie GPT-4, für den nicht-englischsprachigen Teil der Welt auf Anfang 2024 verschoben. Laut „The Information“ erfüllt die Genauigkeit bei der Verarbeitung nicht-englischsprachiger Anfragen nicht die Erwartungen. Gemini kombiniert Sprachgenerierung mit Problemlösungskompetenzen, nutzt bestärkendes Lernen und kann Bild und Text analysieren, Daten speichern sowie strategisch planen. Mit Gemini sollen Dienste wie Google Bard, Google Assistant und die Google-Suche verbessert werden. Die zusätzliche Entwicklungszeit zielt darauf ab, die Qualität des multilingualen Verständnisses zu steigern (Quelle: Caschy).


Lichtfeld-Display Looking Glass Go: Kabellose 3D-Holografie

Looking Glass präsentiert das innovative „Looking Glass Go“, ein leichtes, tragbares 3D-Display mit Lichtfeldtechnologie. Das nur 235 Gramm schwere Gerät, mit einem 6-Zoll-Bildschirm und einer Auflösung von 2560×1440 Pixeln, ermöglicht holografieähnliche Darstellungen ohne Spezialbrille. Die Basiseinheit mit ausklappbarem Display bietet drahtloses Laden und KI-unterstützte Bildumwandlung von 2D zu 3D. OpenAIs ChatGPT ist integriert, und die Kompatibilität mit 3D-Engines erweitert die Nutzungsmöglichkeiten. Ein optionales Batteriemodul bietet bis zu zwei Stunden Laufzeit. Via Kickstarter finanziert, beginnen die Preise ab 200 US-Dollar (Quelle: Golem).


Meta stellt KI-Bildgenerator ‚Imagine‘ vor

Meta Platforms hat „Imagine“ eingeführt, ein KI-Web-Tool zur Erzeugung von Bildern aus Text. Das in den USA kostenlose Tool erfordert eine Meta-Anmeldung und erstellt vier Bilder pro Texteingabe. „Imagine“ verwendet dasselbe AI-Modell wie „Emu“, ist jedoch als Web-Anwendung konzipiert. Meta plant, sichtbare und unsichtbare Wasserzeichen für die Rückverfolgbarkeit hinzuzufügen. Parallel wurde der KI-Bildgenerator für Messenger und Instagram durch „reimagine“ erweitert, welches interaktive Bildreaktionen in Chats ermöglicht (Quelle: Heise).


Google nennt Details zu seinem multimodales KI-Modell Gemini

Alphabet und Google CEO Sundar Pichai stellte das neue Large Language Model „Gemini“ vor, das sich durch multimodale Fähigkeiten wie Text-, Bild-, Audio-, Video- und Codeverarbeitung auszeichnet. Es ist auf verschiedenen Geräten einsetzbar und in drei Versionen – Ultra, Pro und Nano – optimiert. Gemini soll komplexe Themen erklären und aus großen Datenmengen Erkenntnisse ziehen. Training erfolgte auf Google-eigenen Tensor Processing Units; eine API soll bald verfügbar. Gemini integriert sich in Produkte wie Bard und Pixel und soll Anfang 2024 auch in nicht-englischssprachigen Ländern zugänglich sein. (Quelle: ComputerWoche).