<span style='font-weight:normal;font-size:smaller;'>Net-News der Woche 22'2023 - </span><br/>KI-Apokalypse, während Nvidia wegen KI im Geld ertrinkt, (etwas) mehr Schutz für Whistleblower in Deutschland – und was sonst noch wichtig war

Net-News der Woche 22'2023 -
KI-Apokalypse, während Nvidia wegen KI im Geld ertrinkt, (etwas) mehr Schutz für Whistleblower in Deutschland – und was sonst noch wichtig war

Experten warnen vor Ausrottung der Menschheit durch KI

Die Organisation Center for AI Safety veröffentlichte eine Stellungnahme, die vor der Ausrottung der Menschheit durch Künstliche Intelligenz (KI) warnt. Unterschrieben wurde diese von mehreren KI-Forschern, CEOs und Experten, darunter Vertreter von Microsoft, Google und OpenAI. In der Stellungnahme wird gefordert, dass die Vermeidung von KI-bedingten Risiken eine weltweite Priorität sein sollte, neben anderen gesellschaftlichen Gefahren wie Pandemien oder Atomkrieg (Golem).


WhatsApp testet Bildschirmfreigabe-Funktion

WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die es Nutzern ermöglicht, ihren Bildschirm während eines Videoanrufs freizugeben. Die Bildschirmfreigabe soll sowohl in Gruppen- als auch in Einzelanrufen verfügbar sein. Momentan befindet sich die Funktion in der Testphase (Quelle: Caschy).


Nvidia erreicht Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar

Der US-amerikanische Grafikchipentwickler Nvidia hat eine Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar erreicht. Das Unternehmen, das während des Krypto-Booms in den Fokus rückte, profitiert nun vom wachsenden KI-Markt (Quelle: Heise).


Chatbot sollte Ess-Störungs-Hotline ersetzen und gab schädliche Ratschläge

Ein KI-gestützter Chatbot, der eine Hotline für Essstörungen ersetzen sollte, gab schädliche Ratschläge an die Nutzer. Der Chatbot namens Woebot, entwickelt von der amerikanischen Firma Woebot Labs, wurde als Alternative zur traditionellen Hotline vorgeschlagen. Jedoch berichteten Nutzer von schädlichen Ratschlägen, die den Druck auf Menschen mit Essstörungen erhöhen könnten (Quelle: Heise).


Millionen Gigabyte-Motherboards mit Firmware-Backdoor verkauft

Laut einer Untersuchung der Sicherheitsfirma SecureAuth wurden Millionen Gigabyte-Motherboards mit einer vorinstallierten Backdoor in der Firmware verkauft. Die betroffenen Modelle sind hauptsächlich zwischen 2017 und 2019 produziert worden. Nach Angaben von SecureAuth gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass die Backdoor von Hackern ausgenutzt wurde (Quelle: ComputerWoche).


Meta kündigt das neue Virtual- und Mixed-Reality-Headset Quest 3 an

Meta hat das neue Virtual- und Mixed-Reality-Headset der nächsten Generation, Meta Quest 3, angekündigt, welches im Herbst auf den Markt kommen soll. Das Gerät bietet eine höhere Auflösung, stärkere Leistung und verbesserte Meta-Reality-Technologie in einem schlankeren, komfortableren Formfaktor. Der Preis für das 128-GB-Headset beginnt bei 499,99 Dollar. Zudem wird der Vorgänger, Meta Quest 2, günstiger angeboten (Quelle: Caschy).


Hinweisgeberschutzgesetz tritt in Deutschland in Kraft

Zusammenfassung: Nach einer Verspätung von 1,5 Jahren ist das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz am 2. Juli 2023 in Kraft getreten. Es setzt eine EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern um und soll Vergeltungsmaßnahmen oder Repressalien gegen diese verhindern. Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern müssen eine interne Meldestelle einrichten.

Stichpunkte:

  • Umsetzung der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern in deutsches Recht
  • Schutz von Hinweisgebern, die Fehlverhalten aufdecken
  • Verbot von Vergeltungsmaßnahmen oder Repressalien
  • Beweislastumkehr: Arbeitgeber muss Unschuld beweisen
  • Geschützt sind interne und externe Meldungen sowie Offenlegung in Ausnahmefällen
  • Meldungen müssen sich auf Arbeitgeber oder Geschäftskontakt beziehen
  • Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern müssen interne Meldestelle einrichten
  • Bußgelder bis 50.000 Euro erst sechs Monate nach Inkrafttreten fällig

(Quelle: Heise)