<span style='font-weight:normal;font-size:smaller;'>Net-News der Woche 14'2023 - </span><br/>E-Rezept vor Testphase, Apple verliert Markenstreit mit Jazzmusiker, KI-Bildgenerator in Bing für alle – und was sonst noch wichtig war

Net-News der Woche 14'2023 -
E-Rezept vor Testphase, Apple verliert Markenstreit mit Jazzmusiker, KI-Bildgenerator in Bing für alle – und was sonst noch wichtig war

Junge Faktenchecker nehmen auch deutsche News unter die Lupe

Das US-amerikanische Teen Fact-Checking Network (TFCN) expandiert nach Deutschland und Brasilien mit Unterstützung von Google und der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das 2019 gegründete Netzwerk ermöglicht es Teenagern, Informationen in sozialen Netzwerken für ihre Altersgenossen der Generation Z zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren können sich bis zum 21. April beim „Faktencheck-Netzwerk für Jugendliche“ bewerben und anschließend im Factchecking ausgebildet werden. In den USA hat das TFCN mit dem Ziel begonnen, eine Million Jugendliche zu erreichen und verzeichnet nach vier Jahren bereits mehr als 12 Millionen Aufrufe seiner Videos (Quelle: Heise).

E-Rezept ab 2024, Testphase schon in diesem Jahr

Die Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen-Lippe (KVWL) und Schleswig-Holstein (KVSH) wollen im September die Erprobung des E-Rezepts für gesetzlich Versicherte fortsetzen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat einen verbindlichen Start des E-Rezepts für 2024 angekündigt, der laut KVSH-Pressesprecher Marco Dethlefsen jedoch nur realistisch ist, wenn das E-Rezept mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) eingelöst werden kann. Dethlefsen spricht sich für einen gestaffelten Rollout aus und bemängelt, dass Krankenkassen keine Anstrengungen unternehmen, ihre Versicherten mit der E-Rezept-App vertraut zu machen. Die KVWL hofft, viele weitere Rollout-Partner für die neue Erprobungsphase gewinnen zu können (Quelle: Heise).

Cyberangriff legt offizielle Webseiten von Landesbehörden und Polizei lahm

Offizielle Webseiten von Landesbehörden und der Polizei in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern waren am Dienstag aufgrund eines vermuteten DDoS-Angriffs (Distributed Denial of Service) zeitweise nicht erreichbar. Das Landeskriminalamt Brandenburg ermittelt wegen des Verdachts der Computersabotage. Eine russische Cybergruppe soll sich auf Social-Media-Kanälen zu dem Angriff bekannt haben (Quelle: Golem).

Bundeskartellamt: Apple ist ein Unternehmen mit überragender marktübergreifender Bedeutung

Das Bundeskartellamt in Deutschland hat Apple als ein Unternehmen mit überragender marktübergreifender Bedeutung eingestuft. Damit unterliegt Apple besonderer Beobachtung und kann bei Wettbewerbsverstößen strenger sanktioniert werden (Quelle: Caschy).

Apple scheitert im Markenstreit um „Apple Music“

Der Elektronikkonzern Apple hat im Streit um den Markennamen für seinen Musik-Streamingdienst „Apple Music“ einen Rückschlag erlitten. Die Anmeldung des Markennamens wurde vom Jazz-Trompeter Charles Bertini angefochten, da dieser eine Verwechslungsgefahr mit seiner seit 1985 bestehenden Marke „Apple Jazz“ sieht. Das Gericht entschied nun, dass „Apple Music“ für die Nutzung im Zusammenhang mit Live-Events mit „Apple Jazz“ kollidiert. In der ersten Instanz wurde noch zugunsten Apples entschieden (Quelle: WinFuture).

Microsofts KI-Bildgenerator im Edge-Browser nun für alle verfügbar

Microsoft hat den KI-gestützten Bildgenerator im Edge-Browser für alle Nutzer freigegeben, der dabei hilft, realistische Bilder aus Textbeschreibungen zu erstellen.

  • KI-Bildgenerator basiert auf der OpenAI-Technologie
  • Verfügbar als Erweiterung in „Microsoft Edge Add-ons“
  • Ermöglicht das Erstellen von lizenzfreien Bildern aus Textbeschreibungen

(Quelle: Caschy)