Fotojournalisten und Dokumentarfilmer fordern In-Kamera-Verschlüsselung




In-Kamera-Verschlüsselung
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Hersteller sollen für eine In-Kamera-Verschlüsselung von Aufnahmen sorgen. Das fordert die Freedom of Press Foundation in einem offenen Brief, der annähernd wortgleich an Canon, Sony, Nikon, Fujifilm und Olympus gegangen ist. Mehr als 150 Fotojournalisten und Dokumentarfilmer haben den offenen Brief unterzeichnet.

Fotoreporter und Dokumentarfilmer sind bei ihrer Arbeit oft einem hohen Risiko ausgesetzt. Wird ihre Ausrüstung gestohlen oder beschlagnahmt, haben sie in der Regel keine Chance mehr, ihre Aufnahmen vor Missbrauch zu schützen. Nach Angaben des Committee to Protect Journalists ist die Praxis, Kameras zu konfiszieren, derart verbreitet, dass es schier unmöglich ist, allen derartigen Vorkommnissen nachzugehen.

Nach Auffassung der Freedom of Press Foundation sind Kamerahersteller nicht mehr auf der Höhe der Zeit, was den Schutz der Aufnahmen betrifft. Während bei Instant Messengern Verschlüsselung die Regel ist, und gängige PC- und Mobilbetriebssysteme ebenfalls umfassende Verschlüsselungsmöglichkeiten bieten, seien Aufnahmen auf den Speicherkarten moderner Kameras nach wie vor nicht vor fremdem Zugriff sicher. Die Initiatoren des offenen Briefes hoffen auf eine ebenso öffentliche Reaktion der angeschriebenen Kamerahersteller, und haben die Bereitschaft angekündigt, Herstellern bei der konkreten Umsetzung ihrer Forderung beratend zur Seite zu stehen.

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Über Dirk Bongardt 150 Artikel

Seit 1998 Journalist, habe ich alle bisherigen Phasen des digitalen Wandels in unserer Branche miterlebt. Von der Art, wie wir recherchieren, über unsere Möglichkeiten und Werkzeuge, Geschichten zu erzählen bis hin zu der Art, wie unsere Rezipienten unsere Inhalte aufnehmen, ist nichts davon unberührt geblieben. Als Dozent helfe ich angehenden Online-Redakteuren, das Wissen um diese Möglichkeiten und Fakten für ihre Arbeit zu nutzen.