Google Deepmind hat einen KI-Assistenten für Ärzte vorgestellt. Das System soll Mediziner bei der Patientenversorgung unterstützen. In Tests schnitt die KI gut ab, blieb aber hinter erfahrenen Ärzten zurück.
Drei zentrale Punkte der Entwicklung:
- Der KI-Assistent soll Ärzte unterstützen, nicht ersetzen.
- Das System wurde in Simulationen getestet und zeigte vielversprechende Ergebnisse.
- KI wie ChatGPT ist für medizinische Beratung ungeeignet.
Quelle: The Decoder
KI-Assistent für die Arztpraxis

Google Deepmind arbeitet an einem KI-System namens “AI co-clinician”. Es soll Ärzte bei der Behandlung von Patienten unterstützen. Die KI analysiert Patientendaten und gibt Empfehlungen. Die finale Entscheidung bleibt beim Arzt.
In Simulationsstudien zeigte der KI-Assistent gute Leistungen. Er konnte medizinische Fälle oft richtig einschätzen. Doch im Vergleich zu erfahrenen Ärzten machte die KI mehr Fehler. Besonders bei komplexen Fällen hatte sie Schwierigkeiten.
Die Forscher betonen, dass die KI den Arzt nicht ersetzen soll. Sie sprechen von einer “triadischen Versorgung”. Dabei arbeiten Arzt, KI und Patient zusammen. Die KI hilft dem Patienten, der Arzt behält die Kontrolle.
Für die Tests nutzten die Forscher ein spezielles Bewertungssystem. Es heißt NOHARM-Framework. Damit prüften sie zwei Arten von Fehlern. Erstens: falsche Informationen. Zweitens: versäumte wichtige Hinweise.
KI in der Medizin ist ein schnell wachsendes Feld. Immer mehr Unternehmen forschen an ähnlichen Systemen. Einige KI-Tools unterstützen bereits bei der Diagnose von Krankheiten. Andere helfen bei der Auswertung von Röntgenbildern.
Die Entwicklung von Google Deepmind ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Sie zeigt, wie KI die Medizin verändern könnte. Doch bis zur breiten Anwendung wird es noch dauern.





