<span style='font-weight:normal;font-size:smaller;'>Net-News der Woche 27'2023 - </span><br/>Startups nutzen KI, Instagram startet Twitter-Klon, OpenAI will Superintelligenz in Schach halten, und weitere News

Net-News der Woche 27'2023 -
Startups nutzen KI, Instagram startet Twitter-Klon, OpenAI will Superintelligenz in Schach halten, und weitere News

Über 50 Prozent der deutschen Startups nutzen generative KI für Textgenerierung

Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge verwenden 53 Prozent der deutschen Startups generative künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT für die Textgenerierung. Weitere 11 Prozent planen die Nutzung solcher Tools, während 21 Prozent dies für die Zukunft in Betracht ziehen. Nur 9 Prozent der Startups lehnen den Einsatz solcher KI ab oder können dazu keine Angaben machen. Der hohe Grad an Akzeptanz von KI in Startups zeigt, wie wichtig es ist, dass alle Unternehmen, einschließlich kleiner Handwerksbetriebe und Selbständige, prüfen sollten, wo künstliche Intelligenz sinnvoll eingesetzt werden kann, so Niklas Veltkamp, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung (Quelle: Bitkom).


Instagram plant Einführung eines eigenen Kurznachrichtendienstes

Während Twitter mit jüngsten Aktionen für Verunsicherung sorgt, bereitet Instagram offenbar die Einführung seiner eigenen Version des Kurznachrichtendienstes vor. Ein Posting aus dem App Store und ein Listing im Play Store deuten darauf hin, dass der neue Dienst „Threads“ am 6. Juli starten könnte. Die Beschreibung verspricht, dass Nutzer in „Threads“ Communities bilden können, um über vielfältige Themen zu diskutieren und mit anderen in Kontakt zu treten. 2019 hatte Instagram bereits eine separate Messaging-App namens „Threads“ eingestellt, nun wird der Name offenbar recycelt (Quelle: Golem).


Valve lehnt Veröffentlichung von Videospielen mit KI-generierten Inhalten auf Steam ab

Der Computerspiel-Entwickler und -Distributor Valve lässt keine Videospiele mit KI-generierten Inhalten auf seiner Plattform Steam zu, wenn diese auf urheberrechtlich geschütztem Material basieren. Dies geht aus einem Schreiben hervor, welches kürzlich auf Reddit veröffentlicht wurde. Die Veröffentlichung eines solchen Spiels wurde abgelehnt, da einige der KI-generierten Ressourcen „offenbar auf urheberrechtlich geschütztem Material Dritter beruhen“. Der Entwickler wurde aufgefordert, das betreffende Material zu entfernen, konnte aber auch nach einer Anpassung nicht die notwendigen Rechte nachweisen (Quelle: ComputerBase).


EuGH: Meta darf Nutzerdaten nicht ohne Zustimmung zusammenführen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat zugestimmt, dass Meta (ehemals Facebook) die Daten seiner Nutzer nicht ohne deren Einwilligung zusammenlegen darf, wie das Bundeskartellamt 2019 entschieden hatte. Meta hatte gegen die Entscheidung geklagt, wurde jedoch vom EuGH abgewiesen. Der Gerichtshof stellte fest, dass nationale Wettbewerbsbehörden berechtigt sind, einen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) festzustellen. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) begrüßte die Entscheidung (Quelle: Heise).


Google genehmigt sich selbst Nutzung öffentlicher Daten für KI-Training

Ein Update in Googles Datenschutzbestimmungen ermöglicht dem Technologieunternehmen, alle im offenen Web verfügbaren Daten zur Schulung seiner Künstlichen Intelligenz (KI)-Modelle zu nutzen. Die geänderten Bedingungen nennen nun explizit generative KI-Tools wie Bard und KI-Dienste in der Cloud. Die Nutzung öffentlicher Daten für das Training von Modellen ist keine neue Praxis, aber die explizite Nennung spezifischer Tools ist neu. Die Änderungen finden sich auch in den deutschen Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen. Branchenbeobachter kritisieren diese Praxis und fragen nach der Vereinbarkeit mit Datenschutzgesetzen wie der DSGVO, insbesondere bei Webangeboten, die Datenerhebung in den AGB verbieten (Quelle: ComputerBase).


OpenAI gründet Team zur Kontrolle von Superintelligenz-KI

OpenAI, das Entwicklungsteam hinter ChatGPT, kündigt die Gründung eines neuen Teams an, das die Kontrolle von superintelligenten KI-Systemen übernehmen soll. Aktuell fehlt eine Lösung, um solche KI-Systeme zu kontrollieren oder ihre Abtrünnigkeit zu verhindern. Die derzeitigen Techniken stützen sich auf menschliches Feedback und Überwachung, was bei überlegenen KI-Systemen jedoch nicht ausreichend ist. Ziel ist es, KI-Systeme mit menschlichem Feedback zu trainieren, um die menschliche Bewertung zu unterstützen und schließlich KI zu entwickeln, die Anpassungsforschung betreiben kann. Trotz Bedenken wird die KI schrittweise mehr Verantwortung in der Forschung und Überprüfung der Fortschritte übernehmen (Quelle: Caschy).

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