„sachor jetzt!“ – Snapchat-Projekt zur Shoah

Taugt Snapchat für Qualitätsjournalismus? Dieser Frage gehen junge Journalisten der Axel-Springer-Akademie in den nächsten Tagen nach. Vom 5. Dezember an spüren sie dem Holocaust nach: Gespräche mit Zeitzeugen und Überlebenden, Besuche an den entscheidenden Schauplätzen der Shoah und mehr wollen sie, nach journalistischen Qualitätskriterien aufbereitet, über Snapchat-Stories ausspielen. „Die jungen Leute der inzwischen vierten Generation seit dem Holocaust werden die ersten sein, die bald keine Zeitzeugen mehr erleben“, sagt Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie.

Unter dem Titel „sachor jetzt!“ geht das Projekt an den Start. Wer es auf Snapchat verfolgen will, fügt seinen dortigen Kontakten den Nutzernamen sachorjetzt hinzu. „Sachor“ ist das hebräische Wort für „Erinnere dich“ – hier setzt das journalistische Projekt an, das sich speziell an 14- bis 16-Jährige richtet.

Sieben Tage lang finden die Leser täglich bis zu drei Geschichten auf Snapchat, die sich alle mit dem Thema Holocaust beschäftigen. Dazu recherchieren und berichten die jungen Reporter der Akademie unter anderem aus Auschwitz, Minsk, Jerusalem, Prag, Berlin, Dachau, Leipzig und Sachsenhausen. Die App „Sachor“ (erhältlich für iOS und Android) wird die Snapchat-Storys in einer internationalen Version mit englischen Untertiteln dauerhaft abrufbar halten.

sachor für iOS

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sachor für Android

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