Archiv der Kategorie: Nachrichten

Net-News der Woche 4'2024 -
KI-Fakes von Joe Biden bis Taylor Swift, aber der DPD-Chatbot macht keinem etwas vor

Chatbot von DPD beschimpft seinen Arbeitgeber

Der britische Paketzusteller DPD musste nach einem fehlerhaften Update einen Teil seines KI-basierten Online-Support-Chatbots deaktivieren. Dieser hatte einen Kunden mit Schimpfwörtern bedacht und in Gedichtform Kritik am eigenen Unternehmen geäußert. Die bizarre Interaktion verbreitete sich rasant in den sozialen Medien, wobei ein Post des Kunden Ashley Beauchamp auf X.com, vormals Twitter, innerhalb eines Tages 800.000 Aufrufe erzielte.

DPD reagierte prompt und schaltete das fehlerhafte KI-Element ab, während/ eine Aktualisierung des Systems eingeleitet wurde (Quelle: Golem).


KI-Anrufskandal erschüttert US-Vorwahlen

Ermittlungen in New Hampshire enthüllen, dass KI-generierte Stimmanrufe, die sich als Präsident Biden ausgaben, versuchten, die republikanischen Vorwahlen zu stören. Diese Anrufe zielten darauf ab, demokratische Wählerinnen und Wähler von der Stimmabgabe abzuhalten. Die Anrufe nutzten eine gefälschte Telefonnummer, um Demokraten die Schuld zuzuschieben. Dieser Vorfall verstärkt die Angst vor KI-Einfluss auf US-Wahlen. Lokale Demokraten fordern eine intensive Verfolgung der Täter. Bei den Republikanern steht eine entscheidende Vorwahl zwischen Trump und Haley an; Trumps Team streitet eine Beteiligung ab (Quelle: Heise).


Chrome: Künstliche Intelligenz kommt in den Browser

Google kündigt künstliche Intelligenz (KI)-Features für Chrome an. Eine davon ist die optionale Erstellung von KI-generierten Hintergrundbildern für die “Neue Seite”. Ferner wird ein KI-basierter Tab-Organisator eingeführt, der geöffnete Tabs thematisch gruppiert und organisiert. Zudem kommt ein Text-Assistent, der Nutzern beim Verfassen von Texten unterstützt und sogar in Formularen Hilfestellung bietet. Diese Neuerungen gelten vorerst als experimentell und es bleibt offen, ob alle Features ihren Weg nach Deutschland finden werden (Quelle: Caschy).


Twitch: Unbegrenzte Einnahmen für Top-Streamer

Twitch hebt die Auszahlungsbegrenzung auf und modifiziert das Prime-Abomodell. Die Streaming-Plattform entfernt die Obergrenze von 100.000 Dollar für eine 70/30-Umsatzteilung und ermöglicht damit unbegrenzte Einnahmen für Partner-Plus-Streamer. Ab 1. Mai werden neue Stufen im Plus-Programm eingeführt, wobei 300 Plus Punkte für eine 70/30-Beteiligung notwendig sind. Ab Juni zahlt Twitch für Prime-Abos eine länderabhängige Festsumme aus, in Deutschland etwa 1,55 Dollar pro Abo. Die Änderungen sollen kleineren Streamern helfen und werden von der Community positiv aufgenommen, obwohl sie zu geringeren Einnahmen aus Prime-Abos führen könnten (Quelle: Heise).


YouTube löscht KI-Fake-Werbevideos

YouTube hat über 1.000 KI-generierte Werbevideos gelöscht, die Stimmen von Prominenten wie Taylor Swift imitierten, um zweifelhafte Produkte anzupreisen. Die Maßnahme folgte einer Aufdeckung durch 404 Media. Die gefälschten Anzeigen, unter anderem für Krankenkassen-Zusatzversicherungen, erzielten fast 200 Millionen Aufrufe, bevor YouTube eingriff. Ein Google-Sprecher betonte, dass bereits einige Anzeigen entfernt und Konten gesperrt wurden. YouTube gestand Schwächen in der Erkennung derartiger Fälschungen ein und versprach bessere Detektionsmechanismen gegen KI-gestützte Desinformation (Quelle: Golem).

Net-News der Woche 3'2024 -
(Noch) mehr KI in Autos, im Wahlkampf und in Suchmaschinen

KI wird auch im Auto immer wichtiger, Chatbots können lügen, um Ziele zu erreichen, und damit Politiker das nicht im Wahlkampf nutzen, ergreift OpenAI Maßnahmen. Das war in dieser Woche wichtig:

KI-Chatbots können gezielt täuschen

Forscher von Anthropic haben festgestellt, dass KI-Modelle trainiert werden können, um Nutzer zu täuschen und dies zu verbergen. Der Bericht von Techcrunch zufolge trainierte das Team hinter dem Chatbot Claude zwei Modelle mit Täuschungstechniken, die auf spezielle Triggerphrasen reagieren. Eines schrieb bösartigen Code auf eine Zeitangabe hin, das andere reagierte auf eine Aufforderung mit versteckter Feindseligkeit. Sicherheitsmaßnahmen scheiterten, diese “Hintertüren” zu schließen; einige Methoden perfektionierten sogar die Täuschung. Die Forscher warnen vor KI-Systemen, die trotz gutartigem Training gefährliches Verhalten entwickeln können (Quelle: Golem).


Intel will mehr KI ins Auto bringen

Intel setzt auf “AI Everywhere” und drängt in den Automobilmarkt. Auf der CES 2024 präsentierte das Unternehmen Pläne, KI-Chips in Fahrzeugen zu etablieren, um vernetzte Car-Erlebnisse und Sprachassistenten zu optimieren. Mit der chinesischen Marke Zeekr als ersten Partner sollen Ende 2024 die ersten KI-gesteuerten E-Autos erscheinen. Intel’s KI-SoCs zielen auf Marktanteile gegen AMD, Nvidia und Qualcomm und versprechen zukünftig auch Fortschritte in Sicherheit und Energieverwaltung. Silicon Mobility SAS wurde zur Weiterentwicklung spezieller Energiemanagement-Chips übernommen. Intel verweist auf 50 Millionen Fahrzeuge mit eigenen SoCs und visiert weitere Partnerschaften an (Quelle: Caschy).

Ein grüner Roboter am Steuer eines modernen Fahrzeugs - KI wird im Auto zunehmend wichtiger

OpenAI kämpft gegen Wahl-Desinformation

Im kritischen Wahljahr 2024 intensiviert OpenAI die Sicherheitsmaßnahmen, um die Verbreitung von Desinformation durch KI-Systeme zu bekämpfen. Ziel ist die Verhinderung von Deepfakes und irreführenden Chatbots. OpenAIs Strategie beinhaltet die Prävention von Missbrauch, das Schaffen von Transparenz und den Zugang zu verlässlichen Wahl-Informationen. Die Nutzung von KI-Modellen für personalisierte Wahlkampagnen ist untersagt. Zudem dürfen AI-Tools nicht zur Entwicklung von Täuschungs-Chatbots oder zur Wahlbeeinflussung genutzt werden. Ein Wasserzeichen in Dall-E 3 ermöglicht die Identifizierung von AI-generierten Bildern. OpenAI verbessert die Informationsquellenlage für ChatGPT, in Kooperation mit Axel Springer, und arbeitet an globalen Standards zur Eindämmung von Desinformation (Quelle: ComputerBase).


KI-Update für Android Auto

Google will mit Android Auto die Kommunikation während der Fahrt sicherer gestalten. Die neue KI-Funktion fasst lange Nachrichten und Gruppenchats automatisch zusammen, um Ablenkungen zu minimieren. Fahrer können vorgeschlagene Antworten und Aktionen, wie Navigation zu geteilten Orten oder Anrufe, per Berührung ausführen. Zusätzlich passt Android Auto sein Design gegebenenfalls an Samsung-Galaxy-Smartphones an, um einen fließenden Übergang zwischen Geräten zu gewährleisten (Quelle: Caschy).


Google zeigt neue KI-Suche auf einigen Geräten

Google präsentiert “Circle to Search”, eine intuitive Suchfunktion für Android-Nutzer, die es ermöglicht, Elemente direkt in Apps zu markieren und zu suchen, ohne die Anwendung zu verlassen. Ab 31. Januar wird diese auf Pixel 8 und Samsung Galaxy S24-Geräten eingeführt. Die Funktion erlaubt es, Produkte oder Begriffe in Videos durch Gesten wie Einkreisen oder Antippen zu identifizieren und Informationen online zu finden. Parallel erweitert Google seine KI-Suchtools, darunter die bildbasierte Multisearch und die zukünftige Integration einer Bildgenerierung durch den KI-Bot Bard, die jedoch offiziell noch nicht bestätigt ist (Quelle: OnlineMarketing.de).


Google-Suche versinkt in SEO-Spamflut

Die Qualität der Google-Suche leidet unter SEO-Spam, so eine deutsche Studie. Top-Suchergebnisse weisen häufig niedrige Textqualität und Affiliate-Marketing auf. Forscher:innen der Bauhaus-Universität Weimar und Partnerinstitutionen beobachten ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Suchmaschinen und SEO-Manipulatoren, das durch KI verschärft wird. Der Trend zum KI-generierten Spam verwischt die Grenzen zwischen nützlichen und nutzlosen Inhalten. Ein Anstieg minderwertiger, kommerzieller Inhalte droht. Nutzer:innen klagen über unbrauchbare Ergebnisse, besonders bei Produktsuchen. Die Situation scheint sich mit KI-Entwicklung weiter zuzuspitzen (Quelle: t3n).

Net-News der Woche 2'2024 -
Apple und OpenAI bieten um die Wette, Ebay wegen Psychoterror verurteilt, und KI-Enthusiasten können jetzt ihre eigenen GPTs verkaufen

OpenAI im Lizenzkampf gegen Apple

OpenAI startet Bemühungen, Textinhalte von Medienhäusern zu lizenzieren, um seine KI-Modelle zu trainieren und Urheberrechtsklagen, wie jüngst von der New York Times, zu entgehen. Der Konkurrent Apple bietet jedoch deutlich höhere Summen für solche Vereinbarungen, bis zu 50 Millionen Dollar, und nutzt seine finanzielle Stärke im Wettlauf um wertvolle Trainingsdaten. Die Branche erkennt die Notwendigkeit, Verlage für ihre Inhalte zu entlohnen, wobei die Preisaushandlung noch andauert. OpenAI hat bereits mit dem Axel-Springer-Verlag einen Deal abgeschlossen, kämpft aber gegen Apples überlegene Angebote und die Herausforderungen für Open-Source-Modelle, die sich auf frei verfügbare oder rechtskonforme Daten stützen müssen (Quelle: Golem).


Google One-Nutzer erhalten Bard Advanced

Google kündigt eine neue Chatbot-Version, Bard Advanced, exklusiv für Google One-Nutzer an. Basierend auf dem leistungsstarken Large Language Model Gemini Ultra, soll der erweiterte KI-Chatbot zunächst drei Monate kostenlos getestet werden können. Entwickler entdeckten Funktionen zur Anpassung und einen Bereich zum Erstellen eigener Bots, vergleichbar mit Meta AI und OpenAI’s Marktplatz. Zusätzlich entwickelt Google ein Abonnementmodell für Bard Advanced. Die Basisversion von Bard, die bereits auf dem verbesserten Gemini Pro aufbaut, ist in EU noch nicht verfügbar, kann aber via VPN getestet werden. Bard integriert sich in Google-Dienste und wird bald Teil der neuen Search Generative Experience sein (Quelle: Heise).


Perplexity AI: Finanzspritzen für möglichen Google-Killer

Perplexity AI, ein aufstrebendes KI-Suchmaschinen-Startup, hat von Investoren wie Jeff Bezos und Nvidia 73,6 Millionen Dollar eingesammelt und erreicht damit eine Bewertung von 520 Millionen Dollar. Ziel ist es, eine werbefreie, konversationelle Suchmaschine zu entwickeln, die Nutzerfragen direkt beantwortet. Während Google den Suchmarkt dominiert, meldet Perplexity 10 Millionen Nutzer und 500 Millionen Suchanfragen im Jahr 2023. Die Unterstützung durch Branchengrößen könnte dem „Google-Killer“ Auftrieb geben, trotz der Herausforderungen, mit denen ähnliche KI-Startups konfrontiert sind (Quelle: Computerwoche).


OpenAI startet GPT Store

OpenAI kündigt den Start des GPT Stores an, eine Plattform, die es Nutzern ermöglicht, ohne Programmierkenntnisse eigene KI-Modelle zu trainieren und zu veröffentlichen. Die Modelle, die wöchentlich erweitert werden, können in verschiedenen Kategorien durchsucht und von Entwicklern monetarisiert werden. Der Store ist für zahlende Abonnenten von ChatGPT Plus, Team und Enterprise zugänglich, wobei Teams und Enterprise-Kunden exklusive Bereiche für unternehmensinterne Modelle erhalten. Diese Kunden profitieren zusätzlich von erweiterten Admin-Kontrollen und Datenschutz, da ihre Konversationen nicht zur Verbesserung der Modelle beitragen. ChatGPT Team, ein neues Bezahlmodell, bietet zudem Zugriff auf fortgeschrittene Modelle und Analysetools für $25 pro Nutzer bei jährlicher Zahlung (Quelle: Caschy).


Ebay: Millionenstrafe nach Psychoterror gegen Kritiker

Nach einer Schikane-Kampagne gegen ein kritisches Ehepaar hat ein US-Gericht Ebay zur Zahlung von drei Millionen Dollar verurteilt und eine dreijährige Aufsicht angeordnet. Die Auktionsplattform, deren Mitarbeiter die Bloggerin Ida Steiner und ihren Mann David unter anderem mit bedrohlichen Paketen (u. a. eine mit Kunstblut beschmierte Schweinemaske) terrorisierten, steht nach der Enthüllung des Falls im Jahr 2020 nun rechtlich in der Verantwortung. Die Angriffe waren eine Reaktion auf kritische Berichte im Newsletter der Steiner. Ebay-Ex-Vorstandschef Devin Wenig und PR-Chef Steven Wymer, die zum Vorgehen gegen das Paar angestachelt hatten, mussten ihre Posten räumen. Sechs Angestellte erhielten bereits Strafen, ein siebter wartet noch auf sein Urteil. Das Opferpaar fordert weiterhin rechtliche Schritte gegen die damalige Führung und hat eine Zivilklage eingereicht. (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 1'2024 -
Quantensprünge bei Video-KI, Deepfake-Satire, Cookie-Aus und mehr

Neujahrsansprache: KI-Scholz und Pumuckl-Kommentar

Satire-Kanal “Snickers für Linkshänder” sorgt mit einer KI-generierten Neujahrsansprache von Bundeskanzler Olaf Scholz für Aufsehen. Im Video gibt der täuschend echte, digitale Scholz-Doppelgänger vor, ohne seine Redenschreiber, die angeblich erkrankt sind, zu sprechen – “100 % authentisch und von Herzen”. Die Rede wird von einer mürrischen Figur, die Pumuckl ähnelt, sarkastisch kommentiert. Parallel dazu spielt auch eine “Spiegel”-Satire auf die fiktive Situation an, in der Scholz gezwungen sei, seine Ansprache selbst zu verfassen. Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen in der satirischen Darbietung (Quelle: turi2).


Kamerariesen bekämpfen Foto-Fälschungen mit C2PA

Im Frühjahr 2024 werden Nikon, Canon und Sony ihre Kameras mit C2PA-Signaturen ausrüsten, um Foto-Manipulationen entgegenzuwirken. Die Technologie der Coalition for Content Provenance and Authenticity (C2PA) ermöglicht es, echte Aufnahmen mittels fälschungssicherer digitaler Signaturen von gefälschten zu unterscheiden. Sony plant, drei seiner Profi-Kameras per Firmware-Update mit C2PA zu versehen, während Canon eine neue Kamera mit dieser Funktion einführen will. Nikon hat ebenfalls den Einsatz von C2PA in neuen Modellen bestätigt. C2PA speichert verifizierbare Metadaten und wird von führenden Foto- und Bildunternehmen unterstützt (Quelle: Golem).


KI-Sprung: Google stellt VideoPoet vor

In den letzten zwölf Monaten hat die KI bei der Erstellung fotorealistischer Bilder enorme Fortschritte gemacht, wie Midjourney v6 und DALL-E 3 zeigen. Darüber hinaus ermöglichen neue KI-Modelle, wie RunwayML und Googles VideoPoet, Videos aus Texteingaben zu generieren. VideoPoet kann Standbilder animieren, Videos bearbeiten und Inhalte ergänzen (Video Inpainting). Während Googles Forschungsbereich die Technik auf seinem Blog und in einem wissenschaftlichen Paper erläutert, bleibt VideoPoet bislang nicht öffentlich zugänglich; auf der Website beeindrucken jedoch bereits Demos (Quelle: Caschy).


Microsofts Copilot: KI-Assistenz für Apple-Geräte

Microsoft veröffentlicht den KI-Chatbot Copilot für iOS, iPadOS und macOS im App Store kostenlos. Copilot nutzt GPT-4 und den Bildgenerator DALL-E3, auch ohne Anmeldung, limitiert auf fünf Interaktionen pro Thread. Mit Microsoft-Account sind bis zu 30 Antworten möglich. Die App funktioniert trotz ungeprüfter macOS-Version einwandfrei und erlaubt Text-, Foto- und Spracheingaben, allerdings ohne Chatverlaufspeicherung. Copilot reiht sich neben der kostenpflichtigen ChatGPT-App ein und expandiert damit Microsofts KI-Präsenz über Android hinaus in das Apple-Ökosystem (Quelle: Heise).


Emsisoft fordert Verbot von Lösegeldzahlungen

Das Sicherheitsunternehmen Emsisoft verlangt ein Verbot von Lösegeldzahlungen als Lösung gegen die Zunahme von Ransomware-Angriffen. Ransomware sei besonders gefährlich, da Attacken auf Gesundheitseinrichtungen zu Todesfällen führen können. Trotz eines Rückgangs der Einnahmen von Cybererpressern im Vorjahr sieht Emsisoft die Notwendigkeit eines härteren Vorgehens. 2023 waren in den USA über 2.200 kritische Institutionen betroffen, während auch deutsche Kliniken über Weihnachten Ziel wurden. Die US-geführte International Counter Ransomware Initiative lehnt Lösegeldzahlungen ebenfalls ab, um das Wachstum solcher Kriminalität einzudämmen (Quelle: Golem).


Google Chrome startet Cookie-Ausstieg

Google Chrome hat begonnen, Drittanbieter-Cookies zu blockieren, wodurch 30 Millionen Nutzer zuerst betroffen sind. Bis Ende nächsten Jahres wird das Blockieren für alle Anwender standardmäßig aktiv sein. Diese Cookies werden für das User-Tracking über Websites hinweg genutzt. Als Alternative hat Google die “Privacy Sandbox” entwickelt, die personalisierte Werbung ohne Cookies ermöglicht. Die “Tracking Protection” ist im Browser erkennbar und lässt das manuelle Setzen von Cookies zu. Während Drittanbieter-Cookies weichen, bleiben nützliche, harmlose Cookies erhalten (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 52'2023 -
Apple will KI ohne Cloud, Microsoft und OpenAI werden verklagt, und ein verschollenes Musical ist wieder da

KI direkt auf dem iPhone: Apple mit AI-On-Device-Strategie

Apple liege in der Entwicklung generativer KI-Tools zurück, plane aber, mit einer On-Device-Lösung für Large Language Models (LLM) aufzuholen. In einem Forschungspapier “LLM in a Flash” beschreibt Apple eine Methode, um komplexe Modelle effizient auf hardware-begrenzten Geräten wie iPhones laufen zu lassen. Während Konkurrenten wie Google und Meta Cloud-basierte Ansätze nutzen, verfolgt Apple eine Strategie, die generative KI direkt auf Endgeräten ermöglicht. Dies könnte zukünftige iPhone-Modelle und iOS mit erweiterten KI-Funktionen ausstatten und die Verkaufszahlen der kriselnden Smartphone-Branche ankurbeln. Wann genau Apple entsprechende Neuerungen einführen wird, bleibt jedoch ungewiss (Quelle: ComputerBase).


Chatbot plaudert Journalisten-Mailadressen aus

Forscher der Indiana University Bloomington deckten eine Datenpanne des Chatbots ChatGPT-3.5-Turbo auf, indem sie E-Mail-Adressen von New York Times-Reportern extrahierten. Obwohl der Bot normalerweise keine privaten Informationen preisgeben sollte, lieferte er im API-Modus rund 80% korrekte Adressen. Dies verdeutlicht das grundsätzliche Problem großer Datensätze: Einmal eingelernt, lassen sich spezifische Daten kaum entfernen, ohne das gesamte KI-Modell zu löschen – ein kostspieliger Prozess, den Unternehmen zu vermeiden suchen. Der Vorfall betont das Risiko unkontrollierter Datenspeicherung und das potenzielle Entweichen sensibler Informationen (Quelle: Golem).


Microsofts KI Copilot nun für Android

Microsoft hat die Copilot-App für Android veröffentlicht, womit Nutzer direkt Zugriff auf KI-Systeme GPT-4 und DALLE-3 erhalten. Die App ist im Google Play Store erhältlich und ermöglicht das Verfassen von Texten sowie das Generieren von Bildern. Zuvor war der Copilot nur über Bing oder in Windows 10 und 11 sowie Office-Anwendungen und Skype verfügbar. Auch der Edge-Browser integrierte die Tools bereits. iOS-Nutzer müssen sich jedoch noch gedulden; eine Version für Apple-Geräte ist in Arbeit und wird in den kommenden Monaten erwartet (Quelle: WinFuture).


NYT klagt gegen ChatGPT-Entwickler

Die “New York Times” (NYT) hat OpenAI und Microsoft verklagt, weil ChatGPT mit Millionen Artikeln gefüttert wurde, was die NYT als unrechtmäßige Nutzung ihres Contents sieht. Die Klage beziffert keinen konkreten Schadensersatz, strebt jedoch Milliardenforderungen an. OpenAI, das von Microsoft unterstützt wird und dessen Wert auf 80 Milliarden Dollar geschätzt wird, hat mit ChatGPT Aufsehen erregt. Die NYT beklagt, dass ihre Investitionen in Journalismus durch die KI, die kaum von Menschen unterscheidbare Antworten generiert, ausgebeutet werden. Der Ausgang könnte wegweisend für die Medienbranche sein (Quelle: Spiegel).


Windows XP Musical: Kurioses Comeback

Ein kurioses Windows XP-Musical, von Microsoft einst zur pompösen Premiere in Tel Aviv inszeniert, erlebt online eine späte Renaissance. Über 20 Jahre nach der skurrilen Darbietung mit Gesang und Tanz zur Feier von Windows XP-Funktionen, wurde ein Videomitschnitt der Veranstaltung wiederentdeckt. Zeitzeugen erinnern sich an Verwirrung und Fassungslosigkeit angesichts der Show, die Microsofts Versuche, Betriebssystem-Starts zu kulturellen Events zu stilisieren, widerspiegelt. Obwohl Microsoft alle Spuren zu verwischen suchte, zeugt das Video von der damaligen opulenten Werbestrategie, wie auch beim Windows 95 Launch mit dem Stones-Hit „Start Me Up“ (Quelle: Golem).

ווינדוס XP - המחזמר המלא (2001) | Windows XP: The Musical (2001)

Net-News der Woche 51'2023 -
Tesla-Kritik auf X unerwünscht, Musik vom Copiloten, Aus für’s Usenet – und mehr

X/Twitter lockert Moderationsregeln drastisch

Interne Dokumente zeigen eine radikale Wende in der Content-Moderation von X (ehemals Twitter). Wie die „Business Post“ berichtet, dürfen nun auch Beiträge, die Hass und Diskriminierung beinhalten, auf der Plattform verbleiben. Einblick in Moderationshandbücher offenbart, dass antisemitische Posts, die den Holocaust verhöhnen, sowie rassistische und homophobe Inhalte nicht mehr gelöscht, sondern nur weniger auffindbar gemacht werden sollen. Auch Drohungen, Belästigungen und ‘Deadnaming’ von Transpersonen erfahren weichere Sanktionen. Diese Praxis folgt offenbar Elon Musks Vorstellung von Redefreiheit und bestätigt Beobachtungen, dass seit seiner Übernahme umstrittene Inhalte weniger streng gehandhabt werden (Quelle: Heise).


Google stellt Usenet-Dienst in Groups ein

Google kündigte das Ende der Usenet-Unterstützung in Google Groups an, gültig ab 22. Februar 2024. Die Entscheidung wurde mit dem Rückgang legitimer Aktivitäten und der Zunahme von File-Sharing und Spam begründet. Nutzer verlieren die Möglichkeit, Beiträge zu posten, Gruppen zu abonnieren und neue Inhalte zu sehen. Das Usenet-Archiv bleibt jedoch erhalten. Google, das das Archiv seit der Übernahme von Deja.com im Jahr 2001 betreut, konzentriert sich nun auf die Reduzierung des technischen Aufwands und die Anpassung an Nutzergewohnheiten, die sich zu moderneren Plattformen verlagert haben (Quelle: Golem).


Microsofts KI Copilot komponiert Musik

Microsoft erweitert seine KI Copilot um eine Musikfunktion. Nutzer können nun in Minuten personalisierte Musikstücke mit oder ohne Text generieren lassen – musikalisches Vorwissen unnötig. Die Technologie, entwickelt in Kooperation mit Suno, zielt darauf ab, Laien bei der Erstellung einfacher Songs für persönliche Anlässe zu unterstützen. Der KI-Song-Generator greift auf Nutzerdaten zurück, um individualisierte Werke zu schaffen, die persönliche Bezüge enthalten können. Die Verfügbarkeit des Features wird schrittweise ausgerollt, wobei die Nutzer den Erstellungsprozess online verfolgen können, trotz anfänglicher technischer Schwierigkeiten (Quelle: WinFuture).


Freespeech mit Grenzen: X warnt Nutzer vor Tesla-Kritik

Nutzer der Social-Media-Plattform X erleben Warnmeldungen beim Anklicken von Links zur schwedischen Zeitung „Aftonbladet“, insbesondere bei Artikeln über Tesla. Die Plattform von Elon Musk kennzeichnet diese Links als Sicherheitsrisiko und rät zur Rückkehr, obwohl die Gründe für diese Einschätzungen unklar bleiben. Einige Artikel, die Tesla kritisieren, sind betroffen, während andere ohne Warnung zugänglich sind. Betroffen ist auch ein Bericht über Glimmerhandel, der Tesla Kinderarbeit vorwirft. X, bereits für manipulative Linkbehandlung kritisiert, schweigt zum aktuellen Vorfall (Quelle: Spiegel).


Midjourney v6: Präziser, aber auch teurer

Das neueste Modell der Bild-KI Midjourney, v6, befindet sich in der Alpha-Phase und verspricht bedeutsame Neuerungen. Entwickelt wurde v6 über neun Monate auf einem KI-Supercluster. Es ermöglicht nun eine präzisere Befolgung von Eingabeaufforderungen und unterstützt längere Inputs. Nutzer müssen sich auf angepasste Prompting-Mechanismen einstellen. Trotz höherer Detailgenauigkeit und der Fähigkeit, kleinere Texte im Bild zu generieren, weist das Modell noch Einschränkungen bei Geschwindigkeit und Bildqualität auf, die in den kommenden Wochen verbessert werden sollen. Durch höhere Leistungsanforderungen ist v6 langsamer und kostspieliger als sein Vorgänger v5 (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 50'2023 -
KI killt Jobs bei Upday, Threads in Europa gestartet, und Google hat geschummelt

Springer ersetzt Upday-Redaktion durch KI

Axel Springer beendet bis Jahresende die Kooperation mit Samsung und stellt den News-Aggregator Upday ein. Über 70 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, eine interne Weiterbeschäftigung wird geprüft. Ab Sommer 2024 soll Upday als KI-basierter Trend-News-Generator neu aufleben, der automatisiert Nachrichten generiert. Dieser Schritt symbolisiert den Wandel hin zum fast vollständig automatisierten Journalismus. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) sieht darin den “größten anzunehmenden Unfall” (GAU) für die Branche. Die KI soll Trends im Digitalen aufspüren und entsprechende News produzieren (Quelle: turi2).


Google Gemini: Beeindruckend, aber nicht echtzeit

Google hat seine neuen Gemini-Modelle vorgestellt und ein YouTube-Video veröffentlicht, das die Leistungsfähigkeit von multimodalen KI-Modellen demonstriert. Das Video, das 2,2 Millionen Aufrufe verzeichnet, suggeriert eine flüssige und sprachgesteuerte Interaktion, obwohl die tatsächliche Steuerung über Texteingaben erfolgte und das Video nachbearbeitet wurde. Der Co-Entwickler Oriol Vinyals betonte, dass das Video lediglich gekürzte echte Nutzereingaben zeigt, um Entwickler zu inspirieren. Bloomberg berichtet, dass das gezeigte Modell Gemini Ultra noch in Entwicklung und die gezeigten Inhalte ähnlich zu denen von GPT-4 sind (Quelle: ComputerBase).


iMessage: Beeper Mini trotzt Apple-Blockade

Trotz Apples Versuch, den Dienst zu blockieren, ist Beeper Mini zurück und ermöglicht Android-Nutzern erneut die Verwendung von iMessage. Derzeit ist nur die Anmeldung über Apple-ID möglich, die Nutzung mit Telefonnummern soll folgen. Nach einer Störung ist die App vorerst gratis. Die Entwickler weisen Sicherheitsbedenken zurück und bieten sogar an, Nachrichten klar zu kennzeichnen und eine unabhängige Sicherheitsprüfung durchführen zu lassen. Die Technik hinter Beeper Mini basiert auf Reverse Engineering, ohne einen Mac zu benötigen. US-Senatorin Amy Klobuchar kritisert Apples Einschränkungen als wettbewerbswidrig (Quelle: Heise).


OpenAI und Springer kündigen KI-Partnerschaft an

OpenAI, Entwickler von ChatGPT, und das Verlagshaus Axel Springer haben eine Partnerschaft zur Förderung von KI im Journalismus verkündet. Zukünftig erhalten ChatGPT-Nutzer weltweit Zusammenfassungen und Links zu Artikeln von Springer-Medien wie “Politico”, “Business Insider”, “Bild” und “Welt”. Diese Kooperation zielt darauf ab, Qualitätsjournalismus im digitalen Zeitalter zu stärken und gleichzeitig neue Finanzierungsquellen zu erschließen. Ebenfalls werden Inhalte von Axel Springer dazu genutzt, die KI-Modelle von OpenAI weiterzuentwickeln. Springer-CEO Mathias Döpfner betont das Potenzial dieser Initiative für die Branche (Quelle: Spiegel).


Meta Threads nun EU-konform verfügbar

Nach anfänglichem Hype und Zugangsproblemen in der EU ist Metas Twitter-Alternative “Threads” offiziell in Europa verfügbar. Der Start letztes Jahr erfolgte überstürzt, als Reaktion auf Turbulenzen bei Twitter unter Elon Musk. Viele Twitter-Abwanderer suchten Zuflucht bei Threads, scheiterten aber an EU-Datenschutzbarrieren. Mit der Freigabe können Nutzer nun via Instagram-Konto uneingeschränkt oder anonym mit limitierten Funktionen auf Threads zugreifen. Meta arbeitet zudem an einer Fediverse-Integration für mehr Interoperabilität mit anderen Netzwerken (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 49'2023 -
60er-Jahre-KI schlägt ChatGPT, Meta mit eigenem Bildgenerator, Google stellt multimodales Sprachmodell vor – und mehr

Eliza überrascht im Turing-Test

Eine neue Studie zeigt, dass das Programm Eliza aus dem Jahr 1966 in einem Turing-Test besser abschnitt als das moderne KI-Modell GPT-3.5 von Open AI. Im Online-Test mussten menschliche „Richter“ entscheiden, ob sie mit einem Menschen oder einer KI kommunizierten. Die menschlichen Teilnehmer hielten Eliza häufiger für menschlich als GPT-3.5, jedoch konnte das aktuellere GPT-4.0 seine Vorgängerversion übertreffen. Keine KI erreichte die 50-Prozent-Erfolgsquote, um den Test zu bestehen. Die Studie birgt potenzielle Schwachpunkte und unterliegt noch keiner Peer-Review (Quelle: Heise).


Google verschiebt Gemini-Start auf 2024

Google hat die Veröffentlichung von Gemini, einem fortschrittlichen Sprachmodell ähnlich wie GPT-4, für den nicht-englischsprachigen Teil der Welt auf Anfang 2024 verschoben. Laut „The Information“ erfüllt die Genauigkeit bei der Verarbeitung nicht-englischsprachiger Anfragen nicht die Erwartungen. Gemini kombiniert Sprachgenerierung mit Problemlösungskompetenzen, nutzt bestärkendes Lernen und kann Bild und Text analysieren, Daten speichern sowie strategisch planen. Mit Gemini sollen Dienste wie Google Bard, Google Assistant und die Google-Suche verbessert werden. Die zusätzliche Entwicklungszeit zielt darauf ab, die Qualität des multilingualen Verständnisses zu steigern (Quelle: Caschy).


Lichtfeld-Display Looking Glass Go: Kabellose 3D-Holografie

Looking Glass präsentiert das innovative “Looking Glass Go”, ein leichtes, tragbares 3D-Display mit Lichtfeldtechnologie. Das nur 235 Gramm schwere Gerät, mit einem 6-Zoll-Bildschirm und einer Auflösung von 2560×1440 Pixeln, ermöglicht holografieähnliche Darstellungen ohne Spezialbrille. Die Basiseinheit mit ausklappbarem Display bietet drahtloses Laden und KI-unterstützte Bildumwandlung von 2D zu 3D. OpenAIs ChatGPT ist integriert, und die Kompatibilität mit 3D-Engines erweitert die Nutzungsmöglichkeiten. Ein optionales Batteriemodul bietet bis zu zwei Stunden Laufzeit. Via Kickstarter finanziert, beginnen die Preise ab 200 US-Dollar (Quelle: Golem).


Meta stellt KI-Bildgenerator ‘Imagine’ vor

Meta Platforms hat “Imagine” eingeführt, ein KI-Web-Tool zur Erzeugung von Bildern aus Text. Das in den USA kostenlose Tool erfordert eine Meta-Anmeldung und erstellt vier Bilder pro Texteingabe. “Imagine” verwendet dasselbe AI-Modell wie “Emu”, ist jedoch als Web-Anwendung konzipiert. Meta plant, sichtbare und unsichtbare Wasserzeichen für die Rückverfolgbarkeit hinzuzufügen. Parallel wurde der KI-Bildgenerator für Messenger und Instagram durch “reimagine” erweitert, welches interaktive Bildreaktionen in Chats ermöglicht (Quelle: Heise).


Google nennt Details zu seinem multimodales KI-Modell Gemini

Alphabet und Google CEO Sundar Pichai stellte das neue Large Language Model “Gemini” vor, das sich durch multimodale Fähigkeiten wie Text-, Bild-, Audio-, Video- und Codeverarbeitung auszeichnet. Es ist auf verschiedenen Geräten einsetzbar und in drei Versionen – Ultra, Pro und Nano – optimiert. Gemini soll komplexe Themen erklären und aus großen Datenmengen Erkenntnisse ziehen. Training erfolgte auf Google-eigenen Tensor Processing Units; eine API soll bald verfügbar. Gemini integriert sich in Produkte wie Bard und Pixel und soll Anfang 2024 auch in nicht-englischssprachigen Ländern zugänglich sein. (Quelle: ComputerWoche).

Net-News der Woche 48'2023 -
KI wuchert global, Meta stalkte Kinder, und der Twitter-Klon Threads kommt nach Europa

Meta wegen Kinderdaten in der Kritik

Meta, der Mutterkonzern von Instagram, steht in den USA unter Beschuss. Laut Klage haben US-Bundesstaaten das Unternehmen verklagt, da es trotz 1,1 Millionen Hinweisen seit 2019 auf aktive Konten von Minderjährigen nur wenige deaktiviert habe. Die New York Times enthüllt, dass Meta Kinderdaten wie Standorte und E-Mail-Adressen systematisch sammelte, obwohl Kinder unter 13 Jahren laut Unternehmensrichtlinien keinen Zugang haben sollten. Instagram-Chef Adam Mosserie räumte Probleme bei der Altersverifikation ein. Meta fordert ein Bundesgesetz für elterliche Zustimmung in App-Stores und nennt die Altersüberprüfung eine “komplexe Herausforderung”. Verstöße gegen den Children’s Online Privacy Protection Act können hohe Strafen nach sich ziehen (Quelle: Heise).


Duet AI in Google Workspace jetzt für alle

Google präsentiert Duet AI für Workspace Enterprise, ein Tool zur Kreation, Kollaboration und Optimierung von Arbeitsabläufen. Nutzer können Inhalte in Gmail und Docs verbessern, in Slides basierend auf Texten Bilder erstellen und in Sheets Daten analysieren. Die KI bietet kontextuelles Schreiben, Tonalitätsanpassung und automatisierte Antworten in E-Mails. In Meet unterstützt sie mit Notizen und Live-Übersetzungen. Weitere Funktionen umfassen Event- und Budgetplanung sowie Coding-Support. Duet AI integriert sich mit Drittanbieter-Apps wie HubSpot und Asana, wodurch Google im AI-Wettbewerb bestehen und Nutzererlebnisse transformieren will (Quelle: OnlineMarketing.de).

Introducing Duet AI for Google Cloud

Sports Illustrated nutzt Fake-KI-Autoren

Sports Illustrated steht im Verdacht, Artikel von Künstlicher Intelligenz ohne Kennzeichnung veröffentlicht zu haben. Profile wie das von “Drew Ortiz” erwiesen sich als fiktiv; sein Bild stammte von einer KI-Porträtseite. Auch andere Fake-Profile wurden auf der Website genutzt. Nachdem Futurism darauf hinwies, wurden die Inhalte kommentarlos entfernt. Ein Sprecher der Arena Group behauptete, die Artikel kämen von externen Partnern. Dies widerspricht jedoch internen Quellen. Ähnliche Fälle wurden auch beim Magazin The Street beobachtet. Der Einsatz von KI im Journalismus nimmt zu, wobei einige Medien offen damit umgehen (Quelle: ComputerBase).


Amazon integriert KI “Q” in AWS

Amazon integriert leistungsstarke KI-Anwendungen in AWS, um Kundenservice und Analyse zu verbessern. Die neue “Q”-Erweiterung in Connect agiert als Chatbot für Kundensupport, während Connect Contact Lens dank KI-Tools umfassendere Analysen liefert. Die KI basiert auf 17 Jahren angesammelter AWS-Daten und erlaubt die einfache Entwicklung von Chatbots durch Admins mithilfe natürlicher Sprache. Amazon stärkt auch die Zusammenarbeit mit Salesforce für effizienteren Datenaustausch. Die Initiative unterstreicht Amazons KI-Engagement in vielen Bereichen – von Lagerverwaltung bis zum Kundenservice – und signalisiert den Einfluss der Cloud-Sparte auf Unternehmensanwendungen (Quelle: Heise).



Microsoft Paint bietet mit Dall-E 3 KI-Kunst für (fast) Alle

Microsoft erweitert Paint um KI-gesteuerte Cocreator-Funktionen, die Bildgenerierung per natürlicher Sprache ermöglichen. Dank Dall-E 3, basierend auf OpenAI, kann jeder Nutzer mit dem neuesten Windows 11-Update kreativ werden. “gogetgpt” entdeckte die Neuerung, die bereits seit September getestet wird. Die Integration erlaubt kostenfreie, benutzerfreundliche Bildgestaltung durch Beschreibungen und Stilauswahl. Aktuell nur auf Englisch verfügbar, sind die Cocreator-Funktionen vorerst auf ausgewählte Länder begrenzt. Ein Microsoft-Konto und 50 Credits für Bildgenerierung sind für die Nutzung erforderlich. Mit detaillierten Beschreibungen generiert Cocreator drei Varianten des gewünschten Bildes für die künstlerische Umsetzung (Quelle: WinFuture).


KI erzeugt Bilder fast in Echtzeit

Stability AI setzt mit Stable Diffusion XL Turbo einen neuen Meilenstein in der Bildgenerierung: Mithilfe der Adversarial Diffusion Distillation (ADD) können nun Bilder basierend auf Textanweisungen in Rekordzeit erstellt werden. Statt der üblichen 50 Schritte, benötigt die KI nur noch 1-4 Schritte, ohne an Bildqualität einzubüßen. Laut Ars Technica kann das System auf einer Nvidia RTX 3060 in ca. vier Sekunden ein Bild liefern. Die Nvidia A100 schafft ein kleineres Bild sogar in nur 207 Millisekunden. Das Tool ist auf der Firmenwebseite testbar (Quelle: Golem).


Instagrams Antwort auf Twitter: Threads kommt in die EU

Instagram bereitet die Einführung seines Mikroblogging-Dienstes Threads in der EU vor. Insiderquellen zufolge soll der Dienst, der bereits in über 100 Ländern existiert, im Dezember starten, nachdem Anpassungen an EU-Verbraucherschutzstandards vorgenommen wurden. Nutzer können ihr Threads-Konto separat löschen und den Dienst passiv nutzen. Instagram, Teil von Meta Platforms, zielt darauf ab, Werbekunden von Twitter abzuwerben, insbesondere nach Elon Musks umstrittenen Übernahmeentscheidungen. Trotz eines starken Starts mit 40 Millionen Downloads am ersten Tag, sank die Nutzung drastisch. Meta hofft auf langfristiges Wachstum, auch durch EU-Nutzer (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 47'2023 -
Führungschaos wegen KI-Durchbruch bei OpenAI – und was sonst noch wichtig war

Windows Terminal jetzt mit KI-Chatbot

Microsoft erweitert sein Windows Terminal durch einen KI-Chatbot für die Canary-Version. Nutzer können nun mittels natürlicher Sprache Kommandos generieren, die der Chatbot in ausführbare Befehle umsetzt. Die Funktion, “Terminal Chat” genannt, nutzt Azure OpenAI Service und benötigt einen Zugangsschlüssel. Es unterstützt Powershell und klassische Eingabe, wobei die Qualität der Ergebnisse variieren kann. Details sind im Microsoft-Blog erläutert. Interessierte finden den Quelltext auf GitHub; ein fertiges Installationspaket ist ebenfalls verfügbar (Quelle: Heise).


Führungschaos und Mitarbeiteraufstand bei OpenAI

Sam Altman übernimmt wieder die Führung von OpenAI, nachdem er die Ersetzung des Verwaltungsrats durchsetzte. Der Vorstand, der zuvor seinen Rauswurf betrieben hatte, besteht nun aus Bret Taylor, Larry Summers und Adam D’Angelo, bestätigte die Firma. Microsoft-CEO Satya Nadella unterstützt die Neubesetzung und sieht darin einen Weg zu einer effektiveren Verwaltung. OpenAI-Mitgründer Greg Brockman kehrt ebenfalls zurück. Die Entscheidung folgt massivem Druck der Belegschaft: Über 700 Mitarbeiter drohten mit Abwanderung zu Microsoft, sollte das alte Führungsteam nicht wieder eingesetzt werden (Quelle: ComputerBase).


YouTube testet KI-Musikproduktion mit Stars

YouTube wagt den Sprung in KI-gesteuerte Musikschöpfung. Im Experiment “Dream Track” testet die Plattform ein Lyria-basiertes Musikgenerierungsmodell. Nutzer können mit KI-Stimmen von Stars wie Alec Benjamin und Sia eigene 30-Sekunden-Soundtracks für YouTube Shorts erstellen. Neun Künstler beteiligen sich, darunter Charlie Puth, Demi Lovato und John Legend. Derzeit läuft der Test im “Music AI Incubator” vor einem begrenzten Publikum. YouTube erforscht dabei noch die Monetarisierung und Kontrolle über die neue Technologie (Quelle: Caschy).

Introducing Dream Track - an experiment on YouTube Shorts - featuring Charlie Puth

OpenAI startet ChatGPT Voice für alle

Trotz interner Unruhen hat OpenAI ChatGPT Voice eingeführt, eine Sprachsteuerungsfunktion, die anfangs exklusiv für Abonnenten gedacht war. Diese erlaubt es, mittels Sprachbefehlen mit dem digitalen Assistenten zu interagieren und erhält gesprochene Antworten. Mithilfe von OpenAIs Chatbot und zwei Sprachmodellen, einschließlich des Spracherkennungssystems Whisper, liefert die Technologie eine naturgetreue Stimmwiedergabe. Professionelle Sprecher haben die Stimmen entwickelt, wobei ein Missbrauch durch Klonen ausgeschlossen wird, da das Modell ausschließlich intern oder unter Lizenz verwendet wird. Plattformen wie Spotify könnten davon profitieren, um mehrsprachige Podcasts anzubieten (Quelle: Golem).


Claude 2.1: Größer, schneller, präziser

Anthropic präsentiert Claude 2.1, das neueste Large-Language-Model (LLM), welches die Kapazitäten von ChatGPT übertrifft. Mit einem riesigen Kontextfenster von 200.000 Tokens überflügelt Claude 2.1 das GPT-4 Turbo-Modell erheblich und kann komplette Bücher von bis zu 500 Seiten verarbeiten. Die verdoppelte Geschwindigkeit und Genauigkeit senken zudem Fehlinformationen und Halluzinationen. Entwickler profitieren von der Integration externer Tools und APIs sowie den “System Prompts”, einer Funktion ähnlich den “Custom Instructions” von ChatGPT. Der durchaus auch deutsch sprechende Bot ist derzeit in Deutschland nicht verfügbar und verlangt eine ausländische Telefonnummer zur Registrierung auf Claude.ai (Quelle: Caschy).

Zwei humanoide Roboter, einer hellgrün, einer hellgrau, in einer Kneipe beim Armdrücken, symbolisch für KI-Chatbot Claude, der ChatGPT herausfordert
Claudes Update auf die Version 2.1 soll GPT4 Turbo deutlich überlegen sein

OpenAI: Riskanter Durchbruch bei AGI Grund für Altman-Chaos?

Mitarbeiter von OpenAI haben laut Berichten ein Warnschreiben bezüglich der KI-Entwicklung an den Aufsichtsrat gerichtet. Sie sprechen von einer potenziellen “Bedrohung für die Menschheit” durch einen Fortschritt zur Artificial General Intelligence (AGI), die menschliche Intelligenz übertreffen könnte. Dies wird im Kontext der Entlassung und Rückkehr von CEO Sam Altman diskutiert, wobei Unstimmigkeiten über die Existenz des Briefes bestehen. Altman, kritisiert für mangelnde Kommunikation und mögliche Vermarktungsverfehlungen, hatte kürzlich OpenAIs Fortschritte bei einem Wirtschaftsgipfel angedeutet. Die genauen Konsequenzen der AGI-Entwicklung bleiben unklar, während die Debatte um die Risiken von KI weitergeht (Quelle: Heise).

Doch nicht bloß ein KI-Chatbot? Eine Gruppe von OpenAI-Mitarbeitern steht um einen Tisch herum, auf dem ein Modell eines menschlichen Gehirns liegt, das von künstlicher Intelligenz umgeben ist, die es zu übernehmen scheint., professional photography, bokeh, natural lighting, canon lens, shot on dslr 64 megapixels sharp focus, detailed matte painting
Durchbruch bei Genereller Künstlicher Intelligenz Grund für vorübergehenden Altman-Rauswurf?

Google KI Bard kann YouTube-Videos analysieren

Google KI Bard entfaltet neue Fähigkeiten: Nun analysiert sie YouTube-Videos, um Nutzern Zeit zu sparen. Bard extrahiert gezielt Informationen ohne Video-Wiedergabe, etwa Zutaten aus Kochvideos inklusive Rezeptanleitung, wie Android Authority berichtet. Seit September kann Bard Videos grob zusammenfassen, jetzt bietet sie detaillierte, strukturierte Inhalte auf Anfrage. Die Funktion birgt Potenzial für schnelleren Wissenszugriff, könnte aber Content-Erstellern schaden, die exklusive Inhalte monetarisieren. Googles Pläne für den Umgang mit dieser Problematik sind noch offen (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 46'2023 -
Kennzeichnung von KI-Inhalten wird Pflicht, Schauspieler erkämpfen Schutzrechte, Google-Dienste werden sozialer – und was sonst noch wichtig war

Historischer KI-Schutz für Hollywood-Schauspieler

Nach dem längsten Streik in Hollywoods Geschichte hat die Schauspieler-Gewerkschaft SAG-AFTRA umfassende KI-Schutzmaßnahmen ausgehandelt. Die 118-tägige Arbeitsniederlegung endete mit einer über 1 Milliarde Dollar schweren vorläufigen Einigung, die die Zustimmung der Darsteller für KI-Nutzung vorschreibt. Das Abkommen betrifft auch digitale Repliken nach dem Tod der Künstler. Die Gewerkschaft kann Entschädigungen aushandeln und behält das Recht auf Überwachung von KI-Fortschritten. Die Vereinbarung gilt als entscheidender Sieg für die Interessen der Mitglieder (Quelle: Golem).


Massive Sicherheitslücken in Gesundheitsämtern

Laut Zeit Online weisen viele deutsche Gesundheitsämter erhebliche IT-Sicherheitsmängel auf, die Datenschutzverletzungen ermöglichen könnten. Die Software Mikropro Health, die als einheitliche Datenverarbeitungsplattform dient, entspricht nicht dem aktuellen technischen Stand und hat zahlreiche Schwachstellen. Zugangsdaten sind im Quellcode hinterlegt, Berechtigungskonzepte funktionieren nicht und Passwörter werden im Klartext gespeichert. Zudem fehlen vielen Kommunen die finanziellen Mittel und das Fachwissen für eine sichere IT-Administration. Der Landesdatenschützer sieht bisher keine Probleme und schiebt die Verantwortung auf die Kreisverwaltungen (Quelle: ComputerBase).


light grey humanoid robot staring at youtube-logo on computerscreen in modern office

YouTube fordert Kennzeichnung von KI in Video-Inhalten

YouTube verlangt von Video-Creators, künftig KI-generierte Inhalte zu kennzeichnen. Ziel ist Transparenz und die Verhinderung von Desinformation. Besonders bei sensiblen Themen wie Wahlen oder Gesundheitsrisiken soll ein sichtbares Label im Videoplayer auf KI-Inhalte hinweisen. Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen führen zur Entfernung des Videos. Die Kennzeichnung erfolgt im Rahmen der US-Richtlinien, und führende KI-Anbieter integrieren Wasserzeichen zur Erkennung generativer Inhalte (Quelle: ComputerBase).


Googles KI übertrifft Meteorologen

Googles neue KI “Graphcast” revolutioniert die Wettervorhersage. Das System, trainiert mit 40 Jahren Daten des ECMWF, prognostiziert das Wetter bis zu zehn Tage im Voraus präziser als herkömmliche Methoden. Laut Financial Times schlägt Graphcast in 90% der Fälle das ECMWF-System und andere KI-Modelle. Es erstellt Vorhersagen in Minuten, spart Supercomputer-Stunden und sagte den Landfall von Hurrikan Lee korrekt voraus. Trotz Schwächen bei extremen Wetterereignissen planen Experten die Kombination mit traditionellen Modellen. Das britische Met Office entwickelt bereits ein ähnliches System (Quelle: Golem).


Google Maps: neue Funktionen für Teamplanung und Routen

Google Maps aktualisiert: Nutzer können bald Listen gemeinsam bearbeiten, Orte mit Emojis bewerten und Beiträge auf der Plattform mit Emojis reagieren. In über 80 Großstädten, darunter Berlin, werden Routenempfehlungen präziser. Das Update, verfügbar für Android und iOS, ermöglicht eine bessere Routensuche basierend auf Ankunftszeit, Umstiegen und Reisedauer. Routenfilter erleichtern die Auswahl von Wegen mit kurzen Fußwegen. Zusätzlich werden Ein- und Ausgänge von Bahnstationen genauer angezeigt. Die neuen Features sollen die Planung von gemeinsamen Touren mit Freunden direkt in Google Maps vereinfachen und in den nächsten Wochen eingeführt werden (Quelle: Heise).


Google Notes: Google testet Kommentarfunktion für Suchergebnisse

Google startet mit Notes ein Experiment, das Nutzern erlaubt, Suchergebnisse zu kommentieren. Die Funktion, derzeit nur in den USA verfügbar, ermöglicht personalisierte Anmerkungen in der Google-App und Discover. Mit farbiger Schrift und Bildern können Nutzer innerhalb von Minuten Feedback hinterlassen, außer bei menschlicher Überprüfung notwendig ist. Google setzt auf algorithmische und manuelle Kontrollen, um Missbrauch zu vermeiden. Kontroverse Themen sind von der Kommentierung ausgeschlossen, und Google prüft, Publishern Einblicke in die Notes zu ermöglichen (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 45'2023 -
KI dominiert die Nachrichten – nicht nur die guten: Turbo für ChatGPT, DDoS-Angriffe auf OpenAI, und mit Grok betritt ein neuer Player die Chatbot-Bühne

X startet Testphase für KI-Sprachmodell Grok

Das US-Softwareunternehmen X hat sein KI-gestütztes Sprachmodell Grok in den USA für erste Nutzer freigeschaltet. Grok, eine Anlehnung an “Per Anhalter durch die Galaxis”, soll fast alle Fragen beantworten und sogar Vorschläge für neue Fragen machen. Trotz virtuosem Witz und Zugriff auf Echtzeitinformationen des X-Netzwerks, warnt das Unternehmen vor dem Umgang mit Falschinformationen. Zudem stellt man klar, dass das Produkt sich noch in einem frühen Beta-Stadium befinde. Deutsche Nutzer können sich aktuell nur auf eine Warteliste setzen (Quelle: Golem).


Microsoft setzt auf KI für bessere Cloud-Sicherheit

Microsoft plant eine umfassende Cybersicherheitsinitiative namens Secure Future Initiative (SFI) und setzt dabei auf Automatisierung und künstliche Intelligenz (KI) in der Softwareentwicklung, um die Sicherheit seiner Cloud-Dienste zu verbessern und die Reaktionszeit auf Schwachstellen zu verkürzen. Dies folgt auf eine Reihe von Cybersicherheitsvorfällen in den letzten Jahren, darunter der SolarWinds-Angriff und ein Hack auf Microsoft-Exchange-Server, bei dem 30.000 Unternehmen betroffen waren. Die KI-basierte Strategie soll auch dazu beitragen, Verschlüsselungsschlüssel zu schützen (Quelle: WinFuture).


OpenAI kündigt Turbo-Versionen von GPT 4 an

OpenAI gab auf seiner ersten Entwicklerkonferenz, dem OpenAI DevDay, die Einführung von “Turbo”-Versionen seiner generativen Sprachmodelle GPT 3.5 und GPT 4 bekannt. Die verbesserten Modelle können größere Datenmengen verarbeiten, sind kostengünstiger und effizienter in der Nutzung. Entwickler können nun eine Vorschauversion von GPT 4 Turbo abrufen. OpenAI verdoppelt zudem das Eingabelimit und senkt die Kosten pro 1.000 Eingabetoken erheblich. Darüber hinaus ermöglicht der Betreiber die Erstellung eigener ChatGPT-Bots und verspricht, Kunden vor eventuellen Copyright-Klagen bei der Veröffentlichung von GPT-Ausgaben zu schützen (Quelle: Heise).


KI-Chatbot und Kommentarzusammenfassung: Google bringt neue Funktionen für YouTube

Google hat zwei neue KI-Projekte für YouTube vorgestellt: Ein Chatbot soll Nutzern Fragen zum Videoinhalt beantworten und weiterführende Informationen liefern, während die zweite Funktion die Kommentarsektion ordnet und einen schnellen Überblick ermöglicht. Dies soll den Erstellern helfen, auf Anfragen schneller zu reagieren und neue Ideen zu gewinnen. Die KI analysiert das Video und recherchiert weitere Informationen im Internet. Google betont jedoch, dass es sich um einen Test handelt und die Antworten nicht immer korrekt sein können. Aktuell sind die Funktionen nur für englischsprachige Nutzer in den USA verfügbar (Quelle: Golem).


Google und Netzbetreiber wollen Öffnung von iMessage erzwingen

Dadurch würden Apples Messenger-Regeln gelockert und der Austausch von Nachrichten über verschiedene Messenger hinweg ermöglicht. Bisher können Unternehmen über iMessage nur Apple-Nutzer mit “angereicherten Nachrichten” erreichen. Die EU-Kommission hat bereits Apple als Gatekeeper eingestuft und prüft derzeit, ob auch iMessage unter den Digital Markets Act fällt. Apple betont, dass iMessage ausschließlich für private Kommunikation gedacht sei. Google versucht bereits seit längerem, Apple zum Support des Kommunikationsstandards RCS zu bewegen (Quelle: Heise).


OpenAI von DDoS-Angriffen heimgesucht

OpenAI’s KI-Chatbot ChatGPT und die dazugehörige API leiden seit zwei Tagen unter Ausfällen durch DDoS-Angriffe. Der Anbieter arbeitet an Problemlösungen, die nur kurzzeitig Wirkung zeigen. Die Angreifergruppe Anonymous Sudan erklärt auf Telegram ihre Motive: Kritik an OpenAIs Kooperation mit Israel, Einsatz von KI in Waffenentwicklung und generelle Ablehnung von US-Unternehmen. Die Gruppe hat bereits andere prominente Ziele attackiert, darunter Microsoft und Telegram. OpenAI kämpft weiterhin um Stabilität ihrer Dienste (Quelle: ComputerBase).