Archiv der Kategorie: Nachrichten

Net-News der Woche 44'2023 -
Apple nutzt mehr KI, als man denkt, Google gibt viel Geld aus, Mastodon wird besser, Windows auch – und mehr

Google und Amazon investieren Milliarden in KI-Startup Anthropic

Google und Amazon erhöhen ihre Investitionen in das KI-Startup Anthropic deutlich, um Microsofts OpenAI Konkurrenz zu machen. Google investiert bis zu 2 Milliarden Dollar und Amazon könnte bis zu 4 Milliarden Dollar investieren. Ziel ist es, KI-Systeme zu entwickeln, die sicherer und leistungsfähiger sind als bestehende Modelle. Währenddessen sieht sich Anthropic mit einer Klage von Musikverlagen konfrontiert, die behaupten, das Unternehmen habe ihre Songtexte ohne Erlaubnis zum Training des Chatbots Claude verwendet (Quelle: Golem).


Mastodon-Update für Android ermöglicht benutzerdefinierte Listen

Das neueste Mastodon-Update für Android führt Listen ein, mit denen Benutzer ihre Kontakte nach Themen oder Interessen sortieren und aus dem Haupt-Feed entfernen können. Diese Funktion soll helfen, den Feed übersichtlich zu halten und Themen individuell zu erkunden. Zusätzlich wurde der Start-Tab angepasst, um eine einfachere Navigation zwischen Haupt-Feed, Listen und Hashtags zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen sind in Planung, auch das iOS- und Web-Team arbeitet an neuen Funktionen (Quelle: Caschy).


Microsoft verteilt Update zu Windows 11: Wenige Neuheiten, große Veränderungen

Microsoft hat die Aktualisierung Windows 11 23H2 freigegeben, die nach der kumulativen Aktualisierung für Windows 11 22H2 folgt. Die Chat-App wird nun durch eine kostenlose Version von Microsoft Teams ersetzt, die standardmäßig in der Taskleiste zu finden ist. System-Apps werden zukünftig in den Einstellungen unter “Systemkomponenten” verwaltet. Die Veröffentlichung wird schrittweise durchgeführt, beginnend mit Benutzern, die die Option “Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald diese verfügbar sind” aktiviert haben. Der Auto-Update-Prozess beginnt in den kommenden Monaten (Quelle: ComputerBase).


Facebook und Instagram: EU verbietet personalisierte Werbung

Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) hat Facebook und Instagram ein Verbot auferlegt, Werbung anzuzeigen, die auf der Überwachung und Profilerstellung von Nutzern beruht. Diese Eilentscheidung betrifft den gesamten Europäischen Wirtschaftsraum und soll innerhalb von zwei Wochen umgesetzt werden. Das Verbot folgt einem Antrag der norwegischen Datenschutzbehörde und bezieht sich auf verhaltensbezogene Werbung, die bisher auf Verträgen mit Nutzern und berechtigten Interessen basiert. Facebook plant, auf eine Nutzereinwilligung als neue Rechtsgrundlage umzustellen und ab November Gebühren zu erheben, wenn Nutzer keine personalisierte Werbung wünschen (Quelle: Heise).


Apple setzt (doch) auf generative KI-Technologie

Trotz bisher zurückhaltender Kommunikation bezüglich künstlicher Intelligenz (KI) betont Apple CEO Tim Cook, dass KI und maschinelles Lernen integraler Bestandteil der Apple-Produkte sind. Funktionen wie Personal Voice und Live Voicemail, Sturz- und Unfallerkennung oder EKG-Messungen sind nur durch den Einsatz von KI möglich. Cook betont, dass generative KI, die selbstständig neue Inhalte auf Basis vorhandener Informationen erstellt, bei Apple eine entscheidende Rolle spielt, ohne jedoch konkrete Details zu nennen. Investitionen in diese Technologie sollen zukünftige Produktverbesserungen ermöglichen (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 43'2023 -
ChatGPT kommt ins Auto, YouTube Music bekommt Mega-Upgrade, Leicas neue Kamera schützt Bilder mit Krypto-Zertifikaten – und mehr

Stellantis integriert ChatGPT in Kraftfahrzeuge

Der Autobauer Stellantis plant die Integration von ChatGPT in seine DS-Automobiles. Die KI-gestützte Funktion erweitert die vorhandene Spracherkennung und ermöglicht neue Konversationserlebnisse mit dem Auto. Nutzer können über Sprachbefehle u.a. das Navigationssystem steuern oder Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Kunstwerken abrufen. Die Integration in das DS-Iris-System erfolgt über die Software Soundhound AI powered by ChatGPT API. In einer sechsmonatigen Pilotphase steht der Service kostenlos für 20.000 Kunden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien zur Verfügung (Quelle: Golem).


Google und Apple deaktivieren Verkehrsdaten in Israel

Google und Apple haben aufgrund des erwarteten Einmarschs israelischer Truppen in den Gazastreifen das Verkehrsaufkommen in Israel in ihren Kartendiensten deaktiviert, wie das israelische Magazin Geektime zuerst bemerkte. Davon betroffen sind Google Maps, Apple Maps und Waze, während Microsofts Bing weiterhin Daten zeigt. Die Maßnahme soll verhindern, dass Informationen über den Bewegungsumfang der israelischen Streitkräfte preisgegeben werden. Google erklärte, die Anzeige sei zur Sicherheit der lokalen Gemeinden entfernt worden. Apple und die israelischen Streitkräfte äußerten sich nicht (Quelle: Heise).


YouTube Music: Neue Features und HomePod-Unterstützung

YouTube Music erweitert seine Funktionen und verbessert die Kompatibilität mit externen Geräten. Nach Apples HomePods-Einbindung werden nun auch personalisierte Playlists, KI-unterstützte Empfehlungen und die Integration von “Samples” für Musikneuentdeckungen vorgestellt. Damit werden Nutzererfahrungen personalisiert und die meistgehörten Inhalte auf der Startseite angezeigt. Außerdem sollen Künstlerauswahl und Stimmung als Basis für Liedvorschläge dienen. Für englischsprachige US-Nutzer werden individuelle Playlist-Cover mittels KI erstellt. Unterstützung für Amazons Alexa ist noch ausstehend (Quelle: Caschy).


Nightshade: Künstler schützen ihre Werke vor KI-Missbrauch

Mit Nightshade haben Forscher ein Tool entwickelt, das Künstler nutzen können, um ihre Werke vor dem unerlaubten Gebrauch durch KI-Firmen zu schützen. Die Anwendung modifiziert unsichtbar die Pixel von Bildern, die, wenn sie von KI-Modellen zur Weiterbildung verwendet werden, zu unvorhersehbaren und chaotischen Störungen führen. Dies könnte das Gleichgewicht zwischen KI-Unternehmen und Künstlern wiederherstellen und eine Abschreckung gegen die Missachtung des Urheberrechts schaffen. Nightshade soll in das bereits existierende Tool Glaze integriert werden und Open Source zur Verfügung gestellt werden (Quelle: Heise).


Leica präsentiert M11-P: Kamera gegen Bildfälschungen

Leica hat ein neues Kameramodell M11-P vorgestellt, das die Echtheit von Bildern garantieren soll. Die Digitalkamera kann verschlüsselte Daten in Fotos einbetten, die über Adobes Content Authenticity Initiative authentifiziert werden. Manipulierte oder bearbeitete Bilder sollen so entlarvt werden. Das Modell verfügt über 60 Megapixel, 256 GByte internen Speicher und ein 28mm f/2-Objektiv. Der Sicherheitschip erzeugt mit jedem Bild ein signiertes Zertifikat. Die Kamera kostet 8.950 Euro. Eine Ausweitung der Funktion auf andere Modelle ist aktuell unklar (Quelle: Golem).

Net-News der Woche 42'2023 -
KI versagt im Gaza-Konflikt, Amazon & Co kooperieren gegen Fake-Bewertungen, Video-KI erreicht neues Level – und mehr

KI im Gaza -Konflikt: Erkennungstools versagen
KI-generierte Bilder erschweren Kriegsberichterstattung

KI-Erkennungstools versagen im Gaza-Konflikt

Ein Online-Tool, das KI-generierte Bilder erkennen soll, stufte echte Fotos aus Gaza fälschlicherweise als KI-generiert ein, laut dem US-Magazin 404 Media. Besonders betroffen war ein Bild, das ein bei einem Hamas-Angriff getötetes Baby darstellt. Die Fehleinschätzung führt zu einer “zweiten Ebene an Desinformation”, da echte Bilder plötzlich als gefälscht gelten. Für die Authentizität des umstrittenen Bildes sprach sich Bildfälschungs-Experte Hany Farid aus. Die EU-Kommission fordert bereits Antworten von den betroffenen sozialen Netzwerken (Quelle: Heise).


Adobe revolutioniert Video- und Fotobearbeitung mit KI

Adobe hat auf der MAX-Konferenz zwei KI-gestützte Projekte vorgestellt, die Video– und Fotobearbeitung revolutionieren könnten. “Project Fast Fill” ermöglicht es, Personen und Objekte in Videos zu verschieben oder zu entfernen. Die Technologie nutzt die generative “Generated Fill”-Funktion, die bisher nur in der Bildbearbeitung angewendet wurde. “Project Stardust” erleichtert und beschleunigt die Fotobearbeitung, indem es Objekte und Personen einfach entfernen oder verschieben lässt. Beide Projekte sind aktuell noch in der experimentellen Phase (Quelle: Onlinemarketing.de)


Baidus KI-Chatbot Ernie 4.0 zieht mit OpenAI gleich

Das chinesische Unternehmen Baidu hat eine aktualisierte Version seines KI-basierten Sprachmodells und Chatbots, Ernie 4.0, vorgestellt. Baidu behauptet, dass Ernie 4.0 nun mit OpenAIs ChatGPT und dem zugrunde liegenden Sprachmodell GPT-4 mithalten kann, insbesondere bei chinesischsprachigen Aufgaben. Die verbesserte KI soll nun in verschiedene Baidu-Produkte und -Dienste eingebunden werden. Da ausländische KI-Chatbots wie ChatGPT und Google Bard in China nicht zur Verfügung stehen, haben chinesische Firmen wie Baidu auf dem heimischen Markt freie Bahn für ihre eigenen Entwicklungen (Quelle: Heise).


Tech-Giganten gründen Koalition gegen gefälschte Online-Bewertungen

Sechs Internetunternehmen, darunter Amazon und Booking.com, haben eine weltweite Allianz zur Bekämpfung gefälschter Online-Bewertungen gegründet. Die Koalition, die bei einer von Tripadvisor organisierten Konferenz im Oktober 2022 ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, den Zugang zu verlässlichen Kundenrezensionen zu schützen und unseriöse Manipulationen zu verhindern. Die Mitglieder werden gemeinsam Methoden zur Erkennung gefälschter Bewertungen erarbeiten und tauschen. Die nächste Konferenz findet im Dezember 2023 in Brüssel statt, unter der Organisation von Amazon (Quelle: IT-Times).


OpenAI integriert Text-zu-Bild-Generator DALL-E 3 in ChatGPT Plus und Enterprise

OpenAI hat den verbesserten Text-zu-Bild-Generator DALL-E 3 für ChatGPT Plus- und Enterprise-Kunden vorgestellt. Mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen soll eine breitere Nutzung ermöglicht und der Generierung potenziell schädlicher Inhalte vorgebeugt werden. DALL-E 3 erlaubt längere und visuell eindrucksvollere Eingabeaufforderungen und war zuvor exklusiv für Microsofts Bing-Plattform verfügbar. OpenAI hat zudem ein internes Tool entwickelt, dass mit 99-prozentiger Genauigkeit erkennt, ob ein Bild von DALL-E 3 generiert wurde (Quelle: Caschy).


US-Musikverlage verklagen Anthropic AI

Die Universal Music Publishing Group und andere Musikverlage klagen gegen das KI-Unternehmen Anthropic AI. Sie beschuldigen Anthropic, Urheberrechte zu verletzen, indem es seine KI-Modelle mit geschützten Songtexten trainiert. In der Klage fordern sie Schadenersatz, entgangene Einnahmen und das Löschen der gesammelten Daten. Anthropic, unterstützt von Amazon, entwickelt mit Claude einen Konkurrenten zu Googles Bard und ChatGPT. Die Kläger behaupten, das Unternehmen kopiere riesige Mengen geschützter Texte aus dem Internet und anderen Quellen zur Generierung ihres KI-Outputs (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 41'2023 -
KI macht manches teurer, vor Gericht springt aber (vielleicht) Google ein – und was sonst noch wichtig war

Google testet unauffälligere KI-Suche: ‘SGE light’

Google arbeitet an einer modifizierten Version seiner neuen Künstlichen Intelligenz (KI)-Suche, bei der der KI-Chat weniger prominent platziert ist. Die neue Variante, “SGE light” genannt, könnte darauf hinweisen, dass der vollständige Rollout der neuen Suche noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Google muss dabei sicherstellen, dass der KI-Chat die Werbeeinnahmen des Unternehmens nicht beeinträchtigt, indem er Nutzer nicht zu stark von den Anzeigen ablenkt (Quelle: SEO Südwest).


Verdeckte Werbung: X vertreibt Anzeigen ohne Kennzeichnung

Die Social-Media-Plattform X bietet Werbeprodukte, die in Nutzer-Timelines erscheinen, ohne dass sie als solche erkennbar sind. Weder ein Like noch ein Retweet sind bei diesen Werbungen möglich. Laut Mashable handelt es sich um eine einfache Text-Foto-Avatar-Kombination, die einen authentischen Post imitiert. Die Werbung scheint über Drittanbieter eingespielt zu werden. Nach dem Verlust von etwa der Hälfte aller Werbekunden und sinkenden Werbeausgaben nutzt X nun auch Google für Programmatic Advertising (Quelle: t3n).


Adobe Max: Mehr KI, höhere Preise

Adobe hat zum Start seiner dreitägigen Kreativkonferenz Adobe Max erweiterte Funktionen seiner KI-Bildgenerierung unter dem Namen Firefly präsentiert. Sowohl Bitmap-Bilder in Photoshop als auch Vektorgrafiken in Illustrator können nun erstellt werden. Auch die Funktion Retype zur Identifizierung von Schriften in Dokumenten und Bildern wurde vorgestellt. Die Neuerungen sollen ab November mit einer eigenen Währung namens “Credits” abgerechnet werden. Zudem kündigte Adobe eine Preiserhöhung an und strich die Cloudspeicherung aus seinen Abonnements (Quelle: Golem).


Google forciert passwortlose Anmeldung mit Passkeys

Google setzt auf Passkeys statt Passwörter: Nutzer sehen nun standardmäßig die Option der passwortlosen Anmeldung und werden aufgefordert, Passkeys, z.B. via Hardware-Schlüssel oder Fingerabdruck, zu erstellen. Dies soll sicherer und bequemer sein und die Anmeldung um 40% beschleunigen. Passwörter bleiben vorerst erhalten, doch Google strebt an, dass Nutzer ausschließlich Passkeys verwenden. Ein konkreter Abschaffungszeitplan existiert nicht. Auch Workspace-Kunden sollen zukünftig Passkeys nutzen (Quelle: Heise).


Google springt für Urheberrechtsverletzungen durch Künstliche Intelligenz ein

Google hat angekündigt, Kunden vor etwaigen Urheberrechtsklagen zu schützen, die durch den Gebrauch seiner KI-Produkte entstehen könnten. Dieser Schutz gilt sowohl für rechtliche Streitigkeiten, die auf von KI erstellte Ergebnisse zurückzuführen sind, als auch für Klagen wegen der Verwendung urheberrechtlich geschützter Trainingsdaten. Google kennt sieben spezifische KI-Produkte, für deren Nutzung es die rechtlichen Risiken übernimmt – Bard ist allerdings nicht dabei. Allerdings gilt dies nicht für vorsätzliche Urheberrechtsverletzungen und der Austausch eines potenziell urheberrechtsverletzenden Firmenlogos muss von dem betroffenen Unternehmen selbst getragen werden (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 40'2023 -
Jemand weiß, mit wem du im Hotel warst, dafür wird dein Assistent etwas klüger und Amazon macht das Radio aus – und was sonst noch wichtig war

Cybercrime-Gang AlphV erbeutet Daten von Hotelkette MotelOne

Die als AlphV bekannte Cybercrime-Gruppe hat sich Zugang zum Netzwerk der Hotelkette MotelOne verschafft und behauptet, über 6 Terabyte Daten erbeutet zu haben. Darunter befinden sich unter anderem Buchungsbestätigungen der letzten drei Jahre und Zugangsdaten zu internen und Drittanbieter-Backends. Die Gang kündigt an, die Daten stückweise zu veröffentlichen und droht mit einer “Katastrophe” innerhalb von 5 Tagen, sollte MotelOne nicht reagieren. Die Hotelkette hat den Vorfall bestätigt und die Betroffenen informiert (Quelle: Heise).


TikTok testet werbefreies Abomodell für 4,99 Dollar

TikTok testet ein werbefreies Abonnementmodell für 4,99 Dollar im Monat. Dieser Schritt folgt dem Trend anderer Social-Media-Plattformen wie Snapchat und dem früheren Twitter, die bereits Premium-Optionen eingeführt haben. Die neueste Version der TikTok-App enthält Hinweise auf das neue Abomodell, das neben dem werbefinanzierten Standardmodell angeboten wird. Entdeckt wurde der neue Code von Android Authority (Quelle: Caschy).


Zoom Docs: Neue App will Google und Microsoft herausfordern

Zoom plant, mit Zoom Docs Googles und Microsofts Dominanz herauszufordern. Diese App, die in die proprietäre Videokonferenzplattform integriert ist, ermöglicht Benutzern das Speichern von Inhalten aus Besprechungen und verschiedenen Tools in gemeinsamen Dokumenten. Zoom fokussiert auf die Echtzeitkollaboration während Videokonferenzen und plant die Einführung von KI-gestützten Funktionen wie Textzusammenfassungen und automatisierten Antworten. Der Start von Zoom Docs ist für das Frühjahr 2024 geplant, Preise nennt das Unternehmen noch nicht (Quelle: Golem).


Google kündigt “Assistant with Bard” an

Google hat auf seiner Hausmesse “Made by Google” den “Assistant with Bard” präsentiert. Dieser erweitert die Funktionen des aktuellen Assistants durch die Integration von Googles generativer KI, Bard. Dadurch sollen intuitivere Antworten, personalisiertere Chats und verbessertes Textverständnis möglich sein. Der Assistent soll Text, Sprache und Bilder verarbeiten und mit Google-Diensten wie Gmail und Docs interagieren können. Bald soll er für eine begrenzte Anzahl von Testern auf Android und iOS verfügbar sein, die breite Verfügbarkeit ist in den kommenden Monaten geplant (Quelle: Caschy).


Microsofts OneDrive bekommt KI und Komfortfunktionen

Microsoft plant, eine “neue Generation” seines Cloud-Speicherdienstes OneDrive mit KI-gestützten Empfehlungen und erweiterten Funktionen zu starten. Nutzer sollen künftig schneller ihre gewünschten Dateien finden, und die Dateien können nach Personen oder zugehörigen Meetings organisiert werden. Zudem verbessert Microsoft das Design der Desktop-App und des Webzugriffs. Das KI-Tool Copilot wird integriert und ermöglicht Fragen zu Dateien oder Inhaltszusammenfassungen. Diese Verbesserungen sollen bis Dezember 2024 abgeschlossen sein, einschließlich Offline-Funktionen und einer erweiterten Fotosuche (Quelle: Heise).


Amp: Amazon knipst das Radio aus

Amazon hat seine ambitionierte Radio-App “Amp” eingestellt, trotz prominenter Beteiligung von Stars wie Nicki Minaj und Jason Lee. Mit Amp sollten Nutzer eigene Radiostationen erstellen und als DJ agieren können. Doch trotz großer Pläne wurde das Projekt stillschweigend abgebrochen. Amazon entließ bereits Ende 2022 150 Mitarbeiter, die Hälfte des Amp-Teams. Laut Steve Boom, dem zuständigen Manager, will Amazon in andere Bereiche investieren. Die App stand in Deutschland nie zur Verfügung und auch in den USA wird sie bald nicht mehr verfügbar sein (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 39'2023 -
ChatGPT lernt (wieder) surfen, Amazon investiert Milliarden, Getty bekommt eigenen Bildgenerator – und was sonst noch wichtig war

Amazon steigt in KI-Unternehmen Anthropic ein

Amazon hat angekündigt, bis zu 4 Milliarden US-Dollar in das KI-Unternehmen Anthropic zu investieren. Die Investition ist Teil einer umfassenden Zusammenarbeit zur Entwicklung leistungsstarker Grundlagenmodelle für künstliche Intelligenz. Gemeinsam mit Amazon Web Services (AWS) soll die sichere und steuerbare KI von Anthropic AWS-Kunden zugänglich gemacht werden. AWS wird zunächst Anteile im Wert von 1,25 Milliarden Dollar erwerben, mit einer weiteren Kaufoption über 2,75 Milliarden Dollar. Amazon erhält durch die Investition eine Minderheitsbeteiligung an Anthropic (Quelle: Caschy).


Getty Images startet KI-generierte Bildplattform für rechtlich sichere Nutzung

Getty Images hat eine generative KI namens “Generative AI by Getty Images” vorgestellt, die Bilder nur aus seinem lizenzierten Fotobestand erstellt. Durch die Nutzung der eigenen, lizenzierten Bilder soll eine rechtliche Absicherung für die kommerzielle Nutzung der KI-generierten Bilder gewährleistet werden. Die Plattform, die auf der Edify-Technologie von Nvidia basiert, verbietet Eingabeaufforderungen mit Namen von Personen und kann keine öffentlichen Personen oder Ereignisse nachbilden, um Bildmanipulationen zu verhindern (Quelle: Golem).


Google stellt Podcasts-App ein

Google hat das Aus für seine Podcasts-App 2024 angekündigt und plant, Podcasts künftig in YouTube Music zu integrieren. Die Entscheidung folgt der Einstellung von YouTube Premium Lite und der Basic-HTML-Ansicht von Gmail ab Januar 2024. Google stuft die Podcasts-App als überflüssig ein, da laut Marktforschern 23% der wöchentlichen Podcast-Nutzer in den USA YouTube bevorzugen. Nutzer und Produzenten sollen Tools zur Vereinfachung der Migration angeboten bekommen. Bis Ende 2021 soll YouTube Music weltweit Podcasts anbieten (Quelle: Heise).


Adobe Photoshop jetzt vollumfänglich im Web verfügbar

Adobe bietet jetzt eine vollständige Web-Version der renommierten Bildbearbeitungssoftware Photoshop, wie in einem Unternehmensblogpost angekündigt. Die webbasierte Applikation bietet neben etablierten Funktionen der Desktop-Version neuartige KI-gestützte Features wie Generative Fill und Generative Expand, die das Einfügen von Objekten in Bilder und die kontextbezogene Bildvergrößerung erleichtern. Die Hintergrundprozesse werden von Adobe Firefly ausgeführt. Die Web-Version ist in allen Photoshop-Abonnements sowie in umfangreicheren Paketen erhältlich (Quelle: Caschy).


ChatGPT erneut mit Internet-Anbindung

Der künstliche Intelligenz (KI)-Chatbot ChatGPT von OpenAI ist nun erneut mit dem Internet verbunden und kann dadurch aktuellste Informationen abrufen. Allerdings befindet sich diese Funktion noch im Beta-Test und ist vorerst auf die kostenpflichtigen Versionen beschränkt. Im Frühjahr musste OpenAI diese Funktion entfernen, da Nutzer dadurch Paywalls umgehen konnten. Nun hat das Unternehmen nachgebessert und erlaubt Medien-Plattformen, OpenAI den Zugriff auf bestimmte Webseiten zu verwehren. Der Web-Zugang ist für ChatGPT unerlässlich, um aktuelle Daten bereitstellen zu können (Quelle: ComputerBase).


Bing Chat: Neue KI-Suche wird zum Einfallstor für Malware

Microsofts künstliche Intelligenz (KI) gesteuerter Bing Chat wird laut Bericht des US-Magazins BleepingComputer von Malware-Banden genutzt, um Schadcodes zu verbreiten. Die Angreifer nutzen dabei bezahlte Werbeanzeigen, die in den Suchergebnissen präsentiert werden. Sicherheitsforscher des Dienstleisters Malwarebytes fanden heraus, dass diese Anzeigen oft als Download-Seiten für beliebte Dienstprogramme getarnt sind und Schadsoftware enthalten. Microsofts Schutzfunktionen scheinen demnach noch nicht ausreichend zu sein, um die Nutzer vor solchen Bedrohungen zu schützen (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 38'2023 -
Apps für Einkaufswagen, Freiwillige für Maps, Bard für (fast) alles – und was diese Woche sonst noch wichtig war

App statt Münze: Netto testet kontaktloses Entriegeln von Einkaufswagen per App

Netto Marken-Discount erprobt in zwei bayerischen Filialen ein System, das das kontaktlose Entriegeln von Einkaufswagen per Smartphone ermöglicht. Dafür wurde die hauseigene App um eine Funktion erweitert. Um den Einkaufswagen zu entriegeln, muss der Kunde das Smartphone über das Aktivierungsfeld im Griff des Einkaufswagens halten. Die Technik basiert auf Near Field Communication. Datenschutzrechtliche Bedenken wurden geäußert, da das Unternehmen prinzipiell die Möglichkeit hat, persönliche Daten der Kunden zu sammeln und auszuwerten. Netto hat noch nicht auf diese Bedenken reagiert (Quelle: Heise).

Netto testet Entriegeln von Einkaufswagen per App - eine Kunden schiebt einen Einkaufswagen durch einen Supermarkt.
Netto testet Einkaufswagen, die keine Münze mehr brauchen.

Google: Chromebooks bekommen 10 Jahre Support

Google reagiert auf Kritik an seinen Chromebooks und kündigt an, den Support-Zeitraum auf zehn Jahre zu verlängern. Bisher hatten die Geräte einen schlechten Ruf wegen teurer Ersatzteile und kurzer Lebensdauer. Zudem arbeitet das Unternehmen daran, Chromebooks mit mehr recycelten Materialien zu bauen und schnellere Reparaturverfahren einzuführen. Die Änderungen gelten ab dem kommenden Jahr. Alle seit 2021 veröffentlichten Chromebooks erhalten ab 2024 für zehn Jahre automatische Updates. Für ältere Modelle können Nutzer die Update-Zyklen auf zehn Jahre erweitern (Quelle: WinFuture).


Google integriert KI-gestützten Chatbot Bard in diverse Dienste

Google hat seinen KI-Chatbot Bard in diverse Dienste wie Gmail, Drive, Flights und YouTube integriert. Bard ermöglicht Benutzern, in natürlicher Sprache und in Echtzeit nach E-Mail-Inhalten zu suchen, Reisen zu planen oder nach YouTube-Videos zu suchen. Die technische Neuerung wird zurzeit nur auf Englisch angeboten und ist standardmäßig aktiviert, kann jedoch deaktiviert werden. Google betonte, dass die Daten aus den Interaktionen mit Bard nicht zur Personalisierung von Werbung genutzt werden und die Privatsphäre der Nutzer gewahrt bleibt (Quelle: Heise).


Google sucht Freiwillige für Google Maps

Google ruft die Öffentlichkeit zur verstärkten Mithilfe beim Ausbau von Google Maps auf. Im Rahmen des “Road Mapper”-Programms, das zur Erfassung von Straßen durch GPS-Daten und Satellitenbilder dient, werden nun mehr Freiwillige gesucht. Bisher hat das Programm 1,5 Millionen Straßenkilometer kartiert und damit rund 200 Millionen Menschen bei der Routenplanung geholfen. Die Öffnung des Programms könnte eine Reaktion auf die Gründung der Overture Maps Foundation sein, bei der Meta, Microsoft, Amazon und TomTom ihre Geodaten bündeln und Dritten zugänglich machen (Quelle: WinFuture).


DALL-E 3: OpenAI’s KI-Bildgenerierung erreicht neues Level

OpenAI führt mit DALL-E 3 eine verbesserte Version seines KI-gestützten Text-zu-Bild-Systems ein. Das System kann komplexe Anweisungen in Bildform umsetzen und Verbesserungen in der Generierung von Text innerhalb von Bildern sowie bei menschlichen Details bieten. Es ist in der Lage, jedem Befehl des Nutzers genau zu folgen und übersieht keine Eingaben. DALL-E 3 ist nativ auf ChatGPT aufgebaut und ermöglicht somit, Ideen automatisch in maßgeschneiderte, detaillierte Prompts zu verwandeln und diese “zum Leben zu erwecken” (Quelle: Caschy).


YouTube mit neuer Creator-App und KI-Technologien

YouTube erweitert sein Angebot im Kurzvideo-Bereich als Antwort auf TikToks Erfolg. Auf dem Made-on-Youtube-Event präsentierte das Unternehmen neue Bearbeitungswerkzeuge, darunter eine Creator-App zum einfacheren Erstellen und Bearbeiten von Clips direkt vom Smartphone aus. Die App, die sich derzeit in einer Android-Beta-Version befindet, bietet Zugriff auf Spezialeffekte, Musik und automatische Untertitel. Zudem sollen KI-Technologien, einschließlich einer “Dream Screen”-Funktion für KI-generierte Hintergründe, die Inhaltsqualität verbessern und die Erstellung synchronisierter Videos in verschiedenen Sprachen erleichtern (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 37'2023 -
Schnelle Schnittstellen, heilsame KI-Projekte, VR fürs Militär, und was sonst noch wichtig war

KI-Textdetektoren versagen bei Echtheitsprüfung

ChatGPT-Entwickler OpenAI hat bestätigt, dass aktuelle KI-Textdetektoren zu unzuverlässig sind, um die Echtheit von Schüler- und Studentenarbeiten zu überprüfen. Obwohl einige Tools behaupten, KI-generierte Inhalte erkennen zu können, hat sich keines als zuverlässig erwiesen. Selbst kleine Änderungen am Text können die Erkennung umgehen. OpenAI stellte Anfang des Jahres ein eigenes Erkennungstool zur Verfügung, das jedoch wegen niedriger Trefferquote im Juli eingestellt wurde. ChatGPT selbst kann nicht zuverlässig feststellen, ob ein Text von einer KI erstellt wurde (Quelle: Golem).


Paige AI und Microsoft planen KI-Modell zur Krebserkennung

Paige AI und Microsoft streben die Entwicklung des weltweit umfangreichsten KI-Modells zur Krebserkennung an. Das Modell soll mit rund einer Milliarde Bilder trainieren und sowohl häufige als auch seltene Krebsarten identifizieren. Ziel des Projekts ist es, dem Personalmangel in der Pathologie und steigenden Fallzahlen entgegenzuwirken. Paige AI, ursprünglich ein Spin-off des New Yorker Memorial Sloan Kettering Cancer Center, nutzt dafür seit anderthalb Jahren die Cloud-Speicher- und Supercomputing-Infrastruktur von Microsoft. Ein wissenschaftlicher Artikel zur Darstellung der Auswirkungen des Modells ist in Planung (Quelle: Heise).


Intel Thunderbolt 5: Schnellere und kompaktere Universalschnittstelle

Intel hat Details zu seiner neuen Thunderbolt 5 Schnittstelle veröffentlicht, die als bessere Alternative zu USB 4.0 fungieren soll. Die neue Schnittstelle kann Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Gbit/s übertragen und bietet eine Leistung von bis zu 240 Watt. Anders als bei USB 4.0 sind diese Funktionen bei Thunderbolt 5 nicht optional, sondern obligatorisch. Die neue Schnittstelle ist vor allem für Gamer und Kreative gedacht, die hohe Auflösungen und schnelle Bildwiederholraten benötigen. Die Markteinführung ist für 2024 geplant (Quelle: ComputerBase).


Adobes Bild-KI Firefly verlässt Beta-Phase

Adobe hat seine KI-gestützte Bildbearbeitungssoftware Firefly aus der Betaphase entlassen und sie ist nun kommerziell erhältlich. Die Software kann in mehr als 100 Sprachen arbeiten und generiert neue Bilder oder ändert existierende. Darüber hinaus ist Firefly in Adobes Creative Cloud, Express und Experience Cloud integriert. Adobe führt ein auf “Generative Credits” basierendes Bezahlmodell ein, bei dem Nutzer für die Nutzung Rechenleistung einkaufen. Alle mit Firefly generierten Inhalte erhalten ein Wasserzeichen, um Urheberrechtsverletzungen vorzubeugen (Quelle: ComputerBase).


US-Armee ordert weitere AR-Kampfbrillen von Microsoft nach erfolgreichen Tests

Trotz früherer Probleme mit der Militär-Hololens “IVAS” hat die US-Armee nach erfolgreichen Tests eine weitere Bestellung für die Version 1.2 bei Microsoft aufgegeben. Eine nähere Angabe zur Bestellmenge oder zum Vertragsvolumen wurde nicht gemacht. Die neuen Vorserienmodelle sollen zwischen April und Juni 2025 intensiv getestet werden. Bei Erfolg könnten sie danach in den Einsatz gehen. Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell umfassen eine höhere Zuverlässigkeit, verbesserte Sensorleistung bei schlechten Lichtverhältnissen und ein komfortableres Design (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 33'2023 -
Milliardärs-Prügelei fällt aus, New York Times will kein KI-Training, und was sonst noch wichtig war

Bots übertrumpfen Menschen bei Captcha-Tests

Eine Studie offenbart, dass Bots Captcha-Tests, konzipiert zur Verhinderung nicht-menschlicher Aktivitäten auf Online-Plattformen, effizienter und präziser abschließen als Menschen. Menschen benötigen durchschnittlich 9 bis 15 Sekunden und erreichen eine Genauigkeit von 50 bis 84%, während Bots die Tests in unter einer Sekunde mit nahezu perfekter Genauigkeit lösen. Dies stellt die Effektivität von Captchas als Sicherheitsmaßnahmen infrage und verweist auf den fortschrittlichen Entwicklungsstand im KI-Bereich. Die Erschaffung zunehmend komplexerer Captchas scheint sich daher nicht mehr rentieren (Quelle: WinFuture).


Zuckerberg wirft Musk vor, geplanten Käfigkampf zu verschleppen

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wirft Elon Musk vor, den geplanten Käfigkampf zwischen den beiden Tech-Milliardären zu verschleppen. Auf Threads, der Meta-Konkurrenz zu Musks X-Plattform, schrieb Zuckerberg, dass Musk keine konkreten Pläne für den Kampf mache und sich auf eine bevorstehende Operation berufe. Zuckerberg kündigte an, sich nun auf andere Herausforderungen zu konzentrieren. Die beiden Unternehmer hatten seit Ende Juni auf ihren Social-Media-Plattformen für das Duell geworben (Quelle: Golem).


New York Times verbietet KI-Training mit ihren Inhalten

Die New York Times hat ein Verbot erlassen, ihre Inhalte für das Training von Künstlicher Intelligenz (KI) zu verwenden. Durch eine Aktualisierung der Nutzungsbedingungen am 3. August ist die Verwendung der Inhalte für Large Language Models (LLM) nun untersagt. Darunter fallen Texte, Fotos, Bilder, Clips und Metadaten. Webcrawling und eine spätere Veröffentlichung der Datensätze ist ebenfalls verboten, es sei denn, es gibt eine schriftliche Genehmigung. Bei Zuwiderhandlung können laut New York Times Strafen verhängt werden (Quelle: Heise).


YouTube präsentiert: ‘Samples’ – Musikentdeckung im TikTok-Stil

YouTube führt weltweit für seine Musiknutzer eine neue Funktion namens “Samples” ein. Diese liefert einen personalisierten Feed aus kurzen Videoclips, die neue Lieblingsmusik präsentieren sollen. Basierend auf dem größten Katalog von Musikvideos, ermöglicht “Samples” den Nutzern, die Weiten der YouTube-Musikbibliothek zu erkunden. Mit einem einfachen vertikalen Wischen kann ein neuer Song entdeckt werden. YouTube plant, diese Kurzform-Entdeckung in Zukunft weiter auszubauen, um das Musik-Erlebnis auf der Plattform zu erweitern (Quelle: Caschy).


OpenAI will seine KI-Modelle auch zur Moderation einsetzen

OpenAI verspricht KI-Tools zur effizienten Content-Moderation

OpenAI, das Unternehmen hinter dem Sprachmodell ChatGPT, plant die Einführung von Moderations-Tools, basierend auf dem GPT-4-Modell, um den flutartigen Zustrom von Spam und Texten zu bewältigen. Die Tools sollen die Geschwindigkeit und Konsistenz der Richtlinienumsetzung verbessern, da sie große Textmengen schneller verarbeiten und angepasste Richtlinien zügiger umsetzen können als menschliche Moderatoren. Die neuen Werkzeuge werden als kostenpflichtiger Dienst über die OpenAI API angeboten. Trotz der vielversprechenden Aussichten bleibt ungewiss, wie effektiv sie in Grauzonen oder Grenzbereichen agieren können (Quelle: ComputerBase).


WhatsApp führt HD-Foto-Versand ein: Schluss mit Bildkomprimierung

WhatsApp ermöglicht nun den Versand von Fotos in HD-Qualität. Die lang erwartete Funktion, die eine höhere Bildqualität von 9 bis 16 Megapixeln bietet, wurde zuerst in der Beta-Version getestet und wird nun für alle Nutzer weltweit eingeführt. Die Standardbildqualität bleibt jedoch voreingestellt, da diese weniger Speicherplatz verbraucht und schneller gesendet werden kann. Obwohl die Bilder weiterhin komprimiert werden, sind die Qualitätsverluste bei höheren Auflösungen deutlich geringer. HD-Videos sollen laut WhatsApp in Kürze folgen (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 32'2023 -
KI bei jedem Meeting mit am Tisch? Bezahlriese Paypal mit eigener Krypto-Währung – und was sonst noch wichtig war

Exklusives Update für ChatGPT: GPT-4-Zugriff und verbesserte Funktionen für zahlende Abonnenten

Laut ChatGPT-Direktor Logan erhält der KI-Chatbot in den kommenden Tagen ein exklusives Update für zahlende Abonnenten, welches den Zugriff auf das fortschrittlichere Modell GPT-4 ermöglicht. Weitere Verbesserungen umfassen die Möglichkeit, mehrere Dateien gleichzeitig hochzuladen, zielführende Prompts für effektivere Konversationen und Tastenkürzel für eine einfachere Bedienung. Zudem wird die automatische Ausloggung alle zwei Wochen abgeschafft. Diese Neuerungen sollen das Nutzererlebnis optimieren und den Einsatz des KI-Bots effizienter gestalten (Quelle: Heise).


Paypal startet eigenen Stablecoin trotz regulatorischer Unsicherheit

Paypal hat einen eigenen Stablecoin namens Paypal USD eingeführt, der durch US-Dollar-Einlagen und kurzfristige US-Staatsanleihen gedeckt ist. Dieser Schritt macht Paypal zum ersten großen FinTech-Unternehmen, das eine eigene digitale Währung für Zahlungen verwendet. Der Stablecoin wird von der Kryptowährungsfirma Paxos ausgegeben, was überraschend ist, da Paxos Anfang des Jahres von Regulierungsbehörden ins Visier genommen wurde. Der Start des Paypal-Stablecoins erfolgt in einer Zeit, in der Regulierungsbehörden weltweit verstärkt auf Kryptowährungen und Stablecoins schauen (Quelle: Heise).


Zoom bringt Clips-Feature und plant Nutzung von Kundendaten für AI-Trainings

Der Videokonferenz-Dienst Zoom hat eine öffentliche Beta-Version eines neuen Features, “Zoom Clips”, veröffentlicht, das das Aufnehmen und Teilen kurzer Videoclips ermöglicht. Gleichzeitig hat Zoom seine Nutzungsbedingungen angepasst und behält sich das Recht vor, Kundendaten für die Schulung von künstlicher Intelligenz zu verwenden. Ein Widerspruchsrecht steht den Nutzerinnen und Nutzern nicht zu. Allerdings garantiert Zoom, dass keine Audio-, Video- oder Chatinhalte ohne explizite Zustimmung für Trainingszwecke herangezogen werden (Quelle: Caschy).


Gmail führt automatische Übersetzungsfunktion für E-Mails ein

Google hat eine Übersetzungsfunktion für die Gmail-App auf Android und iOS eingeführt. Die App erkennt automatisch, ob eine E-Mail in einer anderen Sprache als der Systemsprache des Nutzers verfasst ist und schlägt eine Übersetzung vor. Nutzer können die Zielsprache ändern und bestimmte Sprachen von der Übersetzung ausschließen. Die Funktion wird seit dem 8. August 2023 schrittweise eingeführt und sollte innerhalb von 15 Tagen für alle Nutzer verfügbar sein. Microsofts Outlook-App bietet bereits seit einiger Zeit eine ähnliche Funktion an (Quelle: Golem).


Google verschärft Regeln: Keine anklickbaren Links mehr in YouTube Shorts

Google strafft die Nutzungsbedingungen für YouTube Shorts. Ab dem 31. August 2023 wird die Möglichkeit, Links in Kommentaren und Video-Beschreibungen anzuklicken, entfernt. Diese Maßnahme dient als Schutz vor Spam und Betrugsversuchen. Bereits am 10. August wird die Option für Bannerlinks eingestellt. Google plant jedoch eine neue Funktion, die es erlaubt, Links auf der Kanalseite zu präsentieren. Diese Änderungen werden schrittweise implementiert (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 31'2023 -
Musk will Free Speech nicht für jeden, Google richtet Airtag-Alarm in Android ein, Meta macht KI-Musik, und was sonst noch wichtig war

Meta revolutioniert Musikproduktion mit KI-Tool AudioCraft

Meta hat ein neues KI-gestütztes Tool namens AudioCraft vorgestellt. Dieses vereint die Modelle MusicGen, AudioGen und EnCodec, um Musik und Soundeffekte durch Texteingabe zu generieren und zu bearbeiten. MusicGen soll Musik aus Textprompts kreieren, während AudioGen auf Soundeffekte spezialisiert ist. EnCodec fungiert als Decoder und soll eine hohe Audioqualität liefern. Das Tool ist insbesondere für Musiker und Sounddesigner gedacht, kann aber auch von Unternehmen für die Erstellung von Audioinhalten ohne Urheberrechtsprobleme genutzt werden (Quelle: Heise).

Mit AudioCraft bietet Meta nicht das erste KI-basierte Werkzeug, um Musik zu komponieren – verspricht aber außergewöhnliche Resultate.

Google rüstet Android gegen Apple AirTags

Google entwickelt eine neue Funktion für Android, die Nutzer vor unbekannten Trackern in ihrer Umgebung warnen soll. Der Schutzmechanismus, der in erster Linie vor Ausspähversuchen durch Apple AirTags dienen soll, wird derzeit stufenweise auf Android-Geräten mit Version 6.0 oder höher eingeführt. Nutzer erhalten Warnmeldungen und können Details zum Tracker einsehen, ihn deaktivieren oder manuell nach weiteren Trackern suchen. Derzeit ist die Funktion allerdings nur mit Apple AirTags kompatibel. Google plant jedoch, weitere Tracker-Hersteller einzubeziehen (Quelle: Computerwoche).


X Corp. droht Anti-Hass-Organisation

Elon Musk, CEO von X Corp., droht dem Center for Countering Digital Hate (CCDH) mit rechtlichen Schritten. X Corp. wirft der Non-Profit-Organisation vor, durch ihre Forschung Twitter zu schaden. Das CCDH hatte kritisiert, dass Twitter keine Maßnahmen gegen Hassreden ergriffen habe. Imran Ahmed, Geschäftsführer des CCDH, bezeichnet Musks Vorgehen als Versuch, Kritik und Forschung zum Schweigen zu bringen. Seit Musks Übernahme von Twitter hat das Unternehmen Werbeprobleme erlebt. Musks X Corp. hat in den letzten zwei Monaten mindestens drei rechtliche Drohungen oder Maßnahmen eingeleitet (Quelle: Heise).


Google rüstet auf: KI-Update für Google Assistant in Arbeit

Google plant laut Berichten von Axios, seinen Sprachassistenten Google Assistant mit einem KI-Update auszustatten. Dies soll auf einem Large Language Model (LLM) basieren und bessere Antworten für Nutzer generieren. Obwohl die Details und das Erscheinungsdatum unklar bleiben, wird das Entwicklerteam neu aufgestellt. Dies zeigt das fortgesetzte Engagement für den Google Assistant, trotz der Entwicklung von Bard, einem generativen KI-Chatbot. Währenddessen plant auch Amazon ein KI-Update für Alexa und Apple entwickelt laut Berichten eine Lösung für Siri. Diese Entwicklungen treiben das Rennen um fortschrittliche KI-Sprachassistenten voran (Quelle: ComputerBase).


Twitter/X ermöglicht Abonnenten das Verstecken des umstrittenen blauen Verifikationshakens

Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter/X können nun den blauen Verifikationshaken, der ihre kostenpflichtige Mitgliedschaft anzeigt, verbergen. Dieser Dienst, der nach der Übernahme durch Elon Musk eingeführt wurde, hatte für einige Nutzer zu Peinlichkeiten geführt. Trotz der Möglichkeit, das Symbol zu verbergen, kann es an einigen Stellen weiterhin angezeigt werden und es kann zu Nachteilen kommen, da bestimmte Funktionen möglicherweise nicht verfügbar sind (Quelle: Golem).


Google verbessert Datenschutz: Neue Tools für mehr Kontrolle über persönliche Informationen

Google hat neue Features für seine Suchfunktion vorgestellt, die Nutzern eine bessere Kontrolle über ihre persönlichen Daten ermöglichen. Das aktualisierte Tool “Ergebnisse über Sie” informiert Nutzer, wenn ihre Kontaktinformationen in Suchergebnissen erscheinen und ermöglicht eine schnelle Beantragung der Entfernung. Zudem gibt es neue Sicherheitsmaßnahmen, die explizite Bilder standardmäßig verschleiern und Kindersicherungen einfacher auffindbar machen. Nutzer können zudem nicht einvernehmliche explizite Bilder aus der Suche entfernen lassen. Vorerst sind die neuen Tools nur auf Englisch in den USA verfügbar (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 30'2023 -
Der Vogel ist tot, Bing-Chatbot ist quicklebendig, StreetView mit aktuellen Bildern – und was sonst noch wichtig war

Elon Musk schickt den Twitter-Vogel in die Rente: Twitter heißt nun X

Elon Musk hat den Namen und das Logo des beliebten Kurznachrichtendienstes Twitter geändert. Statt des bekannten blauen Vogels ist das Logo nun ein “X” und der Name des Dienstes lautet ebenfalls “X”. Die Webseite X.com leitet nun auf Twitter.com weiter. Seit Musks Übernahme hat der Dienst zahlreiche Veränderungen durchlaufen, wie etwa die Begrenzung der täglich lesbaren Tweets und die Änderung der Funktion des blauen Verifizierungshakens. Trotz technischer Probleme und Abzug von Werbekunden bleibt der Dienst populär (Quelle: Computerwoche).

Twitter heißt jetzt X - ein Grabstein mit einem großen X, davor ein Vogel, düstere Farben

KI-Hersteller verpflichten sich zu mehr Sicherheit und Transparenz: Wasserzeichen für KI-Inhalte

Führende KI-Unternehmen wie OpenAI und Google haben sich im Weißen Haus mit US-Präsident Biden getroffen und eine Selbstverpflichtung für hohe Standards und Transparenz in der KI-Entwicklung verkündet. Zukünftig sollen KI-Inhalte mit Wasserzeichen gekennzeichnet werden, um Risiken durch Deepfakes und Desinformation zu minimieren. Weitere Punkte der Selbstverpflichtung beinhalten eine engere Zusammenarbeit zur Risikominimierung und das Verhindern nicht ausreichend getesteter Modelle auf dem Markt. Diese Maßnahmen gelten als erster Schritt zur KI-Regulierung in den USA (Quelle: ComputerBase).


Microsoft erweitert Zugang zu Bing-Chatbot auf Chrome und Safari

Microsoft hat den Zugriff auf den Bing-Chatbot für ausgewählte Nutzer auf die Browser Google Chrome und Safari ausgeweitet. Bisher war der Zugang nur über den Edge-Browser möglich. Mit dieser Erweiterung tritt Microsoft weiter in den Wettbewerb mit Googles KI-Chatbot Bard. Allerdings gibt es in Chrome und Safari im Vergleich zur Nutzung in Edge Einschränkungen: Nutzer können nur 2.000 statt 4.000 Zeichen eingeben und nur fünf statt 30 Wortwechsel mit dem Chatbot führen. Zudem testet Microsoft einen dunklen Modus für Bing Chat (Quelle: Golem).


Google Street View aktualisiert: Neue Bilder aus Deutschlands Straßen

Google hat angekündigt, dass aktualisierte Bilder von Straßen und Sehenswürdigkeiten der 20 größten deutschen Städte auf Street View verfügbar sind. Dies ist das erste Update seit über 13 Jahren. Die Bilder stammen hauptsächlich aus dem Jahr 2022, einige auch aus den Jahren 2018 und 2019. Google’s 360-Grad-Kamerafahrzeuge sammeln seit Juni 2023 zusätzliches Material. Standorte und Termine für neue Aufnahmen können online eingesehen werden. Mit dem Update verschwinden ältere Aufnahmen seit 2009, Gesichter und Autokennzeichen bleiben unkenntlich (Quelle: Golem).


Tech-Giganten gründen KI-Forum zur Förderung sicherer und verantwortungsvoller KI

Die Technologiefirmen Anthropic, Google, Microsoft und OpenAI haben das Frontier Model Forum gegründet, ein Industriegremium zur Entwicklung sicherer und verantwortungsvoller KI-Modelle. Das Forum beabsichtigt, die KI-Sicherheitsforschung voranzutreiben, Best Practices für den Modell-Rollout zu identifizieren, Wissen über Risiken auszutauschen und die Entwicklung von KI-Modellen zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen. Es plant außerdem die Erstellung von Sicherheitsstandards und Austauschkanälen. Unternehmen, die fortgeschrittene Modelle entwickeln und zur Erreichung der Ziele des Forums beitragen, können Mitglied werden. Amazon und Meta fehlen in der Liste der Gründungsmitglieder (Quelle: Heise).


WhatsApp: Video-Sofortnachrichten jetzt für alle Nutzer verfügbar

WhatsApp führt eine neue Funktion namens “Video-Sofortnachrichten” ein, mit der Nutzer kurze, bis zu 60 Sekunden lange Videos, direkt in Chats aufnehmen und teilen können. Die Videos erscheinen als runde Anzeigeblase und werden stumm abgespielt, bis der Nutzer auf das Video tippt. Die Funktion ist so einfach zu bedienen wie das Senden einer Sprachnachricht und wird mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Die Verteilung an alle Nutzer wird einige Wochen dauern. Dies ist die neueste in einer Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionen, die das Unternehmen kürzlich eingeführt hat (Quelle: WinFuture).