GoPro sucht Rettung im Rüstungssektor

GoPro steht vor einem möglichen Verkauf oder einer grundlegenden Neuausrichtung. Das Unternehmen, bekannt für seine Action-Kameras, hat die Investmentbank Houlihan Lokey beauftragt, strategische Optionen zu prüfen – darunter eine Veräußerung. Hintergrund sind anhaltende finanzielle Schwierigkeiten, sinkende Verkäufe und hohe Verluste. Gleichzeitig versucht GoPro, in den Verteidigungs- und Luftfahrtsektor zu expandieren, um neue Einnahmequellen zu erschließen. Als Teil der Kostensenkung soll etwa ein Viertel der verbliebenen 600 Mitarbeiter entlassen werden.

Drei zentrale Fakten im Überblick:

  • GoPro prüft den Verkauf oder andere strategische Schritte, nachdem der Aktienkurs auf rund einen Dollar gefallen ist.
  • Das Unternehmen will in den Verteidigungssektor expandieren, um neue Wachstumschancen zu nutzen.
  • Rund 150 Mitarbeiter sollen entlassen werden, nachdem die Belegschaft bereits von 1.500 auf 600 geschrumpft ist.

Quelle: TechCrunch

GoPros Wandel: Vom Action-Kamera-Pionier zum Rüstungszulieferer

GoPros Vorstoß in den Verteidigungssektor ist kein Einzelfall. Immer mehr Tech-Unternehmen suchen in diesem Bereich nach Stabilität, da staatliche Aufträge langfristige Planungssicherheit versprechen. Ein Beispiel ist das US-Start-up Anduril, das kürzlich fünf Milliarden Dollar an Investitionen einsammelte. Während GoPro einst als Innovator für Verbraucherelektronik galt, zeigt der aktuelle Kurswechsel, wie schwer es selbst etablierte Marken haben, sich in einem gesättigten Markt zu behaupten.

Die Konkurrenz durch Smartphone-Kameras und andere Action-Cam-Hersteller hat GoPros Position zusätzlich geschwächt. Ob die Neuausrichtung gelingt, bleibt offen – ähnlich wie bei anderen Tech-Firmen, die sich in Nischen wie der Rüstungsbranche neu erfinden wollen. Die Entwicklung spiegelt auch den Druck wider, dem viele ehemalige Wachstumsunternehmen ausgesetzt sind, wenn sie sich in einem sich wandelnden Markt behaupten müssen.

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