Netflix hat ein neues Studio mit dem Namen INKubator ins Leben gerufen, das sich auf die Produktion animierter Kurzfilme mithilfe generativer Künstlicher Intelligenz (KI) konzentriert. Generative KI bezeichnet Systeme, die eigenständig Inhalte wie Bilder, Texte oder Videos erstellen können. Das Studio plant zunächst kurze Formate, strebt aber langfristig an, auch längere Produktionen zu realisieren. Netflix setzt bereits in anderen Bereichen auf KI, etwa in der Werbung oder durch die Übernahme eines KI-Startups. Bis die ersten Filme veröffentlicht werden, könnte jedoch noch Zeit vergehen, da das Studio noch Schlüsselpositionen besetzen muss.
- Netflix gründet das KI-Studio INKubator für animierte Kurzfilme.
- Langfristig sollen auch längere Formate mit generativer KI entstehen.
- Erste Veröffentlichungen verzögern sich, da noch Personal fehlt.
Quelle: Engadget
Netflix setzt auf KI für Animationsfilme
Die Gründung von INKubator zeigt, wie stark Streamingdienste und Unterhaltungsindustrie auf KI setzen, um Produktionsprozesse zu beschleunigen und Kosten zu senken. Ähnliche Ansätze verfolgen etwa Disney oder Warner Bros., die KI für visuelle Effekte oder Drehbuchanalysen nutzen. Kritiker warnen jedoch vor möglichen Jobverlusten in kreativen Berufen und der Gefahr, dass maschinell generierte Inhalte an künstlerischer Qualität verlieren. Während KI in der Filmproduktion noch in den Anfängen steckt, wird sie in anderen Bereichen wie Musik oder Journalismus bereits regelmäßig eingesetzt. Ob Netflix mit INKubator einen neuen Standard setzt, bleibt abzuwarten – die Branche beobachtet die Entwicklung genau.





