Google erweitert seine Funktion „Preferred Sources“ auf alle Sprachen. Nutzer können jetzt weltweit bevorzugte Quellen für Suchergebnisse festlegen. Bisher war das nur auf Englisch möglich. Die Anpassung soll die Suche persönlicher und transparenter machen. Um zum Beispiel Netknowhow.de als bevorzugte (Nachrichten-) Quelle auszuwählen, klicke auf diesen Link.
Schnellübersicht:
- „Preferred Sources“ ist nun für alle Sprachen verfügbar, nicht mehr nur auf Englisch.
- Nutzer können in den Einstellungen bestimmte Quellen priorisieren und Suchergebnisse anpassen.
- Die Funktion erhöht die Kontrolle über Suchergebnisse und verbessert die Nutzererfahrung.
Quelle: SEO Südwest
Was “Preferred Sources” kann – und was nicht
Mit der globalen Verfügbarkeit reagiert Google auf die wachsende Nachfrage nach personalisierten Suchergebnissen. Nutzer erhalten mehr Einfluss darauf, welche Quellen sie bevorzugen – etwa vertrauenswürdige Nachrichtenportale oder Fachseiten. Das ist besonders relevant in Zeiten von Desinformation und algorithmusgesteuerten Empfehlungen.
Ähnliche Entwicklungen gibt es bei anderen Tech-Konzernen. Meta etwa erlaubt Nutzern, Inhalte von bestimmten Accounts in sozialen Medien zu priorisieren. Auch Suchmaschinen wie DuckDuckGo setzen auf mehr Nutzerkontrolle, etwa durch strengere Datenschutzoptionen. Googles Schritt steht jedoch im Kontrast zu Plattformen, die Algorithmen stärker in den Vordergrund stellen und Nutzerpräferenzen weniger direkt abfragen.
Die Erweiterung passt zu Googles langfristiger Strategie, Suchergebnisse nutzerfreundlicher zu gestalten. Gleichzeitig könnte sie die Macht traditioneller Medien stärken, die oft als „bevorzugte Quellen“ ausgewählt werden. Kritiker warnen jedoch vor Filterblasen, wenn Nutzer nur noch bestimmte Perspektiven sehen. Die Funktion bleibt ein Balanceakt zwischen Personalisierung und Vielfalt.





