Optimus: Musks Roboter leisten “keine nennenswerte Arbeit”

Ein Comic, der die Geschichte des humanoiden Roboters - von der überschwänglichen Ankündigung bis zum Einmotten - darstellt.

Teslas humanoider Roboter Optimus macht – nichts. Oder zumindest „keine nennenswerte Arbeit“, wie Elon Musk jetzt kleinlaut einräumt (Quelle: t3n). Nach Jahren der großen Versprechungen, spektakulären Demo-Videos und der Behauptung, Optimus werde die Welt revolutionieren, entpuppt sich das Projekt als teures PR-Spektakel mit wenig Substanz.

Dabei ist die Nachricht eigentlich keine Überraschung. Die Tech-Branche ist voll von Projekten, die mit viel Tamtam angekündigt werden und dann sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden. Aber bei Musk ist es immer besonders unterhaltsam, weil er es schafft, selbst die absurdesten Ankündigungen mit einer solchen Überzeugung zu verkaufen, dass man fast vergisst, wie oft er schon danebengelegen hat. Erinnerst du dich noch an den „Full Self-Driving“-Modus, auf den zu vertrauen schon Menschenleben gekostet hat? Oder an die Hyperloop-Visionen, die irgendwo zwischen Science-Fiction und Steuergeldverbrennung hängen geblieben sind?

Was steckt also wirklich hinter diesem plötzlichen Eingeständnis? Ist es ein taktischer Schachzug, um Erwartungen zu senken und später mit „überraschenden“ Fortschritten zu glänzen? Schwer zu sagen. Aber eines ist klar: Wenn Elon Musk die Wahrheit sagt, dann in aller Regel, weil es ihm gerade in den Kram passt. Und in diesem Fall passt es ihm offenbar, die Luft aus dem Optimus-Hype zu lassen – bevor die Blase platzt und alle merken, dass der Kaiser keine Kleider trägt.

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