Archiv der Kategorie: Nachrichten

Net-News der Woche 29'2023 -
KI-Bilder aus Skizzen, Schufa-App mit Warnfunktion, ChatGPT wird manchmal dümmer – und was sonst noch wichtig war

Stability AI’s Stable Doodle: Skizzen per KI in Bilder verwandeln

Stability AI’s neues Tool “Stable Doodle” verwandelt einfache Skizzen in Grafiken und könnte laut Hersteller verschiedene Branchen verbessern. Nutzer können Skizzen auf dem Trackpad anfertigen und diese im gewünschten Stil, beispielsweise Comic oder Anime, darstellen. Das KI-Modell, das die Bilder generiert, ist das aktuellste Stable Diffusion Model SDXL 0.9. Es gibt ein tägliches Limit für kostenlose Nutzung, ein Login ist nicht notwendig. Das Unternehmen steht derzeit im Fokus von Urheberrechtsklagen (Quelle: Heise).


Schufa-App bekommt Warnsystem

Die Schufa plant ein Warnsystem für ihre Bonify-App, das Verbraucher über negative Einträge informiert. Nutzer müssen dafür ihre persönlichen Daten registrieren. Schufa-Chefin Tanja Birkholz, selbst Opfer von Identitätsbetrug, möchte so Kriminelle enttarnen. Bis Ende 2023 können neu registrierte Nutzer ihre Schufa-Daten kostenfrei abrufen. Ab 2024 plant die Schufa, Kontodaten zur Bonitätsbewertung zu nutzen; Nutzer müssen diesem Zugriff zustimmen. Der Verein Finanzwende kritisiert die Pläne und fordert die Offenlegung des Schufa-Scoring-Verfahrens (Quelle: BasicThinking).


Kostenlos für Unternehmen: Meta gibt Sprachmodell Llama 2 frei

Der Facebook-Mutterkonzern Meta bietet sein generatives Sprachmodell Llama 2 gratis für Unternehmen an. Im Gegensatz zu anderen Anbietern wie OpenAI oder Google stellt Meta sein KI-Modell als Open Source zur Verfügung, sodass Firmen es individuell anpassen und für eigene Angebote nutzen können. Dieses Vorgehen verleiht Meta einen besonderen Wettbewerbsvorteil im Bereich der künstlichen Intelligenz. Llama 2 ist nicht nur ein Chatbot, sondern ein Multi-Modal-Modell, das Text, Bilder und Code generieren kann (Quelle: Golem).


Apple steigt in den KI-Wettstreit ein: Eigene Künstliche Intelligenz in Arbeit

Apple arbeitet an einer eigenen Künstlichen Intelligenz (KI) namens “Apple GPT”, um mit Unternehmen wie Meta, Microsoft und Google zu konkurrieren. Der Tech-Riese hat ein hauseigenes Framework namens “Ajax” entwickelt, um weitere KI-Tools zu erstellen. Trotzdem ist unklar, ob und wie die Technologie für Endverbraucher verfügbar gemacht werden soll. Währenddessen sucht Apple nach KI-Experten, um sein Team zu erweitern (Quelle: BASIC Thinking).


Schwankende Leistung von KI: Stanford-Studie deckt Performance-Probleme bei OpenAI auf

Laut einer Studie der Stanford-Universität können die Leistungen von OpenAIs KI-Sprachmodellen GPT-3.5 und GPT-4 stark variieren. Die Forscher stellten fest, dass die Genauigkeit der Modelle bei bestimmten Aufgaben innerhalb von Monaten erheblich schwankt, womit sie den Effekt des “Model Drift” hervorheben. Das zeigt, dass Verbesserungen in bestimmten Bereichen die Leistung in anderen Dimensionen beeinträchtigen können. Dadurch unterstreicht die Studie die Notwendigkeit, die Qualitätskontrolle der Modelle fortlaufend zu überwachen, um unbeabsichtigte Nebeneffekte zu vermeiden (Quelle: Computerwoche).

Net-News der Woche 28'2023 -
Deutsche sparen am Streaming, Bard spricht mit Europäern, Threads geht durch die Decke, und was sonst noch wichtig war

Erster Rückgang im Wachstum von ChatGPT

Der weltweite Traffic der KI-Chatbot-Website ChatGPT verringerte sich zwischen Mai und Juni erstmals um 9,7 Prozent, wie Daten von Similarweb zeigen. Seit dem Start im November 2022 hatte der vom Unternehmen OpenAI entwickelte Dienst monatlich stetige Zuwächse verzeichnet. Gründe für den Traffic-Rückgang könnten der Hype um den Einsatz des Chatbots, der nur einen begrenzten Zugang zu seinem fortschrittlichsten Modell GPT-4 gewährt, und die Sommerferien sein, da viele Schüler ChatGPT für ihre Hausaufgaben nutzen (Quelle: Heise).


Deutsche geben weniger Geld für Video- und Audiostreaming aus

Eine jüngste Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass die deutschen Nutzer von kostenpflichtigen Streaming-Diensten im Durchschnitt weniger Geld dafür ausgeben als noch vor einem Jahr. Aktuell belaufen sich die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für Videostreaming auf 15,70 Euro und für Audiostreaming auf 11,00 Euro. Dies entspricht einem Rückgang um durchschnittlich 14 Prozent innerhalb eines Jahres. Die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen gibt dabei am meisten für ihre Videostreaming-Abos aus. Insgesamt nutzen 86 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren wenigstens einen Streaming-Dienst (Quelle: Bitkom). 


Shutterstock-Aktie steigt nach Sechsjahresvertrag mit OpenAI um 9 Prozent

Die Aktie der Bilddatenbank Shutterstock hat nach der Bekanntgabe eines neuen Sechsjahresvertrages mit OpenAI um 9 Prozent zugelegt. Der Vertrag sieht vor, dass Shutterstock OpenAI zusätzliche Bilder, Videos und Musik für das Training von KI-Modellen zur Verfügung stellt und weiterhin die Text-zu-Bild- und Bilderzeugungsfunktionen von OpenAI nutzen darf. Zudem sollen Shutterstock-Kunden die Möglichkeit bekommen, alle visuellen Inhalte individuell anzupassen. Des Weiteren sollen die generativen KI-Tools von OpenAI über die von Shutterstock erworbene Plattform Giphy für mobile Nutzer zugänglich gemacht werden (Quelle: Golem).


Threads erreicht 100 Millionen Anmeldungen in 5 Tagen

Der neue Online-Dienst “Threads”, gestartet von Meta-CEO Mark Zuckerberg, verzeichnete in nur fünf Tagen über 100 Millionen Anmeldungen. Das ist ein Rekord im Vergleich zu anderen Online-Diensten wie OpenAIs ChatGPT, das für die gleiche Nutzerzahl zwei Monate benötigte. Die ersten Nutzer kommen vornehmlich aus den USA, Indien und Brasilien. Die App ist in der EU und der Schweiz offiziell noch nicht verfügbar, obwohl Android-Nutzer bereits die Installationsdatei herunterladen können. Trotz der beeindruckenden Nutzerzahlen bleibt abzuwarten, ob Threads die soziale Bedeutung von Plattformen wie Twitter erreichen kann (Quelle: Watson).


Elon Musk will ‘maximal neugierige’ KI entwickeln

Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, hat sein neues KI-Unternehmen xAI vorgestellt. Mit an Bord sind namhafte Wissenschaftler, die eine “maximal neugierige” Künstliche Intelligenz schaffen sollen. Musk, der das Unternehmen leitet, betont, die KI solle sicher sein. Er zieht damit Parallelen zu früheren Äußerungen, in denen er sich besorgt über das Potenzial nicht regulierter KIs für “zivilisatorische Zerstörung” zeigte. Musk hatte bereits letztes Jahr angekündigt, eine KI als Konkurrenz zu Google und Microsoft zu entwickeln. Zudem prognostiziert er eine Art Superintelligenz in fünf bis sechs Jahren (Quelle: Heise).


Google startet KI-Textroboter Bard in Deutschland und EU

Google hat seinen KI-Textroboter Bard nun auch in Deutschland und der EU eingeführt, um dem Erfolg des Textroboters ChatGPT von OpenAI entgegenzuhalten. Bard, der bisher nur auf Englisch, Japanisch und Koreanisch bedient werden konnte, unterstützt nun auch u.a. Deutsch, Arabisch, Chinesisch, Hindi und Spanisch. Das Angebot ist für Google ein relevanter Wettbewerbsbereich, da OpenAI von Microsoft mit Milliarden unterstützt wird. Der Google-Dienst Bard, der ursprünglich in den EU-Mitgliedsstaaten gesperrt war, hat nach Gesprächen mit verschiedenen Datenschutzbehörden in Europa grünes Licht erhalten. Die Nutzung von Bard bleibt kostenfrei (Quelle: Absatzwirtschaft).

Net-News der Woche 27'2023 -
Startups nutzen KI, Instagram startet Twitter-Klon, OpenAI will Superintelligenz in Schach halten, und weitere News

Über 50 Prozent der deutschen Startups nutzen generative KI für Textgenerierung

Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge verwenden 53 Prozent der deutschen Startups generative künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT für die Textgenerierung. Weitere 11 Prozent planen die Nutzung solcher Tools, während 21 Prozent dies für die Zukunft in Betracht ziehen. Nur 9 Prozent der Startups lehnen den Einsatz solcher KI ab oder können dazu keine Angaben machen. Der hohe Grad an Akzeptanz von KI in Startups zeigt, wie wichtig es ist, dass alle Unternehmen, einschließlich kleiner Handwerksbetriebe und Selbständige, prüfen sollten, wo künstliche Intelligenz sinnvoll eingesetzt werden kann, so Niklas Veltkamp, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung (Quelle: Bitkom).


Instagram plant Einführung eines eigenen Kurznachrichtendienstes

Während Twitter mit jüngsten Aktionen für Verunsicherung sorgt, bereitet Instagram offenbar die Einführung seiner eigenen Version des Kurznachrichtendienstes vor. Ein Posting aus dem App Store und ein Listing im Play Store deuten darauf hin, dass der neue Dienst “Threads” am 6. Juli starten könnte. Die Beschreibung verspricht, dass Nutzer in “Threads” Communities bilden können, um über vielfältige Themen zu diskutieren und mit anderen in Kontakt zu treten. 2019 hatte Instagram bereits eine separate Messaging-App namens “Threads” eingestellt, nun wird der Name offenbar recycelt (Quelle: Golem).


Valve lehnt Veröffentlichung von Videospielen mit KI-generierten Inhalten auf Steam ab

Der Computerspiel-Entwickler und -Distributor Valve lässt keine Videospiele mit KI-generierten Inhalten auf seiner Plattform Steam zu, wenn diese auf urheberrechtlich geschütztem Material basieren. Dies geht aus einem Schreiben hervor, welches kürzlich auf Reddit veröffentlicht wurde. Die Veröffentlichung eines solchen Spiels wurde abgelehnt, da einige der KI-generierten Ressourcen „offenbar auf urheberrechtlich geschütztem Material Dritter beruhen“. Der Entwickler wurde aufgefordert, das betreffende Material zu entfernen, konnte aber auch nach einer Anpassung nicht die notwendigen Rechte nachweisen (Quelle: ComputerBase).


EuGH: Meta darf Nutzerdaten nicht ohne Zustimmung zusammenführen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat zugestimmt, dass Meta (ehemals Facebook) die Daten seiner Nutzer nicht ohne deren Einwilligung zusammenlegen darf, wie das Bundeskartellamt 2019 entschieden hatte. Meta hatte gegen die Entscheidung geklagt, wurde jedoch vom EuGH abgewiesen. Der Gerichtshof stellte fest, dass nationale Wettbewerbsbehörden berechtigt sind, einen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) festzustellen. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) begrüßte die Entscheidung (Quelle: Heise).


Google genehmigt sich selbst Nutzung öffentlicher Daten für KI-Training

Ein Update in Googles Datenschutzbestimmungen ermöglicht dem Technologieunternehmen, alle im offenen Web verfügbaren Daten zur Schulung seiner Künstlichen Intelligenz (KI)-Modelle zu nutzen. Die geänderten Bedingungen nennen nun explizit generative KI-Tools wie Bard und KI-Dienste in der Cloud. Die Nutzung öffentlicher Daten für das Training von Modellen ist keine neue Praxis, aber die explizite Nennung spezifischer Tools ist neu. Die Änderungen finden sich auch in den deutschen Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen. Branchenbeobachter kritisieren diese Praxis und fragen nach der Vereinbarkeit mit Datenschutzgesetzen wie der DSGVO, insbesondere bei Webangeboten, die Datenerhebung in den AGB verbieten (Quelle: ComputerBase).


OpenAI gründet Team zur Kontrolle von Superintelligenz-KI

OpenAI, das Entwicklungsteam hinter ChatGPT, kündigt die Gründung eines neuen Teams an, das die Kontrolle von superintelligenten KI-Systemen übernehmen soll. Aktuell fehlt eine Lösung, um solche KI-Systeme zu kontrollieren oder ihre Abtrünnigkeit zu verhindern. Die derzeitigen Techniken stützen sich auf menschliches Feedback und Überwachung, was bei überlegenen KI-Systemen jedoch nicht ausreichend ist. Ziel ist es, KI-Systeme mit menschlichem Feedback zu trainieren, um die menschliche Bewertung zu unterstützen und schließlich KI zu entwickeln, die Anpassungsforschung betreiben kann. Trotz Bedenken wird die KI schrittweise mehr Verantwortung in der Forschung und Überprüfung der Fortschritte übernehmen (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 26'2023 -
YouTube will Spieleplattform starten, wir starten Onlinekurs zu ChatGPT, Google macht sich an die nächste Brille – und mehr

Youtube plant Spiele: Plattform namens “Playables” in der Pipeline

Youtube arbeitet laut einem Bericht des Wall Street Journals an einer Spieleplattform namens “Playables”. Die Plattform soll auf Desktop-Computern und Smartphones nutzbar sein. Dann werden Nutzer die Spiele über die Youtube-Website oder eine spezielle Mobile-App für Android und iOS nutzen können(Quelle: Golem).

YouTube setzt auf Spiele – Symbolbild
Net-News der Woche

US-Unternehmen Futuri Media stellt KI-basierte Radio-Software vor

Das US-Unternehmen Futuri Media hat eine Software namens RadioGPT entwickelt, die den Betrieb eines Radiosenders vollständig von einer künstlichen Intelligenz (KI) steuern lässt. Sowohl Musikauswahl als auch Moderation generiert ein Computer, keine menschlichen Moderatoren. In den USA gibt es bereits solche Radiosender, und auch in Deutschland soll bald ein KI-Radiosender der Sendergruppe Audiotainment Südwest, die für die Vermarktung von bigFM verantwortlich ist, starten. Neben Musik und Wettervorhersagen sollen Nutzer auch Nachrichten, insbesondere regionale Inhalte, erhalten. Dazu wertet die KI Social-Media-Kanäle aus (Quelle: Caschy).


Neuer Onlinekurs „Content mit ChatGPT“ auf Udemy

Die Lernplattform Udemy stellt den neuen Onlinekurs “Content mit ChatGPT” zur Verfügung, der von dem erfahrenen Autor, Journalisten und KI-Experten Dirk Bongardt geleitet wird. Der Kurs bietet fundiertes Training in verschiedenen Aspekten der Textentwicklung und -analyse und richtet sich sowohl an erfahrene Texter als auch an Einsteiger in die Welt der generativen KI. Teilnehmer lernen, wie sie qualitativ hochwertige Prompts erstellen, Social Media Content für Plattformen wie Facebook, Twitter und LinkedIn erzeugen und bestehenden Content optimieren können (Quelle: Udemy)


Paypal führt sichere Passkey-Authentifizierung in Deutschland ein

Der Online-Zahlungsdienstleister Paypal wird in den kommenden Wochen die Authentifizierung über Passkeys in Deutschland einführen. Dieses neue Anmeldeverfahren ermöglicht Nutzern das Einloggen ohne Eingabe des Passworts und soll so Identitätsdiebstahl vorbeugen. Passkeys bestehen aus einem kryptografischen Schlüsselpaar, das mit biometrischen Merkmalen, einer PIN oder einem Muster kombiniert wird. Ein Schlüssel ist beim Dienst, hier Paypal, hinterlegt, der andere wird auf dem Endgerät des Nutzers gespeichert. Dann wird die Passkey-Einrichtung auf Apple-Geräten ab iOS 16, iPadOS 16.1 oder macOS Ventura und auf Android-Geräten ab Version 9 möglich sein (Quelle: Golem).


Google stellt “Project Iris” ein, seine zweite Augmented Reality-Brille

Trotz des Misserfolgs von Google Glass plante der Technologiegigant Google einen zweiten Versuch in der Augmented-Reality-Technologie mit “Project Iris”. Jetzt berichtet Business Insider, dass das Projekt eingestellt wurde. Die Entwicklung verlief unharmonisch, gekennzeichnet durch ständige Strategieänderungen, Entlassungen, Umstrukturierungen und den Weggang von Clay Bavor, dem Leiter des Projekts. Trotz der Einstellung des Projekts schließen Google-Mitarbeiter nicht aus, dass es zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden könnte (Quelle: WinFuture). 


YouTube testet härteres Vorgehen gegen Adblocker-Nutzer

Youtube plant möglicherweise, seine Maßnahmen gegen Nutzer von Adblockern zu verschärfen. Aktuell testet das Unternehmen ein System, bei dem Nutzer, die einen Adblocker verwenden, nach dem Ansehen von drei Videos ausgesperrt werden. Ihnen wird eine Option angeboten, Youtube Premium zu abonnieren, die werbefreie, kostenpflichtige Mitgliedschaft von Youtube. Dies ist jedoch nur ein “kleines Experiment” und es gibt keine Garantie, dass dies breitflächig umgesetzt wird (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 25'2023 -
Bild setzt auf KI, OpenSource-Riesen kooperieren, Dropbox baut KI-Funktionen ein, und was sonst noch wichtig war

Twitter plant Expansion über Werbung hinaus

Unter der Führung von CEO Linda Yaccarino soll sich Twitter auf Video-, Kreativ- und Handelspartner konzentrieren und das Geschäft über die Werbung hinaus erweitern. Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik und Unterhaltung, Zahlungsdienstleistern sowie Nachrichten- und Medienverlagen befinden sich in einer frühen Phase. Das Social-Media-Unternehmen kündigte zudem eine Twitter-Video-App für Smart-TVs an und plant, Anzeigen und Sponsoring neben den Videos zu verkaufen (Quelle: Heise).


Massiver Umbau bei Deutschlands meistgerügter Boulevard-Zeitung: Künstliche Intelligenz soll Aufgaben übernehmen

Die Bild-Zeitung plant einen großen Umbau, bei dem sich das Unternehmen von Produkten, Projekten und Prozessen trennen will, die wirtschaftlich nicht mehr erfolgreich sein können. Dazu gehört auch die Schließung von sechs Regionalredaktionen und die Ersetzung einiger Aufgaben durch künstliche Intelligenz (KI). Das Layout der Zeitung soll zukünftig komplett von KI-Tools übernommen werden. Wie viele Angestellte von dem Stellenabbau betroffen sein werden, ist noch unklar, jedoch soll ein Großteil der Arbeitsplätze in der Produktion gestrichen werden (Quelle: Golem).


LibreOffice und Thunderbird planen engere Zusammenarbeit

Die Open-Source-Programme LibreOffice und Thunderbird wollen enger verzahnt werden. Beide Projekte haben ihre Community befragt und fünf Vorschläge für die Integration ausgewählt: Ein konsistentes User Interface, Verbindung von LibreOffice-Dokumenten mit Thunderbird Kalender-Einträgen, Integration von LibreOffice-Funktionen in Thunderbird, einheitliche Shortcuts und das Einfügen von Thunderbird-Kontakten in LibreOffice-Dokumente. Sie rufen Interessierte dazu auf, bei der Umsetzung dieser Funktionen beizutragen (Quelle: Heise).


Über 100.000 ChatGPT-Zugänge im Darknet: Sicherheitsrisiko für sensible Daten

Die Sicherheitsfirma Group-IB aus Singapur berichtet, dass mehr als 100.000 ChatGPT-Zugänge im Darknet verfügbar sind. Diese können zu Datenlecks führen, insbesondere wenn Nutzer im beruflichen Kontext sensible Informationen und geschützten Code an den Chatbot übergeben. Die Zugangsdaten wurden mit Info-Stealer-Trojanern erfasst, die auf das Ausspähen von Informationen ausgelegt sind. Am stärksten betroffen ist der asiatisch-pazifische Raum, insbesondere Indien, Pakistan und Brasilien. Um das Risiko zu minimieren, empfiehlt Group-IB sichere Passwörter und die Verwendung einer 2-Faktor-Authentifizierung (Quelle: ComputerBase).


Instagram ermöglicht das Herunterladen von öffentlichen Reels in den USA

Instagram wird in Kürze das Herunterladen von öffentlichen Reels, also kurzen Videoclips, ermöglichen. Diese Funktion, die bereits seit einigen Jahren bei TikTok verfügbar ist, lässt die Nutzer die Clips auch außerhalb des sozialen Netzwerks teilen. Instagram-Chef Adam Mosseri hat laut TechCrunch zunächst nur die Verfügbarkeit für die USA bestätigt. Die heruntergeladenen Reels zeigen ein Instagram-Wasserzeichen und den Namen des jeweiligen Kontos, welches das Video eingestellt hatte (Quelle: Caschy).


Dropbox präsentiert KI-Tools Dash und AI für intelligente Suche und Zusammenfassungen

Zusammenfassung: Dropbox hat zwei neue KI-basierte Tools vorgestellt, die den Nutzern eine universelle Suchfunktion und automatische Zusammenfassungen von Inhalten bieten. Dropbox Dash ermöglicht das Durchsuchen verschiedener Tools und Anwendungen über eine einzige Suchleiste, während Dropbox AI KI-gestützte Zusammenfassungen von Dokumenten, Videos und anderen Inhalten erstellt.

Kurzübersicht:

  • Dropbox Dash: Universelle KI-gestützte Suchleiste, um Tools, Inhalte und Anwendungen zu finden, ohne zwischen Apps wechseln zu müssen.
  • Stacks: Intelligente Link-Sammlungen, die das Speichern, Organisieren und Abrufen von URLs erleichtern.
  • Dropbox AI: Zusammenfassungsfunktionen für Dokumente und andere Inhalte, ermöglicht das Stellen von Fragen zu bestimmten Inhalten und das Erhalten von Antworten in Echtzeit.

(Quelle: Computerwoche)

Net-News der Woche 24'2023 -
Twitter in Zahlungsverzug, EU regelt KI, Quantensprung in Quantencomputern – und was sonst noch wichtig war

Twitter weigert sich, Google Cloud-Rechnung zu bezahlen

Twitter zahlt seine ausstehenden Kosten für die Nutzung von Google Cloud-Diensten nicht, während Verhandlungen über die Bedingungen eines mehrjährigen Vertrags, der im Juni 2023 ausläuft, laufen. Unklar ist, ob Twitter versuchen wird, seine Dienste auf eigene Server zu migrieren. Der Internetkonzern hatte bereits im März 2023 Probleme mit der Zahlung von Rechnungen für Amazons Cloud-Dienst AWS. Seit der Übernahme durch Elon Musk versucht Twitter, die Kosten des defizitären Dienstes radikal zu senken (Quelle: Golem).


EU-Parlament beschließt finale Position zum AI Act: Verbot biometrischer Überwachung und Transparenzpflichten für Chatbots

Das EU-Parlament hat sich auf eine finale Position zum AI Act geeinigt, mit 499 zu 28 Stimmen bei 93 Enthaltungen. Die wesentlichen Merkmale sind KI-Verbote im Bereich der biometrischen Überwachung, Transparenzpflichten für KI-Chatbots wie ChatGPT und die Registrierung von Basismodellen wie GPT-4 in der EU vor dem Marktstart. Diese Position bildet nun die Grundlage für Trilog-Verhandlungen mit EU-Rat und EU-Kommission. Das finale Gesetz wird voraussichtlich erst 2026 in Kraft treten.

BereichRegelung
Biometrische ÜberwachungVerbot von Echtzeit-Identifizierung im öffentlichen Raum
TransparenzpflichtenKI-Chatbots müssen Inhalte kennzeichnen und rechtswidrige Inhalte vermeiden
Basismodelle-RegistrierungModelle müssen in einer EU-Datenbank registriert werden
Risikobasierter AnsatzEinteilung von KI-Systemen in vier Klassen, von unannehmbar bis minimal
Forschung und quellenoffene KIErweiterung der Ausnahmen

(Quelle: ComputerBase)


Google Street View: Immersive View nun auch in deutschen Städten verfügbar

Google hat die Immersive View Funktion seiner Kartenanwendung Google Maps kürzlich für mobile Endgeräte eingeführt. Bisher war sie nur für Städte wie Los Angeles, New York, San Francisco, London und Tokio verfügbar. Jetzt ist die Funktion auch in mehreren deutschen Städten, wie Berlin, München, Köln und Frankfurt, nutzbar. Zu den deutschen Sehenswürdigkeiten, die die Immersive View bieten, gehören das Brandenburger Tor, der Kölner Dom und der Marienplatz in München (Quelle: Caschy).


IBM-Forscher verbessern Zuverlässigkeit von Quantencomputern

IBM-Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, die die Unzuverlässigkeit von Quantencomputern besser beherrschbar machen soll. Durch die Anwendung dieser Methode könnten Rechenoperationen auf Quantencomputern zuverlässigere und nützlichere Antworten liefern. Diese Fortschritte könnten dazu beitragen, dass Quantencomputing in absehbarer Zeit für komplexe Aufgaben in Bereichen wie Chemie und Materialwissenschaften eingesetzt werden kann. Allerdings könnten Quantenalgorithmen auch Passwortsicherheit und verschlüsselte Kommunikation negativ beeinflussen (Quelle: Computerwoche).


Twitter von Büros in Boulder geworfen, nachdem Miete nicht bezahlt wurde

Elon Musk setzt auf eine ungewöhnliche Strategie bei der Sanierung von Twitter, indem er Rechnungen nicht bezahlt, um geringere Mieten zu erreichen. In Boulder, Colorado, hat dies nun Konsequenzen: Ein Richter gab der Klage eines Vermieters statt und erlaubte ihm, die Twitter-Mitarbeiter aus den Büros zu werfen. Laut TechCrunch wirft dies ein schlechtes Licht auf die Finanzen des Social-Media-Unternehmens und lässt vermuten, dass Twitter die Rechnungen möglicherweise nicht absichtlich, sondern aufgrund leerer Konten nicht bezahlt (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 23'2023 -
Aufstand bei Reddit, KI-Assistent für WordPress, neues Headset von Apple, und was sonst noch wichtig war

Reddit: Protestaktion von über 200 Communities gegen neue Third-Party-App-Politik

Reddit hat seine Richtlinien für Third-Party-Apps geändert, was zu enormen Kosten für einige Entwickler führen kann. Als Reaktion darauf planen viele Communities, am 12. Juni 2023 für 48 Stunden ihre Subreddits auf “privat” zu stellen und somit unzugänglich zu machen. Über 200 Communities, darunter auch große Subreddits wie r/videos, r/reactiongifs und r/earthporn, beteiligen sich an der Protestaktion. Hauptkritikpunkt sind die befürchteten Preise für die API-Nutzung, welche die Nutzung von externen Tools für Moderationszwecke erschweren oder sogar unmöglich machen könnten (Quelle: Caschy).


Steuererklärung per Smartphone: App-Lösungen für Elster in Arbeit

Die Steuererklärungs-Software Elster soll künftig auch auf Smartphones genutzt werden können. Die Finanzverwaltung arbeitet an einer App-Lösung, die es ermöglicht, die Steuererklärung direkt über das Smartphone abzugeben. Die App soll die Steuererklärung für viele Nutzer vereinfachen (Quelle: Golem).


Tippfehler führt zu zehnstündigem Ausfall von Microsoft Azure in Süd-Brasilien

Ein Mitarbeiter von Microsoft löste Ende Mai versehentlich einen mehr als zehnstündigen Ausfall des Azure-Cloud-Angebots in der Region Süd-Brasilien aus. Durch einen Tippfehler wurden mehrere Produktionsdatenbanken gelöscht, statt nur einer einzelnen Datenbankbereinigung. Der Ausfall wurde innerhalb von 20 Minuten bemerkt, jedoch dauerte es rund vier Stunden, um den Fehler zu identifizieren und weitere fünf Stunden, um die Datenbanken wiederherzustellen. Kundendaten gingen nicht verloren, und Microsoft arbeitet an einem Prozedere, das zukünftige versehentliche Löschungen verhindern soll (Quelle: WinFuture).


Google führt Passkeys zur Anmeldung bei Workspace-Diensten ein

Google-Nutzer können nun Passkeys für die Anmeldung bei Workspace-Diensten verwenden, wodurch langfristig Passwörter ersetzt und die Sicherheit des Login-Prozesses erhöht werden sollen. Passkeys sind ein Authentifizierungsverfahren, das von großen Tech-Unternehmen wie Microsoft, Apple und Google im Rahmen der FIDO Alliance vorangetrieben wird. Zum Start haben Nutzer zwei Optionen: Passkeys als zweiten Faktor neben dem Kennwort oder als vollständigen Passwortersatz. Derzeit werden Passkeys von Windows 10, macOS Ventura, ChromeOS 109, iOS 16 und Android 9 unterstützt, während Linux-Systeme und Firefox noch nicht berücksichtigt sind (Quelle: Heise).


Automattic stellt KI-Assistenten für WordPress vor

Automattic, das Unternehmen hinter WordPress.com, hat einen KI-Assistenten namens Jetpack AI Assistant für das Content-Management-System eingeführt. Der Assistent ist in den WordPress.com-Editor integriert und kann auch über das Jetpack-Plugin für nicht-gehostete Nutzer genutzt werden. Die KI-Lösung ermöglicht das Chatten in natürlicher Sprache, übersetzt Texte in verschiedene Sprachen und bietet verbesserte Rechtschreib- und Grammatikkorrekturfunktionen. Der Jetpack AI Assistent soll monatlich 10 Dollar kosten (Quelle: Caschy).


De-Mail-System wird endgültig abgeschaltet

Das gescheiterte Kommunikationsprojekt De-Mail, das einst als digitale Zukunft der Bundesregierung galt, wird nun offiziell eingestellt. Der Staatssekretär zeigt sich erleichtert über das Ende des teuren und umständlichen Systems.

  • De-Mail sollte verschlüsselte und rechtssichere Kommunikation ermöglichen
  • Angebot wurde 2012 von Angela Merkel und der Deutschen Telekom gestartet
  • Nur wenige Nutzer, trotz hoher Investitionen
  • Telekom gab vor zwei Jahren auf, kleinere Anbieter blieben noch
  • Bundesrechnungshof forderte Stilllegung aufgrund hoher Betriebskosten
  • Staatssekretär Markus Richter verkündet offizielles Ende am 31.8.2024
  • Verbleibende Behörden sollen auf Alternativen umgestellt werden

(Quelle: WinFuture)


Google Street View: Neue Aufnahmen in Deutschland ab 22. Juni

15 Jahre nach den ersten Aufnahmen in Deutschland werden ab dem 22. Juni wieder Autos für Google Street View unterwegs sein, um aktuelle Straßenbilder zu erstellen. Die alten Aufnahmen von 2008-2009 hatten zu Datenschutzbedenken und etwa 250.000 Einsprüchen geführt, woraufhin Google keine weiteren Aufnahmen mehr anfertigte. Die neuen Straßenbilder sollen alle Bundesländer von Juni bis Oktober erfassen. Vor der Aktualisierung wird Google das alte Bildmaterial entfernen und Bürger können erneut entscheiden, ob ihre Immobilien auf den neuen Bildern unkenntlich gemacht werden sollen (Quelle: ComputerBase).


Apple stellt MR-Headset Vision Pro vor: Fokus auf Alltag und Büro, nicht auf Metaverse

Bei der WWDC 2023 präsentierte Apple sein erstes Mixed Reality-Headset Vision Pro. Das Gerät, ausgestattet mit dem leistungsstarken M2-Chip, richtet sich eher an individuelle Unterhaltung und fokussiertes Arbeiten als an Gaming und Metaverse-Anwendungen.

FeatureInformation
ProduktApple Vision Pro
TypMixed Reality-Headset
ChipM2-Chip
AnwendungsbereicheAlltag, Büro, individuelle Unterhaltung
Gaming/MetaverseKein Fokus
Ersatz fürLeistungsstarkes Notebook
PreisAb 3.500 US-Dollar
Markteinführung (USA)Anfang 2024

(Quelle: Golem)

Net-News der Woche 22'2023 -
KI-Apokalypse, während Nvidia wegen KI im Geld ertrinkt, (etwas) mehr Schutz für Whistleblower in Deutschland – und was sonst noch wichtig war

Experten warnen vor Ausrottung der Menschheit durch KI

Die Organisation Center for AI Safety veröffentlichte eine Stellungnahme, die vor der Ausrottung der Menschheit durch Künstliche Intelligenz (KI) warnt. Unterschrieben wurde diese von mehreren KI-Forschern, CEOs und Experten, darunter Vertreter von Microsoft, Google und OpenAI. In der Stellungnahme wird gefordert, dass die Vermeidung von KI-bedingten Risiken eine weltweite Priorität sein sollte, neben anderen gesellschaftlichen Gefahren wie Pandemien oder Atomkrieg (Golem).


WhatsApp testet Bildschirmfreigabe-Funktion

WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die es Nutzern ermöglicht, ihren Bildschirm während eines Videoanrufs freizugeben. Die Bildschirmfreigabe soll sowohl in Gruppen- als auch in Einzelanrufen verfügbar sein. Momentan befindet sich die Funktion in der Testphase (Quelle: Caschy).


Nvidia erreicht Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar

Der US-amerikanische Grafikchipentwickler Nvidia hat eine Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar erreicht. Das Unternehmen, das während des Krypto-Booms in den Fokus rückte, profitiert nun vom wachsenden KI-Markt (Quelle: Heise).


Chatbot sollte Ess-Störungs-Hotline ersetzen und gab schädliche Ratschläge

Ein KI-gestützter Chatbot, der eine Hotline für Essstörungen ersetzen sollte, gab schädliche Ratschläge an die Nutzer. Der Chatbot namens Woebot, entwickelt von der amerikanischen Firma Woebot Labs, wurde als Alternative zur traditionellen Hotline vorgeschlagen. Jedoch berichteten Nutzer von schädlichen Ratschlägen, die den Druck auf Menschen mit Essstörungen erhöhen könnten (Quelle: Heise).


Millionen Gigabyte-Motherboards mit Firmware-Backdoor verkauft

Laut einer Untersuchung der Sicherheitsfirma SecureAuth wurden Millionen Gigabyte-Motherboards mit einer vorinstallierten Backdoor in der Firmware verkauft. Die betroffenen Modelle sind hauptsächlich zwischen 2017 und 2019 produziert worden. Nach Angaben von SecureAuth gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass die Backdoor von Hackern ausgenutzt wurde (Quelle: ComputerWoche).


Meta kündigt das neue Virtual- und Mixed-Reality-Headset Quest 3 an

Meta hat das neue Virtual- und Mixed-Reality-Headset der nächsten Generation, Meta Quest 3, angekündigt, welches im Herbst auf den Markt kommen soll. Das Gerät bietet eine höhere Auflösung, stärkere Leistung und verbesserte Meta-Reality-Technologie in einem schlankeren, komfortableren Formfaktor. Der Preis für das 128-GB-Headset beginnt bei 499,99 Dollar. Zudem wird der Vorgänger, Meta Quest 2, günstiger angeboten (Quelle: Caschy).


Hinweisgeberschutzgesetz tritt in Deutschland in Kraft

Zusammenfassung: Nach einer Verspätung von 1,5 Jahren ist das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz am 2. Juli 2023 in Kraft getreten. Es setzt eine EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern um und soll Vergeltungsmaßnahmen oder Repressalien gegen diese verhindern. Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern müssen eine interne Meldestelle einrichten.

Stichpunkte:

  • Umsetzung der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern in deutsches Recht
  • Schutz von Hinweisgebern, die Fehlverhalten aufdecken
  • Verbot von Vergeltungsmaßnahmen oder Repressalien
  • Beweislastumkehr: Arbeitgeber muss Unschuld beweisen
  • Geschützt sind interne und externe Meldungen sowie Offenlegung in Ausnahmefällen
  • Meldungen müssen sich auf Arbeitgeber oder Geschäftskontakt beziehen
  • Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern müssen interne Meldestelle einrichten
  • Bußgelder bis 50.000 Euro erst sechs Monate nach Inkrafttreten fällig

(Quelle: Heise)

Net-News der Woche 21'2023 -
Meta zahlt Rekordstrafe, Samsung hält Google die Treue, Shutterstock kauft Giphy, Eric Schmidt warnt vor KI, und was sonst noch wichtig war

Instagram plant Twitter-Alternative

Instagram entwickelt eine neue Funktion namens “Visual Replies”, die mit der Textantwort-Funktion von Twitter vergleichbar ist. Nutzer können damit öffentlich auf Stories antworten. Die Antworten sollen dann in einer separaten Story sichtbar werden, ähnlich wie bei Twitter. Die neue Funktion zielt darauf ab, Instagram als Plattform für offene Diskussionen zu etablieren (Quelle: Caschy).


Meta erhält Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro für DSGVO-Verstöße

10 Jahre nach Edward Snowdens Enthüllungen hat die irische Datenschutzbehörde (DPC) Meta Platforms Inc., ehemals Facebook Inc., wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eine Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro auferlegt (Quelle: ComputerBase).


Samsung bleibt bei Google: Kein Wechsel zu Bing

Samsung hat Berichte dementiert, dass das Unternehmen plane, von Google auf Bing als Standard-Suchmaschine für seine Smartphones in den USA zu wechseln. Die Gerüchte hatten darauf hingewiesen, dass Samsung diese Entscheidung nach dem Erfolg des Microsoft Surface Duo getroffen habe. Samsung betont jedoch, dass es keine Pläne gibt, die Zusammenarbeit mit Google in absehbarer Zukunft zu ändern (Quelle: Golem).


Microsoft Store erhält AI Hub Erweiterung

Der Microsoft Store wird um einen neuen Bereich namens “AI Hub” erweitert, in dem Entwickler künstliche Intelligenz (KI)-Lösungen testen und anwenden können. Die Plattform bietet eine Vielzahl von KI-Apps, die von der Erkennung von Gesichtern und Objekten bis hin zur Stimmungsanalyse reichen. Unternehmen können die angebotenen Lösungen ausprobieren, um ihre internen Prozesse zu verbessern und die Effizienz ihrer Teams zu steigern (Quelle: Caschy).


Shutterstock erwirbt Giphy von Meta

Shutterstock, der Anbieter von Stockfotos und -videos, hat dem Meta-Konzern Giphy abgekauft, eine Suchmaschine für animierte GIF. Die Akquisition soll dazu beitragen, das Produktangebot von Shutterstock zu erweitern und Nutzern ein verbessertes Erlebnis beim Durchsuchen und Finden von animierten GIFs zu bieten (Quelle: Caschy).


Googles Ex-Chef warnt: Künstliche Intelligenz könnte “viel, viele, viele” Menschen töten

Der ehemalige CEO von Google, Eric Schmidt, warnte in einem Interview mit der BBC vor den Gefahren der Künstlichen Intelligenz (KI) und betonte, dass diese Technologie “viel, viele, viele” Menschen töten könnte, wenn sie in die falschen Hände gerät. Schmidt sprach sich dafür aus, dass internationale Regulierungen für den Einsatz von KI in wichtigen Bereichen wie der Autonomie von Waffensystemen geschaffen werden müssen. Er betont, dass Regierungen und Unternehmen gemeinsam ethische und praktische Richtlinien entwickeln sollten, um die Verwendung von KI in verschiedenen Anwendungsbereichen zu regulieren (Quelle: Heise).


Chatbot-App ChatGPT jetzt auch in Deutschland verfügbar

Die künstliche Intelligenz (KI) App ChatGPT, welche von der kalifornischen Forschungseinrichtung OpenAI entwickelt wurde, ist nun auch in Deutschland verfügbar. Die App, die ursprünglich im August 2021 in den USA eingeführt wurde, ermöglicht es Nutzern, mithilfe von KI-gestützten Gesprächen Lösungen für ihre Anliegen und Fragen zu finden. ChatGPT kann zudem für verschiedenste Zwecke eingesetzt werden, wie zum Beispiel bei Texterstellung, Kundensupport und Bildung (Quelle: OnlineMarketing.de).


OpenAI erwägt Umzug aus Europa wegen zu strikter KI-Regeln

Die Entwickler des KI-gestützten Chatbots GPT-3, OpenAI, erwägen, Europa zu verlassen, falls die geplante KI-Regulierung der Europäischen Union zu strikt ausfällt. Die EU Kommission hat im April 2021 einen Vorschlag für KI-Regulierung vorgelegt, der hoch riskante KI-Systeme verbietet und weniger riskante KI-Anwendungen stärker reguliert. OpenAI befürchtet, dass solche Regulierungen die Entwicklung von KI-gestützten Anwendungen einschränken könnten (Quelle: ComputerBase).


Android-Smartphones: Preiswerte Attacke umgeht Fingerabdrucksensoren

Eine Sicherheitslücke in Android-Smartphones ermöglicht es Angreifern, preiswert und ohne großen Aufwand die Fingerabdrucksensoren der Geräte zu umgehen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) haben herausgefunden, dass die betroffenen Geräte den Fingerabdruck nicht korrekt auf dem Sensor ablegen und somit möglicherweise von Angreifern überlistet werden können (Quelle: Golem).

Net-News der Woche 20'2023 -
Amazon setzt auf KI, Cyberattacke auf Krankenkassen-Dienstleister, Google räumt auf – und was sonst noch wichtig war

Cyberattacke auf Krankenkassen

Der IT-Dienstleister für Krankenkassen, Bitmarck, wurde Ende April Opfer eines Cyberangriffs. Seitdem sind Millionen von Krankenversicherten von Störungen betroffen und können Service-Apps ihrer Krankenkassen wie Audi BKK, Bahn BKK, Debeka BKK und HKK nicht nutzen. Ein Ende der Störungen ist bisher nicht in Sicht.

CyberangriffBetr. AppsStörungenKundendatenVerzögerungenNotbetrieb
Ende AprilAudi BKK, Bahn BKK, Debeka BKK, HKK u.a.AnhaltendNicht betroffenService-Apps & Online-Formulare>40 Krankenkassen

(Quelle: Heise)


Google Bard: Deutschland und Teile Europas noch ausgeschlossen

Obwohl der Chatbot Google Bard in über 180 Ländern verfügbar ist, bleiben Deutschland, der Großteil Europas sowie Kanada, Brasilien und weitere Länder von der Nutzung ausgeschlossen. Google plant jedoch, den Zugriff schrittweise auf weitere Länder und Sprachen auszuweiten, wobei lokale Regularien und Googles KI-Prinzipien berücksichtigt werden sollen (Quelle: SEO Südwest).


Amazon plant Verbesserung der Suchfunktion mit KI-Technologie

Amazon möchte laut Bloomberg seine Suchfunktion durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Stil von ChatGPT optimieren, um mit Microsoft und Google gleichzuziehen. Stellenausschreibungen deuten darauf hin, dass das Unternehmen eine interaktive, dialogorientierte Erfahrung für die Nutzer anstrebt, die es ermöglicht, Fragen zu beantworten, Produkte zu vergleichen und personalisierte Empfehlungen zu erhalten (Quelle: Golem).


OpenAI kündigt Web-Browsing und Plugin-Funktionen für ChatGPT Plus an

OpenAI, der Entwickler von ChatGPT, hat in den offiziellen Release Notes die Einführung von Web-Browsing und Plugins für Drittanbieter für sein ChatGPT Plus-Bezahlabo bestätigt. Die Beta-Versionen dieser Funktionen sollen in Kürze verfügbar sein. Mit Web-Browsing kann die KI auf aktuelle Daten aus dem Internet zugreifen, um Fragen zu aktuellen Themen und Ereignissen zu beantworten. Plugins ermöglichen es, verschiedene Online-Aktionen auszuführen, wie beispielsweise das Erstellen von Rezepten und Einkaufslisten (Quelle: BASIC Thinking).


Google löscht inaktive Konten nach zwei Jahren

Google kündigt an, inaktive Konten zu löschen, die zwei Jahre oder länger nicht genutzt wurden. Die Maßnahme soll Sicherheitsbedenken begegnen, da inaktive Konten anfälliger für Kompromittierung sind. Betroffen sind Google Workspace-Dienste sowie YouTube und Google Fotos. Die ersten Konten werden frühestens im Dezember 2023 gelöscht.

InaktivitätslimitBetroffene DiensteErste LöschungenAusnahmen
2 JahreGmail, Docs, Drive, Meet, Kalender, YouTube, Google FotosDezember 2023Firmen, Bildungseinrichtungen

(Quelle: WinFuture)


Instagram erhält neue Funktionen für Reels und Kommentare

Instagram hat neue Funktionen für seine Reels und Kommentare eingeführt, um die Benutzererfahrung besser und umfassender zu gestalten.

  • Neue Remix-Funktion für Reels ermöglicht das Erstellen von Videoantworten
  • Verbesserte Kommentarmöglichkeiten für einfacheres Verwalten und Interagieren
  • Neues Feature “Benachrichtigungen für bevorzugte Kommentare” für bessere Kontrolle

(Quelle: Caschy)

Net-News der Woche 19'2023 -
Twitter-Probleme, Google versucht, bei KI nachzuziehen, Microsoft startet Kopiloten in Office – und was sonst noch wichtig war

Sicherheitslücke bei Twitter: Private Circle-Tweets wurden öffentlich angezeigt

Twitter bestätigt einen Sicherheitsvorfall, bei dem private Nachrichten, die nur für bestimmte Personenkreise bestimmt waren, versehentlich bei allen Nutzern sichtbar waren. Die Ursache für das Datenleck ist unklar, und es ist nicht bekannt, wann das Problem behoben wurde. Betroffene Nutzer wurden in den letzten Tagen per E-Mail informiert. Die Circle-Funktion wurde im August 2022 eingeführt und ermöglicht das Teilen von Inhalten mit ausgewählten Kontakten (Quelle: WinFuture).

Twitter plant Löschung inaktiver Konten

Elon Musk kündigte auf Twitter an, dass der Kurznachrichtendienst in Kürze Konten löschen werde, die seit Jahren keine Aktivität aufweisen. Dies könnte zu einem Rückgang der eigenen Followerzahlen führen und die gelöschten Account-Namen wieder für andere Nutzer verfügbar machen. Unklar ist, wie lange ein Account inaktiv sein muss, um gelöscht zu werden. Kritik könnte aufkommen, da es bisher keine Option gibt, Profile in einen Gedenkzustand zu versetzen (Quelle: Caschy).

Tucker Carlson kündigt neue Fernsehsendung auf Twitter an

Der kürzlich von Fox News entlassene Moderator Tucker Carlson plant, eine neue Version seiner umstrittenen Fernsehsendung auf Twitter zu veröffentlichen. Carlson, der für die Verbreitung von Verschwörungstheorien und rechtsextremen Positionen bekannt ist, kritisierte in einem Video auf Twitter die Mainstream-Medien und bezeichnete die Plattform als Ort für freie Meinungsäußerung. Es ist unklar, ob Fox News versuchen wird, den Schritt zu verhindern (Quelle: Heise).

Microsoft 365 Copilot: Early-Access-Programm startet und neue KI-Funktionen vorgestellt

Microsoft erweitert den Nutzerkreis für seinen KI-Assistenten 365 Copilot und startet ein Early-Access-Programm, bei dem 600 Unternehmen weltweit eine kostenpflichtige Vorschauversion testen können. Zudem wurden neue Funktionen für Office-Programme wie PowerPoint, Outlook und OneNote vorgestellt.

  • Early-Access-Programm: 600 Unternehmen erhalten Zugang zu einer kostenpflichtigen Vorschauversion
  • Neue KI-Funktionen: Integration von OpenAIs Bildgenerator Dall-E in PowerPoint und Vorschläge für E-Mail-Texte in Outlook
  • Zentrales Element: Semantischer Index ermöglicht intelligente Suche und präzisere Ergebnisse bei Suchanfragen

(Quelle: ComputerBase)

Paypal ist die beliebteste Zahlungsart im deutschen E-Commerce

Deutsche Online-Shopper nutzen laut einer Studie des Handelsinstituts EHI zunehmend Paypal als Zahlungsart und haben damit den Kauf auf Rechnung als bisherige Spitzenreiterin abgelöst. Im Jahr 2022 wurden 29,6 Prozent des geschätzten E-Commerce-Umsatzes von 85 Milliarden Euro mit Paypal gezahlt.

Schnelle Fakten:

  • Paypal überholt Kauf auf Rechnung als führende Zahlungsart
  • E-Commerce-Umsatz 2022: 29,6% mit Paypal gezahlt
  • Kauf auf Rechnung büßt 4,5 Prozentpunkte ein, kommt auf 23,8% Anteil
  • Lastschriftverfahren (20,9%) und Kreditkarte (12,1%) folgen auf den Plätzen
  • Deutsche Paypal-Alternative Giropay steigt von 0,4% auf 1,6% Anteil, bleibt aber Nische
ZahlungsartAnteil 2022
Paypal29,6%
Kauf auf Rechnung23,8%
Lastschrift20,9%
Kreditkarte12,1%
Giropay1,6%

(Quelle: Heise)

Google stellt KI-Entwicklungen und PaLM-2-Sprachmodell auf I/O 2023 vor

Google präsentiert auf der Entwicklerkonferenz I/O 2023 seine aktuellen KI-Entwicklungen, darunter das neue PaLM-2-Sprachmodell. Dieses soll mehr als 100 Sprachen beherrschen und wird in vier Größen angeboten, abgestimmt auf verschiedene Anwendungsbereiche. Neben Verbesserungen im Workspace und dem Bard-Chatbot profitiert auch das Gesundheitswesen von der Technologie, etwa durch die spezialisierte Variante Med-PaLM-2. Der PaLM-2-Nachfolger Gemini befindet sich bereits in der Entwicklung.

Schnelle Fakten:

NeuerungenDetails
PaLM 2Neues Large Language Model, beherrscht über 100 Sprachen, bietet diverse Funktionen
CodenamenPaLM 2 in vier Größen: Gecko, Otter, Bison, Unicorn
Med-PaLM-2Spezialisierte Variante für das Gesundheitswesen, Testphase folgt
Bard-ChatbotNeustart mit PaLM 2, visuelle Antworten, Integration von Google Lens, Erweiterungen für Google Apps
Verfügbarkeit und SprachenBard in mehr Ländern verfügbar, keine Warteliste mehr, Deutschland noch nicht verfügbar
NachfolgerGemini als PaLM-2-Nachfolger in Arbeit, Fokus auf multimodale Funktionen

(Quelle: ComputerBase)

Net-News der Woche 18'2023 -
Corona-App geht offline, KI hilft beim Bewerben, Gmail mit blauen Haken – und was sonst noch wichtig war

Jetpack deaktiviert Sharing-Funktion für Twitter

Das WordPress-Plugin Jetpack von Automattic wird das Teilen von Beiträgen ins soziale Netzwerk Twitter komplett deaktivieren. Grund dafür ist die Änderung der Bedingungen und Preise für die Twitter-API, bei der keine Einigung mit Automattic erzielt werden konnte. Blogbeiträge werden somit nicht mehr automatisch an Twitter weitergegeben (Quelle: Caschy).

Corona-Warn-App stellt Warnfunktion ein und geht in Schlafmodus

Die Corona-Warn-App des Bundes gibt ab sofort keine gegenseitigen Warnungen mehr aus und wird am 1. Juni in einen Schlafmodus versetzt. Nutzer können die App jedoch weiterhin für elektronische Impfausweise verwenden oder auf Alternativen wie CovPass ausweichen.

  • Ab sofort keine gegenseitigen Warnungen nach Kontakten mit positiv Getesteten
  • App geht am 1. Juni in Schlafmodus und erhält keine Updates mehr
  • Elektronische Impfausweise können weiterhin genutzt oder auf Alternativen wie CovPass umgestiegen werden

(Quelle: Heise)

KI-gestützte Bewerbungshilfe bei LinkedIn

LinkedIn bietet Premium-Nutzern eine KI-gestützte Funktion, die eine personalisierte Nachricht für die Bewerbung auf offene Stellen erstellt. Die KI verwendet dabei Informationen aus verschiedenen Quellen wie dem Nutzerprofil und der Stellenbeschreibung.

  • Für Premium-Abonnenten verfügbar: Die KI-gestützte Funktion soll personalisierte Nachrichten für hervorragende Bewerbungen erstellen.
  • Zeitsparend und barrierefrei: Die Funktion soll Jobsuchenden Zeit und Mühe ersparen und Barrieren wegen mangelnder Formulierungsfähigkeiten abbauen.
  • Individuelle Anpassungen empfohlen: LinkedIn rät Bewerbern, die Nachricht individuell anzupassen und vor dem Versenden zu überprüfen.

(Quelle: Golem)

Pinterest Academy startet in Deutschland

Die Pinterest Academy, eine Lernplattform zur Planung von Online-Kampagnen, ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar. Die Akademie richtet sich an Marken und Agenturen und fokussiert sich auf die optimale Nutzung von Daten und die Verwendung der Tools des sozialen Netzwerks. Pinterest, das weltweit von über 450 Millionen Menschen genutzt wird, möchte mit der Academy zeigen, wie Interessenten langfristig zu Käufern einer Marke werden können. Die neue, komplett überarbeitete Version der Akademie bietet zwölf Kurse und über 30 Lektionen in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch an (Quelle: Basic Thinking).

Amnesty International entfernt KI-generierte Bilder nach Kritik

Amnesty International hat künstlich generierte Bilder, die Menschenrechtsverletzungen durch die kolumbianische Polizei während der Unruhen in Kolumbien 2021 darstellen sollten, nach Kritik wieder aus den sozialen Medien entfernt. Fotojournalisten und Medienwissenschaftler warnten die Menschenrechtsorganisation, dass die Nutzung solcher KI-Bilder ihre Arbeit untergraben und Verschwörungstheorien fördern könnte. Amnesty International entschuldigte sich und erklärte, KI-Bilder seien verwendet worden, um abgebildete Personen vor möglicher staatlicher Verfolgung zu schützen (Quelle: Heise).

Blaue Haken in Googlemail kennzeichnen verifizierte Firmenkonten

Googlemail führt blaue Haken ein, um E-Mails von verifizierten Firmenkonten zu kennzeichnen. Diese erscheinen neben dem Absendernamen bei E-Mail-Accounts, die sich über das Brand Indicators for Message Identification (BIMI) Verfahren prüfen lassen. BIMI hilft seit 2018 bei der Identifizierung von Spam und zeigt Firmen-Mailadressen mit einem Logo neben der Absenderadresse an. Der Rollout des neuen Sicherheits-Features soll innerhalb der nächsten Tage abgeschlossen sein (Quelle: Heise).