Von Wunschdenken zu klarem Erfolg: Buchtipp ‚Good Strategy/Bad Strategy‘

Strategie ist eines dieser Themen, die in fast jedem Business-Kontext auftauchen – und doch bleibt es oft nebulös. „Good Strategy Bad Strategy“ von Richard Rumelt räumt mit diesem Problem auf, indem es klare Unterscheidungen trifft: Was ist echte Strategie, und was ist nur heiße Luft? Das Buch zerpflückt gängige Mythen (wie die Idee, dass Strategie einfach nur „große Ziele“ sind) und zeigt stattdessen, wie gute Strategien tatsächlich funktionieren – mit konkreten Beispielen aus Politik, Militär und Wirtschaft. Wer schon mal in Meetings saß, in denen „Strategie“ nur ein Synonym für Wunschdenken war, wird hier aufatmen. Rumelt schreibt präzise, ohne sich in akademischem Jargon zu verlieren, und liefert ein Werk, das sowohl für Praktiker als auch für Theoretiker wertvoll ist.

Für welche Zielgruppen ist das Buch besonders geeignet?

Vor allem Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen profitieren von Rumelts Ansatz, weil sie oft mit begrenzten Ressourcen klare Prioritäten setzen müssen – genau das ist der Kern guter Strategie. Gründer und Startup-Teams finden hier eine Gegengift zu den allgegenwärtigen „Disrupt-the-World“-Phrasen und lernen, wie man realistische Pläne entwickelt. Auch Berater und Coaches, die Kunden bei strategischen Entscheidungen begleiten, bekommen ein Werkzeug an die Hand, um vage Floskeln durch handfeste Analysen zu ersetzen. Und selbst Studierende der BWL oder Politikwissenschaft dürfen sich freuen: Das Buch verbindet Theorie mit Praxis, ohne in Trockenübungen abzurutschen.

Die 3 wichtigsten Stärken des Buchs

  • Demystifizierung von Strategie: Rumelt entlarvt, warum so viele „Strategie-Papiere“ in Wahrheit nur Wunschlisten sind – und zeigt, wie man echte Hebel für Erfolg identifiziert. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch teure Fehlentscheidungen.
  • Praxisnahe Fallbeispiele: Von Apple über die Irak-Kriege bis zu kleinen Unternehmen – die Analysen sind so vielfältig, dass fast jeder Leser Parallelen zu eigenen Herausforderungen findet. Kein abstraktes Gerede, sondern Lektionen, die man direkt anwenden kann.
  • Klare Sprache ohne Fachchinesisch: Selbst wer keine MBA-Ausbildung hat, versteht die Konzepte. Rumelt vermeidet Buzzwords und erklärt komplexe Ideen so, dass sie im Gedächtnis bleiben – eine Seltenheit in der Ratgeber-Landschaft.

Für wen ist das Buch weniger geeignet?

Wer schnelle Schritt-für-Schritt-Anleitungen sucht („Mach das, dann klappt’s!“), wird enttäuscht sein – Rumelt liefert Prinzipien, keine Kochrezepte. Auch Leser, die tief in quantitative Methoden oder Finanzmodelle eintauchen wollen, finden hier wenig; der Fokus liegt auf qualitativer Analyse. Und wer bereits jahrelange Erfahrung in strategischer Planung hat, könnte manche Passagen als Grundlagenwissen empfinden – auch wenn die frische Perspektive selbst für Profis bereichernd sein kann.

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