Buchtipp: Content Marketing mit KI – Auf den Punkt

Das Potenzial generativer KI im Marketing ist unbestritten – über Details der Grenzen und Möglichkeiten herrscht angesichts der rasanten Entwicklung aber Unsicherheit. Das Buch von Georg Neumann und Vroni Hackl * kann hier einiges klären.

Das ist drin

Das Buch beginnt mit einer Situationsanalyse: Im Content Marketing herrscht ein Zwiespalt zwischen Kreativität und Effizienz – und hier setzt das Werk an.
Im weiteren Verlauf gliedert es sich in sechs zentrale Kapitel:

  • Einführung in die Grundlagen generativer KI-Werkzeuge.
  • Wie funktionieren Sprachmodelle und Bild- bzw. Video-KIs grundlegend? (Kapitel „Grundlagen“)
  • Die Kunst der Prompt-Nutzung: Wie bringt man KI dazu, das Richtige zu erzeugen?
  • Anwendungsfälle für Bild-KI: Von Avataren über Produktvisualisierung bis Video-Ideation.
  • Anwendungsfälle für Sprach-KI: Zielgruppenanalyse, Personas, Newsletter, SEO, Content Recycling.
  • Strategie und Management: Workflow-Entwicklung, Toolauswahl, Team-Integration, rechtliche und ethische Fragen.
    Es endet mit einem Tool-Vergleich und einem Canvas („AI Literacy Canvas“), der dem Leser helfen soll, die eigene Kompetenz im KI-gestützten Content Marketing zu bestimmen.

Technologische Entwicklungen im Fokus

Das Buch richtet seinen Blick vor allem auf generative KI – das heißt: Sprachmodelle (Large Language Models), Bild- und Video-KIs.
Konkret werden folgende Technologien bzw. Prinzipien hervorgehoben:

  • Sprachmodelle wie etwa ChatGPT oder Claude, mit denen Content (Beiträge, Newsletter, Whitepaper) generiert oder unterstützt wird.
  • Bild- und Videogenerierung mittels Diffusionsmodellen oder ähnlichen Verfahren – z. B. Produktvisualisierungen, Charaktere, Avatare.
  • Prompting-Techniken: Es geht nicht nur um Tools, sondern darum, wie Fragen und Vorgaben (Prompts) so gestaltet werden, dass die KI das gewünschte Ergebnis liefert. Begriffe wie Klarheit, Kontext, Kontrolle tauchen auf.
  • Workflows und Integration: Die Technologie wird nicht isoliert betrachtet, sondern im Rahmen von Prozessen im Team, mit Messgrößen und Rechtsrahmen (z. B. DSGVO, Urheberrecht).

Warum genau diese Entwicklungen? Weil Content Marketing sich wandelt: Die Erwartung steigt, mehr Inhalte schneller und günstiger zu produzieren – und generative KI bietet hier Potenzial, Routine-Aufgaben zu automatisieren und Kreativität neu zu skalieren. Das Buch will zeigen, wie man nicht bloß Tools bedient, sondern Technologie strategisch nutzt.


Warum (oder warum nicht) Sie das Buch schätzen werden

Warum Sie es schätzen werden:

  • Es ist praxisorientiert: Die Autoren liefern konkrete Workflows, Toolempfehlungen und Use-Cases – nicht bloß abstrakte Theorie.
  • Es spricht sowohl Text- als auch Bild- und Videoinhalte an – damit ist es relativ breit aufgestellt.
  • Es behandelt nicht nur Technik, sondern auch organisatorische und rechtliche Aspekte – das heißt: Es hilft beim realen Einsatz im Unternehmen.
  • Für Leser mit Vorwissen im Content Marketing oder im Bereich KI (wie Sie, Dirk) bietet es sinnvolle Anknüpfungspunkte und kann das bestehende Wissen praktisch erweitern.

Warum es eventuell nicht ideal sein könnte:

  • Wer bereits sehr tief im technischen Bereich der KI steckt (z. B. eigene Modelle trainiert) könnte das Buch als zu oberflächlich empfinden.
  • Wer primär eine Vertiefung in Datenmodellierung oder die mathematischen Grundlagen von KI sucht, wird hier nur rudimentär bedient – das Buch bleibt handlungs- und anwendungsorientiert.
  • Der Fokus liegt stark auf deutschsprachigem Markt und Praxisumfeld – internationale Vergleiche oder sehr exotische Use-Cases fehlen weitgehend.

Fazit

Insgesamt bietet Content Marketing mit KI – Auf den Punkt eine solide, gut strukturierte Einführung in die Möglichkeiten generativer KI im Content Marketing. Es verbindet Technik, Strategie und Praxis auf eine verständliche Weise. Wer sich als Content-Marketer, Kommunikationsverantwortlicher oder Dozent (wie Sie) mit KI befassen möchte, erhält einen nützlichen Leitfaden. Kleinere Schwächen bleiben: Die Tiefe ist moderat, und Spezialisten werden nicht alles Neue entdecken. Trotzdem fällt das Urteil positiv aus: Empfehlenswert für alle, die KI im Marketing konkret umsetzen wollen.

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