Alle Beiträge von Dirk Bongardt

Seit 1998 Journalist, habe ich alle bisherigen Phasen des digitalen Wandels in unserer Branche miterlebt. Von der Art, wie wir recherchieren, über unsere Möglichkeiten und Werkzeuge, Geschichten zu erzählen bis hin zu der Art, wie unsere Rezipienten unsere Inhalte aufnehmen, ist nichts davon unberührt geblieben. Als Dozent helfe ich angehenden Online-Redakteuren, das Wissen um diese Möglichkeiten und Fakten für ihre Arbeit zu nutzen.

Net-News der Woche 38'2023 -
Apps für Einkaufswagen, Freiwillige für Maps, Bard für (fast) alles – und was diese Woche sonst noch wichtig war

App statt Münze: Netto testet kontaktloses Entriegeln von Einkaufswagen per App

Netto Marken-Discount erprobt in zwei bayerischen Filialen ein System, das das kontaktlose Entriegeln von Einkaufswagen per Smartphone ermöglicht. Dafür wurde die hauseigene App um eine Funktion erweitert. Um den Einkaufswagen zu entriegeln, muss der Kunde das Smartphone über das Aktivierungsfeld im Griff des Einkaufswagens halten. Die Technik basiert auf Near Field Communication. Datenschutzrechtliche Bedenken wurden geäußert, da das Unternehmen prinzipiell die Möglichkeit hat, persönliche Daten der Kunden zu sammeln und auszuwerten. Netto hat noch nicht auf diese Bedenken reagiert (Quelle: Heise).

Netto testet Entriegeln von Einkaufswagen per App - eine Kunden schiebt einen Einkaufswagen durch einen Supermarkt.
Netto testet Einkaufswagen, die keine Münze mehr brauchen.

Google: Chromebooks bekommen 10 Jahre Support

Google reagiert auf Kritik an seinen Chromebooks und kündigt an, den Support-Zeitraum auf zehn Jahre zu verlängern. Bisher hatten die Geräte einen schlechten Ruf wegen teurer Ersatzteile und kurzer Lebensdauer. Zudem arbeitet das Unternehmen daran, Chromebooks mit mehr recycelten Materialien zu bauen und schnellere Reparaturverfahren einzuführen. Die Änderungen gelten ab dem kommenden Jahr. Alle seit 2021 veröffentlichten Chromebooks erhalten ab 2024 für zehn Jahre automatische Updates. Für ältere Modelle können Nutzer die Update-Zyklen auf zehn Jahre erweitern (Quelle: WinFuture).


Google integriert KI-gestützten Chatbot Bard in diverse Dienste

Google hat seinen KI-Chatbot Bard in diverse Dienste wie Gmail, Drive, Flights und YouTube integriert. Bard ermöglicht Benutzern, in natürlicher Sprache und in Echtzeit nach E-Mail-Inhalten zu suchen, Reisen zu planen oder nach YouTube-Videos zu suchen. Die technische Neuerung wird zurzeit nur auf Englisch angeboten und ist standardmäßig aktiviert, kann jedoch deaktiviert werden. Google betonte, dass die Daten aus den Interaktionen mit Bard nicht zur Personalisierung von Werbung genutzt werden und die Privatsphäre der Nutzer gewahrt bleibt (Quelle: Heise).


Google sucht Freiwillige für Google Maps

Google ruft die Öffentlichkeit zur verstärkten Mithilfe beim Ausbau von Google Maps auf. Im Rahmen des “Road Mapper”-Programms, das zur Erfassung von Straßen durch GPS-Daten und Satellitenbilder dient, werden nun mehr Freiwillige gesucht. Bisher hat das Programm 1,5 Millionen Straßenkilometer kartiert und damit rund 200 Millionen Menschen bei der Routenplanung geholfen. Die Öffnung des Programms könnte eine Reaktion auf die Gründung der Overture Maps Foundation sein, bei der Meta, Microsoft, Amazon und TomTom ihre Geodaten bündeln und Dritten zugänglich machen (Quelle: WinFuture).


DALL-E 3: OpenAI’s KI-Bildgenerierung erreicht neues Level

OpenAI führt mit DALL-E 3 eine verbesserte Version seines KI-gestützten Text-zu-Bild-Systems ein. Das System kann komplexe Anweisungen in Bildform umsetzen und Verbesserungen in der Generierung von Text innerhalb von Bildern sowie bei menschlichen Details bieten. Es ist in der Lage, jedem Befehl des Nutzers genau zu folgen und übersieht keine Eingaben. DALL-E 3 ist nativ auf ChatGPT aufgebaut und ermöglicht somit, Ideen automatisch in maßgeschneiderte, detaillierte Prompts zu verwandeln und diese “zum Leben zu erwecken” (Quelle: Caschy).


YouTube mit neuer Creator-App und KI-Technologien

YouTube erweitert sein Angebot im Kurzvideo-Bereich als Antwort auf TikToks Erfolg. Auf dem Made-on-Youtube-Event präsentierte das Unternehmen neue Bearbeitungswerkzeuge, darunter eine Creator-App zum einfacheren Erstellen und Bearbeiten von Clips direkt vom Smartphone aus. Die App, die sich derzeit in einer Android-Beta-Version befindet, bietet Zugriff auf Spezialeffekte, Musik und automatische Untertitel. Zudem sollen KI-Technologien, einschließlich einer “Dream Screen”-Funktion für KI-generierte Hintergründe, die Inhaltsqualität verbessern und die Erstellung synchronisierter Videos in verschiedenen Sprachen erleichtern (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 37'2023 -
Schnelle Schnittstellen, heilsame KI-Projekte, VR fürs Militär, und was sonst noch wichtig war

KI-Textdetektoren versagen bei Echtheitsprüfung

ChatGPT-Entwickler OpenAI hat bestätigt, dass aktuelle KI-Textdetektoren zu unzuverlässig sind, um die Echtheit von Schüler- und Studentenarbeiten zu überprüfen. Obwohl einige Tools behaupten, KI-generierte Inhalte erkennen zu können, hat sich keines als zuverlässig erwiesen. Selbst kleine Änderungen am Text können die Erkennung umgehen. OpenAI stellte Anfang des Jahres ein eigenes Erkennungstool zur Verfügung, das jedoch wegen niedriger Trefferquote im Juli eingestellt wurde. ChatGPT selbst kann nicht zuverlässig feststellen, ob ein Text von einer KI erstellt wurde (Quelle: Golem).


Paige AI und Microsoft planen KI-Modell zur Krebserkennung

Paige AI und Microsoft streben die Entwicklung des weltweit umfangreichsten KI-Modells zur Krebserkennung an. Das Modell soll mit rund einer Milliarde Bilder trainieren und sowohl häufige als auch seltene Krebsarten identifizieren. Ziel des Projekts ist es, dem Personalmangel in der Pathologie und steigenden Fallzahlen entgegenzuwirken. Paige AI, ursprünglich ein Spin-off des New Yorker Memorial Sloan Kettering Cancer Center, nutzt dafür seit anderthalb Jahren die Cloud-Speicher- und Supercomputing-Infrastruktur von Microsoft. Ein wissenschaftlicher Artikel zur Darstellung der Auswirkungen des Modells ist in Planung (Quelle: Heise).


Intel Thunderbolt 5: Schnellere und kompaktere Universalschnittstelle

Intel hat Details zu seiner neuen Thunderbolt 5 Schnittstelle veröffentlicht, die als bessere Alternative zu USB 4.0 fungieren soll. Die neue Schnittstelle kann Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Gbit/s übertragen und bietet eine Leistung von bis zu 240 Watt. Anders als bei USB 4.0 sind diese Funktionen bei Thunderbolt 5 nicht optional, sondern obligatorisch. Die neue Schnittstelle ist vor allem für Gamer und Kreative gedacht, die hohe Auflösungen und schnelle Bildwiederholraten benötigen. Die Markteinführung ist für 2024 geplant (Quelle: ComputerBase).


Adobes Bild-KI Firefly verlässt Beta-Phase

Adobe hat seine KI-gestützte Bildbearbeitungssoftware Firefly aus der Betaphase entlassen und sie ist nun kommerziell erhältlich. Die Software kann in mehr als 100 Sprachen arbeiten und generiert neue Bilder oder ändert existierende. Darüber hinaus ist Firefly in Adobes Creative Cloud, Express und Experience Cloud integriert. Adobe führt ein auf “Generative Credits” basierendes Bezahlmodell ein, bei dem Nutzer für die Nutzung Rechenleistung einkaufen. Alle mit Firefly generierten Inhalte erhalten ein Wasserzeichen, um Urheberrechtsverletzungen vorzubeugen (Quelle: ComputerBase).


US-Armee ordert weitere AR-Kampfbrillen von Microsoft nach erfolgreichen Tests

Trotz früherer Probleme mit der Militär-Hololens “IVAS” hat die US-Armee nach erfolgreichen Tests eine weitere Bestellung für die Version 1.2 bei Microsoft aufgegeben. Eine nähere Angabe zur Bestellmenge oder zum Vertragsvolumen wurde nicht gemacht. Die neuen Vorserienmodelle sollen zwischen April und Juni 2025 intensiv getestet werden. Bei Erfolg könnten sie danach in den Einsatz gehen. Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell umfassen eine höhere Zuverlässigkeit, verbesserte Sensorleistung bei schlechten Lichtverhältnissen und ein komfortableres Design (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 33'2023 -
Milliardärs-Prügelei fällt aus, New York Times will kein KI-Training, und was sonst noch wichtig war

Bots übertrumpfen Menschen bei Captcha-Tests

Eine Studie offenbart, dass Bots Captcha-Tests, konzipiert zur Verhinderung nicht-menschlicher Aktivitäten auf Online-Plattformen, effizienter und präziser abschließen als Menschen. Menschen benötigen durchschnittlich 9 bis 15 Sekunden und erreichen eine Genauigkeit von 50 bis 84%, während Bots die Tests in unter einer Sekunde mit nahezu perfekter Genauigkeit lösen. Dies stellt die Effektivität von Captchas als Sicherheitsmaßnahmen infrage und verweist auf den fortschrittlichen Entwicklungsstand im KI-Bereich. Die Erschaffung zunehmend komplexerer Captchas scheint sich daher nicht mehr rentieren (Quelle: WinFuture).


Zuckerberg wirft Musk vor, geplanten Käfigkampf zu verschleppen

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wirft Elon Musk vor, den geplanten Käfigkampf zwischen den beiden Tech-Milliardären zu verschleppen. Auf Threads, der Meta-Konkurrenz zu Musks X-Plattform, schrieb Zuckerberg, dass Musk keine konkreten Pläne für den Kampf mache und sich auf eine bevorstehende Operation berufe. Zuckerberg kündigte an, sich nun auf andere Herausforderungen zu konzentrieren. Die beiden Unternehmer hatten seit Ende Juni auf ihren Social-Media-Plattformen für das Duell geworben (Quelle: Golem).


New York Times verbietet KI-Training mit ihren Inhalten

Die New York Times hat ein Verbot erlassen, ihre Inhalte für das Training von Künstlicher Intelligenz (KI) zu verwenden. Durch eine Aktualisierung der Nutzungsbedingungen am 3. August ist die Verwendung der Inhalte für Large Language Models (LLM) nun untersagt. Darunter fallen Texte, Fotos, Bilder, Clips und Metadaten. Webcrawling und eine spätere Veröffentlichung der Datensätze ist ebenfalls verboten, es sei denn, es gibt eine schriftliche Genehmigung. Bei Zuwiderhandlung können laut New York Times Strafen verhängt werden (Quelle: Heise).


YouTube präsentiert: ‘Samples’ – Musikentdeckung im TikTok-Stil

YouTube führt weltweit für seine Musiknutzer eine neue Funktion namens “Samples” ein. Diese liefert einen personalisierten Feed aus kurzen Videoclips, die neue Lieblingsmusik präsentieren sollen. Basierend auf dem größten Katalog von Musikvideos, ermöglicht “Samples” den Nutzern, die Weiten der YouTube-Musikbibliothek zu erkunden. Mit einem einfachen vertikalen Wischen kann ein neuer Song entdeckt werden. YouTube plant, diese Kurzform-Entdeckung in Zukunft weiter auszubauen, um das Musik-Erlebnis auf der Plattform zu erweitern (Quelle: Caschy).


OpenAI will seine KI-Modelle auch zur Moderation einsetzen

OpenAI verspricht KI-Tools zur effizienten Content-Moderation

OpenAI, das Unternehmen hinter dem Sprachmodell ChatGPT, plant die Einführung von Moderations-Tools, basierend auf dem GPT-4-Modell, um den flutartigen Zustrom von Spam und Texten zu bewältigen. Die Tools sollen die Geschwindigkeit und Konsistenz der Richtlinienumsetzung verbessern, da sie große Textmengen schneller verarbeiten und angepasste Richtlinien zügiger umsetzen können als menschliche Moderatoren. Die neuen Werkzeuge werden als kostenpflichtiger Dienst über die OpenAI API angeboten. Trotz der vielversprechenden Aussichten bleibt ungewiss, wie effektiv sie in Grauzonen oder Grenzbereichen agieren können (Quelle: ComputerBase).


WhatsApp führt HD-Foto-Versand ein: Schluss mit Bildkomprimierung

WhatsApp ermöglicht nun den Versand von Fotos in HD-Qualität. Die lang erwartete Funktion, die eine höhere Bildqualität von 9 bis 16 Megapixeln bietet, wurde zuerst in der Beta-Version getestet und wird nun für alle Nutzer weltweit eingeführt. Die Standardbildqualität bleibt jedoch voreingestellt, da diese weniger Speicherplatz verbraucht und schneller gesendet werden kann. Obwohl die Bilder weiterhin komprimiert werden, sind die Qualitätsverluste bei höheren Auflösungen deutlich geringer. HD-Videos sollen laut WhatsApp in Kürze folgen (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 32'2023 -
KI bei jedem Meeting mit am Tisch? Bezahlriese Paypal mit eigener Krypto-Währung – und was sonst noch wichtig war

Exklusives Update für ChatGPT: GPT-4-Zugriff und verbesserte Funktionen für zahlende Abonnenten

Laut ChatGPT-Direktor Logan erhält der KI-Chatbot in den kommenden Tagen ein exklusives Update für zahlende Abonnenten, welches den Zugriff auf das fortschrittlichere Modell GPT-4 ermöglicht. Weitere Verbesserungen umfassen die Möglichkeit, mehrere Dateien gleichzeitig hochzuladen, zielführende Prompts für effektivere Konversationen und Tastenkürzel für eine einfachere Bedienung. Zudem wird die automatische Ausloggung alle zwei Wochen abgeschafft. Diese Neuerungen sollen das Nutzererlebnis optimieren und den Einsatz des KI-Bots effizienter gestalten (Quelle: Heise).


Paypal startet eigenen Stablecoin trotz regulatorischer Unsicherheit

Paypal hat einen eigenen Stablecoin namens Paypal USD eingeführt, der durch US-Dollar-Einlagen und kurzfristige US-Staatsanleihen gedeckt ist. Dieser Schritt macht Paypal zum ersten großen FinTech-Unternehmen, das eine eigene digitale Währung für Zahlungen verwendet. Der Stablecoin wird von der Kryptowährungsfirma Paxos ausgegeben, was überraschend ist, da Paxos Anfang des Jahres von Regulierungsbehörden ins Visier genommen wurde. Der Start des Paypal-Stablecoins erfolgt in einer Zeit, in der Regulierungsbehörden weltweit verstärkt auf Kryptowährungen und Stablecoins schauen (Quelle: Heise).


Zoom bringt Clips-Feature und plant Nutzung von Kundendaten für AI-Trainings

Der Videokonferenz-Dienst Zoom hat eine öffentliche Beta-Version eines neuen Features, “Zoom Clips”, veröffentlicht, das das Aufnehmen und Teilen kurzer Videoclips ermöglicht. Gleichzeitig hat Zoom seine Nutzungsbedingungen angepasst und behält sich das Recht vor, Kundendaten für die Schulung von künstlicher Intelligenz zu verwenden. Ein Widerspruchsrecht steht den Nutzerinnen und Nutzern nicht zu. Allerdings garantiert Zoom, dass keine Audio-, Video- oder Chatinhalte ohne explizite Zustimmung für Trainingszwecke herangezogen werden (Quelle: Caschy).


Gmail führt automatische Übersetzungsfunktion für E-Mails ein

Google hat eine Übersetzungsfunktion für die Gmail-App auf Android und iOS eingeführt. Die App erkennt automatisch, ob eine E-Mail in einer anderen Sprache als der Systemsprache des Nutzers verfasst ist und schlägt eine Übersetzung vor. Nutzer können die Zielsprache ändern und bestimmte Sprachen von der Übersetzung ausschließen. Die Funktion wird seit dem 8. August 2023 schrittweise eingeführt und sollte innerhalb von 15 Tagen für alle Nutzer verfügbar sein. Microsofts Outlook-App bietet bereits seit einiger Zeit eine ähnliche Funktion an (Quelle: Golem).


Google verschärft Regeln: Keine anklickbaren Links mehr in YouTube Shorts

Google strafft die Nutzungsbedingungen für YouTube Shorts. Ab dem 31. August 2023 wird die Möglichkeit, Links in Kommentaren und Video-Beschreibungen anzuklicken, entfernt. Diese Maßnahme dient als Schutz vor Spam und Betrugsversuchen. Bereits am 10. August wird die Option für Bannerlinks eingestellt. Google plant jedoch eine neue Funktion, die es erlaubt, Links auf der Kanalseite zu präsentieren. Diese Änderungen werden schrittweise implementiert (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 31'2023 -
Musk will Free Speech nicht für jeden, Google richtet Airtag-Alarm in Android ein, Meta macht KI-Musik, und was sonst noch wichtig war

Meta revolutioniert Musikproduktion mit KI-Tool AudioCraft

Meta hat ein neues KI-gestütztes Tool namens AudioCraft vorgestellt. Dieses vereint die Modelle MusicGen, AudioGen und EnCodec, um Musik und Soundeffekte durch Texteingabe zu generieren und zu bearbeiten. MusicGen soll Musik aus Textprompts kreieren, während AudioGen auf Soundeffekte spezialisiert ist. EnCodec fungiert als Decoder und soll eine hohe Audioqualität liefern. Das Tool ist insbesondere für Musiker und Sounddesigner gedacht, kann aber auch von Unternehmen für die Erstellung von Audioinhalten ohne Urheberrechtsprobleme genutzt werden (Quelle: Heise).

Mit AudioCraft bietet Meta nicht das erste KI-basierte Werkzeug, um Musik zu komponieren – verspricht aber außergewöhnliche Resultate.

Google rüstet Android gegen Apple AirTags

Google entwickelt eine neue Funktion für Android, die Nutzer vor unbekannten Trackern in ihrer Umgebung warnen soll. Der Schutzmechanismus, der in erster Linie vor Ausspähversuchen durch Apple AirTags dienen soll, wird derzeit stufenweise auf Android-Geräten mit Version 6.0 oder höher eingeführt. Nutzer erhalten Warnmeldungen und können Details zum Tracker einsehen, ihn deaktivieren oder manuell nach weiteren Trackern suchen. Derzeit ist die Funktion allerdings nur mit Apple AirTags kompatibel. Google plant jedoch, weitere Tracker-Hersteller einzubeziehen (Quelle: Computerwoche).


X Corp. droht Anti-Hass-Organisation

Elon Musk, CEO von X Corp., droht dem Center for Countering Digital Hate (CCDH) mit rechtlichen Schritten. X Corp. wirft der Non-Profit-Organisation vor, durch ihre Forschung Twitter zu schaden. Das CCDH hatte kritisiert, dass Twitter keine Maßnahmen gegen Hassreden ergriffen habe. Imran Ahmed, Geschäftsführer des CCDH, bezeichnet Musks Vorgehen als Versuch, Kritik und Forschung zum Schweigen zu bringen. Seit Musks Übernahme von Twitter hat das Unternehmen Werbeprobleme erlebt. Musks X Corp. hat in den letzten zwei Monaten mindestens drei rechtliche Drohungen oder Maßnahmen eingeleitet (Quelle: Heise).


Google rüstet auf: KI-Update für Google Assistant in Arbeit

Google plant laut Berichten von Axios, seinen Sprachassistenten Google Assistant mit einem KI-Update auszustatten. Dies soll auf einem Large Language Model (LLM) basieren und bessere Antworten für Nutzer generieren. Obwohl die Details und das Erscheinungsdatum unklar bleiben, wird das Entwicklerteam neu aufgestellt. Dies zeigt das fortgesetzte Engagement für den Google Assistant, trotz der Entwicklung von Bard, einem generativen KI-Chatbot. Währenddessen plant auch Amazon ein KI-Update für Alexa und Apple entwickelt laut Berichten eine Lösung für Siri. Diese Entwicklungen treiben das Rennen um fortschrittliche KI-Sprachassistenten voran (Quelle: ComputerBase).


Twitter/X ermöglicht Abonnenten das Verstecken des umstrittenen blauen Verifikationshakens

Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter/X können nun den blauen Verifikationshaken, der ihre kostenpflichtige Mitgliedschaft anzeigt, verbergen. Dieser Dienst, der nach der Übernahme durch Elon Musk eingeführt wurde, hatte für einige Nutzer zu Peinlichkeiten geführt. Trotz der Möglichkeit, das Symbol zu verbergen, kann es an einigen Stellen weiterhin angezeigt werden und es kann zu Nachteilen kommen, da bestimmte Funktionen möglicherweise nicht verfügbar sind (Quelle: Golem).


Google verbessert Datenschutz: Neue Tools für mehr Kontrolle über persönliche Informationen

Google hat neue Features für seine Suchfunktion vorgestellt, die Nutzern eine bessere Kontrolle über ihre persönlichen Daten ermöglichen. Das aktualisierte Tool “Ergebnisse über Sie” informiert Nutzer, wenn ihre Kontaktinformationen in Suchergebnissen erscheinen und ermöglicht eine schnelle Beantragung der Entfernung. Zudem gibt es neue Sicherheitsmaßnahmen, die explizite Bilder standardmäßig verschleiern und Kindersicherungen einfacher auffindbar machen. Nutzer können zudem nicht einvernehmliche explizite Bilder aus der Suche entfernen lassen. Vorerst sind die neuen Tools nur auf Englisch in den USA verfügbar (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 30'2023 -
Der Vogel ist tot, Bing-Chatbot ist quicklebendig, StreetView mit aktuellen Bildern – und was sonst noch wichtig war

Elon Musk schickt den Twitter-Vogel in die Rente: Twitter heißt nun X

Elon Musk hat den Namen und das Logo des beliebten Kurznachrichtendienstes Twitter geändert. Statt des bekannten blauen Vogels ist das Logo nun ein “X” und der Name des Dienstes lautet ebenfalls “X”. Die Webseite X.com leitet nun auf Twitter.com weiter. Seit Musks Übernahme hat der Dienst zahlreiche Veränderungen durchlaufen, wie etwa die Begrenzung der täglich lesbaren Tweets und die Änderung der Funktion des blauen Verifizierungshakens. Trotz technischer Probleme und Abzug von Werbekunden bleibt der Dienst populär (Quelle: Computerwoche).

Twitter heißt jetzt X - ein Grabstein mit einem großen X, davor ein Vogel, düstere Farben

KI-Hersteller verpflichten sich zu mehr Sicherheit und Transparenz: Wasserzeichen für KI-Inhalte

Führende KI-Unternehmen wie OpenAI und Google haben sich im Weißen Haus mit US-Präsident Biden getroffen und eine Selbstverpflichtung für hohe Standards und Transparenz in der KI-Entwicklung verkündet. Zukünftig sollen KI-Inhalte mit Wasserzeichen gekennzeichnet werden, um Risiken durch Deepfakes und Desinformation zu minimieren. Weitere Punkte der Selbstverpflichtung beinhalten eine engere Zusammenarbeit zur Risikominimierung und das Verhindern nicht ausreichend getesteter Modelle auf dem Markt. Diese Maßnahmen gelten als erster Schritt zur KI-Regulierung in den USA (Quelle: ComputerBase).


Microsoft erweitert Zugang zu Bing-Chatbot auf Chrome und Safari

Microsoft hat den Zugriff auf den Bing-Chatbot für ausgewählte Nutzer auf die Browser Google Chrome und Safari ausgeweitet. Bisher war der Zugang nur über den Edge-Browser möglich. Mit dieser Erweiterung tritt Microsoft weiter in den Wettbewerb mit Googles KI-Chatbot Bard. Allerdings gibt es in Chrome und Safari im Vergleich zur Nutzung in Edge Einschränkungen: Nutzer können nur 2.000 statt 4.000 Zeichen eingeben und nur fünf statt 30 Wortwechsel mit dem Chatbot führen. Zudem testet Microsoft einen dunklen Modus für Bing Chat (Quelle: Golem).


Google Street View aktualisiert: Neue Bilder aus Deutschlands Straßen

Google hat angekündigt, dass aktualisierte Bilder von Straßen und Sehenswürdigkeiten der 20 größten deutschen Städte auf Street View verfügbar sind. Dies ist das erste Update seit über 13 Jahren. Die Bilder stammen hauptsächlich aus dem Jahr 2022, einige auch aus den Jahren 2018 und 2019. Google’s 360-Grad-Kamerafahrzeuge sammeln seit Juni 2023 zusätzliches Material. Standorte und Termine für neue Aufnahmen können online eingesehen werden. Mit dem Update verschwinden ältere Aufnahmen seit 2009, Gesichter und Autokennzeichen bleiben unkenntlich (Quelle: Golem).


Tech-Giganten gründen KI-Forum zur Förderung sicherer und verantwortungsvoller KI

Die Technologiefirmen Anthropic, Google, Microsoft und OpenAI haben das Frontier Model Forum gegründet, ein Industriegremium zur Entwicklung sicherer und verantwortungsvoller KI-Modelle. Das Forum beabsichtigt, die KI-Sicherheitsforschung voranzutreiben, Best Practices für den Modell-Rollout zu identifizieren, Wissen über Risiken auszutauschen und die Entwicklung von KI-Modellen zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen. Es plant außerdem die Erstellung von Sicherheitsstandards und Austauschkanälen. Unternehmen, die fortgeschrittene Modelle entwickeln und zur Erreichung der Ziele des Forums beitragen, können Mitglied werden. Amazon und Meta fehlen in der Liste der Gründungsmitglieder (Quelle: Heise).


WhatsApp: Video-Sofortnachrichten jetzt für alle Nutzer verfügbar

WhatsApp führt eine neue Funktion namens “Video-Sofortnachrichten” ein, mit der Nutzer kurze, bis zu 60 Sekunden lange Videos, direkt in Chats aufnehmen und teilen können. Die Videos erscheinen als runde Anzeigeblase und werden stumm abgespielt, bis der Nutzer auf das Video tippt. Die Funktion ist so einfach zu bedienen wie das Senden einer Sprachnachricht und wird mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Die Verteilung an alle Nutzer wird einige Wochen dauern. Dies ist die neueste in einer Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionen, die das Unternehmen kürzlich eingeführt hat (Quelle: WinFuture).

Net-News der Woche 29'2023 -
KI-Bilder aus Skizzen, Schufa-App mit Warnfunktion, ChatGPT wird manchmal dümmer – und was sonst noch wichtig war

Stability AI’s Stable Doodle: Skizzen per KI in Bilder verwandeln

Stability AI’s neues Tool “Stable Doodle” verwandelt einfache Skizzen in Grafiken und könnte laut Hersteller verschiedene Branchen verbessern. Nutzer können Skizzen auf dem Trackpad anfertigen und diese im gewünschten Stil, beispielsweise Comic oder Anime, darstellen. Das KI-Modell, das die Bilder generiert, ist das aktuellste Stable Diffusion Model SDXL 0.9. Es gibt ein tägliches Limit für kostenlose Nutzung, ein Login ist nicht notwendig. Das Unternehmen steht derzeit im Fokus von Urheberrechtsklagen (Quelle: Heise).


Schufa-App bekommt Warnsystem

Die Schufa plant ein Warnsystem für ihre Bonify-App, das Verbraucher über negative Einträge informiert. Nutzer müssen dafür ihre persönlichen Daten registrieren. Schufa-Chefin Tanja Birkholz, selbst Opfer von Identitätsbetrug, möchte so Kriminelle enttarnen. Bis Ende 2023 können neu registrierte Nutzer ihre Schufa-Daten kostenfrei abrufen. Ab 2024 plant die Schufa, Kontodaten zur Bonitätsbewertung zu nutzen; Nutzer müssen diesem Zugriff zustimmen. Der Verein Finanzwende kritisiert die Pläne und fordert die Offenlegung des Schufa-Scoring-Verfahrens (Quelle: BasicThinking).


Kostenlos für Unternehmen: Meta gibt Sprachmodell Llama 2 frei

Der Facebook-Mutterkonzern Meta bietet sein generatives Sprachmodell Llama 2 gratis für Unternehmen an. Im Gegensatz zu anderen Anbietern wie OpenAI oder Google stellt Meta sein KI-Modell als Open Source zur Verfügung, sodass Firmen es individuell anpassen und für eigene Angebote nutzen können. Dieses Vorgehen verleiht Meta einen besonderen Wettbewerbsvorteil im Bereich der künstlichen Intelligenz. Llama 2 ist nicht nur ein Chatbot, sondern ein Multi-Modal-Modell, das Text, Bilder und Code generieren kann (Quelle: Golem).


Apple steigt in den KI-Wettstreit ein: Eigene Künstliche Intelligenz in Arbeit

Apple arbeitet an einer eigenen Künstlichen Intelligenz (KI) namens “Apple GPT”, um mit Unternehmen wie Meta, Microsoft und Google zu konkurrieren. Der Tech-Riese hat ein hauseigenes Framework namens “Ajax” entwickelt, um weitere KI-Tools zu erstellen. Trotzdem ist unklar, ob und wie die Technologie für Endverbraucher verfügbar gemacht werden soll. Währenddessen sucht Apple nach KI-Experten, um sein Team zu erweitern (Quelle: BASIC Thinking).


Schwankende Leistung von KI: Stanford-Studie deckt Performance-Probleme bei OpenAI auf

Laut einer Studie der Stanford-Universität können die Leistungen von OpenAIs KI-Sprachmodellen GPT-3.5 und GPT-4 stark variieren. Die Forscher stellten fest, dass die Genauigkeit der Modelle bei bestimmten Aufgaben innerhalb von Monaten erheblich schwankt, womit sie den Effekt des “Model Drift” hervorheben. Das zeigt, dass Verbesserungen in bestimmten Bereichen die Leistung in anderen Dimensionen beeinträchtigen können. Dadurch unterstreicht die Studie die Notwendigkeit, die Qualitätskontrolle der Modelle fortlaufend zu überwachen, um unbeabsichtigte Nebeneffekte zu vermeiden (Quelle: Computerwoche).

Net-News der Woche 28'2023 -
Deutsche sparen am Streaming, Bard spricht mit Europäern, Threads geht durch die Decke, und was sonst noch wichtig war

Erster Rückgang im Wachstum von ChatGPT

Der weltweite Traffic der KI-Chatbot-Website ChatGPT verringerte sich zwischen Mai und Juni erstmals um 9,7 Prozent, wie Daten von Similarweb zeigen. Seit dem Start im November 2022 hatte der vom Unternehmen OpenAI entwickelte Dienst monatlich stetige Zuwächse verzeichnet. Gründe für den Traffic-Rückgang könnten der Hype um den Einsatz des Chatbots, der nur einen begrenzten Zugang zu seinem fortschrittlichsten Modell GPT-4 gewährt, und die Sommerferien sein, da viele Schüler ChatGPT für ihre Hausaufgaben nutzen (Quelle: Heise).


Deutsche geben weniger Geld für Video- und Audiostreaming aus

Eine jüngste Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass die deutschen Nutzer von kostenpflichtigen Streaming-Diensten im Durchschnitt weniger Geld dafür ausgeben als noch vor einem Jahr. Aktuell belaufen sich die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für Videostreaming auf 15,70 Euro und für Audiostreaming auf 11,00 Euro. Dies entspricht einem Rückgang um durchschnittlich 14 Prozent innerhalb eines Jahres. Die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen gibt dabei am meisten für ihre Videostreaming-Abos aus. Insgesamt nutzen 86 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren wenigstens einen Streaming-Dienst (Quelle: Bitkom). 


Shutterstock-Aktie steigt nach Sechsjahresvertrag mit OpenAI um 9 Prozent

Die Aktie der Bilddatenbank Shutterstock hat nach der Bekanntgabe eines neuen Sechsjahresvertrages mit OpenAI um 9 Prozent zugelegt. Der Vertrag sieht vor, dass Shutterstock OpenAI zusätzliche Bilder, Videos und Musik für das Training von KI-Modellen zur Verfügung stellt und weiterhin die Text-zu-Bild- und Bilderzeugungsfunktionen von OpenAI nutzen darf. Zudem sollen Shutterstock-Kunden die Möglichkeit bekommen, alle visuellen Inhalte individuell anzupassen. Des Weiteren sollen die generativen KI-Tools von OpenAI über die von Shutterstock erworbene Plattform Giphy für mobile Nutzer zugänglich gemacht werden (Quelle: Golem).


Threads erreicht 100 Millionen Anmeldungen in 5 Tagen

Der neue Online-Dienst “Threads”, gestartet von Meta-CEO Mark Zuckerberg, verzeichnete in nur fünf Tagen über 100 Millionen Anmeldungen. Das ist ein Rekord im Vergleich zu anderen Online-Diensten wie OpenAIs ChatGPT, das für die gleiche Nutzerzahl zwei Monate benötigte. Die ersten Nutzer kommen vornehmlich aus den USA, Indien und Brasilien. Die App ist in der EU und der Schweiz offiziell noch nicht verfügbar, obwohl Android-Nutzer bereits die Installationsdatei herunterladen können. Trotz der beeindruckenden Nutzerzahlen bleibt abzuwarten, ob Threads die soziale Bedeutung von Plattformen wie Twitter erreichen kann (Quelle: Watson).


Elon Musk will ‘maximal neugierige’ KI entwickeln

Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, hat sein neues KI-Unternehmen xAI vorgestellt. Mit an Bord sind namhafte Wissenschaftler, die eine “maximal neugierige” Künstliche Intelligenz schaffen sollen. Musk, der das Unternehmen leitet, betont, die KI solle sicher sein. Er zieht damit Parallelen zu früheren Äußerungen, in denen er sich besorgt über das Potenzial nicht regulierter KIs für “zivilisatorische Zerstörung” zeigte. Musk hatte bereits letztes Jahr angekündigt, eine KI als Konkurrenz zu Google und Microsoft zu entwickeln. Zudem prognostiziert er eine Art Superintelligenz in fünf bis sechs Jahren (Quelle: Heise).


Google startet KI-Textroboter Bard in Deutschland und EU

Google hat seinen KI-Textroboter Bard nun auch in Deutschland und der EU eingeführt, um dem Erfolg des Textroboters ChatGPT von OpenAI entgegenzuhalten. Bard, der bisher nur auf Englisch, Japanisch und Koreanisch bedient werden konnte, unterstützt nun auch u.a. Deutsch, Arabisch, Chinesisch, Hindi und Spanisch. Das Angebot ist für Google ein relevanter Wettbewerbsbereich, da OpenAI von Microsoft mit Milliarden unterstützt wird. Der Google-Dienst Bard, der ursprünglich in den EU-Mitgliedsstaaten gesperrt war, hat nach Gesprächen mit verschiedenen Datenschutzbehörden in Europa grünes Licht erhalten. Die Nutzung von Bard bleibt kostenfrei (Quelle: Absatzwirtschaft).

Net-News der Woche 27'2023 -
Startups nutzen KI, Instagram startet Twitter-Klon, OpenAI will Superintelligenz in Schach halten, und weitere News

Über 50 Prozent der deutschen Startups nutzen generative KI für Textgenerierung

Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge verwenden 53 Prozent der deutschen Startups generative künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT für die Textgenerierung. Weitere 11 Prozent planen die Nutzung solcher Tools, während 21 Prozent dies für die Zukunft in Betracht ziehen. Nur 9 Prozent der Startups lehnen den Einsatz solcher KI ab oder können dazu keine Angaben machen. Der hohe Grad an Akzeptanz von KI in Startups zeigt, wie wichtig es ist, dass alle Unternehmen, einschließlich kleiner Handwerksbetriebe und Selbständige, prüfen sollten, wo künstliche Intelligenz sinnvoll eingesetzt werden kann, so Niklas Veltkamp, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung (Quelle: Bitkom).


Instagram plant Einführung eines eigenen Kurznachrichtendienstes

Während Twitter mit jüngsten Aktionen für Verunsicherung sorgt, bereitet Instagram offenbar die Einführung seiner eigenen Version des Kurznachrichtendienstes vor. Ein Posting aus dem App Store und ein Listing im Play Store deuten darauf hin, dass der neue Dienst “Threads” am 6. Juli starten könnte. Die Beschreibung verspricht, dass Nutzer in “Threads” Communities bilden können, um über vielfältige Themen zu diskutieren und mit anderen in Kontakt zu treten. 2019 hatte Instagram bereits eine separate Messaging-App namens “Threads” eingestellt, nun wird der Name offenbar recycelt (Quelle: Golem).


Valve lehnt Veröffentlichung von Videospielen mit KI-generierten Inhalten auf Steam ab

Der Computerspiel-Entwickler und -Distributor Valve lässt keine Videospiele mit KI-generierten Inhalten auf seiner Plattform Steam zu, wenn diese auf urheberrechtlich geschütztem Material basieren. Dies geht aus einem Schreiben hervor, welches kürzlich auf Reddit veröffentlicht wurde. Die Veröffentlichung eines solchen Spiels wurde abgelehnt, da einige der KI-generierten Ressourcen „offenbar auf urheberrechtlich geschütztem Material Dritter beruhen“. Der Entwickler wurde aufgefordert, das betreffende Material zu entfernen, konnte aber auch nach einer Anpassung nicht die notwendigen Rechte nachweisen (Quelle: ComputerBase).


EuGH: Meta darf Nutzerdaten nicht ohne Zustimmung zusammenführen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat zugestimmt, dass Meta (ehemals Facebook) die Daten seiner Nutzer nicht ohne deren Einwilligung zusammenlegen darf, wie das Bundeskartellamt 2019 entschieden hatte. Meta hatte gegen die Entscheidung geklagt, wurde jedoch vom EuGH abgewiesen. Der Gerichtshof stellte fest, dass nationale Wettbewerbsbehörden berechtigt sind, einen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) festzustellen. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) begrüßte die Entscheidung (Quelle: Heise).


Google genehmigt sich selbst Nutzung öffentlicher Daten für KI-Training

Ein Update in Googles Datenschutzbestimmungen ermöglicht dem Technologieunternehmen, alle im offenen Web verfügbaren Daten zur Schulung seiner Künstlichen Intelligenz (KI)-Modelle zu nutzen. Die geänderten Bedingungen nennen nun explizit generative KI-Tools wie Bard und KI-Dienste in der Cloud. Die Nutzung öffentlicher Daten für das Training von Modellen ist keine neue Praxis, aber die explizite Nennung spezifischer Tools ist neu. Die Änderungen finden sich auch in den deutschen Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen. Branchenbeobachter kritisieren diese Praxis und fragen nach der Vereinbarkeit mit Datenschutzgesetzen wie der DSGVO, insbesondere bei Webangeboten, die Datenerhebung in den AGB verbieten (Quelle: ComputerBase).


OpenAI gründet Team zur Kontrolle von Superintelligenz-KI

OpenAI, das Entwicklungsteam hinter ChatGPT, kündigt die Gründung eines neuen Teams an, das die Kontrolle von superintelligenten KI-Systemen übernehmen soll. Aktuell fehlt eine Lösung, um solche KI-Systeme zu kontrollieren oder ihre Abtrünnigkeit zu verhindern. Die derzeitigen Techniken stützen sich auf menschliches Feedback und Überwachung, was bei überlegenen KI-Systemen jedoch nicht ausreichend ist. Ziel ist es, KI-Systeme mit menschlichem Feedback zu trainieren, um die menschliche Bewertung zu unterstützen und schließlich KI zu entwickeln, die Anpassungsforschung betreiben kann. Trotz Bedenken wird die KI schrittweise mehr Verantwortung in der Forschung und Überprüfung der Fortschritte übernehmen (Quelle: Caschy).

Net-News der Woche 26'2023 -
YouTube will Spieleplattform starten, wir starten Onlinekurs zu ChatGPT, Google macht sich an die nächste Brille – und mehr

Youtube plant Spiele: Plattform namens “Playables” in der Pipeline

Youtube arbeitet laut einem Bericht des Wall Street Journals an einer Spieleplattform namens “Playables”. Die Plattform soll auf Desktop-Computern und Smartphones nutzbar sein. Dann werden Nutzer die Spiele über die Youtube-Website oder eine spezielle Mobile-App für Android und iOS nutzen können(Quelle: Golem).

YouTube setzt auf Spiele – Symbolbild
Net-News der Woche

US-Unternehmen Futuri Media stellt KI-basierte Radio-Software vor

Das US-Unternehmen Futuri Media hat eine Software namens RadioGPT entwickelt, die den Betrieb eines Radiosenders vollständig von einer künstlichen Intelligenz (KI) steuern lässt. Sowohl Musikauswahl als auch Moderation generiert ein Computer, keine menschlichen Moderatoren. In den USA gibt es bereits solche Radiosender, und auch in Deutschland soll bald ein KI-Radiosender der Sendergruppe Audiotainment Südwest, die für die Vermarktung von bigFM verantwortlich ist, starten. Neben Musik und Wettervorhersagen sollen Nutzer auch Nachrichten, insbesondere regionale Inhalte, erhalten. Dazu wertet die KI Social-Media-Kanäle aus (Quelle: Caschy).


Neuer Onlinekurs „Content mit ChatGPT“ auf Udemy

Die Lernplattform Udemy stellt den neuen Onlinekurs “Content mit ChatGPT” zur Verfügung, der von dem erfahrenen Autor, Journalisten und KI-Experten Dirk Bongardt geleitet wird. Der Kurs bietet fundiertes Training in verschiedenen Aspekten der Textentwicklung und -analyse und richtet sich sowohl an erfahrene Texter als auch an Einsteiger in die Welt der generativen KI. Teilnehmer lernen, wie sie qualitativ hochwertige Prompts erstellen, Social Media Content für Plattformen wie Facebook, Twitter und LinkedIn erzeugen und bestehenden Content optimieren können (Quelle: Udemy)


Paypal führt sichere Passkey-Authentifizierung in Deutschland ein

Der Online-Zahlungsdienstleister Paypal wird in den kommenden Wochen die Authentifizierung über Passkeys in Deutschland einführen. Dieses neue Anmeldeverfahren ermöglicht Nutzern das Einloggen ohne Eingabe des Passworts und soll so Identitätsdiebstahl vorbeugen. Passkeys bestehen aus einem kryptografischen Schlüsselpaar, das mit biometrischen Merkmalen, einer PIN oder einem Muster kombiniert wird. Ein Schlüssel ist beim Dienst, hier Paypal, hinterlegt, der andere wird auf dem Endgerät des Nutzers gespeichert. Dann wird die Passkey-Einrichtung auf Apple-Geräten ab iOS 16, iPadOS 16.1 oder macOS Ventura und auf Android-Geräten ab Version 9 möglich sein (Quelle: Golem).


Google stellt “Project Iris” ein, seine zweite Augmented Reality-Brille

Trotz des Misserfolgs von Google Glass plante der Technologiegigant Google einen zweiten Versuch in der Augmented-Reality-Technologie mit “Project Iris”. Jetzt berichtet Business Insider, dass das Projekt eingestellt wurde. Die Entwicklung verlief unharmonisch, gekennzeichnet durch ständige Strategieänderungen, Entlassungen, Umstrukturierungen und den Weggang von Clay Bavor, dem Leiter des Projekts. Trotz der Einstellung des Projekts schließen Google-Mitarbeiter nicht aus, dass es zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden könnte (Quelle: WinFuture). 


YouTube testet härteres Vorgehen gegen Adblocker-Nutzer

Youtube plant möglicherweise, seine Maßnahmen gegen Nutzer von Adblockern zu verschärfen. Aktuell testet das Unternehmen ein System, bei dem Nutzer, die einen Adblocker verwenden, nach dem Ansehen von drei Videos ausgesperrt werden. Ihnen wird eine Option angeboten, Youtube Premium zu abonnieren, die werbefreie, kostenpflichtige Mitgliedschaft von Youtube. Dies ist jedoch nur ein “kleines Experiment” und es gibt keine Garantie, dass dies breitflächig umgesetzt wird (Quelle: Heise).

Net-News der Woche 25'2023 -
Bild setzt auf KI, OpenSource-Riesen kooperieren, Dropbox baut KI-Funktionen ein, und was sonst noch wichtig war

Twitter plant Expansion über Werbung hinaus

Unter der Führung von CEO Linda Yaccarino soll sich Twitter auf Video-, Kreativ- und Handelspartner konzentrieren und das Geschäft über die Werbung hinaus erweitern. Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik und Unterhaltung, Zahlungsdienstleistern sowie Nachrichten- und Medienverlagen befinden sich in einer frühen Phase. Das Social-Media-Unternehmen kündigte zudem eine Twitter-Video-App für Smart-TVs an und plant, Anzeigen und Sponsoring neben den Videos zu verkaufen (Quelle: Heise).


Massiver Umbau bei Deutschlands meistgerügter Boulevard-Zeitung: Künstliche Intelligenz soll Aufgaben übernehmen

Die Bild-Zeitung plant einen großen Umbau, bei dem sich das Unternehmen von Produkten, Projekten und Prozessen trennen will, die wirtschaftlich nicht mehr erfolgreich sein können. Dazu gehört auch die Schließung von sechs Regionalredaktionen und die Ersetzung einiger Aufgaben durch künstliche Intelligenz (KI). Das Layout der Zeitung soll zukünftig komplett von KI-Tools übernommen werden. Wie viele Angestellte von dem Stellenabbau betroffen sein werden, ist noch unklar, jedoch soll ein Großteil der Arbeitsplätze in der Produktion gestrichen werden (Quelle: Golem).


LibreOffice und Thunderbird planen engere Zusammenarbeit

Die Open-Source-Programme LibreOffice und Thunderbird wollen enger verzahnt werden. Beide Projekte haben ihre Community befragt und fünf Vorschläge für die Integration ausgewählt: Ein konsistentes User Interface, Verbindung von LibreOffice-Dokumenten mit Thunderbird Kalender-Einträgen, Integration von LibreOffice-Funktionen in Thunderbird, einheitliche Shortcuts und das Einfügen von Thunderbird-Kontakten in LibreOffice-Dokumente. Sie rufen Interessierte dazu auf, bei der Umsetzung dieser Funktionen beizutragen (Quelle: Heise).


Über 100.000 ChatGPT-Zugänge im Darknet: Sicherheitsrisiko für sensible Daten

Die Sicherheitsfirma Group-IB aus Singapur berichtet, dass mehr als 100.000 ChatGPT-Zugänge im Darknet verfügbar sind. Diese können zu Datenlecks führen, insbesondere wenn Nutzer im beruflichen Kontext sensible Informationen und geschützten Code an den Chatbot übergeben. Die Zugangsdaten wurden mit Info-Stealer-Trojanern erfasst, die auf das Ausspähen von Informationen ausgelegt sind. Am stärksten betroffen ist der asiatisch-pazifische Raum, insbesondere Indien, Pakistan und Brasilien. Um das Risiko zu minimieren, empfiehlt Group-IB sichere Passwörter und die Verwendung einer 2-Faktor-Authentifizierung (Quelle: ComputerBase).


Instagram ermöglicht das Herunterladen von öffentlichen Reels in den USA

Instagram wird in Kürze das Herunterladen von öffentlichen Reels, also kurzen Videoclips, ermöglichen. Diese Funktion, die bereits seit einigen Jahren bei TikTok verfügbar ist, lässt die Nutzer die Clips auch außerhalb des sozialen Netzwerks teilen. Instagram-Chef Adam Mosseri hat laut TechCrunch zunächst nur die Verfügbarkeit für die USA bestätigt. Die heruntergeladenen Reels zeigen ein Instagram-Wasserzeichen und den Namen des jeweiligen Kontos, welches das Video eingestellt hatte (Quelle: Caschy).


Dropbox präsentiert KI-Tools Dash und AI für intelligente Suche und Zusammenfassungen

Zusammenfassung: Dropbox hat zwei neue KI-basierte Tools vorgestellt, die den Nutzern eine universelle Suchfunktion und automatische Zusammenfassungen von Inhalten bieten. Dropbox Dash ermöglicht das Durchsuchen verschiedener Tools und Anwendungen über eine einzige Suchleiste, während Dropbox AI KI-gestützte Zusammenfassungen von Dokumenten, Videos und anderen Inhalten erstellt.

Kurzübersicht:

  • Dropbox Dash: Universelle KI-gestützte Suchleiste, um Tools, Inhalte und Anwendungen zu finden, ohne zwischen Apps wechseln zu müssen.
  • Stacks: Intelligente Link-Sammlungen, die das Speichern, Organisieren und Abrufen von URLs erleichtern.
  • Dropbox AI: Zusammenfassungsfunktionen für Dokumente und andere Inhalte, ermöglicht das Stellen von Fragen zu bestimmten Inhalten und das Erhalten von Antworten in Echtzeit.

(Quelle: Computerwoche)

Texte verfassen mit ChatGPT -
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