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Meta beendet Horizon Worlds Support für Quest 1

Meta stellt den Support für Horizon Worlds auf der ersten Quest-Generation ein. Ab Juni bleibt der Zugang für Besitzer der alten VR-Brille endgültig gesperrt.

  • Aus für Quest-1-Nutzer in Metas zentraler Social-VR-Plattform.
  • Kurze Hardware-Lebenszyklen frustrieren die frühen Unterstützer der Technologie.
  • Die Metaverse-Strategie weicht zunehmend harten wirtschaftlichen Sparmaßnahmen.

Warum deine teure VR-Hardware bald zum Briefbeschwerer wird

Der Comic zeigt einen jungen Mann, der mit der Oculus Quest 1 durch die Horizon Worlds streift - bis sein Gerät nicht mehr unterstützt wird.

Hast du hunderte Euro für die erste Quest ausgegeben? Dann schaust du jetzt leider in die Röhre. Meta kappt im Juni den Zugang zu Horizon Worlds. Deine Hardware verliert damit massiv an Wert. Diese Nachricht passt perfekt zum aktuellen Branchenwandel. Der große Metaverse-Hype ist längst am Ende. Apple setzt lieber auf Mixed Reality für Profis. Microsoft streicht seine VR-Ambitionen fast vollständig zusammen. Alle Welt spricht heute nur noch über Künstliche Intelligenz.

Early Adopter werden damit eiskalt abgestraft. Ökonomisch ist das Kalkül von Meta jedoch simpel. Das Unternehmen muss sparen und Ressourcen umschichten. Sie wollen alte Zöpfe radikal abschneiden. Die Metaverse-Vision war ohnehin niemals massentauglich. Wer will schon mit klobigen Brillen in leeren Räumen stehen? Die Grafik erinnert an billige Spiele der frühen Nullerjahre. Die virtuelle Einsamkeit war nie ein attraktives Produkt. Meta hat das Potenzial der echten Welt unterschätzt, die digitale Kopie bleibt eben nur eine Kopie.

Immerhin warst du ein echter Pionier der ersten Stunde. Pionierarbeit ist eben oft teuer und völlig umsonst. Genieße den Blick auf deinen teuren schwarzen Plastikkasten. Er erinnert dich nun täglich an geplatzte Träume. Meta zieht weiter.

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