“Wie man in allem besser wird” – Lernbaukasten für autodidaktischen Erfolg

Ein Buch, dass ich in meiner Praxis als Dozent immer mal wieder in die Hand nehme: Wie man in allem besser wird (Scott H. Young) nimmt sich das allseits beliebte Versprechen vor, schnell und nachhaltig Neues zu lernen — und liefert statt leeren Versprechungen einen strukturierten Ansatz. Das Buch fasst zwölf Maximen zusammen, die sich wie ein Baukasten für effektives Lernen lesen: Prinzipien, konkrete Strategien und praktische Übungen, mit denen du Lernprojekte gezielter planst und durchführst.

Der Titel wirkt vielleicht etwas reißerisch, doch wer das Werk aufschlägt, findet eher einen Methodenkoffer als Slogans — gut für alle, die lieber tun als hoffen. Du kannst erwarten, dass das Buch zum einen Denkmodelle bietet, zum anderen konkrete Schritte, um Fortschritte messbar zu machen. Insgesamt liest sich das Werk als pragmatischer Leitfaden für autodidaktisches und zielgerichtetes Lernen.

Für welche Zielgruppen ist das Buch besonders geeignet?

Das Buch richtet sich an autodidaktisch Lernende, die sich systematisch ein neues Fach aneignen wollen; es hilft, Lernprojekte zu strukturieren und Abläufe zu standardisieren. Studierende profitieren von den Methoden zur Fokussierung und Wiederholung; die Tipps reduzieren Zeitverschwendung und fokussieren auf prüfungsrelevante Fortschritte. Berufstätige, die sich um- oder neuqualifizieren (z. B. in Tech-, Design- oder Management-Fähigkeiten), bekommen einen praktikablen Rahmen, um Lernzeit effektiv zu nutzen. Schließlich sind Selbstständige und Gründer gut bedient, weil das Buch zeigt, wie man in überschaubaren Lern-Phasen marktrelevante Kompetenzen aufbaut.

Die 3 wichtigsten Stärken des Buchs

  • Klare Struktur durch die 12 Maximen: Bietet einen sofort anwendbaren Rahmen, mit dem du Lernziele in konkrete Projekte und tägliche Routinen herunterbrichst.
  • Praxisorientierte Werkzeuge: Enthält Checklisten, Projektideen und Umsetzungsbeispiele, sodass du weniger Zeit mit Theoriestapeln verbringst und mehr mit Üben.
  • Fokus auf Transfer statt Wissensansammlung: Zeigt, wie du Gelerntes in echte Fähigkeiten übersetzt — das reduziert Prokrastination und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du das Gelernte tatsächlich anwenden kannst.

Für wen ist das Buch weniger geeignet?

Wenn du eine tiefgehende, akademische Darstellung der Lernforschung suchst (z. B. detaillierte Neurobiologie oder umfangreiche Meta-Analysen), wirst du hier wenig neue Primärforschung finden. Ebenso eignet sich das Buch eher nicht für absolute Expert:innen der Lernforschung, die bereits eigene, fortgeschrittene Modelle entwickelt haben. Und wer auf der Suche nach schnellen Ein-Seiten-Tricks ohne Einsatzbereitschaft ist, wird enttäuscht: Die Vorschläge verlangen Zeit, Disziplin und konkrete Projektarbeit — keine magischen Abkürzungen.

Hier kommst du direkt zum Buch:

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