Kurz vor der Kündigung? Künstliche Intelligenz soll helfen, Mitarbeiter zu halten

Kurz vor der Kündigung? Künstliche Intelligenz soll helfen, Mitarbeiter zu halten

Eine KI soll erkennen können, ob Beschäftigte vorhaben, demnächst zu kündigen. Ob das die Fluktuation zu verringern hilft, ist aber fraglich.

„Also, von Ihnen habe ich das wirklich nicht erwartet. Ich bin sehr enttäuscht.“ Ob eine KI meinem einstigen Chef geholfen hätte? Ich bin eigentlich wahnsinnig schlecht darin, meine wahren Gefühle zu verbergen. Mein Entschluss, nach 10 Jahren im selben Unternehmen den Arbeitgeber zu wechseln, war über viele Monate gereift. Hätte eine KI eventuell registriert, dass ich in dieser Zeit meine Aufgaben anders, vollständiger, abschloss, weil bald jemand anderes daran arbeiten würde? Hätte eine KI ein Muster darin erkannt, wenn ich früher ging oder mir einen Tag freinahm, um zu Vorstellungsgesprächen zu fahren? Hätte eine KI meinen damaligen Chef vielleicht sogar darauf hingewiesen, dass sich eine Gehaltserhöhung von knapp 30 Euro brutto (!), die er mir mit großem Trara gewährt hatte, eher wie eine Beleidigung anfühlte? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber sicher: Es hatte damals einen inneren Kipppunkt gegeben, an dem aus einer Überlegung ein fester Entschluss geworden war. Nach diesem Kipppunkt hätte keine KI der Welt mehr etwas ausrichten können.

Zum Hintergrund: Eine Künstliche Intelligenz (KI) soll Unternehmen dabei helfen, frühzeitig zu erkennen, wenn Beschäftigte mit dem Gedanken spielen, zu kündigen. Durch die Analyse von Mitarbeiterdaten und -verhalten können KI-Systeme potenzielle Austritte rechtzeitig erkennen und Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung empfehlen. Dies soll zu einer Verbesserung der Personalbindung und einer Reduzierung von Personalkosten führen (Quelle: t3n).

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