Scrollytelling-Werkzeug Aesop Story Engine: Bilder und Galerien

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Die Komponente 'Image'

Effekte inklusive

Aesop-Komponente ImageWer Bilder gewöhnlich über „Dateien hinzufügen“ in seine Beiträge einfügt, findet bei Verwendung der Komponente „Image“ einige zusätzliche Möglichkeiten.

So lässt sich ein HTML-Overlay über das Bild legen, und es stehen einige „Reveal Effects“ zur Verfügung, die ein Bild per Animation an die vorgesehene Stelle bringen oder dort einblenden.

Image-Komponenten kann der Autor außerdem einen Lightbox-Effekt zuweisen: Klickt (oder tippt) ein Betrachter später auf ein solches Bild, verdunkelt sich der Hintergrund und das Bild tritt displayfüllend in den Vordergrund.

Die Komponente 'Character'

Akteure richtig ins Bild setzen

Aesop-Komponente CharacterUm die Personen ins Bild zu bringen, die in einer Geschichte eine Rolle spielen, bietet sich die Komponente „Character“ an.

Der Autor kann einen „Character“ wahlweise am linken oder rechten Rand des Fließtextes platzieren, den Namen und eine kurze Beschreibung hinzufügen und auf Wunsch einen kreisförmigen Ausschnitt des Fotos darstellen lassen. Bei speziell für die Aesop Story Engine entwickelten Themes sieht es aber meist besser aus, wenn die Option „Force Circle“ abgeschaltet bleibt.

Ideal für die Character-Komponente sind klassische Porträts im Hochformat. Freilich lässt sich diese Komponente auch für andere Bildinhalte zweckentfremden. Grenzen setzt dem Autor dabei nur die eigene Kreativität.

Für die Character-Komponente stehen – vom runden Bildausschnitt abgesehen – keine speziellen Effekte zur Verfügung.

Die Komponente 'Parallax'

Mehr Bewegung ins Scrollen

Aesop-Komponente ParallaxDer Parallax-Effekt ist eine nicht nur in der Langform beliebte Variante, Bilder zu zeigen. Die Aesop Story Engine bietet solche Effekte sowohl über die Parallax-Komponente als auch innerhalb der Galerie. Gewöhnlich bewegen sich Parallax-Bilder beim Rollen des Bildschirms schneller in die gewünschte Richtung als der restliche Inhalt. Alternativ kann das Bild aber auch stehen bleiben, während der übrige Inhalt rollt. Dazu wählt der Autor die Option „Bildbewegung: Fixed“, wenn er die Komponente einrichtet.

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Der Parallax-Effekt wird durch einen klar erkennbaren Horizont noch deutlicher sichtbar.
Das obere Bild scrollt schneller als der Rest, dieses hier steht still

Kleiner Wermutstropfen: Auf Mobilgeräten ist von den Parallax-Effekten nichts zu sehen, dort stellt Aesop Parallax-Komponenten wie herkömmliche Bilder dar.

Die Komponente 'Gallery'

für eine Hand voll Bilder...

Aesop-Komponente GalleryDie Galerie gehört zu den wenigen Komponenten, die der Autor nicht direkt im Beitrags-Editor bearbeiten kann. Stattdessen bietet WordPress nach der Installation des Aesop-Plugins den neuen Menüpunkt „Galerien“. Dort kann der Autor eine oder mehrere Galerien erstellen, Fotos und Layout auswählen und auch alle Einstellungen vornehmen, die sich auf die Darstellung auswirken. Welche das sind, hängt vom gewählten Layout ab. Das seit kurzem verfügbare Layout „Hero“ etwa bietet eine Auswahl von Übergängen, deren Art und Dauer der Autor festlegen kann.

Im Beitrags-Editor wählt er danach den Menüpunkt „Komponente einfügen/Gallery“ und klickt abschließend auf den Namen, den er der Galerie gegeben hat.

Die Komponente 'Chapter'

bietet Orientierung

Aesop-Komponente ChapterDie Chapter-Komponente ist keine Bildkomponente im eigentlichen Sinne: Sie dient dazu, einen Beitrag wie diesen hier in einzelne Kapitel zu gliedern. Fügt der Autor ein neues Kapitel ein, kann er ein Bild als Hintergrund für die Kapitelüberschrift wählen, wahlweise aber auch ein Video oder eine einfarbige Fläche.

Bei Themes, die nicht speziell für Aesop entwickelt wurden, führt die Option „Bildschirmfüllendes Hintergrundbild“ häufig zu unansehnlichen Resultaten, und sollte dann besser abgeschaltet werden.

Ist ein Beitrag in Kapitel gegliedert, sieht der Leser das an einem Lesezeichensymbol am rechten Rand des Browserfensters. Klickt er darauf, erscheint ein Inhaltsverzeichnis, und ein weiterer Klick bringt ihn zum gewünschten Kapitel.

Über Dirk Bongardt 137 Artikel
Seit 1998 Journalist, habe ich alle bisherigen Phasen des digitalen Wandels in unserer Branche miterlebt. Von der Art, wie wir recherchieren, über unsere Möglichkeiten und Werkzeuge, Geschichten zu erzählen bis hin zu der Art, wie unsere Rezipienten unsere Inhalte aufnehmen, ist nichts davon unberührt geblieben. Als Dozent helfe ich angehenden Online-Redakteuren, das Wissen um diese Möglichkeiten und Fakten für ihre Arbeit zu nutzen.